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am 23. März 2012
Vielleicht sind die Tage in Clichy nicht Henry Millers herausragendstes Literaturwerk, aber in jedem Fall ist es ein Buch, das auch für Miller-Anfänger leicht verdaulich ist.
Wie gewohnt wortgewaltig beschreibt er - mit ständig amüsiertem Unterton - das Leben zweier amerikanischer "Taugenichtse" (man könnte auch "Künstler" sagen :) im Paris der 30er Jahre. Neben der intensiven Atmosphäre, von der das Buch lebt und die einen schon nach der ersten Seite unmittelbar in eben dieses Ambiente reinkatapultiert, auch heute noch, lebt das Buch von den heiteren Episoden und natürlich - es ist schließlich ein Henry Miller - der Erotik.
Man lacht, man liebt, man lebt und leidet mit den beiden, möchte sie zwischendurch kräftig schütteln und ihnen zurufen "He, was tut ihr denn da?", um dann doch zu genießen, dass jemand so rigoros seinen Hedonismus lebt. Vielleicht wird man ein wenig neidisch, schließlich verkneifen wir alle uns der "Moral" oder des guten Benehmens wegen so einige Dinge, vor denen der Ich-Erzähler (unschwer als Henry Miller selbst zu erkennen) und sein Freund nicht Halt machen.

Das Buch pulsiert, man liest es in einem Rutsch durch, weil man es nicht aus der Hand legen kann, und man bleibt verwirrt, durchgerüttelt wie nach einer Achterbahnfahrt zurück, um zu sagen "Wow, was für ein Trip". Da das Buch im Gegensatz zu Millers sonstigen Werken keine so tiefschürfenden und manchmal etwas depressiv anmutenden Exkurse in die Seele des Protagonisten bietet, sondern insgesamt sehr heiter gehalten ist, halte ich es für eine sehr gute Leseempfehlung für alle, die sich an Henry Millers Werk herantasten wollen. Großartig und unerreicht.
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am 22. Februar 2016
Henry Miller erinnert sich in diesen Traktat an seine schönste und creativste Zeit, nämlich an Frankreich an Paris!!!.

Sein Credo an diese Hochzeit seines Lebens, seines dichterischen Wirkens lautet u.a."

"Sich zu erinnern, ist die Sendung des Menschen auf Erden,
sich ans erinnern - erinnern,
alles in Ewigkeit kosten, wie einst als es geschah... "
> ERINNERUNG IST DER TALISMAN DES SCHLAFWANDLERS AUF DEM BODEN DER EWIGKEIT ..<
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am 8. April 2013
Henry Miller hat eine bestechende Art zu schreiben. Die Sexualisierte Gesellschaft die er beschreibt hat sich in keiner Weise geändert.
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am 14. März 2013
Schönes Buch im sehr guten Zustand mit Bildern. Kann man empfehlen zu lesen wenn man T.C. Boyle oder Bukowski mag.
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am 10. Februar 2008
Dieses Hörbuch ist eine gute Chance für eine unterhaltsame Einführung in das langsam in Vergessenheit geratene Werk von Henry Miller, das wohl lediglich wegen seiner Darstellung von Sexualität im Gespräch bleiben wird. Im Mittelpunkt von Stille Tage in Clichy steht jedoch trockener Humor.

Vor dem Hintergrund des Paris der 20 Jahre wird der Suche nach einer Linie im Leben des Schriftstellers humoristisch nachgegangen. Der kurze Roman ist ein Spiel mit der Freiheit eines jungen und materiell armen Lebens, durchsetzt mit sexuellen Erlebnissen und zynischen und nicht immer geschmackvollen Darstellungen weiblicher Charaktere, das letztlich nur die Stimmung des Autors und eine „alles-ist-möglich“ Atmosphäre vermittelt. Das Buch ist somit eine einzige gelungene Clownerie. Die distanzierte Stimme von Dominik Graf und seine trockene Interpretation passen hervorragend zu dem von Miller kultivierten Stil, das Gute zusammen mit dem Schlechten direkt und emotionslos hinzunehmen.
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am 14. Dezember 2005
*****
Das Buch erzählt von 2 Amerikanern in Paris. Dauernd sind sie pleite, dauernd stecken sie in irgendwelchen Schwierigkeiten, nie wissen sie, was der nächste Tag bringt. einmal verschenkt einer sein letztes Geld an eine hure und muss danach im Müll nach etwas Eßbaren suchen, einmal nehmen sie eine Ausreißerin auf, die sie eigentlich zu ihren Eltern zurück bringen müssten...und die tage in clichy sind auch nicht richtig ruhig geworden...
Henry Miller liebte das Leben. Seine Bücher waren für damalige Verhältnisse unerhört, ja skandalös erotisch. Zum Stil von Henry Miller gehört es auch, die Handlung des Buches immer wieder für seitenlanges Philosophieren über Gott und die Welt zu unterbrechen. Nicht so bei "clichy", das Buch ist durchgehend im heiteren Erzählton geschrieben. So gesehen ist das Buch untypisch für Miller, da es eher ein "Büchlein" ist und sehr "leicht" geschrieben.
Das Buch gibt auch Zeugnis von einer bohéme, die es im Paris der 30-er Jahre gab, als tausende Amerikaner in der damals freizügigsten Metropole der Welt lebten.
"Stille Tage in Clichy" bietet beste Unterhaltung, deswegen 5 Sterne!
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HALL OF FAMEam 24. Januar 2006
"Stille Tage in Clichy" / "Quiet Days" in Clichy (mit einem hinreissenden Soundtrack) wurde einst mit großem Erfolg als Verfilmung in Cannes vorgestellt. Ursprünglich 1940 geschrieben (und 1956 überarbeitet) kommt die einem Tagebuch ähnliche Erzählung über die üble Seite von Paris mit seinen Prostituierten und Cafés eher einem essayistischen Ausflug zum Thema Geschlechterbeziehung nahe als den üblicherweise etwas umfangreicher geratenen Roman-Trilogien SEXUS - NEXUS - PLEXUS oder dem (bis 1961 in den USA verbotenen) Epos "Wendekreis des Krebses". Henry Miller (*1891 New York - 1980, Big Sur) verbrachte scheinbar sein Leben mit der praktischen Erprobung und parallelen Beschreibung der Welt der Erotik. Dabei kam er auch der berühmten Schriftstellerin Anais Nin (im konkreten, körperlichen Sinne) nahe - man vergleiche den auch als DVD vorliegenden Film "Henry & June", welcher sich ebenfalls mit der Zeit in Paris beschäftigt - diesmal aus den Augen einer sich emanzipierenden Frau. Henry Millers Blick ist unverkennbar maskulin. Aber anders als ein Charles Bukowski ist er poetischer, tröstlicher, optimistischer in der Grundstimmung. Beim Zuhören tauchen die verschiedensten Frauen-Typen vor dem inneren Auge auf, wenn Miller (transportiert durch die Stimme von Filmregisseur Dominik Graf) erzählt von seinen Begegnungen mit einem Ausreißer-Teen, einer dänische Witwe oder anderen vor Lebenslust sprühenden oder tragischen Charakteren.
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am 10. August 1999
Stille Tage in Clichy beschreibt das Leben eines Autors, unschwer als Henry Miller selbst zu identifizieren, in Paris im Jahr 1933, das sich im Wesentlichen um Prostituierte und Geldnot dreht. Mit der von Henry Miller gewohnten drastischen Sprache werden vielerlei Obszönitäten geschildert, aber auch die Freunde und das Leben in Paris beschrieben, was das Buch meiner Meinung nach so lesenswert macht. Henry Miller entwirft ein liebenswertes Bild vom Paris der 30er Jahre, in dem er über lange Jahre als noch unbekannter Autor lebte, und beschwört die besondere Atmosphäre der Stadt. Im Gegenzug dient Henry Miller New York als Kontrast zu diesen Schilderungen. Doch vor allem die eindringlichen Beschreibungen der Menschen, vor allem Prostituierte und andere Schriftsteller, die wie der Erzähler meistens sehr knapp bei Kasse sind und nur von Mahlzeit zu Mahlzeit denken, sind wirklich hervorragend und mitunter sehr komisch, was 'Stille Tage in Clichy' zum Meiner Meinung nach besten Buch Henry Millers macht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 2. August 2012
Henry Millers Roman "Stille Tage in Clichy" erschien erstmalig 1956 und liegt seit 1968 in deutscher Übersetzung vor. Bei der Sichtung von Buchkritiken fällt auf, dass sich seit Erscheinen zwei interpretatorische Tendenzen herauskristallisiert haben: Auf der einen Seite wird "Stille Tage in Clichy" als pornographischer Roman ohne literarischen Anspruch verteufelt, auf der anderen als poetisches Meisterwerk gefeiert. Erstere Lesart unterliegt dem Fehler, dass alleinige Augenmerk bei der Lektüre auf die Darstellung der 'anstößigen' Inhalte zu legen, wohingegen zweitere, die teilweise mindere schriftstellerische Qualität eben jener Darbietungen übersieht.

Das Buch "Stille Tage in Clichy" handelt von den Ausschweifungen und alltäglichen Sorgen der Protagonisten Joey und Carl, zweier mehr oder minder erfolgreicher Schriftsteller im Pariser Vorort Clichy in den 30er Jahren. Beide Akteure sind unablässlich damit beschäftigt Geld aufzutreiben oder amouröse Abenteuer zu suchen. Miller beschreibt insbesondere letzteres, wie man es aus seinen prominenten Romanen "Sexus", "Wendekreis des Krebses" und "Wendekreis des Steinbocks" kennt, in einer teilweise ordinären Manier und schreckt vor keinen moralischen Grenzen zurück: So entwickelt sich die minderjährige Collette von einer ahnungslosen Lolita zu einer sexsüchtigen Nymphomanin, die zuletzt total psychotisch von ihren Eltern abgeholt wird. Die Darstellungen von Joeys und Carls sexuellen Exzessen erinnern an pubertäre Liebhaberphantasien und schmälern in meinen Augen die literarische Qualität dieses Buches.

"Stille Tage in Clichy" ist aber auch ein empfindsam geschriebenes Werk. Miller erreicht seinen poetischen Zenit mit der Beschreibung der Begegnung zwischen Joey und Mara. Hier rückt die sexuelle Gier geradezu in den Hintergrund und nur die feinsinnige Darstellung ihres Zusammentreffens tritt in den Fokus des besonnenen Lesers. Insbesondere die Abschiedsszene zeugt von großem literarischem Können und straft Vorwürfen wie, Miller stelle Frauen immer (!) nur als Sexobjekte dar, Lügen.

"Stille Tage in Clichy" ist keine alleinige Chronik der sexuellen Zügellosigkeiten Joeys und Carls, weshalb er nicht als rein pornographischer Roman verstanden werden sollte. Er weist einige wenige literarische Mängel auf. Dennoch ist "Stille Tage in Clichy" ein sehr lesenswerter Roman, der insbesondere dadurch aus der Reihe der oben genannten Romane heraussticht, als es sich Miller hier verkneift pseudo-philosophisch herumzuschwadronieren und somit unerträgliche Längen zu fabrizieren.
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HALL OF FAMEam 24. Januar 2006
"Stille Tage in Clichy" / "Quiet Days" in Clichy (mit einem hinreissenden Soundtrack) wurde einst mit großem Erfolg als Verfilmung in Cannes vorgestellt. Ursprünglich 1940 geschrieben (und 1956 überarbeitet) kommt die einem Tagebuch ähnliche Erzählung über die üble Seite von Paris mit seinen Prostituierten und Cafés eher einem essayistischen Ausflug zum Thema Geschlechterbeziehung nahe als den üblicherweise etwas umfangreicher geratenen Roman-Trilogien SEXUS - NEXUS - PLEXUS oder dem (bis 1961 in den USA verbotenen) Epos "Wendekreis des Krebses".
Henry Miller (*1891 New York - 1980, Big Sur) verbrachte scheinbar sein Leben mit der praktischen Erprobung und parallelen Beschreibung der Welt der Erotik. Dabei kam er auch der berühmten Schriftstellerin Anais Nin (im konkreten, körperlichen Sinne) nahe - man vergleiche den auch als DVD vorliegenden Film "Henry & June", welcher sich ebenfalls mit der Zeit in Paris beschäftigt - diesmal aus den Augen einer sich emanzipierenden Frau.
Henry Millers Blick ist unverkennbar maskulin. Aber anders als ein Charles Bukowski ist er poetischer, tröstlicher, optimistischer in der Grundstimmung. Beim Lesen tauchen die verschiedensten Frauen-Typen vor dem inneren Auge auf, wenn Miller (s. a. die Audio-CD mit der Vorlesestimme von Dominik Graf) erzählt von seinen Begegnungen mit einem Ausreißer-Teen, einer dänische Witwe oder anderen vor Lebenslust sprühenden oder tragischen Charakteren.
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