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Kundenrezensionen

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am 18. April 2013
Was für ein Buch! Die Geschichte ist todtraurig: Der Vater dreier Kinder erkrankt an Krebs und stirbt daran. Wie gehen die Eltern, wie die Kinder damit um? Alle sind christlich geprägt - was macht die Krankheit mit ihrem Glauben? An einigen Stellen musste ich aber auch lachen, weil die Autorin es versteht, die Welt eines Teenagers treffend zu beschreiben. Kauf- und Leseempfehlung!
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am 17. Dezember 2014
Ich finde dieses Buch lesenswert, es wurde mir von einem Pfarrer im Rahmen eines Seminars empfohlen, bei der die Frage, wie Gott zu dem Leid, das es in der Welt nun mal gibt, steht. Dieses Buch berührt auf eine so ganz andere Art und Weise als ich es durch das Lesen des Klappentextes dachte. Ich finde es sehr empfehlenswert.
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Eigenartig ist das Buch ganz sicher. Die Autorin beschränkt sich konsequent auf ihr Fühlen und Denken in der Zeit ihres Heranwachsens, in einer Zeit, in der sie mit dem Tod sehr naher Menschen fertig werden musste. Sie schreit ihre damalige Gefühlslage heraus, ohne verklärende oder erklärende Worte, ohne theologische oder philosophische Begrifflichkeiten, ohne nennenswerten Rückgriff auf die Vielfalt abendländischen Denkens. Und trotzdem ist dies Buch nicht nur berührend wegen seiner radikalen Ich-Zentrierung, sondern am Ende doch auch ein Buch, aus dem für den suchenden und offenen Menschen eine existenzielle Einsicht entstehen kann – vielleicht gar eine Umkehr des eigenen Lebens hin zu der unerhörten Möglichkeit, dass es Gott doch gibt.
Hier ringt ein Mensch fast wie im Buch Hiob um den eigenen Gott – ein lebensbedrohliches Ringen, ein Ringen ums Ganze eines Lebens.

In dem Buch vermengen sich die Beschreibung der eigenen Trauerphasen, wie Schmerz, Wut und Zorn auf Gott und die Welt, und das pubertäre Aufbegehren gegen die spießige und moralapostelige Erwachsenenwelt mit klaren Einsichten etwa über die Abgeschmacktheiten mancher Gottesdienstpredigten, die nur das wiederholten, was schon in den Talkshows breit getreten wurde.

Die Autorin hält uns einen einfachen Spiegel vor die Augen, indem wir unser gottfernes modernes Leben sehen. Ein Leben, indem wir so sehr stolz sind auf unsere autonome Vernunft und unser Wissen. Was wir Menschen für Wissen halten, ist jedoch nichts als vorläufige Erkenntnisse und führt bei vielen zu gönnerhaftem und selbstgefälligem Gerede. Und die wissende Überheblichkeit gegenüber denen, die noch an Gott glauben und offen sind für das Geheimnis des Lebens erweist sich in Wirklichkeit einfach nur als Verdrängung: „Zum Tod fällt ihnen nichts ein, außer, dass er traurig macht.“
An einer Stelle schreibt die Autorin: „Mich hat die Hilflosigkeit und Sprachlosigkeit, die sich hinter dem Unglauben dieser Generation verbarg, immer abgeschreckt. Dieser mangelnde Ernst, dieses Irrationale, diese Widersprüche zwischen dem eigenen Leben und dem, woran sie angeblich glaubten ... und dieses ‚Ich bin nun mal ein kritischer Mensch‘.“

Magnis verzichtet auf Verallgemeinerungen. Sie beschreibt nichts als ihren eigenen Glaubensweg: Gottes Schweigen ist unerträglich – einerseits, andererseits erwächst aus dieser Stille die unbedingte Befreiung aus dem alltäglichen Kleinkram und Gerede, aus dem, was andere so als allgemeinverbindlich halten. Aus der wesentlichen Stille erwächst ebenso die Aufgabe, die jeder hat: sich selbst aushalten und sich im Leben ertragen und austragen. Diese Stille ist nicht still, sondern die Macht des Wortes: Gott hat dich lieb. Nicht der Gebrauch der eigenen Vernunft wie bei Kant ist es, der aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit befreit, sondern nur das Hören dessen, was aus der Stille Gottes zu vernehmen ist.

Ein ungeheurer philosophischer Anspruch steckt in dem Ansatz der Autorin, den Anspruch des wahren und gelingenden Lebens aus den Händen des Menschen zu nehmen und sich so von dem modernen Autonomie- und Aufklärungsgedanken europäischer Aufklärung abzukehren.
Denn es gibt für Magnis eine absolute (die) Wahrheit, ein Sein der Dinge, nach denen die Menschen suchen. Wenn es die eine Wahrheit gibt, dann können Menschen diese verfehlen, d.h. ein Leben kann auch schlecht sein. Wenn diese Wahrheit Ursprung unserer Existenz ist, wahr bleibt, vor und nach uns, unabhängig von unserem Denken, dann stellt sich also die Frage wie diese absolute Wahrheit hineinragt in unser Leben, es stellt sich die Frage nach dem wahrhaftigen Leben.
Der Ansatz eines ganzen philosophischen Programms steckt in der Überlegung, dass wir nur deshalb wagen können überhaupt zu urteilen und nach einer besseren Welt zu suchen, weil es eine absolute Wahrheit gibt. Wir können nicht aus uns heraus gerecht sein, urteilen und richten, weil unsere Argumente viel zu schwach sind (ganz anders sieht dies etwa Kant und mit ihm die ganze Aufklärungstradition). Und trotzdem tun wir dies tagtäglich. Wir können dies nur, weil in uns die Sehnsucht nach der letzten, der göttlichen Gerechtigkeit und Wahrheit verankert ist. Und schließlich können wir andere Menschen nur lieben, weil wir darin immer auch Gott als absolute Wahrheit lieben.

Gott ist für die Autorin nicht nur das Absolute einer reinen Vernunft oder ein vom Menschenleben gereinigtes absolutes Sein, sondern ein Gott im gelebten Hier und Jetzt. Er ist keine Idee, sondern nur zusammen in der Wirklichkeit meines Lebens. Gott ist derjenige, der für den Menschen in seiner Mangelhaftigkeit und seinen Verfehlungen da ist, er ist dort, wo der Mensch „Mist baut“. Er ist nicht die behagliche Harmonie, sondern immer im Drama menschlichen Seins. Vor einem Gott, der uns Menschen trotz alledem liebt, wie ein Mensch sein eigenes Kind, kann man nur auf die Knie sinken.

Sicher hat die Autorin recht, wenn sie bescheiden einräumt, dass alles, was in dem Buch steht, woanders auch schon steht – besser und schöner und gründlicher durchdacht. Es kommt aber darauf an, sich dies existenziell anzueignen, es kommt darauf an, das Wahre zu leben. Vielleicht ist die Autorin den meisten von uns darin voraus.
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am 28. September 2012
Das Buch ist von alttestamentlicher Wucht und kennt doch die Abgründe, in die die menschgewordene Liebe geht. Nicht vom Hören, nicht vom Lesen, sondern vom Dagewesensein.
Zweites Buch Esther. Endlich mal was Neues von Gott.
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am 7. August 2015
Das Buch hat mich durch seine große Ehrlichkeit und Einfachheit als Lebens- und später als Glaubenszeugnis unter extremen Bedingungen angerührt. Die Sprache ist teilweise jugendtypisch; das gehört zu einem nicht nachträglich stilisierten Bericht dazu. Die Theodizee-Frage theoretisierend zu beantworten oder überhaupt das lesende, skeptische Gegenüber von irgend etwas überzeugen zu wollen - etwa auch der eigenen Glaubensauffassung -, war, wenn ich es recht verstehe, nicht die Absicht der Autorin - sondern einfach den eigenen Lebensweg mit dem, was an Freude, Leid und an Glauben dazugehörte, in großen Strichen persönlich wahrheitsgetreu zu schildern. Wendet man sich den großen theologischen Fragen zu, würde ich für mich aber doch sagen, dass die alte Frage Canterburys, warum Gott Mensch wurde, zum Ende hin bei der Betrachtung des Krankheitsschicksals des Bruders der Autorin äußerst einfach und sprachlich zupackend, aber existentiell treffend beantwortet worden ist (aus dem Gedächtnis ungefähr: "Ich war froh, einen Gott zu haben, der sich hat foltern lassen" und die daran geknüpften Empfindungen).
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am 14. Januar 2013
Mir gefällt dieses Buch sehr gut, da es normal katholische Ansichten vertritt und für Jung und Alt gut lesbar ist.
Vorallem gefällt mir, wie Gott einem die Kraft geben kann negative Ereignisse durchzuhalten. Tolles Zeugnis!
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am 17. Mai 2016
Ein Hammer-Buch! Es kommt mit Wucht und ähnlich wie das biblische Buch Hiob bleibt am Ende nicht die menschlich verständliche Erklärung Gottes an seine Geschöpfe, sondern der wilde, lebendige, liebende Gott. Vielen Dank an die Autorin!
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am 16. April 2016
Das Buch liest sich leicht, trotz der schwierigen Thematik und der harten Schicksalsschläge der Autorin. Dennoch sind ihre Gedankengänge für mich nicht immer nachvollziehbar. Durch den Titel des Buches hatte ich eigentlich etwas anderes erwartet als diese doch sehr persönliche Glaubensgeschichte.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. September 2012
Erschütternd und ehrlich und überhaupt aufregend und wahrheitssuchend und "Kendauchdich" ("Kennt auch dich und hat dich lieb", Textpassage aus dem Kinderlied:"Weißt du, wieviel Sternlein stehen?"). Letzteres ist der Schlüssel zu allem, was verstanden werden sollte.
Und es ist doch ein moderner Roman, ein Erfüllungsroman, eine Geduldprobe und eine Gottessuche. Was es heißt, zu leiden und zu vertrauen und im Leben zu stehen, im Leben, das immer kurz vor dem Tod zu stehen scheint, das wird versucht, zu erklären.
Das alles und mehr und immer wieder die Hoffnung, die in Krankheit und grausamem Vertrauen geprüft, verworfen und wieder aufgenommen wird, das alles geht unter die Haut.
Wie sollte es nicht, da unser Leben so ist und Freude neben fast nicht zu ertragendem Leid steht und das schon immer?
Der Titel mag stimmen und doch, so scheint es, braucht es den Menschen, um von allem zu reden.
Von dieser jungen Autorin wird noch mehr kommen.
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am 26. Januar 2015
Selten ein so tiefgehendes, persönliches Buch gelesen. Esther Maria Magnis erzählt völlig unverstellt aus ihrem Leben und über ihre Begegnung mit Gott. 240 fesselnde und bereichernde Seiten!
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