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TOP 1000 REZENSENTam 12. Mai 2017
Durch die Filmveröffentlichung (welchen ich bis heute nicht gesehen habe) wurde ich auf die Story aufmerksam und habe mir das Buch zugelegt.
Und ich muss sagen: Was für ein düsteres Stück Literatur. Spass hat das Lesen nicht wirklich gemacht - zu sehr hat McCarthy die Verzweiflung in Worte gepackt. Und trotzdem reisst einen das Buch mit und geht unter die Haut. Und das macht Literatur aus - es ist zwar ein Stück Arbeit, aber großartig geschrieben.
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am 17. Oktober 2017
Ein Buch dass man verschlingt und von dem man verschlungen wird. Selten ein Buch gelesen das eigentlich keine positiven Momente hat. Positiv betrachtet...
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am 15. November 2016
Dieses Buch hat mich tief beeindruckt und bewegt. Wahrscheinlich das beste Buch, das ich in den letzten drei Jahren gelesen habe. Nein, nicht wahrscheinlich, sicher! Aber der Reihe nach.
Inhalt (vereinfacht): Vater und Sohn ziehen auf einer Straße Richtung Süden durch eine graue, tote, dunkle, post-apokalyptische Welt, kämpfen gegen Hunger, Kälte, Dunkelheit und Angst vor "bösen" Menschen. Ihr Ziel? Überleben.

Was das Buch so besonders macht, ist der Erzählstil. Aus der Ich-Perspektive des Vaters werden in kurzen Absätzen sowohl Empfindungen und Gefühle wiedergegeben als auch die Handlung vorangetrieben. Dabei kommt es regelmäßig zu auf den ersten Blick äußerst einfachen Dialogen, die aber unter der Oberfläche erheblichen Tiefgang besitzen. In der ersten Hälfte des Buches erfahren wir teilweise in kurzen Rückblenden etwas über die Vergangenheit. So viel sei jedoch verraten: was denn nun genau passiert ist und was sich bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Geschichte beginnt, ereignet hat, das erfährt man nicht oder nur sehr bruchstückhaft. Das ist aber auch nicht entscheidend. Entscheidend ist, was auf der zwischenmenschlichen Ebene passiert und wie die Atmosphäre vermittelt wird.

Mich hat das Buch regelrecht in sich aufgesogen, ich fühlte mich durchweg selbst als Teil der Welt und habe mitgefroren und mitgeweint. Die ganze Aussichtslosigkeit, die Gefühle des Vaters und der Drang, trotzdem immer weiter zu machen, das wird alles meisterhaft transportiert. An dieser Stelle sei jedoch gesagt: das Buch ist weder ein Action-Buch (obwohl auch wirklich gefährliche Situationen auftreten, in denen man die Angst von Vater und Sohn regelrecht mitatmet) noch ist es ein Wohlfühlbuch. Tatsächlich hat mich das Buch, insbesondere das letzte Fünftel richtig fertig gemacht. Wenn es dem Autor gelingt, mich so abzuholen und mitfühlen zu lassen, dann kann ich getrost von einem Meisterwerk sprechen (aus persönlicher Sicht).

Mir ist klar, dass nicht jeder ähnlich begeistert sein wird wie ich und dass hohe Erwartungen meist zu Enttäuschungen führen. Wenn ich aber durch meine Rezension den einen Leser erreiche, der nun dieses Buch liest und ähnlich fühlt wie ich, dann nehme ich die 9 anderen Leser in Kauf, die vielleicht wegen meiner Beschreibung mehr erwartet haben. Ich hoffe für jeden, dass er der eine Leser sein mag.
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am 20. Februar 2016
Die Meinung des "Spiegel" und von "Focus" teile ich leider nicht. Es war bei weitem kein "biblisches Werk" aber doch intensive Unterhaltung. Wer auf die typischen Apokalypse Romane steht, sollte lieber einen Bogen um das Buch machen. Es kommen zwar die üblichen Themen wie Nahrungssuche vor, im Fokus aber steht eher die Geschichte zwischen einem Vater und seinem Sohn! Das Buch ist teilweise sehr langatmig und lebt eher von den Dialogen zwischen Vater und Sohn. Die Frage die in diesem Roman allgemein im Raum steht ist: Kann man in einer solchen Welt die Menschlichkeit bewahren?

Wer auf tiefsinnige Romane mit viel Interpretationsspielraum steht, findet hier gute Unterhaltung. Ich habe aber auch schon Bücher gelesen, die mich deutlich mehr berührt haben. Natürlich freut man sich mit den Beiden, wenn sie mal wieder Erfolg haben, auf der anderen Seite war ich nie wirklich emotional betroffen.

Auch auf die Gefahr hin mir jetzt reichlich "nicht hilfreich" einzufangen: 3 Sterne. Mehr aber auch nicht.
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am 2. September 2016
Das Buch ist sehr zäh zu lesen. Es fehlen Anführungszeichen bei direkten Reden und bei Gesprächen kann man dadurch schon mal verwirrt werden. Dank der extrem kurzen Stakkato-Sätzen fällt der Lesefluss auch oft schwer.

Die Geschichte an sich spielt in einem apokalyptischen Szenario, was mir gut gefällt. Die Geschichte zwischen dem Vater und seinem Sohn wird toll und teilweise sehr emotional erzählt.

Da das Buch nur sehr wenige Seiten hat, kann man es sehr gut in wenigen Stunden durchlesen. Zur Gemütsaufhellung dient das Buch aber nicht. An manchen Stellen zieht es einen richtig herunter.

Persönlich hat mir das Ende nicht sehr gut gefallen, weil es absehbar war. Was sich darüber hinaus ergeben kann lässt aber genügend Platz für die eigene Fantasie, was ich schön finde.

Insgesamt gibt es nur 3 von 5 Sternen, da die unkomfortable Lesbarkeit und das Ende doch Spuren hinterlassen haben.
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am 17. September 2017
Ich finde es sehr besonders. Mir gefällt, dass man über vieles im Ungewissen gelassen wird. Wir wissen nicht, was die Welt, durch die die beiden wandern, so zerstört hat. Oder wohin sie sich bewegt. Wir wissen nur, dass ein Vater und sein Sohn durch einen scheinbar ewigen Winter gen Süden ziehen, in der unbestätigten Hoffnung, eine sichere Zuflucht zu finden. Durch eine Welt, die bevölkert ist von unmenschlich gewordenen Bewohnern, die auch vor Kannibalismus nicht zurückschrecken. Die Erde ist so, wie sie schon einmal war, ganz am Anfang ihrer Geschichte, finster, wüst und leer.  Und die Menschen sind nur mehr Störfaktoren, die dafür kämpfen sich gegenseitig den letzten Rest zu geben. Tiere sind eine entfernte, fantastische Erinnerung. Es geht nur noch um das nackte Überleben.

Und doch dreht sich diese Geschichte um etwas völlig anderes. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn. Ein Vater, der wie alle Väter nur das Beste für sein Kind möchte und dafür durch die Hölle geht. Der Junge scheint als Konterpart für die letzte verbleibende Menschlichkeit auf der ganzen Welt zu stehen. Mahnend taucht er immer wieder im Hintergrund auf, sanft, unerbittlich.

Furchtbar und schön und sprachgewaltig geschrieben. Man darf sich nicht von der Einfachheit der Sätze täuschen lassen, denn gerade darin fängt McCarthy eine besondere Atmosphäre, viel Ungesagtes ein. Es passiert viel zwischen den Zeilen und immer wieder schimmern ein paar poetische Sätze durch die Asche der zerstörten Welt. Ansonsten ist alles bis aufs Mindestes reduziert, einfach, hart gearbeitet und sehr, sehr ehrlich.

Es ist nicht besonders lang, dafür aber umso intensiver. Man reist eine Zeit lang mit dem Jungen und seinem Vater mit und nimmt am Ende wieder eine Abzweigung, die ihre Zukunft im Ungewissen lässt. Für mich vielmehr eine Novelle, die an die mystifizierende Melancholie russischer Autoren erinnert.

Alles in allem hat der Roman etwas Vor- und Endzeitliches, schon etwas Biblisches - und dann ist er doch wieder so gar nicht religiös. Durchzogen von wenigen bittersüßen Dialogen, die unter die, Zeile für Zeile, immer dünner werdende Haut gehen. Egal, ob Mainstream oder nicht. Das ist ganz große Literatur.
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am 27. März 2017
Ein Mann und ein Junge ziehen durch ein verwüstetes und so gut wie ausgestorbenes Amerika. Irgendwas ist passiert. Damals. Jetzt geht es nur darum, zu überleben und Richtung Süden zu ziehen. Wir begleiten Vater und Sohn auf der Suche nach etwas Essbarem und versuchen nach und nach herauszufinden, was eigentlich passiert ist. „Die Straße“ ist eine dunkle Geschichte, in der es aber immer die Hoffnung gibt, das alles wieder besser wird. Es ist eine Geschichte, in der es immer wieder so verdammt einfach wäre aufzugeben, in der der namenlose Vater aber durch die Liebe zu seinem Sohn und den Willen, ihn in Sicherheit zu bringen, angetrieben wird. Ich habe das Buch tatsächlich zum ersten Mal gelesen und an zwei Tagen verschlungen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Dezember 2010
Die Straße ist eine linear erzählte Geschichte (ein düsteres Road-Movie in Textform), deren Handlung sich auf das postapokalyptische Amerika beschränkt. Die Reise der beiden Protagonisten - Vater und sein nach der Katastrophe geborener Sohn, die namenlos bleiben - ist durch das Erreichen des Südens motiviert. Und der Hoffnung, dass es dort irgendwo noch Menschen gibt, die ihre Menschlichkeit trotz widrigster Umstände nicht abgelegt haben. Die ständige Gefahr durch Straßenbanden, Raub und Mord, Kannibalismus und Gewalt sowie die Asche, die permanent vom Himmel herunterkommt, bilden den Rahmen des vorliegenden Werks.

Der Einstieg in diese bis zum Schluss trostlose fiktive Welt ist unmittelbar und hat einen unheimlichen Sog. Von der ersten Seite an "pilgert" man an der Seite von Vater und Sohn, erlebt die entstellte Szenerie vor seinen Augen und spürt die Kränklichkeit, Vorsicht und Beklommenheit des Vaters, der seinen Sohn beschützt.

Geschliffene kurze prägnante Sätze schraffieren die Landschaft (sind zuweilen sogar detaillierte Schwarz-Weiß-Aquarelle) und lassen zugleich die Gehetztheit und Unruhe des Vaters offenbar werden. Alpträume und einige wenige Erinnerungen werfen diffuse Lichtstreifen auf die Vergangenheit. Indes: viel erfährt man darüber nicht.

Und das ist - für den Leser - im wahrsten Sinn des Wortes traurig. Denn ich hätte mir schon gewünscht, (mehr - eigentlich überhaupt etwas!) über die Vergangenheit des Mannes zu erfahren, was ihn geformt hat, über seine Frau, WIE sie vor der Katastrophe war etc. Noch nicht mal Vermutungen werden angestellt (den GRUND für den Ausbruch der globalen Katastrophe kennt eh keiner). Alle Beschreibungen, Reaktionen und Gedanken drehen sich um unmittelbarste Gefahren und Begebenheiten. Das ist der Situation geschuldet, das ist sonnenklar (im Roman sieht man die Sonne wegen der Asche so gut wie nie, nur diffus)! Es geht ums nackte Überleben - für beide. Die Gespräche des Vaters mit dem Sohn sind oft einsilbig, eintönig - und auch das ist verständlich, ja realistisch. Der Vater ist keiner, der sich wirklich gut artikulieren kann. Sein Sohn ist zu klein, um ihn philosophische Weisheiten zu lehren. Er wird aber stets daran erinnert, dass sie beide die Guten sind und "das Licht" in sich tragen. Das reicht.

Ich habe lange darauf gewartet und mit zunehmender Seitenzahl gehofft, dass die Wegbeschreibungen und "Reisevorbereitungen" durch Ein- und Rückblicke in die Vergangenheit oder die Zukunft abgelöst bzw. bereichert werden. Oder ihre Gefühle, Eigenschaften, überhaupt Gedanken über diese sterbende Welt Einzug in die Erzählung finden. Irgendwann hatte ich diese Hoffnung nicht mehr und schleppte mich etwas lustlos bis zum tragischen und sehr rührenden Ende. Und das ist für mich das Besondere oder Tragische an diesem Buch: mit einigen wenigen Einschüben hätte der Roman locker fünf Sterne verdient, so aber bleibt es einer, der mich zwar berührt aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Es mag eine Herausforderung sein, die man annehmen muss, um große Freude beim Lesen zu haben. Zu viel wird überhaupt nicht angesprochen, zu "abstrakt" und letzten Endes zu linear verläuft die Handlung, als dass man überrascht oder geschockt wird. Zwar ist das Buch auf der sprachlichen Ebene hervorragend. Gefesselt hat es mich trotzdem nicht, obwohl ich eine Affinität zu Endzeit-, SF- und fantastischen Romanen habe. Das ist aber nur meine Empfindung. Denn ich teile auch die Auffassung, DASS ES EIN GUTES BUCH IST!
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am 22. Mai 2017
Im Falle des Verschwindens jeglicher Infastruktur und wenn alle Dinge ohne Funktion sind, erkennen wir, was wirklich einen Wert hat. Nur die Sorge umeinander und das Dasein füreinander. McCarthy ist ein großes Stück Literatur gelungen. Die Optionen der Protagonisten in einer hoffnungslos zugrunde gegangenen Welt sind sehr beschränkt. Ihnen bleibt nur die Suche nach Nahrung und Unterschlupf, die Liebe des Vaters zu seinem Sohn und die Hoffnung darauf, dass andere die Glut der Liebe noch in sich tragen.
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am 7. Oktober 2016
Ich rate jedem, der dem Englischen mächtig genug ist, dieses Werk im Original zu lesen. Die deutsche Übersetzung ist sicher sehr gut und soll auch nicht kritisiert werden, aber man bringt sich unweigerlich um die karge Präzision des Schreibstils, die meiner Meinung nach ein essentieller Bestandteil des Werkes darstellt und nicht zuletzt dessen Schönheit ausmacht.
Beispiel: ,This was the perfect das of his childhood. This the day to shape the days upon.' wird zu: ,Das war der perfekte Tag seiner Kindheit. Der Tag, dem es nachzueifern galt'. Oder einfach mal die ersten 2 Seiten des Buches vergleichend in beiden Sprachen lesen, dann wird deutlich was ich meine.
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