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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
608
3,7 von 5 Sternen
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am 2. August 2014
... Roman leider nicht.
Um mir mal wieder ein Buch zu kaufen, dachte ich: es wäre doch ein gute Idee, nachzuschauen, welch Rezensent "Das Parfüm" ebenso faszinierend fand wie ich.
Dann in dessen Profil geschaut, welche Romane er wohl noch mit 5 Sternen bewertet.
Unter anderem fand ich die "Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann.
Da kann ich sicher nichts falsch machen, war meine schnelle Entscheidung, und ich bestellte das Buch.
Aber, was soll ich sagen, darin wird über die beiden Wissenschaftsgenies, Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß, in einem Sprachstil geschrieben, der nicht einmal annähernd die Ausdruckskraft eines P. Süskinds erreicht. Irgendwie hüpfte Kehlmann von einer Situation zur anderen, als gelte es eine Stubenfliege zu fangen. Ich quälte mich deshalb fast gleichgültig durch die ersten hundert Seiten, dann habe ich es beiseitegelegt.
Einzig und allein die Gaußsche Genialität ist mir im Gedächtnis geblieben, die er schon als junger Mensch offenbarte. Die geniale Methode, blitzschnell die Zahlen von 1 bis 100 zu addieren, werde ich mit Sicherheit nie vergessen. Dieses Buch leider schon, denn es hat mir nicht gefallen.
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am 3. September 2007
Schlechter Stil, der sich auszeichnet durch lange, verschachtelte Sätze, bei denen sich der Autor selbst ins Wort fällt, um sie dann ungeschickt irgendwie doch noch zu Ende zu bringen, indirekte Rede in fließendem Übergang zum allgemeinen Text.. halt mal: sagte da gerade wer was, wo und wann? Warum so verwaschen statt schöner klarer und prägnanter Dialoge? Es ist derartig mühselig und macht nicht wirklich Spaß, dieses Buch zu lesen, denn schließlich soll es doch unterhaltsam sein, da es ja kein Sachbuch und auch keine Biographie ist. Ginge man nur nach Kehlmanns Buch, hätte man nicht das geringste Interesse, seine beiden ziemlich verzeichneten Helden persönlich kennenzulernen, weil sie nichts als nur merkwürdige Kauze sind, denen gar nichts Liebenswertes abgewonnen werden kann. Beide würden im Grabe rotieren...Eine Enttäuschung, wie schon andere Kritiker auf diesen Seiten bemerkten, daß ein solches Buch auf der Bestseller-Liste steht und wirklich gute Autoren deswegen vielleicht nicht wahrgenommen werden. Keine Kaufempfehlung !
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am 25. Januar 2009
Leider war der Roman eine Enttäuschung. Kehlmann beschreibt darin das Leben des Mathematikers Friedrich Gauß und der Brüder Humboldt. Ich hatte mir erhofft von dem historischen Roman mit wissenschaftlichem Hintergrund gut unterhalten zu werden und nebenbei etwas lernen.

Man kann Kehlmann zugute halten, dass gleich zu Anfang des Buches klar macht, dass er nicht wirklich die historischen Persönlichkeiten interessiert ist: Er lässt Gauss sagen, in 200 Jahren werde nur sein Werk übrig sein, jeder Einfallspinsel könne sich dann aber Unfug über ihn ausdenken. Und das macht er dann auch fleißig.
Einige Fehler und Ungenauigkeiten später ist man dann genügend gewarnt und der Informationsgehalt des Buches geht daher gegen Null. Für mich als Biologen war der offensichtlichste Patzer dass Quallen, die bei Alexander von Humbolds Reise um das Schiff trieben als "Mollusken" bezeichnet wurden. "Medusen" hätte literarisch mindestens genauso gut geklungen, wäre aber korrekt gewesen.

Da all das ständig daran zweifeln lässt, wo ordentliche Recherche aufhört und Dichtung anfängt bleiben nach dem Lesen mehr Fragen als Erkenntnisgewinn.
Stimmt die kleine Geschichte von Immanuel Kants Altersdemenz ? War Alexander von Humboldt am Ende seines Lebens wirklich ein aktiver Gegner der Evolutionstheorie (Er starb 1859 also kannte er "den Origin" in jedem Fall nicht, Darwin erwähnt Humboldt sehr oft als großen Forscher, das schien mir dann auch unwahrscheinlich), usw... ?
Doch all diese Schwächen würden das Buch noch nicht schlecht machen. Was mich wirklich gestört hat und auch der Grund ist warum ich diese Kritik hier schreibe in Folgendes:

Am Ende bleibt das Gefühl beide Wissenschaftler wären gescheitert. Als hätten sie durch die Erkundung der Welt ihr eigenes Leben aus den Augen verloren. Als wäre ihre Suche nach Wissen irgendwie verfehlt gewesen und hätte niemanden wirklich weiter gebracht. Des bringt meiner Meinung nach Ignoranz gegenüber empirischer Arbeit und Arroganz gegenüber Wissenschaftlern zum Ausdruck.
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am 13. Februar 2008
Ich falle ja selten auf einen literarischen Hype herein, aber diesmal ist es mir doch passiert. Überall wurde Kehlmanns Buch gelobt, und wissenschaftliche Themen finde ich eh interessant, also konnte das doch keine falsche Erwerbung sein. War es aber.

Das schlimmste an dem Buch finde ich eigentlich, dass der Autor so gar keinen Versuch macht, in die Tiefe der Personen vorzudringen, ihren Charakter zu verstehen und auszuleuchten. Er scheint eher fassungslos vor den beiden großen Männern zu stehen, die er sich zum Thema genommen hat, und schreibt dann eben mal ein bisschen was über sie. Das könnte eine Doppelbiographie sein, wie sie ja gerade in Mode sind, aber eher ist es eine Parodie auf eine solche. Nichts gegen Parodien, aber literarischen Wert haben sie meist keinen.

Und so ist es leider auch hier. Alles flach, alles Papierfiguren, keine der Personen lebt. Warum soll man das lesen? Warum jedenfalls, wenn man sich vom Lesen mehr erwartet als nur das Vertreiben der Zeit? Persönlich habe ich nach Seite 120 die Hoffnung aufgegeben, dass es noch besser würde, und habe Humboldts Dschungelscherze von da an nur noch überflogen statt gelesen. Gauß habe ich mir etwas länger angetan, weil diese Teile weniger nervten - und weil es auf die Stunde dann auch nicht ankam, denn der Text liest sich ja mühelos weg wie nichts. Kein Wunder.

Im wesentlichen hat man es bei dem Werk mit einer Anekdotensammlung zu tun: lustige Episödchen aus dem Leben eines Mathematikers und eines Naturforschers, ohne irgendeinen Anspruch auf Erkenntnisgewinn. "Guck mal, was der miesepetrige Gauß da wieder witziges gemacht hat, haha. Und Humboldt hat noch nie eine nackte Frau gesehen, nein sowas." Wenn das als Satire in MAD erschienen wäre, könnte man es würdigen, aber mit Literatur hat das ganze nichts zu tun. Mit Mathematik oder Naturforschung auch nicht viel, denn von den Arbeitsgebieten der beiden Personen lässt der Autor nur oberflächliche Begriffe und Bezeichnungen einfließen, die er in irgendeinem Buch gesehen (aber offenbar nicht verstanden) hat. Das ist nur dünne Staffage für Witzeleien im Kuriositätenkabinett. Wissenschaft als Freak-Show.

Man muss dem Text zugute halten, dass er eine prima Vorlage für eine TV-Klamotte abgäbe, so eine Historien-Comedy "Die lustigen Abenteuer von Alexander und Carl Friedrich", genau so liest es sich. Wahrscheinlich hat Kehlmann selbst so lange vor dem Fernseher gesessen, dass er alle schriftstellerischen Ansprüche in sich auf RTL-Niveau heruntergeschraubt hat. Alexander ist im Dschungel-Camp, und Carl Friedrich macht uns den Superstar... Mit den historischen und wissenschaftlichen Details, die durch Name-Dropping noch im Buch vorzufinden sind, kann man dann sogar noch den 8000-Euro-Level bei Herrn Jauch erreichen - insofern ist das Buch ein echtes Kind des TV-Zeitalters. Wahrscheinlich hat jede Generation die Bestseller, die sie verdient.
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am 21. April 2013
... muss man aber nicht!

Von der Presse hochgelobt: "Eine literarische Sensation." (Guardian)
Ein philosphischer Abenteuerroman von seltener Phantasie, Kraft und Brillianz.
"Ein großes Buch, ein genialer Streich." (Frankfurter Rundschau)
... habe ich mich zu diesem Buch verleiten lassen und musste erkennen, was solche Beurteilungen wert sind:
Nicht das Papier auf dem sie geschrieben stehen! Schade!
Ok, man ist nicht dümmer geworden, aber ob man die stark verzerrte Darstellung der beiden Wissenschaftler in dieser Erinnerung haben muss (wenn sie denn wirklich so waren???), möchte ich bezweifeln.
Das Philosphische verbleibt im Ansatz. Der Schreibstil ist schon recht ansprechend, aber nur die ersten 2/3 des Buches. Danach grenzt es schon an Quälerei.
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am 19. März 2014
Da dieser Roman ja hoch angepriesen wurde und immer noch wird, konnte ich als Bücherwurm natürlich nicht widerstehen. Da ich zuvor "Ruhm" von Daniel Kehlmann gelesen habe, hatte ich auch recht große Erwartungen. Leider wurden diese aber bitter enttäuscht. Das Buch hat sicherlich Witz und amüsiert an einigen Stellen, aber es war trotzdem ein Kampf. Ich habe fast zwei Wochen für dieses 250 Seiten Werk gebraucht, weil ich an vielen Tagen gar keine Lust hatte zu lesen. Man liest und liest und fragt sich, ob man einfach unaufmerksam gelesen hat oder wirklich nichts erwähnenswertes passiert ist.
Manche Menschen werden an diesem Buch sicherlich Freude finden, aber warum es so hochgelobt wird, verstehe ich wirklich nicht. Wer sich unsicher ist, sollte erstmal ein paar Seiten in der Buchhandlung Probe lesen.
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am 30. Januar 2015
Es kommt einem vor, als hätte D. Kehlmann hastig und ohne viel fachliches Verständnis zwei Biographien der Gebrüder Humboldt und des Mathematikers F. Gauß gelesen, um anschließend recht unbefangen eine leichtgewichtige (um nicht zu sagen mitunter seichte, mitunter etwas rotzige) Collage der beiden Lebensläufe aufs Papier zu bringen. Kehlmanns lockerer Stil mag ja für manchen zum Amusement neigenden Leser einen reizvollen Kontrast zum gewichtigen Lebenswerk der Protagonisten abgeben, ist aber bei näherer Betrachtung nicht das Kriterium, das ein Buch zum Bestseller machen sollte. Von einem lesenswerten Buch oder gar einem Bestseller verlange ich eine besondere geistige Leistung – und die liegt hier weder vom Inhalt noch von der Form vor.
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am 9. Mai 2013
Angeblich ein Meisterwerk, wenn man den Klappentext liest, aber wehe man kauft das Buch aus diesem Grund. Es folgt eine arge Enttäuschung. Anstatt der erwarteten Biografie gibts nur Fantastereien. Man muß ja zugeben, daß der Punkt "Fantasie" im Klappentext angesprochen wurde, aber so hat man sich das dann doch nicht vorgestellt. Man erfährt NICHTS über Humboldt oder Gauss und schon gar nichts über Vermessung, die Entwicklung der Methoden oder irgendwelche Durchbrüche in der Geschichte der Kartierung, gar keine Fachinformationen und wie gesagt auch Null biographisches sondern 100% erfundende Storys über die Protagonisten. Kein Satz, keine Begebenheit entspricht wahrscheinlich irgendeiner Tatsache. Was soll das eigentlich? Was soll dieses Geschreibsel darstellen? Für einen Roman gibts einfach absolut keinen Zusammenhang, keine durchgehende Geschichte, keinen Spannungsbogen - nur ständiges Herumspringen zwischen den Charakteren und Runterrattern irgendwelcher Szenen, die keinerlei Bezug zueinander und keine Relevanz für die "Geschichte" haben.
Ich kann mit so einem Erzählstil nichts anfangen und werde von diesem Autor sicher nichts wieder lesen.
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am 4. Dezember 2007
Mir wurde das Buch sehr ans Herz gelegt. All die vorgestellten Schriftstellergrößen, Natur- und Geisteswissenschaftler sind dem Leser bekannt ebenso wie die geschichtlichen Hintergründe mit wachsendem Patriotismus, Studentenbünden usw.. Aber mir war vor der Lektüre dieses Buches nie klar geworden, dass alle diese Menschen zu dieser Zeit, im gleichen Land gelebt haben und sicherlich auch Kontakt zu einander hatten und sich womöglich auch noch für die gleichen zu entdeckenden Dinge interessierten. Für diese Erkenntnis, die mir leider nie vorher klar wurde, gebe ich dem Buch 2 Sterne. Die Sprache ist aber nur Mittel zur Informationsübertragung, wäre aber noch zu ignorieren, wenn der Aufbau der Geschichte harmonischer wäre, wenn die Parts von Gauß und Humboldt ausgewogener verteilt wären. Man erwartet zu Beginn der Lektüre am Ende deutlich mehr zu wissen über diese Größen. Leider wird der Leser nur mit einer sehr oberflächlichen Erwähnung ihrer Leistungen und umso ausführlicheren, ausgedachten Anekdoten bedacht. Es gelang dem Autor nicht mir den Menschen nahe zu bringen, der sich hinter diesen großen Namen versteckt. So bleibt am Ende nur Enttäuschung über all die unerfüllten Erwartungen, die mir von Vermessung der Welt versprochen hatte!
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am 3. November 2008
Wir haben dieses Buch als Lektüre in der Schule lesen müssen. Zuerst war ich gespannt über dieses vielumworbene Buch. Die ersten Seiten offenbarten jedoch schon den Stil und der Fluss mit dem man die nöchsten 300 Seiten mitschwimmen wird. Der Stil sagt mir überhaupt nicht zu. Er ist zwar gewagt, wogegen ja prinzipiell nichts einzuwenden ist, jedoch auch genauso misslungen. Die Erzählung wirkt abgehackt und die Fantasie begrenzt. Eine Spannungskurve vermisse ich. Es ist nicht komplett langweilig. Es ist ein Mittelmaß welches sich durch das komplette Buch zieht. Über diese beiden Genies habe ich sicherlich etwas erfahren, aber da wäre defintiv mehr drin gewesen. Es sind 2 Geschichten die irgendwie zusammen laufen, wobei der Sinn ein wenig verborgen bleibt. Das Ende ist unbefriedigend und hinterlässt einen faden Beigeschmack. Ich bin von diesem 'literaischen Meisterwerk' enttäuscht und würde es nicht unbedingt weiter empfehlen.

Ein von den Medien hochgejubeltes Duchschnittswerk
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