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am 13. Mai 2017
Leider wie viele Bücher des Verlags unübersichtlich gestaltet und von den Informationen zu den einzelnen Arten eher kurz gehalten. Da es jedoch allgemein nicht viel gute und deutschsprachige Literatur gibt, rangiert das Buch für mich im Mittelfeld.
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am 11. Juli 2014
Er ist schön handlich, sodass man ihn wirklich in die Tasche stecken kann und überall hin mitnehmen kann.
Freue mich schon auf eine Fortsetzung.
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am 19. April 2014
Da ich ein großer Schneckenfan bin, musste ich mir dieses Buch doch gleich bestellen.
Es ist reich bebildert und man kann anhand der Gehäusefotos die Arten gut bestimmen.
Schade nur, dass es wenig Lebendfotos von den einzelnen Schnecken gibt.
Aber Alles in Allem finde ich es schön, dass eine verkannte Tiergruppe endlich auch mal ein Buch wert war!
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am 10. April 2014
Dieses Buch ist Handbuch und Bestimmungsbuch zugleich. Es ist derzeit wohl das einzige aktuelle Handbuch über die Landschnecken Deutschlands. Das Buch stellt alle 242 Landschneckenarten Deutschlands ausführlich vor - einschließlich Neozoen, sowie zwei Arten, deren Auftreten in Deutschland in Kürze zu erwarten ist. Der betrachtete Raum ist begrenzt. Aber ich finde die Begrenzung auf Deutschland sehr gut, habe ich doch damit recht ausführliche Beschreibungen derjenigen Arten, die ich in meiner Heimat im Gelände finden kann.

Die einleitenden Kapitel befassen sich mit den Lebensräumen der Landschnecken, dem Anlagen einer Sammlung, Bestimmungsmethodik und Literatur, Beobachtung und Haltung, sowie Merkmalen von Gehäusen. Des Weiteren werden die Probleme der Aufstellung einer allgemein gültigen Systematik erläutert. Der einleitende Teil umfasst ca. 20 Seiten.

Dann folgen auf 290 Seiten die Artenprofile. Sie sind - soweit das im Rahmen der vielen ungeklärten Fragen möglich ist - systematisch nach den Familien gegliedert. Diese Art der Gliederung halte ich für sehr gut - viel besser und logischer, als eine alphabetische Reihenfolge der Artprofile. Die Familien werden zunächst in einer Übersichtstafel mit Fotos aller zugehörigen Arten - die dann auch nachfolgend portraitiert werden - sowie mit einer kurzen textlichen Erläuterung vorgestellt. Die Übersichtsfotos enthalten zum Größenvergleich die Abbildung eines Streichholzes. Dies ist insofern bemerkenswert und hilfreich, weil viele der portraitierten Arten nur wenige mm groß sind. Die textlichen Erläuterungen zu den Familien enthalten Angaben über die familientypischen Kennzeichen und Lebensweisen, Lebensräume und Nahrung.

An diese Übersicht schließen sich die Profile der einzelnen Arten an. Diese sind jeweils mit zwei bis drei Fotos der Gehäuse illustriert. Die Fotos sind sehr gut, ausreichend groß, sehr scharf, und sie zeigen verschiedene Ansichten, so dass man einen dreidimensionalen Eindruck der Gehäuse bekommt. Die Bestimmung der Art - zumindest die Eingrenzung nach der Familie - ist anhand dieser Fotos in vielen Fällen sehr gut möglich. Teilweise - leider nicht immer - sind auch Fotos der lebenden Tiere abgedruckt.

Die Texte geben sehr ausführlich Auskunft über die Merkmale. Darunter werden die Kennzeichen des Gehäuses und des Weichkörpers detailliert beschrieben und Unterschiede zu verwandten oder ähnlichen Arten werden deutlich. Des Weiteren enthalten die Texte Beschreibungen zu den Aspekten des Lebensraums und der Gefährdung - mit Angabe des Rote Liste-Status in Deutschland und ggf. den Hinweis, dass die Art nach der EU-FFH-Richtlinie geschützt ist. Als weiterer Aspekt wird die Verbreitung in Deutschland bzw. angrenzenden Regionen erläutert. Auf Verbreitungskarten wurde bewusst verzichtet, was ich aber sehr bedauerlich finde. Zwar bestehen hinsichtlich der Verbreitung wohl viele Unsicherheiten, aber das wird ja ohnehin geschildert. Und sowohl die sicheren wie auch die unsicheren Vorkommen könnten, meine ich, in Karten gut erkennbar dargestellt werden. Das Buch enthält übrigens auch keine Erläuterungen zur Fortpflanzungs- und Entwicklungsbiologie der Landschnecken. Nun ja. Am Ende jedes Artkapitels finden sich Hinweise auf spezielle Literatur zu dieser Art. Das Literaturgesamtverzeichnis am Ende des Buchs ist entsprechend umfangreich. Die Artkapitel umfassen jeweils rund eine Seite, einschließlich der Fotos.

Das Buch ist als Bestimmungsbuch konzipiert. Es enthält jedoch keinen Bestimmungsschlüssel. Die sehr detaillierten Beschreibungen der Merkmale in Verbindung mit den sehr guten Fotos lassen, wie schon angemerkt, in vielen Fällen eine Bestimmung der Art zu. In Zweifelsfällen wird die Bestimmung allein mit diesem Buch aber nicht gelingen. Nur aufgrund der Gehäuseform ist eine eindeutige Bestimmung oft nicht möglich. Dazu sind dann tiefergehende anatomische Untersuchungen erforderlich.

Die Hinweise auf den Gefährdungsgrad und ggf. den Schutz nach der FFH-Richtlinie finde ich sehr positiv - und für die tägliche Arbeit (z. B. in der Landschaftsplanung) sehr hilfreich. Dass bei den FFH-relevanten Arten ein Verweis auf die umfangreichen Informationen im Internet erfolgt, ist zu begrüßen. Hier hätte man, meine ich, aber diese Internet-Seiten benennen, und außerdem vielleicht manche Information übernehmen können.

Wie oben angeführt, sind seit vielen Jahren keine vergleichbaren Bestimmungs- oder Handbücher zum Thema Landschnecken Europas oder Deutschlands mehr veröffentlicht worden. Als vergleichbare Bücher, die mir bekannt sind, und die auch schon recht betagt sind, seien genannt:

- K. BOGON: Landschnecken. Biologie, Ökologie, Biotopschutz. Natur Verlag, 1990,
- R. FECHTNER, G. FALKNER: Steinbach Naturführer Weichtiere. Mosaik-Verlag, München, 1990,
- M. P. KERNEY, R. A. D. CAMERON, J. H. JUNGBLUTH: Die Landschnecken Nord- und Mitteleuropas. Verlag Paul Parey, 1983.

Die beiden Veröffentlichungen von FECHTNER & FALKNER sowie von KERNEY, CAMERON & JUNGBLUTH werden im vorliegenden Buch auch zitiert. Ein Hinweis auf das Buch von BOGON fehlt jedoch, was mich sehr wundert, enthält doch gerade dieses Buch eine Menge an Informationen über die Biologie und Ökologie der Schnecken.

Nach den Artprofilen folgt eine übersichtliche Tabelle, in der die Schneckenarten nach ihren jeweiligen Lebensräumen aufgeführt sind. Die Lebensräume werden hier differenziert als feucht/nass, trocken, offen/krautig, Sträucher, Wald, Felsen, synanthrop. Hier werden übrigens die wissenschaftlichen Namen genannt. Da ist Nachschlagen mitunter erforderlich.

Fazit:

Dieses Buch ist ein informatives Handbuch und zugleich hilfreiches Bestimmungsbuch. Wahrscheinlich können aber nicht alle Arten allein mit diesem Buch zweifelsfrei bestimmt werden. Einige Informationen über die Landschnecken fehlen m. E., Verbreitungskarten wären hilfreich gewesen und ich hätte mir Lebendfotos aller Tiere gewünscht. Abgesehen von diesen Kritikpunkten ist dieses kompakte Kompendium aber gleichermaßen zum Studium zuhause wie auch zur Verwendung auf der Exkursion geeignet, zum Nachschlagen ebenso wie zur Bestimmung. Es enthält zu allen Arten Deutschlands ausführliche und gut verständliche Beschreibungen und qualitativ hochwertige und aussagekräftige Fotos. Somit kann ich dieses Buch - trotz der Einschränkungen - jedem empfehlen, der sich für die Landschneckenfauna Deutschlands interessiert.
44 Kommentare| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Zunächst muss man dem Autor einmal danken, denn seit vielen Jahren hat es keine Monografie zu den Landschnecken Deutschlands mehr gegeben. Dieser Band war also überfällig, aber ich muss meinen Jubel gleich etwas einschränken: "Die Landschnecken Deutschlands" ist nicht die Antwort auf alle Fragen und der Autor ist sich dessen bewusst und verheimlicht die Defizite nicht. Doch dazu gleich mehr.

Der Aufbau folgt dem klassischen Schema. Im allgemeinen Teil wird zunächst das Themengebiet abgesteckt, Nomenklatur und Systematik erklärt und Hinweise auf das Anlegen einer eigenen Sammlung gegeben. Das in der Folge verwendete Fachvokabular wird anhand von bezeichneten Makrofotos von Schneckengehäusen eingeführt.
Im systematischen Teil sind alle 244 in Deutschland heimischen oder heimisch gewordenen Schneckenarten mit ausgezeichneten Fotos der Gehäuse und ihrer Details aufgenommen. Die fotografische Qualität ist atemberaubend, das kann man nicht anders formulieren. Meistens sind drei Blickwinkel dargestellt, sodass man einen räumlichen Eindruck der Form bekommt. Häufig werden die Gehäusemündungen auch noch einmal vergrößert gezeigt. Nacktschnecken werden dagegen in situ abgebildet.
Eine kurze textliche Beschreibung der Merkmale, inklusive der Verwechslungsmöglichkeit mit ähnlichen Arten, sowie eine Beschreibung des Lebensraums und der groben Verbreitung in Deutschland ergänzen das Portrait. Für alle Arten gibt es Angaben zur Häufigkeit und zum Schutzstatus nach Roter Liste. Weiterführende Literatur wird referenziert.

Der Autor ist während der Arbeit auf verschiedene Probleme gestoßen. Zum einen ist die Verbreitung von Schnecken in Deutschland unzureichend kartiert, weshalb im Buch völlig auf Verbreitungskarten verzichtet wird. Die entsprechenden textlichen Angaben sind meist eher summarisch und grob. Zum anderen wurde auf einen Bestimmungsschlüssel verzichtet, da viele Arten nur mit weitergehenden anatomisch-präparativen Methoden sicher bestimmt werden können. Das ist aus meiner Sicht ein schwerwiegender Mangel, denn wenn ich auch Verständnis dafür habe, dass für Laien (und selbst ungeübte Biologen) diese Untersuchungen schwierig sind, so zeigt der Umstand, dass es nun mal nicht ohne geht, wie nahezu unmöglich eine eindeutige Bestimmung nur aufgrund der Gehäuseform ist. Eine Eingrenzung bis auf Familienebene ist zumeist machbar (aber auch nicht immer), bei sehr artenreichen und dabei morphologisch ähnlichen Familien, wie z. B. den Schließmundschnecken (Clausiliidae) ist man aber schnell mit seinem Latein am Ende. Im Beispiel sind es alleine 30 Arten, die z. T. sehr variabel und kaum sicher unterscheidbar sind. Anhand von Verbreitungsmerkmalen (wichtig!) und anderen Kriterien kann man einen Fund zwar eingrenzen, die absolute Sicherheit erlangt man jedoch nicht.
Zusammenfassend kann man feststellen, dass die Bestimmung von Landschnecken nicht trivial ist. Eine Stereolupe ist übrigens unverzichtbar, denn die allermeisten Arten bewegen sich in der Größenklasse von wenigen Millimetern.

Der Autor hat im Vorwort bereits einen erweiterten Band angekündigt, in dem auch anatomische Kriterien und ein Bestimmungsschlüssel aufgenommen werden sollen. Möglicherweise schließt diese Monografie dann die bestehenden Lücken. Im Moment muss man in vielen Fällen noch auf Zusatzliteratur zurückgreifen, die allerdings längst vergriffen und damit unvernünftig teuer ist. So bleibt als Fazit: Trotz der Einschränkungen sind "Die Landschnecken Deutschlands" schlichtweg das Beste, was es im Moment auf dem Markt gibt - und preislich ist der Band zweifellos sehr attraktiv.
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am 27. März 2014
Ich habe mir dieses Buch seit einem Jahr gewünscht und nun von einem Freund geschenkt bekommen, da es erst zeitversetzt gedruckt wurde.

Auf den vorderen Umschlagseiten ist eine Übersicht mit Familien der Landschnecken zu finden zum Überblick.

Im systematischen Teil (Bestimmungsteil): Bei den Schnecken mit Haus sind je drei Hochglanzfotos abgebildet, Ober-, Unterseite und von seitlich. Bei "Nacktschnecken" ist je ein Foto abgebildet, bei Korn- und Windelschnecken u.a. je 2 Fotos. Auf jeden Fall sind diese zum genauen Betrachten der oberflächlichen Details super geeignet.

Merkmale, Lebensraum, Gefährdungsgrad, Verbreitung in Deutschland und weiterführende Literatur sind erwähnt.

Im hinteren Teil des Buches ist eine Liste mit den lateinischen Namen der beschriebenen Arten und in welchem Lebensraum man diese finden kann (feucht nass/trocken/offen krautige Veget./Sträucher/Wald/Felsen/synanthrop). Ausführliches Register mit deutschen und lateinischen Artnamen. Dabei fällt mir positiv auf, dass alle Schnecken auch einen deutschen Namen besitzen, was besonders für uns Laien super ist.

Ich habe zwar jetzt noch keine Art bestimmt, jedoch macht das Buch einen tollen Eindruck. Fotos sind alle super brilliant und ich freue mich schon, ein paar alte Fotos nachzubestimmen. Dass wir als Laien sicherlich trotzdem nicht alle Arten bestimmen werden können ist anzunehmen, da so manche Art einer anderen unheimlich ähnelt.

Ich wusste überhaupt noch nicht, dass es auch Schnecken gibt, die auf dem Gehäuse eine Behaarung haben, im Buch sind 11 Haarschnecken aufgeführt mit Bildern usw.. Toll!

Handliches Taschenbuchformat ca. 11 x 18 cm und 2,2 cm dick.
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am 27. September 2015
Seit dem schon viele Jahre zurückliegenden Buch von BOGON beste Gesamt-Darstellung; Abbildungen (fotografisch) zeigen überwiegend nur die Gehäuse - Lebendaufnahmen leider selten. Dennoch zu empfehlen, die im Augenblick wohl konkurrenzlos
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am 3. November 2014
Diese Buch ist für alle Freunde der heimischen Landschnecken ein mus. Es ist übersichtlich aufgebaut und alle wichtigen Merkmale sind wunderbar dargestellt bzw. beschrieben.
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am 6. August 2014
Im Gegensatz zum Verlag, der stets Neuheiten gerne ankündigt, aber die selbst genannten Fristen stets verschiebt, ist für mich als Laie das Buch sehr hilfreich.
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