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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 19. November 2011
Etwas Besseres als dieses Buch gibt es wohl nicht - wenn der Autor gezwungen ist, die gesamte heimische Fauna in einem darüber hinaus auch noch handlichen Format zu publizieren! Der "Brohmer" ist ein echter Klassiker, der seit 1914 (!) erscheint und mittlerweile schon in der 23. Auflage aufgelegt wird! Generationen von Biologie-Studenten haben sich an ihm abgearbeitet und sind vielleicht auch übermannt worden von der Fülle an Arten (so sind für Deutschland nicht weniger als 46 000 Tierarten beschrieben).

Dies Buch stellt einen sehr kompakten Bestimmungsschlüssel zu wirklich allen Tiergruppen dar - inklusive vieler Wirbellosen-Gruppen, zu deren Determination ansonsten sehr umfangreiche (und nicht eben preisgünstige) Lehrbücher zu Rate gezogen werden müssten. Natürlich ist die Bestimmung bei dieser Fülle von Arten nicht einfach und erfordert z. T. auch den Einsatz spezieller Methoden (die leider Gottes oft auch mit dem Fang und der Tötung der Tiere einhergehen). Der Text kann damit nur auf bestimmungsrelevante Merkmale eingehen (vielfach werden zusätzliche Informationen aus Platzgründen sogar in verkleinerter Schriftgröße gegeben); ebenso war man vom Herausgeber sehr darum bemüht, zugegebenerweise raumfordernde Abbildungen auf das absolute Mindestmaß zu begrenzen. So sind zwar immer noch weit über 2000 Abb. zu finden; diese sind aber eher klein und nur Strichskizzen.

Seit 1914 hat sich auf dem Buchmarkt aber doch einiges getan und mittlerweile existieren zahlreiche andere Naturführer, die mit reichhaltigem (photographischem oder zeichnerischem) Material die Anschaulichkeit wesentlich verbessern. Mein Vorschlag wäre deshalb auch, zumindest die Wirbeltiere, für die es doch schon so viele exzellente Bücher gibt (gilt besonders für die Vögel), aus diesem Buch herauszunehmen. Es bliebe mehr Platz für die oft doch allzu sehr vernachlässigten großen Wirbellosen-Gruppen. Kein Mensch wird mehr die Lerchen anhand des Merkmals "Bein auf Rückseite gerundet, mit Schildern. Gefieder erdfarbig" identifizieren.

Das Buch richtet sich an Fortgeschrittene in der Feldbiologie, die ein Buch suchen, das alle Gruppen der Tiere (incl. Einzellern und Würmern) umfasst, sich an den wissenschaftlichen Kriterien der Bestimmungen orientiert und dennoch vom Umfang her in den Rucksack passt. Man sollte Vorkenntnisse bei der Nutzung dieses Buches mitbringen (ich denke, dass für diese Leser der einleitende Schlüssel der Tierstämme eher entbehrlich ist). NICHT geeignet erscheint es mir als "Erstlingswerk" für einen biologisch interessierten "Einsteiger", denn die z. T. schwierige Bestimmung und die z. T. auch unübersichtliche Darstellung der Fülle von Arten könnten u. U. demotivierend wirken.

Der "Brohmer" steht damit in Konkurrenz zur "Exkursionsfauna" von STRESEMANN, KLAUSNITZER und SENGLAUB, die mit 3 Bänden nicht nur viel umfangreicher ist, sondern auch mit über 100 € um etliches teurer (übrigens: m. E. n. könnte man auch hier auf Bd. 3 mit den Wirbeltieren verzichten, da es mittlerweile für diese Gruppe viel besser illustrierte Werke gibt). Eine Alternative wäre die "Bestimmung wirbelloser Tiere" von MÜLLER und BÄHRMANN, die aber 1. keine marinen Arten vorstellt; auch die z. T. mikroskopisch kleinen Gruppen von Würmern o. ä. fehlen weitgehend, 2. deutlich weniger Arten vorstellt (mit ca. 2200 weniger als die Hälfte im Vergleich) und 3. vom Format her sich weniger für Exkursionen anbietet (etwas über DINA 5-Format und damit fast doppelt so breit wie der "Brohmer"), aber 1. wesentlich mehr Abb. bietet; 2. Bestimmungsschlüssel als Flussdiagramme und weniger nur als Text darstellt und 3. sich von der Merkmalsbeschreibung eher als praxisorientiert bewährt hat.

Fazit: für den Fortgeschrittenen, der nicht mehrere kg Bestimmungsliteratur im Rucksack auf einer Wanderung mitnehmen möchte, ein sehr guter Begleiter. Einige Teile wie z. B. dem zu den Vögeln sind heutzutage wohl entbehrlich. Mit einigen Vorkenntnissen ausgestattet, kann er "draußen" sehr hilfreich sein. Als wetterfest hat sich auch die robuste feste Bindung erwiesen (z.B. im Vergleich zum "Bährmann").
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am 5. April 2015
Wer studiumsbedingt oder aus reinem Interesse die einheimische Fauna etwas näher unter die Lupe nehmen möchte, liegt mit diesem absoluten Standardwerk der deutschsprachigen Bestimmungsliteratur goldrichtig. Es sind allerdings gute Vorkenntnisse von der Systematik und Anatomie der einzelnen Tierstämme bzw. -klassen vonnöten, um das wahre Potenzial dieses Werkes ausschöpfen zu können. Der ungeübte Laie verirrt sich doch recht leicht im detaillierten Fragenkatalog dieses dichotomen Schlüssels.
Für den Schulgebrauch im Gymnasium meines Erachtens erst in der Oberstufe oder nach didaktischer Reduktion einsetzbar. Im Studium empfehlenswert.
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am 25. September 2015
Schon seit vielen Jahrzehnten auf dem Markt und immer noch eins der Standardwerke für Studierende der Biologie. Ein einbändiges Werk, das sämtliche heimischen Tiergruppen (incl. Einzellern) umfaßt: das gelingt nur mit äußerster Kondensation auf der Nötigste. Zeichningen (s/w-Strichzeichnungen) sind somit eher selten. Mein Vorschlag: die Wirbeltiere könnten herausgenommen werden, gibt es doch schon so viele bessere Bücher zu diesem Thema. Den gewonnenen Platz für neue Abbildungen zu den Wirbellosen nutzen. Ansonsten erscheint mir z. B. das Buch von BÄHRMANN geeigneter zu sein, um den Einstieg in die anspruchsvolle Differentialdiagnostik Wirbelloser zu bewerkstelligen.
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am 12. November 2013
Ist super geeignet für's Biologiestudium, habe es noch nicht draußen in der freien Natur verwendet, aber dazu wird es bestimmt noch ein kleines Feedback zu einem späteren Zeitpunkt geben. Konnte bis jetzt noch keine Mängel oder Unschlüssigkeiten im Buch entdecken.
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am 14. September 2012
Ich gebe diesem Buch drei Sterne. Warum werde ich im folgenden erläutern.

Ich selbst kam mit diesem Buch, (die Standartempfehlung) im Studium, genauer gesagt den zoologischen Bestimmungsübungen in Kontakt. Dafür benötigt man es auch unbedingt. Allerdings ist das Buch alles andere als anfängerfreundlich. Im Feld obendrein ist das Buch, auch nach Gesprächen mit einigen Zoologen, völlig unbrauchbar. Wer mit diesem Buch draußen bestimmen will, was wohl abgesehen von Biologen die meisten Leute tun werden, denn kaum einer sonst wird die Tiere einfangen in Alkohol legen und dann zuhause unterm Binokular betrachten, sollte einige Vorkenntnisse besitzen.
Bei diesem Buch ist zwar zum einen die Kompaktheit toll, andererseits geht es aber auch auf sehr engem Raum zu, und stellenweise verlangt der Brohmer einfach gleich mehrere Merkmale zu unterscheiden, in nur einem Schritt, man muss dabei auch sehr aufpassen auf die Formulierung, ob es "und" oder "oder" heißt. Biegt man einmal falsch ab, liegt man auch falsch, in anderen anfängerfreundlicheren Büchern gibt es da bessere Aufspaltungen.

Natürlich werden mich die Zoologen und Entomologen jetzt für diesen Kommentar nicht mögen, aber dem Anfänger und demjenigen der draußen unterwegs ist(das einzig gute draußen, ist dass der Brohmer schon fast in ne Hosentasche passt), sei der Bährmann mit seinen Bestimmungstafeln und ein bebildertes Bestimmungsbuch absolut nahegelegt. Ich möchte hier keinen Vergleich zwischen mehreren Bestimmungsbüchern machen, muss aber ehrlich sagen, dass man zum Teil auch bei Alkoholleichen im Labor mit dem Brohmer Bestimmungsprobleme hat, die mit dem Bährmann so nicht auftreten, allerdings ist letzterer natürlich viel gröber, und es fehlen einige Arten. Die Frage ist aber für was man es braucht. Jemand mit Vorkenntnissen und Routine, dem sei der Brohmer gerne empfohlen, aber ich hatte eigentlich bei gut 12Studenten in unserer Gruppe am Ende der Bestimmungsübungen niemanden mehr, der noch mit diesem Buch arbeitete.
Klar Karteikärtchen und Farbaufkleber eingebappt und die Arten auswendig gelernt, nach der Klausur wird das Buch dann verkauft oder verstaubt im Regal. Bei Mollusken ist er obendrein sobald kleine Schäden an den Schneckenschalen auftreten oft unbrauchbar. Man kann dem Brohmer zu gute halten sehr exakt und umfassend zu sein, aber bestimmen macht mit diesem Buch keinen Spaß, oder besser gesagt mir macht Bestimmen durchaus Spaß aber nicht mit diesem Buch. Zumal man zumindest auch als Laie(Nichtbiologe) mit ein wenig Übung und Anleitung gut die einheimischen Ordnungen bzw deren Merkmale erlernen kann. Teils noch weiter bis auf Familienniveau, teils nicht, aber das reicht für einen Laien auch. Will man weiter wird man ohne einen Tutor der einem hilft mit diesem Buch als Nichtfachmann nicht weit kommen. Merkmale ohne Bino oft nicht zu erkennen, Bestimmungsbücher fürs Feld nutzen natürlich absichtlich Merkmale die man mit bloßem Auge, aber zumindest einer kleinen Lupe erkennen kann. Und ja ich habe mich im Laufe des Studiums und auch danach ausgiebig mit der Brauchbarkeit des Buches befasst, wer zuhause ein Binokular hat und Übung im Umgang, also ne Menge Fachwissen, dem hilft das Buch sicher gut weiter, wer das aber nicht hat, kann sich vom Stand 0 mit diesem Buch auch so gut wie nix erarbeiten, weil es einfach an allen Ecken und Enden an Informationen spart.

Für die Komplexität im Artenteil kann man nichtmal sagen der Brohmer wäre zu schwer, aber bereits die Ordnungs, Familienzuordnung erfordert schon einige Übung. Für Vögel übrigens völlig unbrauchbar, die bestimmt man nach Bild, oder man schafft 1Vogel in der Zeit wo andere 30 schaffen.

Im Säugetier, Reptilien und Amphibienbereich ist er allerdings brauchbar. Für das große Kapitel der Wirbellosen empfehle ich allerdins den Bährmann.

3 Sterne weil es je nach Nutzungsgruppe ein gutes Buch ist. Nur für Fortgeschrittene.
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am 17. Juli 2014
Leider hat die Kundenbewertung dieses Buches unter der Unwissenheit der Käufer gelitten. Das liegt daran, dass sich dieses Buch an diejenigen richtet, die Erfahrung in der Zoologie haben.

Nicht-Biologen sollten auf Bücher mit bunten großen Abbildungen mit deutschen Merkmalen zurückgreifen!

Die Bestimmung erfolgt an Hand der Taxa und der Merkmale. Diese sind grundsätzlich auf Latein angegeben. Ein kleiner Schlüssel ist für die lateinischen Begriffe heraustrennbar und hat eine Lesezeichenform. Für Biologen oder Diejenigen, die sich bereits mit der Zoologie auseinander gesetzt haben, ist dieses Buch sehr hilfreich. Gerade wenn es Beispielsweise um die Bestimmungsübungen geht. Die Seiten sind dünn, schwarz weiss und es gibt nur wenige Abbildungen.

Wer an Hand von farbigen Bildern bestimmen möchte, sollte bei Insekten Beispielsweise auf "Pareys Buch der Insekten" zurückgreifen. Bei wirbellosen Tieren eignet sich die "Bestimmung wirbelloser Tiere" von Bährmann.
Das Buch "Fauna von Deutschland" deckt ab der 23. Auflage die Fauna von Deutschland KOMPLETT ab. Daher ist es als Sammelwerk eines der besten Bestimmungsbücher.

Ich selbst habe es innerhalb des Biologiestudiums im Praktikum der Zoologie von meinem Professor an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf empfohlen bekommen. Meiner Meinung nach spricht eine solche Empfehlung Bände und wiegt schwerer als negative Rezensionen.
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am 22. Juli 2013
Dieses Buch bedarf einer Einweisung um es nutzen zu können. Weiterhin ist die Kenntnis von Fachbegriffen Vorraussetzung um sich durch die Bestimmun zu arbeiten. Sitzen diese klappt das Bestimmen mit etwas Übung sehr gut.
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am 20. September 2012
Dieses Buch ist das Standardwerk, wenn es um Tierbestimmung in Mitteleuropa geht. So gesehen also fast ein Muss für heimische Biologen, jedoch ist es eher weniger für Hobby-Tierbestimmer gedacht, da es sehr wissenschaftlich und unfarbig zugeht. ;)
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am 4. Juni 2015
Praktisches Format, Gliederung zweckmäßig, stabil, Illustration gut.
Schnelles Nachschlagen und Erklären in der Exkursionsanwendung.
Es muss nicht immer die aktuellste Auflage sein, eine oder zwei vorher, das ist ok.
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am 26. Mai 2014
Dieses Buch liegt in seiner 23. Ausgabe vor, und das ist kein Zufall! Weltweit gibt es wohl nur wenige faunistische Werke die dem "Brohmer" gleichkommen. Hier will ich kurz beschreiben, was den Brohmer so auszeichnet, aber auch was seine Beschränkungen sind. Der Brohmer ist ein Bestimmungsschlüssel, also ein Werk das die Bestimmung von Tieren nicht (oder nur teilweise) durch Abbildungen erreicht, sondern durch im allgemeinen binäre Alternativschlüssel, bei denen der Benutzer entscheiden muss, welcher der beiden Alternativen besser das Tier beschreibt (z.B. "16. A. Mundsaum nicht zusammenhängend --> weiter bei 17" oder "16. B. Mundsaum zusammenhängend --> weiter bei 18"), bis nach einer Anzahl von diesen Entscheidungen das Tier (hoffentlich) bestimmt ist. Der Vorteil dieser Methode ist, dass ein Tier mit ziemlicher Sicherheit bestimmt werden kann, was bei Bestimmung durch Abbildungen nicht immer der Fall ist, und dass eine sehr grosse Anzahl von Tieren auf engem Raum bestimmt wird.

Das Buch enthält zwar viele Strichzeichnungen, diese dienen aber oft nur der Erläuterung spezifischer morphologischer Unterschiede. Für Taxonomen ist dies ein täglich Brot. Für Anfänger kann dies jedoch etwas abschreckend wirken. Was erstaunlich ist, ist dass das Buch alle deutschen Wirbeltiere beschreibt, und außerdem einige riesige Anzahl von Wirbellosen, inklusive aller wichtigen wirbellosen Taxa. (Alle Arten zu beschreiben in einem Buch, das dann noch in die Jackentasche passt, ist leider unmöglich.) Und über die Jahre und vielen Auflagen sind die Bestimmungsschlüssel so verfeinert worden, dass sehr viel Informationen relativ einfach auf sehr engem Raum dargestellt werden. Z.B. werden 61 der 80 einheimischen Libellenarten auf nur fünf (!) Seiten bestimmt. Obwohl der Band fast nur der Bestimmung dient, werden doch hin und wieder einige interessante Details des Lebens des bestimmten Tieres beschrieben. Auch die Fachausdrücke, über die sich einige der Rezensenten beschweren, halten sich vergleichsweise sehr in Grenzen. Jeder weiß, was "Körper schwarz, Beine gelb" heißt. Manchmal muss man/frau aber eben doch wissen wo sich ein "Pronotum" befindet, oder wo "dorsal" ist (Fachausdrücke werden vorne im Buch kurz erklärt).

Kann das Buch als Naturführer dienen? Viele Biologen und fortgeschrittene Naturfreunde tragen den Brohmer in der Tasche, weil er die Bestimmung von Tieren aus so vielen verschiedenen Gruppen ermöglicht; die Alternative wäre das mittragen vieler verschiedener Bände. Viele Arten können direkt in der Hand bestimmt werden, z.B. Schmetterlinge und viele Käfer (Lupe!). Wer den Brohmer zum Vogel bestimmen benutzen möchte, sollte allerdings ziemlich gute Vorkenntnisse haben, und das Buch eher als Gedächtnisstütze zur Bestimmung von eng verwandten Arten benutzen. Andere Tiere lassen sich nur im Labor bestimmen. In diese Gruppe fallen viele kleine Insekten, die entweder ein betäubtes oder gar totes Exemplar zur Bestimmung benötigen, und auch viele Säugetiere, zu deren Bestimmung eine Begutachtung des Gebisses oder gar des Schädels notwendig sind, was natürlich bei einem lebenden Tier in der Natur unmöglich ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jemand der sich nur für EINE Tiergruppe interessiert, z.B. Fische oder Schmetterlinge, mit einem einschlägigen Buch besser bedient ist. Jemand, der lieber auf der Basis von Bildern bestimmt, könnte z.B. eine gebrauchte Kopie von Harry Garms "Pflanzen und Tiere Europas" erstehen, oder einen der Kosmos Naturführer (z.B. Der große Kosmos-Naturführer Tiere und Pflanzen). Spezialisten werden weiterhin zahlreiche Bände und Spezialausgaben für ihre Fachrichtung benötigen, oder vielleicht den 3-bändigen "Stresemann" benutzen. Wer jedoch an allen Tieren interessiert ist, vom Einzeller bis zum (Schweins-)Wal, insbesondere aber den Wirbellosen, und hierfür einen einbändigen, handlichen und (relativ!) einfach zu benutzenden Bestimmungsschlüssel sucht, für den ist der Brohmer unentbehrlich!
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