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am 1. November 2015
Tibet: eine Handvoll von Büchern hat mich mit Tibet in Berührung gebracht: Hedin, Littledale, Bower, Chandler und Harrer, obwohl ich vieles über tibetische Sitten und Bräuche auch bei Knight und Dunmore erfuhr, welche die spezifisch ladakhische Form des Lamaismus beschrieben haben.
Harrers Sieben Jahre in Tibet handelt im ersten Drittel von der abenteuerlichen Flucht aus Indien nach Tibet und dem folgenden, mehr als eineinhalb Jahre dauernden Treck nach Lhasa. Nur dürftig bekleidet und ausgerüstet durchquerten sie im Winter den Changtang und überstiegen den 6000m hohen Goring La, ehe sie am 15. Januar 1946 in der Hauptstadt eintrafen. Die Strapazen, welche die beiden durchmachten, erinnern stark an Ethertons Winterquerung des dschungarischen Beckens, doch auch Littledale oder Hedin wußten von den extremen Reisebedingungen auf den Changtang ein Lied zu singen, obwohl sie mit ihren großen Karawanen unter wesentlich komfortableren Bedingungen unterwegs gewesen waren.
Die beiden folgenden Drittel des Buches schildern vor allem die traditionelle tibetische Kultur und das theokratische Staatswesen, wie es Harrer während seines fünfjährigen Aufenthaltes in Lhasa gründlich kennengelernt hat. Somit stellt dieses Werk das einzige Zeugnis über die exotische Kultur des alten Tibet unmittelbar vor seinem Untergang dar. Für die vorangehenden Jahrzehnte sind vor allem die Werke des großen Tibetologen Sir Charles Bell sowie die Berichte Hedins von Bedeutung.
Das Tibet, welches uns in diesen Werken entgegentritt, ist zu Staub und Asche zerfallen wie die Welt des alten China, wie das alte Rußland, wie so viele Kulturen rund um den Globus, die dem Geist der Revolution zum Opfer fielen. Allein schon deshalb ist es absolut lesenswert.
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am 6. Januar 2012
Ganz klar ist H. Harrers Buch ein Klassiker. Er führt in eine Zeit, die sich nur wenige noch konkret vorstellen können. Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges wird Harrer als Mitglied des Voraustrupps einer Nanga Parbat Expedition von den britischen Truppen interniert. Ein erster Fluchtversuch aus der Gefangenschaft endet nach kurzer Zeit mit erneuter Gefangennahme. Etliche Monate später führt ihn und Kameraden eine zweite, besser vorbereitete Flucht nach Tibet. Tibet selbst ist für Ausländer tabu, insbesondere die Hauptstadt Lhasa. Aber Harrer gelingt es mit sehr viel Entschlossenheit, reichlich Glück, Mut und manchem Trick, nicht nur in Tibet zu verbleiben, sondern auch nach Lhasa zu gelangen. Ein wahres Abenteuer. In Lhasa selbst wird er und sein Freund, Peter Aufschnaiter, sehr warmherzig, wenngleich teilweise auch etwas distanziert empfangen. Stets schwebt das Damoklesschwert über ihnen, doch noch ausgewiesen zu werden. Aber Harrer lernt den Dalai Lama und dessen Familie kennen und mutiert nicht nur zu einem seiner größten Bewunderer, wird streckenweise sein Lehre und Berater, sondern begleitet ihn auch bis zur Flucht ins Exil.

Fazit: Eine wunderbare Erzählung, die in Zeiten zurückführt, die dem tibetanischen Volk wohl für immer verloren gegangen sind. Der Erzählstil orientiert sich stark an Abenteuergeschichten für Jugendliche und spiegelt damit auch den ganz speziellen Schreibsteil, der bei solchen Geschichten vor mehr als ' Jahrhundert üblich war, wider. Schön aufgemachtes und illustriertes Buch.
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am 20. April 2011
Ein autobiografischer Bericht über den langen und abenteuerlichen Weg nach Lhasa, das zu jener Zeit noch vollkommen abgeschottet von der übrigen Welt war.
Eine wunderbare Beschreibung von Lhasa selbst und ein Einblick in eine ursprüngliche, widersprüchlichen und fast märchenhafte Kultur mit Ihren Rieten, Bräuchen und ihrer alles bestimmenden Religion.
Interessante Begegnungen mit den Menschen Tibets und vor allem dem jungen Dalai Lama.
Manches mal muss man schmunzel, ein anders man ist man erstaunt und fasziniert und auch erschrocken und traurig. Aber auf jeden Fall wird hier ein sehr anschauliches Bild über Tibet in jener Zeit beschrieben, über die Geschichte, die Geografie und die politischen Ereignisse, die bis heute Ihre Schatten auf das Dach der Welt werfen.
Der Bericht eines wahren Abenteurers und Forschers, der einen in den Bahn zieht und nicht wieder loslässt.
In dieser Ausgabe von 'National Geographic' befinden sich schwarz-weiß und Farbfotos sowie eine Rede Heinrich Harrers vor der Royal Geograhpical Society von 2002.
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am 17. Mai 2011
Der Bericht einer fantastischen Reise in ein unbekanntes und wenige Jahre später so nicht mehr bestehendes, faszinierendes Land.

Heinrich Harrer berichtet über seine Flucht nach Tibet und über seine immer tiefer werdende Beziehung zu dem Land und vor allem seinen Menschen. Er beichtet über das alltägliche Leben, über Bräuche und fremde Rituale, das alles mit sehr viel Wertschätzung und - je länger er in Tibet lebt - Liebe zu dem Land, seinen Menschen und dem Dalai Lama.

Er wird Freund und Begleiter des Dalai Lama und Zeitzeuge des Untergangs eines der friedlichsten Länder der Welt, als sich China seiner bemächtigt und beginnt, dessen Kultur systematisch zu vernichten.

Ein wunderbares Buch über ein Land, das es leider nicht mehr gibt...
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am 11. März 2016
Eindrucksvoll geschriebene Geschichte einer geistigen entwicklung.Sehr abweckslungsreich und doch nicht langweilig.Regte mich zum Nachdenken an ohne mich aufzuregen oder abzuschrecken!!
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am 6. Juni 2014
Tolle Geschichte und tolle Bilder. Habe mir sofort danach noch den Bildband gekauft. Dieser erweitert das Buch und man bekommt einen tollen Gesamteindruck vom Lhasa in den 40er Jahren.
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