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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
6

am 6. Januar 2012
Habe selbst eine Kajak-Tour durch Asien gemacht, super Buch um einen Vorgeschmack zu bekommen!
Vor allem gut dass der Autor die Probleme in der Region ausarbeitet. Bin selbst an den Baustellen
der Chinesen vorbei gefahren und habe gesehen wie achtlos der Dschungel gerodet und gigantische
Bäume einfach platt gemacht wurden, denn Staudämme müssen her!

Geniales Buch, teilweise fast nicht zu glauben dass der Autor den Trip überlebt hat!
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am 2. August 2013
Mick, ein Neuseeländer, der sich in Südostasien niedergelassen hat, hat den Traum den Mekong von der Quelle im Himalaya bis zur Mündung ins Südchinesische Meer mit dem Kajak zu befahren. Dies ist sein Abenteuer- bzw. Expeditionsbericht, den ich als begeisterter (Kajak-)Outdoorer und Expeditionsbericht-Leser einfach lesen musste.

Mick beginnt mit dem reifen seines Planes, umreisst die Vorbereitung und Organisation. Im Gegensatz zu anderen Expeditionsberichten wird hier auch das Thema Sponsoring und Gewinnaufteilung auf andere Teilnehmer, samt des daraus entstehenden Konfliktes um das Finanzielle aufgezeigt. So passiert es, dass Mick seine Unternehmung aus finanziellen Gründen fast absagen muss und sein Team (auch in der Folge) etwas durchwechselt, was aber dem Bericht, der Geschichte und letztlich dem Erfolg der Expedition nicht abträglich ist.

Reizvoll sind vor allem die tollen Beschreibungen: Sei es der Fluss selbst, die Landschaft und die Schwierigkeiten im Wildwasser, oder, vielleicht sogar besonders, die Menschen die er unterwegs trifft. So merkt man Mick's “grüne” Einstellung sehr deutlich an der Problematik der Staudämme, die in China gebaut werden, welche für die folgenden Anrainer oft den Entzug der Lebensgrundlage bedeuten. So schafft es Mick ausgezeichnet die verschiedenen Anrainer, sei es in Tibet, China oder Viatnam mit ihren Eigenheiten herzlich zu beschreiben und der Leser hat nach der Lektüre das Gefühl, dass er ebenfalls von der Fledermaussuppe gekostet hat.

Leider schafft es Mick während seines Berichtes aber selten dem Leser wirklich seine Emotionen und seine Psyche zu offenbaren. Probleme werden mit Flucht oder Witz weggewischt, wirkliche Konfliktbewältigung findet nicht statt. Das fan dich in Solo durchs ewige Eis: Erstdurchquerung der Pole im Alleingang deutlich besser.
Auch hätte mich ein Einblick in die verwendete Ausrüstung gefreut.

Letztlich ist der Bericht für Abenteuerfans lesenswert, auch wenn einige von einer “Expedition” ein anderes Bild haben. Der Reiz liegt hier auch in der technischen Befahrung des Mekong, der Begegnung mit den verschiedenen Kulturen und in dem Aufmerksam machen auf die politischen und ökologischen Missstände.

Das Buch selbst ist ein übliches Taschenbuch der National Geographic Reihe mit einigen hübschen Glanzfarbfotos in der Mitte. Zwar ist das Papier aus chlorfrei gebleichtem Zellstoff, aber nicht aus FSC-zertifizierter Forstwirtschaft. Gerade im Hinblick auf “grüne Themen” wünsche ich mir vom Verlag dahingehend ein runderes Bild.

4 Sterne
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am 1. Mai 2013
Die erste Hälfte des Buches ist die gelungene Beschreibung des wilden oberen Mekong. Selber Kanute mit viel Wildwassererfahrung, finde ich den Bericht eindrücklich, spannend und gleichzeitig fachlich gelungenen. Sehr gute Beschreibungen über das Wesen des Wildwassers, seine tödlichen Gefahren und die Ängste vor Schlüsselstellen.

Die zweite Hälfte beschreibt die Befahrung des unteren Mekong, wo Begegnungen und Hintergründe im Vordergrund stehen. So erfährt man viel über die ökologischen Auswirkungen der chinesischen Staudämme, ohne daß es zu einer Überstrapazierung politisch korrekter Einsichten kommt.

Ich habe das Buch in einem durch gelesen, der Autor ist ein profunder Kenner und Analyst der Region, was ihn nicht davon abhält, sein aberwitziges Vorhaben kutzweilig und unterhaltsam wiederzugeben.

Absolut lesenswert!
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am 20. Oktober 2012
Ein wunderbar spannendes Buch. Ich habe letztes Jahr am Ufer des Mekong gestanden und mich gefragt, wo dieser beeindruckende Fluss wohl herkommt und welche Landschaften er durchfliesst.Nun kann ich es mir vorstellen. O'Shea ist eine sehr beeindruckende Leistung gelungen - er beschreibt sehr eindrücklich die Schwierigkeiten einer solchen Kajaktour, aber auch sehr gut Land und Leute. Besaonders wichtig ist, das er durch seinen Bericht sehr anschaulich die Folgen des gigantischen Staudammbaues in China aufzeigt.
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am 19. November 2009
Habe das Buch nur so verschlungen. Es erzählt über die Schönheiten und die Gefahren des Mekongs, über Land und Leute, die Mentalitäten und darüber wie alles in ein paar Jahren zerstört wird. Will nicht zuviel vorwegnehmen aber wer Abenteuer, Kajaks oder gerne fremde Länder entdeckt sollte bei diesen Buch zuschlagen.
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am 23. Mai 2013
Das Buch ist sehr interessant, weil man auch geographisch einen sehr guten Einblick in jene Regionen bekommt, mit denen man ja nich jeden Tag konfrontiert wird.
Es wird sicherlich nicht jeden Leser ansprechen, sondern nur denjenigen, der sich für Reisen schlechthin interessiert und insbesondere für Reisen im Kajak, Kanu, auf Segelbooten, also mehr der ungewöhnliche Reiseweg.
Flüssiggeschrieben, man schläft nicht ein dabei, sondern ist auf jeder Seite unten schon gespannt, wie es auf der nächsten seite weitergeht.
Die Malik-Bücher sprechen ein interessiertes und gebildetes Publikum an. Sehr empfehlenswert, weil man auch sehr viel über Land und Menschen und die Geographie schlechthin lernen kann. Hervorzuheben ist, dass eine Karte im Buch ist, an der man die Reise verfolgen kann.
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