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am 11. August 2017
Es gelingt dem Autor, relativ verständlich zu schreiben. Er führt die Leser in die Welt der Zukunft. Besonders beeindruckt hat mich der Schluss. Ich finde es großartig, dass es Wissenschaftler gibt, die sich auch der Verantwortung stellen, dass ihre Forschungen das Leben aller menschen beeinflussen.
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am 6. November 2014
wie mich nicht immer ganz einfach zu lesen, aber doch sehr spannend und interessant wie das Gehirn uns Persönlichkeit und Entscheidungsfreiheit suggeriert und unsere Wahrnehmung vom Dasein verarbeitet und wahrnehmbar macht. Es ist wohl das uns bekannte Organ mit der größten Komplexität.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. Januar 2015
Das Buch begeisterte mich durch seine ernsthafte Auseinandersetzung mit allen Aspekten des Bewusstseins im Licht unserer bisherigen neurologischen und psychologischen Erkenntnissen, ohne die Bereiche des religiösen Wahns auszuschließen und durch die Fragen, wie das Streben nach Erkenntnis das metaphysische Bedürfnis im Diesseits im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess gestillt werden kann, ohne einem Dogmatismus zu verfallen. Trost der Philosophie im multidimensionalen Ausmaß :-) Sehr lesenswert, auch mehrfach.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 11. Juli 2012
Sich für die Philosophie des Geistes zu interessieren und an Thomas Metzinger vorbeizukommen ist ziemlich schwer. Nachdem ich seine Vorlesung auf Youtube gesehen hatte wollte ich mehr und kaufte dieses Buch.

Sein Schreibstil ist erfrischend offen, aber nicht "salopp" amerikanisch. Das heißt, er schafft es seriös, wissenschaftlich zu bleiben, ohne trocken und langatmig zu wirken. Trotzdem war für mich das erste Drittel, wenn nicht sogar die erste Hälfte des Buches etwas langweilend, dies ist jedoch nur eine persönliche Auffassung. Er erklärt sehr ausführlich, manchmal aber auch doppelt und dreifach, dass war mir einfach zuviel. Zudem sind seine Satzkonstruktionen in diesem Teil des Buches für mich eher schwer zu verstehen gewesen. Das kann natürlich an meiner fehlenden philosophischen Vorbildung liegen (oder meinem allgemeinen Intellekt), mir kam es aber irgendwie so vor als wüsste er einfach nicht wie er seine Gedanken und philosophischen Konstrukte, dem Anspruch "ein allgemeinverständliches Buch zu schreiben" gerecht werdend, zu Papier bringen konnte. Dies soll aber keine Kritik an dem sein, was er sagen will, sondern nur wie er es sagt.
Macht man sich die Mühe und kämpft sich durch die vorarbeit der ersten Kapitel durch, erwartet einem letztendlich aber ein sehr gutes Buch. Über die Theorie des "Egotunnels" will ich mich hier nicht direkt auslassen, da meine Vorredner schon gut auf sie eingegangen sind. Nur soviel soll gesagt sein,
sie ist:

-verständlich
-tiefgreifend
-fundiert

Stets ist der Bezug zu neueren (wenn nicht gar neuesten) Forschungsergebnissen aus den Bereichen der Philosophie und Neurobiologie vorhanden. Obwohl Metzinger von Hause aus ein Philosoph ist, wirkt er permanent kompetent in der Darlegung der neurobiologischen Fakten.

Besonders hervorheben will ich noch den letzten Teil des Buches, welcher sich mit den Konsequenzen der "Neurobiologischen Revolution" welche gerade stattfindet bzw. sich anbahnt befasst. Sein Plädoyer für die "Neuroethik" ist für mich so ziemlich das beste am ganzen Buch und wird wohl das sein, was mir am meisten im Gedächtnis bleiben wird. Leider schießt er im Anschluss ein wenig über das Ziel hinaus und bringt solche Forderungen wie "Meditaionsunterricht" und "Bewusstseinshygiene" in Schulen zu etablieren. Die Grundidee, Kinder in die Lage zu versetzen ihren eigenen Geist zu erfassen und eben diesen von den Beeinflussungen der heutigen Medien befreien zu können, mag zwar richtig sein, eine Umsetzung allerdings sehr schwierig. Allein weil z.B. Meditation schon nicht mal für jeden Erwachsenen das richtige ist, aber erst recht nicht für alle Kinder mit einem natürlichen Bewegungsdrang.

Sehr gut gefällt mir, dass er auch auf früher als unwissenschaftlich abgetane Dinge wie "Out of Body-Erfahrungen" oder luzide Träume eingeht.

Letztendlich gibt es von mir eine ganz klare Kaufempfehlung für dieses sehr gute Stück Philosophie!

Zum Buch selbst:
-etwa 325 Seiten reiner Text, normale Schriftgröße
-nur sehr wenige mir aufgefallene Rechtschreibfehler
-wenige, schwarz/weiß-Abbildungen, gute Druckqualität
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. Juni 2011
Tsja, es ist für viele nicht einfach, das zuzugeben, aber der Materialismus hat leider recht gute Argumente; Haut mir jemand auf den Kopf, also mein Gehirn, geht mein Bewusstsein verloren. Schneidet mir jemand einen Teil des Gehirns weg, werden bestimmte mentale Fähigkeiten auf immer zerstört. Und wie steht es mit anscheinend hyperrealen, quasi mystischen Erlebnissen wie die außerkörperlichen Erfahrungen? - Die hat Metzinger selbst auch gemacht, und dabei deutliche Indizien gefunden, dass eben alles daran "virtuelle Realität" ist; Dass kein Aspekt dieser Erfahrung darauf hindeutet, es gäbe eine jenseits der physiologischen Sinne liegende Erkenntnisfähigkeit des Bewusstseins. Es sei eben die Fähigkeit des Gehirns, Realität - mitsamt evidentem Realitätsgefühl - zu "emulieren" - das schließe erhabene, "realer als reale" mystische Erlebnisse nicht aus!
Der erste Teil, in dem Metzinger beschreibt, wie wir in unseren interpretativen Weltmodellen gefangen sind, etwas das Norbert Bischof das "Weltgestell" nennt, ist noch in weitgehender Übereinstimmung mit dem, was die spirituellen Traditionen als "Ego" bezeichnen. Ebenso in Übereinstimmung mit den spirituellen Übungswegen ist die Erkenntnis, dass das Ego zwar eine Illusion sein mag, aber dafür eine, die nicht vergeht, die man nicht loswird, indem man sie durchschaut. Um das Ego kümmert sich Metzinger allerdings nur, um eine Differenzierung vornehmen zu können, zwischen der vom Gehirn emulierten, gleichsam "virtuellen" Realität - das, was wir naiverweise als evidente Realität empfinden und betrachten, und dem stark vom Verstand und der Struktur der Persönlichkeit abhängigen mentalen "Modell" von Annahmen, Interpretationen, Deutungen und Praxen (Handlungsneigungen und Fähigkeiten), durch welche wir die "objektive" Realität quasi wie durch eine stets anders getönte Brille betrachten - und welche im spirituellen Sprachgebrauch eben "Ego" genannt wird.
Alsdann gibt Metzinger sich als monistischer Materialist zu erkennen - wohl einer, der Bewusstsein als Phänomen der Emergenz betrachtet, es zumindest als Phänomen nicht leugnet, aber durchaus meint, dass es möglich sei, es auf empirischem Wege mit der Zeit erkennen und beschreiben zu können. Hier kann ich ihm nicht mehr folgen, denn es steht für mich außer Frage, dass es bei dem "Stoff namens Bewusstsein" überhaupt nichts zu "erkennen" gibt. Meines Erachtens geht des bewusste Subjekt jeder Erfahrung voraus. Der "Stoff Bewusstsein" hat nun einmal die Eigenschaft, der "erkennende Stoff" zu sein, also die grundlegende, alles erkennende Intelligenz (wie auch der tibetische Buddhismus sagen würde), aber darüber hinaus hat es keine zu beobachtenden Eigenschaften, ist vollkommen Subjekt und nicht Objekt der Betrachtung. Das erkennende Subjekt zeigt sich nur im Akt des Erkennens und kann selbst in keiner Weise als Objekt erkannt werden. Ich fände es deshalb persönlich spannend, wenn man versuchte, eine Physik zu entwickeln, in dem das Bewusstsein in den Gleichungen der theoretischen Physik, quasi als "Stoff des Erkennens" vorhanden wäre - als Phänomen der Realität, auch wenn es sich nur im "bewussten Sein" der Dinge zeigt, kann man es jedenfalls nicht leugnen.
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am 11. Juni 2017
könnte der Titel des Buches ebenfalls lauten. Gut verständlich erläutert der Verfasser Thomas Metzinger anhand seines "Ego Tunnels" den Stand und die Zusammenhänge der aktuellen Forschung und formuliert komplexe Überlegungen, die den interessierten Leser zum Nachdenken veranlassen. Hierbei versucht er stets auf der Grundlage wissenschaftlicher Methodik zu argumentieren und vervollständigt dabei sein Werk mit einer beeindruckenden Fülle an Quellenangaben. Ingesamt ein ein sehr gelungenes Werk.
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am 29. Dezember 2013
Ein wichtiges und zukunftweisendes buch, akademisch aber allgemeinverständlich geschrieben, liegt in der Natur des Themas, Bewußtsein ist der Schlüssel zur Transzendenz, auf neuen wissenschaftliche Erkenntnissen beruhend, könnte sowohl Agnostiker, Atheisten als auch Religiöse oder Trivial-Esoteriker von ihren dünnen Fundamenten fallen lassen.
Hier gehts lang; Hirn- und Bewußtseins-Forschung.
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am 21. Mai 2016
Ich habe Einiges gelernt. Über den Informationsgehalt hinaus hat mich das eindringliche, für mich fast schmerzhafte Herausarbeiten des Konflikts zwischen rückhaltloser Ehrlichkeit (dem Eingeständnis unserer evidenten Sterblichkeit) und dem übermächtigen Drang nach emotionaler Sicherheit (Religionen und deren Aequivalente) beeindruckt. Wenn der Autor weniger Angst hätte, der unzulässigen Vereinfachung geziehen zu werden, wäre das Buch noch lesbarer.
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am 31. März 2016
und entspannt zurücklehnen, wenn frau angeblich etwas falsch macht. Ich doch nicht - es passiert halt vor meinen Augen. Mal sehen, was daraus wird. Das Tor zur Leichtigkeit des Seins, ging weit auf.
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am 15. September 2013
Ich war sehr überrascht als ich las, dass Metzinger eine Out Of Body Erfahrung durchgemacht hatte. Doch war dies wohl "notwendig" um der ach so beliebten Thematik des NTEs auf rationaler Ebene begegnen zu können. Verklärende Bücher zum Thema gibt es zu viele und von YT "Dokus" ganz zu schweigen. Fast jede esoterisch-spirituelle Zeitschrift beschäftigt sich damit und schickt ihre Leserschaft in die Verwirrung. "Wieso hat jene das und ich nicht". Ein Kardiologe entdeckt angeblich "Grenzenloses Bewußtsein" und Quantenphysik muß auch für scheinbar nicht erklärbares herhalten.
Leider ist das Buch von Metzinger sehr anstrengend zu lesen und im Vergleich zu den Sellern des Esomarktes dahingehend schwerste Kost. Dennoch lohnt es sich reinzulesen um festzustellen was wirklich los ist, wenn Menschen meinen dass sie ihre Hülle verlassen. Sei es im Schlaf oder bei einer Operation oder letztendlich am Ende. Käme keiner zurück gäbe es keine Berichte. Doch was steckt hinter den Berichten und wenn was daran sein soll, läßt sich dies neurowissenschaftlich ergründen?

Ich muß gestehen, dass ich auf halber Strecke ausgestiegen bin, da ich mich in der Thematik überfordert sah. Dennoch ist der Autor auf dem richtigen Weg. Wer sein Heil in der NTE Literatur sucht sollte dies woanders muten, oder um sich vor Humbug zu schützen doch mal reinlesen. Vieleicht tritt ja wie bei mir Ernüchterung ein. Denn vorstellen kann ich mir viel. Was nicht heißt, jenen der meint all diese "unmöglichen" zu Erleben damit zu belächeln. Denn noch hatte ich ein solches Erleben nicht. Dafür aber andere, wie auch immer diese geartet sind. Das wichtigste daran ist, nicht in eine mißbräuchliche esoterische Anschlußtherapie zu geraten. Und dafür ist dieses Buch allemal mehr als wertvoll. Denn jedes Jahr kommen jene Autoren in meine Stadt und behaupten, dass sie schon drüben waren.....
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