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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
27
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Je weiter man liest, umso ungläubiger reibt man sich die Augen. Ist mit diesem Volk ein Staat zu machen? Rücksichtslos, laut, ordinär, protzig, überheblich, unsozial - die Liste der negativ besetzten Adjektive ließe sich fast beliebig verlängern, und doch ist die Volksrepublik ganz offensichtlich relativ stabil. Aber was Heike Barai über den Alltag in China berichtet, das klingt auch wirklich zu abenteuerlich. Doch es ist leider wahr. Seit 20 Jahren reise ich regelmäßig in das Reich der Mitte und zu den Dingen, die einem Individualtouristen mit leidlichen Chinesischkenntnissen widerfahren können, darf ich rückhaltlos bestätigen: Ja, das ist mir auch schon so passiert.
Allerdings hätte ich meine Erlebnisse niemals in ein so herrlich komisches Buch verarbeiten können. Heike Barai ist zwar ständig das Opfer von Missverständnissen, kleineren und größeren Gaunereien, Lärm und rücksichtslosem Verhalten, aber sie hat Spaß dabei. Und es gelingt ihr mit einem sagenhaften Gespür für Timing und wunderbar skurrile Pointen, dass der Leser die ganze Zeit vor sich hin grinst und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will. Zumindest ist es mir so gegangen. Da kann sich mancher "Comedian" eine Scheibe abschneiden. Aber eine saftige. Und dann bleibt noch genug übrig.
Selten habe ich so über ein China-Buch gelacht, wie über dieses, und dabei noch jede Menge gelernt. Ein paar unerfreuliche Reiseerlebnisse der Vergangenheit haben sich erst jetzt für mich erklärt: Kulturelle Missverständnisse müssen ja nicht immer gleich katastrophale Ausmaße annehmen, wie manche chinesisch-deutsche Ehe, die für den deutschen Ehemann oft genug im finanziellen Desaster endet. Wer das Kapitel "Bankkonto zum Heiraten gesucht" gelesen hat, der weiß auch, warum es so gut wie keine Ehen mit chinesischen Ehemännern gibt.
Oder das Kapitel zu den "Unsichtbaren Chinesen". Wer aus dem Raster fällt, in Not gerät, einen Unfall hat, der wird für seine Umgebung unsichtbar. Auch das habe ich genau so bereits erlebt. Hilfe oder Unterstützung sollte in China niemand erwarten, außer von der eigenen Familie.
Oder der manische Shoppingwahn der Chinesen, die ihren gerade erworbenen Reichtum hemmungslos zur Schau stellen und dabei Angestellte in Läden, Restaurants oder Hotels in einer Weise behandeln, dass bei uns das Tierschutzgesetz greifen würde. Wie es den Tieren ergeht, da sträuben sich sowieso die Nackenhaare. In Fujian habe ich wirklich Hunde ... aber lassen wir das. Heike Barai kann das viel besser erzählen, sodass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Oder in den Augen.

Aber das Buch endet tröstlich. Während Deutschland bald den Status als Reiseweltmeister abgeben wird, stehen die Chinesen bereit, um diese Position zu übernehmen. So wird auch der Rest der Welt in den Genuss chinesischer Umgangsformen kommen. Freuen wir uns drauf! Mit Heike Barais Buch in der Tasche wird es schon nicht so schlimm werden. Zumindest werden wir Spaß haben.
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am 19. Oktober 2015
Das Buch für alle, die von einer China Reise zurück kommen und die ganzen Eindrücke noch einmal bestätigt haben wollen.
Man ist ist nicht besonders eigen, sondern andere sehen es auch. Ja genau so ist es. Ein Buch, wo man 2h beim Lesen nur schmunzelt.
(Anmerkung: Anscheinend hat sich doch einiges inzwischen in China verändert. So sind die Toiletten an Touristenplätzen extrem sauber. Und auch habe ich zu meiner großen Überraschung stand ich beim Zug oder Schalter immer in sehr disziplinierten Warteschlangen)
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am 27. September 2014
Das Buch lehnt sich vom Titel, wie sich unschwer erkennen lässt, an Neumanns Werk über Japan an. Den Vorgänger fand ich inhaltlich zwar interessant, die Herangehensweise grenzte allerdings schon an Zumutung - es fehlte dem Buch an allen Ecken an Liebenswürdig- und Herzlichkeit. Das oft zitierte Augenzwinkern glich - für mich - eher dem Rundumschlag eines deutschen Ignoranten mit der Empathie eines Kieselsteins. Nun, das darf jeder für sich entscheiden. Ich selbst ging daher mit etwas gemischten Gefühlen an Heike Barais Pendant über China. Aber diese Vorsicht war letztlich vollkommen unbegründet. Denn der Autorin hier gelingt der Spagat, einerseits die befremdlichen Eigentümlichkeiten Chinas aufzuzeigen, andererseits aber auch, diese mit viel Liebe und Humor zu schildern, ohne im Ausland gleich ein zweites Deutschland errichten zu wollen. Sehr gelungen.

Der Inhalt gibt eher einen vagen, einführenden Überblick. Wer bereits einiges über das Land gelesen hat, wird hier nicht viel Neues finden - aber das Bekannte dafür aus einer etwas salopperen, humorvollen Sichtweise. Ich musste jedenfalls häufig grinsen und lachen beim Lesen; und es war keine diffamierende Schadenfreude. Ich selbst interessiere mich zwar schon seit mehreren Jahren stark für das Land, meine Eindrücke zu dem realen China beschränken sich jedoch bisher auf einen mehrwöchigen Urlaub. Somit wage ich nicht zu beurteilen, inwieweit das Geschriebene und Gelesene komplett der Realität entspricht oder inwieweit es teilweise selektiv wahrgenommen wurde. An einigen Punkten gibt es wahrscheinlich keinen, der Widersprüche wagen würde - wer auch nur einmal einen Blick in eine öffentliche Toilette in China geworfen hat, der wird das entsprechende Kapitel mit einem schmerzlichen Grinsen lesen. Von der oft geschilderten Kakerlakenflut bin ich dagegen, trotz recht billiger Unterkünfte, zum Glück verschont geblieben (mal hoffen, dass es nicht so ist wie mit der mir gerade nicht exakt bekannten Anzahl an Spinnen, die man durchschnittlich während des Schlafens unwissentlich in sich hineinstopft. Urgs, den Gedanken klammere ich mal lieber schnell aus ...)

Ich kann dieses Buch jedenfalls mit bestem Gewissen empfehlen. Wenn das meiste auch schon bekannt ist, so gelingt es der Autorin wunderbar, das Geschilderte sehr witzig, mit dem Blick eines Außenstehenden und trotzdem liebevoll zu transportieren. Ein gelungenes Buch!
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am 23. Dezember 2013
In ihrem Buch ,,Darum nerven die Chinesen`` führt die Autorin auf humorvolle Weise dem Leser die chinesische Kultur vor Augen und schildert dazu eigene Erlebnisse aus ihrer Zeit in China.

Am Anfang hat mich ehrlich gesagt der Titel etwas erschreckt. Deshalb war ich umso beruhigter, dass Frau Barai in ihrem Vorwort sehr deutlich macht, dass ihr China und dessen Landsleute ans Herz gewachsen sind.

Mit ihrem angenehmen Schreibstil und ihrer unterhaltsamen Art ist es der Autorin gelungen, mir viel Wissenswertes über Land und Leute sowie zu bestimmten Sitten und Gebräuchen zu vermitteln.

Ich denke daher, dass dieses Buch für Alle, die eine Chinareise planen, aber auch für Diejenigen, die in ihrem Alltag mit Chinesen zusammen treffen sehr hilfreich ist, da es soviele Fettnäpfen gibt, mit denen man unbeabsichtigt die Leute beleidigen oder bloßstellen kann.

Mir persönlich hat das Buch aufgrund seiner unterhaltsamen Art sehr gut gefallen, ich habe viel gelernt und kann es daher an jeden weiter-empfehlen, der Interesse an China hat.
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am 6. August 2015
Sehr treffend beschrieben. Besser geht's nicht!
Habe 2015 aber den Trend zu besseren Toiletten in großen Einkaufszentren in Metropolen festgestellt, sogar mit Service einer Klofrau. Und da steht noch nicht mal das Tellerchen für Trinkgeld , weil das verboten und unüblich ist. Diese Entwicklung wird nicht aufzuhalten sein - zum Glück. Meistens geht es wirklich nur so : Augen zu und durch! Bemerkenswert ist schon, dass viele Chinesen genau Bescheid wissen um die Umweltverschmutzung und die Verursacher bekannt sind. Es ist ein sehr großer Vertrauensbeweis , wenn darüber mit einem Ausländer gesprochen wird. Normalerweise finden diese Diskussionen nur in der Familie oder mit Freunden statt. Vieles wird vorgeschrieben und es gibt auch Gesetze, Kontrollen oder Strafen bleiben aber aus. Als Beispiel sei der Kindersitz im Auto genannt. Er ist vorhanden, aber das einzige Kind, ein sonst kostbarer und gehätschelter Augapfel, darf im Auto hin und her klettern. Es wird ja nicht bestraft, wurde mir auf Nachfrage erklärt
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am 30. August 2015
Ein tolles Buch, das ich jedem Chinareisenden wärmstens empfehlen würde! Man nimmt es in die Hände, nickt, fühlt sich in seinen Wahrnehmungen bestätigt, lacht, schmunzelt, staunt und legt das Buch erst wieder weg, wenn man es in sich aufgesogen hat.
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am 19. August 2015
War gerade in China und kann nur bestätigen. Alles ist genau so wie im Buch beschrieben. Genial. Amüsant und interessant!
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am 7. Oktober 2016
Starke Motivation ist der wichtigste Bestandteil bei allen langfristigen Projekten. Chinesisch zu lernen und deren Kultur zu Verstehen ist ohne Zweifel eine langfristige Sache. Und sich selbst die zusätzliche Unsicherheit anzuschaffen, indem man dieses Buch liest, ist meiner Meinung nicht sinnvoll.
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am 19. Juli 2013
Jedem Chinareisenden sei dieses sehr kurzweilige, hervorragend recherchierte und sehr lustige Buch empfohlen. Heike Barai beschäftigt sich in knapp 30 Kapiteln mit den unterschiedlichsten Themen: Von Kulinarik, über Chinglish sowie die verschiedenen Nein-Varianten in China bis zur klassisch deutsch-chinesischen Liebesgeschichte, die laut Autorin stets so beginnt: Er(30-50 Jahre, gerne leicht übergewichtig und auch sonst kein Adonis, leitender Angestellter, für drei Jahre nach China entsandt) lernt sie (Dometscherin, 20-30 Jahre alt, bildhübsch und kokett) kennen. Wie die Geschichte weitergeht, können sich die meisten wohl in etwa vorstellen. Fazit: Barai bringt die kulturellen Unterschiede auf den Punkt - nicht ohne den Deutschen selbst eins dabei mitzugeben, die sich manchmal in gnadenloser Naivität durch ein fernes Land bewegen. Insofern dürfte der Untertitel auch gerne lauten "Und darum nerven Deutsche in China" :-)
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am 27. Januar 2014
Der Inhalt:

"Wussten Sie, dass chinesische Wellness zur Qual werden kann? Dass es in China Sternekategorien für öffentliche Toiletten gibt? Und dass man als Chinareisender permanent mit seinem Leben spielt? Mit diesem Buch sind Sie gewappnet für einen Aufenthalt im Land des Lächelns, das seine Besucher oft zum Lachen bringt - und manchmal auch zum Verzweifeln."

Meine Meinung:

Dieses Buch liefert einen wundervollen Eindruck in eine andere Kultur, ohne dies komplett durch den Kakao zu ziehen oder schlecht dastehen zu lassen. Auf humorvolle Art und Weise wird hier eine Kultur nähergebracht, die sehr skurile Seiten hat, aber auch eine Fassade nach außen bewahrt, von der sich manche westliche Staaten eine Scheibe abschneiden könnten.

Der Schreibstil ist klar, witzig und einfach, dass man dem Buch leicht folgen kann. Es gab Stellen, an denen ich herzhaft lachen musste. Aber waren auch Stellen vertreten, die sehr suspekt sind. Andere Länder, andere Sitten.

Man kann zwar leicht abgeschreckt werden und evtl. die Lust an einer Reise nach China verlieren, aber ich finde, man sollte es als Chance und Herausforderung sehen und gerade diesen Schritt in eine aufregende und völlig fremde Kultur wagen.

Fazit:

Ein gelungenes Buch, welches einen tollen und übersichtlichen Eindruck in das Leben und die Denkweise der Chinesen bringt. Witzig und amüsant werden einzelne Sachverhalte geschildert, ohne dabei abwertend zu werden.
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