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TOP 500 REZENSENTam 16. November 2012
Das Buch besteht aus elf Essays zu den Themen "Religion und Philosophie", "Politik und Gesellschaft", "Naturwissenschaft und Erziehung" und "Erfahrungen großer Persönlichkeiten". Aufbau und Struktur ähneln den Vorgängerbüchern aus dieser Serie. Auffallend sind die Parallelen bzw. Zusammenhänge zwischen den Beiträgen der jeweiligen Kategorien.

Hans Küng analysiert den desolaten Zustand der katholischen Kirche und fasst seine Kritik auf wenigen Seiten zusammen. Er gehörte Anfang der 1960er Jahre gemeinsam mit Joseph Ratzinger zu den Beratern des Zweiten Vatikanischen Konzils, welches versuchte, das römische System in wesentlichen Punkten zu korrigieren. Während diese Kritik noch als innerkirchliche Kritik verstanden werden kann, stellt der Evolutionspsychologe Jesse Bering sog. göttliche oder übernatürliche Botschaften insgesamt in Frage. "Ohne eine generelle kognitive Neigung, in Naturereignissen verborgene Botschaften zu sehen, hätte Religion, wie wir sie kennen, sich größtenteils nicht entwickeln können." In diese Thematik passt auch der Aufsatz von Claus Peter Simon über das "Ich". Er schreibt nicht nur, dass es zum psychischen Immunsystem gehört, sich selbst in einem weicheren Licht zu sehen, sondern auch, dass eine Schläfenlappenepilepsie zu religiösen und mystischen Erlebnissen führen kann.

Auch die beiden Aufsätze von Walter Krämer und Alan Weisman zu Politik und Gesellschaft ergänzen sich und entfalten ihre Wirkung erst gemeinsam. Autor Krämer beschäftigt sich mit dem irrationalen Panikpotenzial der Deutschen und Weisman zeigt auf, welche Kraft und Souveränität ein kleines Dorf in Kolumbien entwickeln hat. Der Kontrast könnte nicht größer sein.

Metin Tolan beschäftigt sich in seinem Beitrag zur Naturwissenschaft nicht mit Grundlagenphysik, sondern mit den physikalischen Gegebenheiten beim Untergang der Titanic, eine gegenüber den Filmen über den Untergang der Titanic ungewohnte Perspektive. Er erläutert, welche technischen Möglichkeiten bestanden hätten, den schnellen Untergang zu vermeiden.

Uwe A. Oster beschreibt das Spannungsverhältnis zwischen Friedrich Wilhelm I und Friedrich dem Großen. Dieser hatte eine schwierige Kindheit mit Friedrich Wilhelm I als strengem Vater. Ihre Interessen waren völlig unterschiedlich, der eine unbestechlich, pünktlich, sparsam, diszipliniert und der andere ein leidenschaftlicher Musiker und Philosoph. Diese Leidenschaft ließ er sich nicht austreiben. Hermann Hesse hatte, wie Heimo Schwilk deutlich macht, ebenfalls eine schwierige Kindheit. Diese verbrachte er in einem Klosterinternat in Maulbronn. Auch seine Leidenschaft und sein Talent für das Schreiben konnten ihm weder die Eltern noch die Lehrer austreiben. Er wurde ein großer Schriftsteller, wie allgemein bekannt ist.

In weiteren Beiträgen geht es um Wachträume, um das unterschiedliche Lernverhalten von Kindern und Jugendlichen gegenüber Erwachsenen und um das Leben des Musikers Franz Liszt. Die Zusammenstellung der Themen ist gelungen. Es handelt sich um ein facettenreiches Lesebuch, welches natürlich in der behandelten Kürze nicht in die Tiefe gehen kann. Lesern, die sich auf unterhaltsame Weise über vielfältige Themen informieren wollen, wird das Buch gefallen.
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am 18. August 2013
Es handelt sich bei diesem Buch um eine Zusammenstellung aus Texten aus verschiedenen Themenbereichen. Je nach persönlicher Neigung findet man den einen Text interessanter als den anderen.
Die Themenbereiche sind Religion, Philosophie, Politik und Gesellschaft, Naturwissenschaften und Erziehung sowie Erfahrungen (Berichte aus dem Leben von bedeutender Persönlichkeiten).
Die Texte hängen nicht miteinander zusammen, man kann also mit denen anfangen, die einen am meisten ansprechen. Sie sind relativ kurz und somit am Stück leicht zu lesen. Einige stiften dazu an sich mit einem Themenbereich mehr zu beschäftigen. Die Denkanstöße erscheinen jedes Jahr und ich kann sie auf jeden Fall weiterempfehlen.
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am 19. August 2014
Dieser Band ist wieder mal sehr gelungen - in seiner Themenbandbreite.
Biographisches aus dem "dreigeteilten Leben des Franz Liszt" mit einem lyrischen Liszt-Gedicht auf einer Seite zweispaltig in
französich und deutsch gedruckt, daneben Essays namhafter Autoren unter den Rubriken ERKENNTNISSE aus Religion und
Philosophie z.B. ein Artikel wie "Warum das ICH von so großem Interesse ist" - als Bezugsquelle zeitkritischer Vorträge sehr empfehlenswert. Auch die Rubrik THESEN aus Naturwissenschaft und Erziehung brachte einen interessanten Beitrag mit
dem Titel "Was zwischen Wachen und Träumen alles geschieht", der mit verschiedenen Traum-Typen Aufschluß über das
Selbststeuern von Klarträumen und die qualitative Wahrnehmung von Traumgeschehnissen gibt, das alles ist ein Gourmetstück für Leser, die intelektuell gern in allen Disziplinen "wildern" und allmorgendlich neben dem Frühstück auch ihren Geist gerne
füttern wollen für Denkanregungen, die sonst nicht zustande kämen......
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am 2. April 2014
ich habe die Bände 2002 und 2013 verborgt .....
und bin froh sie bei Amazon wieder gefunden zu haben
nachdem sie im Fachhandel nicht mehr zu bekommen waren
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am 7. Juli 2013
der Artikel hat mir sehr gut gefallen und kam auch dementsprechend unversehrt an. ein wunderbares "Mitbringsel" für Einladungen bei Freunden.
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am 18. Januar 2013
Seit 15 Jahren kaufe ich mir die "Denkanstöße". Meistens sind es wirklich Denkanstöße, die mich veranlassen , ein Thema weiter zu verfolgen.
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am 30. April 2013
Die Autorin hat wieder interessant für die "Denkanstöße" herausgesucht. Es lohnt sich bei fast allen, sich mit ihnen zu beschäftigen.
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