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Kundenrezensionen

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am 11. Dezember 2009
...aber vielleicht auch nur, wenn man eigentlich eher auf klassische Fantasy steht. Kurz zum Inhalt der Geschichte:

Die Herrscherin Jennesta, eine Hebryde (fand ich irgendwie seltsam), sendet einen Orktrupp unter Führung von Stryke, aus, um ein geheimnisvolles Artefakt zu besorgen. Rasch haben sie den Gegenstand auch schon in ihrem Besitz, nachdem sie ein paar Menschen niedermetzeln, nur um ihn kurz darauf an ein paar Kobolde zu verlieren. Daraufhin beginnt die Jagd, die Orks verfolgen die Kobolde und nachdem sie von einem Gremlin ( auch den fand ich irgendwie nicht ganz passend ) erfahren haben, dass es weitere Artefakte gibt, machen sie sich dann auch an der Menschenstadt Dreieinigkeit zu schaffen, wo sie die restlichen Artefakte finden wollen.

Zwar hatte ich Anfangs Schwierigkeiten, mich auf diese Geschichte einzulassen, doch hat man sich erst mal damit abgefunden und an die Passagen gewöhnt, wo Sätze plötzlich extrem kurz werden und viele Wiederholungen auftauchen, kann die Geschichte durchaus Spaß machen. Die Orks bekommen irgendwann menschliche Züge, was man positiv sehen kann, oder eben auch negativ, denn man hat irgendwann den Eindruck, es nicht mehr mit Orks, wie man sie kennt, zu tun zu haben. Ich habe versucht, es neutral zu sehen und mich einfach auf die Geschichte, wie sie ist, einzulassen und fand das Buch dann durchaus lesenswert aber auch nicht unbedingt herausragend.
Herausragend, allerdings eher im negativen Sinne, waren die perversen Sexhandlungen von Jennesta. So was ist mir noch in keinem Fantasybuch begegnet.
Wie man vielleicht merkt, fällt es mir schwer in Begeisterung auszubrechen, genauso wenig kann ich mich dazu durchringen, das Buch als schlecht zu bewerten. Ich lege mich irgendwo dazwischen und jeder soll sich seine eigene Meinung bilden.
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am 5. November 2006
Positiv:

- Geniale Basis-Idee (Ork-Gruppe in dieser Form als "Helden") - das war wirklich DAMALS etwas völlig Neues und hat eindeutig die Fantasy-Szene beeinflusst, zum Positiven nach meiner Meinung.

- Gut geschriebenes Buch, sprachlich ok und man kann es vor allem schön flüssig lesen.

- Einige wirklich nette Ideen.

- Glaubwürdige, schöne Haupthelden.

- Interessante Nebencharaktere.

Negativ:

- Leider werden die Orks schon ziemlich gegen Anfang (sobald sie dessertieren im Grunde) zu Menschen. Sie mögen zwar etwas rüder sein, doch es unterscheidet sie nicht wirklich viel von den Menschen die sich ebenfalls in diesem Buch tummeln. Wäre schön gewesen, wenn sie ihre typisch orkischen (wenn auch etwas brutalen) Eigenarten von den ersten Seiten erhalten hätten.

- *SPOILER ACHTUNG* Idee einer Parallelwelt mit intelligenten Orks fand ich an den Haaren herbeigezogen und aufgesetzt.

- Furchtbar kitschiges Ende, herjemine ich habe mich gewunden, das war echt arg pinkrosa.

Resumee:

Ein fundiertes, gutes Fantasy-Buch, welches sicherlich NICHT einen Stern verdient hat - das ist unangemessen - dazu ist dieses Buch zu gut (siehe einfach mal die Verkaufszahlen). Wenn dieses Buch nur einen Stern bekommen hat, dann will ich nicht wissen wie man dafür andere Bücher bewerten will. Nach meiner Meinung beurteilen Viele dieses Buch absichtlich so schlecht (was völlig unangemessen ist), weil es eben viel und oft hoch gelobt wurde (was nach meiner Meinung ja auch unverdient war). Aber Oposition nur der Oposition willen ist nicht in Ordnung, vor allem wenn es dann unfair wird wie in diesem Fall hier.

Gut: Nach meinem persönlchen Geschmack sind 5 Sterne auch nicht angebracht. Das ganze "Geschrei" welches um dieses Buch gemacht wurde kam wohl eher daher, dass die Grund-Idee etwas völlig Neues war, damals.

Ein gutes Fantasy - Buch, ob und wie gut es einem gefällt ist wohl Geschmackssache. Unterhaltung war es - wenn auch keine die mich jetzt wirklich vom Hocker gehauen hat.
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am 21. Juli 2006
...jede Meinung ist subjektiv.

Ich fand "Die Orks" eigentlich recht nett, aber vom Stuhl gehauen, wie es z.B. "Die Elfen" getan haben, hat das Buch mich nicht. Wobei ich eines lustig finde: Ich habe "Die Elfen" lange nach "Die Orks" gelesen, weil ich aufgrund des Titels Vorbehalte gegen die "lieben, netten, kleinen Elfen" hatte. Vielleicht liegt meine Begeisterung dafür auch darin, dass ich extrem positiv überrascht wurde.

Aber zurück zum Thema. Ich würde "Die Orks" (seinen Nachfolger kann ich leider noch nicht beurteilen, weil er noch nicht erschienen ist) jedem Fantasy-Fan vorschlagen. Das Buch liest sich gut und man will auch wissen, wies weiter geht. Auch wünscht man sich abunzu, dass gewisse Menschen von den Orks gefressen werden ;).

Was mich aber stört, und daher auch der Grund für nur drei Sterne, ist die Schlussphase. Von einem Buch, der den Titel "Die Orks" trägt, erwarte ich persönlich einfach etwas anderes. Verständlicherweise möchte ich hier nicht näher darauf eingehen, es soll ja die Spannung erhalten bleiben.

Wie schon erwähnt, für Fantasy-Fans ist das Buch "Die Orks" bestimmt kein Schuss in den Ofen. Aber allen anderen würde ich das Buch nicht unbedingt zum Einstieg empfehlen.
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am 3. Januar 2015
Das Buch in wenigen Worten: Gute Geschichte, die durch seltsame Dialoge vernichtet wird
Empfehlenswerte vergleichbare Bücher: Orks vs. Zwerge,Die Rückkehr der Orks,Die Trolle

"Die Orks" von Stan Nicholls ist ein sehr erfolgreiches Buch gewesen und einer der Gründe, warum dann später zu anderen Fantasy-Rassen weitere sehr erfolgreiche Buchreihen erschienen sind. Es wollten dann alle etwas vom großen Kuchen abhaben. ;-) In dem Buch befinden sich die Orks in einem großen Krieg mit den Menschen. Im Zentrum des Buchs steht dabei eine kleine Truppe von Orkkriegern, die von einer Zauberin den Auftrag bekommen hat, ein magisches Artefakt zu beschaffen, das der entscheidende Vorteil im Krieg werden könnte. Der kleine bunte Haufen an Orks, die teilweise sehr unterschiedlich sind, muss sich dabei diversen Gefahren stellen und bekommt es immer wieder mit Kobolden, vor allem aber den Menschen"horden" zu tun.

Man hat ja eine gewisse Vorstellung davon, wie sich die einzelnen Fantasy-Rassen, die man landläufig kennt, verhalten sollte, was sie für Eigenschaften haben sollten und so weiter. Orks sind eigentlich das Fantasy-Fallobst und werden als dumm und schwach dargestellt, nur durch die große Anzahl bedrohlich. Bei Nicholls verkommen die Orks stattdessen zu schlauen Wesen, die sich untereinander so unterhalten, als wären sie Bürokraten. Vielleicht liegt es nicht am Autor, sondern am Übersetzer, der etwas falsch verstanden hat? So jedenfalls haben die Dialoge den ganzen Eindruck von der Geschichte zerstört, denn das passte einfach nicht. Hinzu kam dann noch, dass die Dialoge auch ohne die merkwürdige gehobene Sprache nicht gut gewesen wären, weil es oft in gehaltloses Hin und Her ausartete, ohne dass in den Gesprächen inhaltlich viel gesagt wurde. Auf noch ein Buch in dem Stil hatte ich nach diesem Buch deswegen keine Lust mehr und habe die Nachfolger dann nicht mehr gelesen. Schade drum, denn die Geschichte selber gab eigentlich einiges her.
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am 24. April 2010
In den Kommentaren zum Buch wurde schon mehrfach bemerkt, daß die Orks hier zu intelligent erscheinen. Einige Grunzlaute und Zähnefletschen sollten den Anhörigen dieser primitiven und kampflustigen Rasse doch genügen, scheinen sich manche Leser zu denken. Doch sind die Orks wirklich strunzdumme Untermenschen, die kleine Kinder verspeisen, hilflose Flüchtlinge abschlachten und Mitglieder der eigenen Horde eher verrecken lassen, als ihnen einen Verband anzulegen?
Nicht einmal Tolkien, bei dem sie schon schlecht wegkommen, hat sie derart eindimensional beschrieben. In Tolkiens Literatur sind die Orks die Fußtruppen des Erzfeindes - und Anfang des 20. Jahrhunderts, als Tolkien schrieb, betrachtete man solche Handlanger noch nicht sehr differenziert. Der Feind wurde meist extrem stereotyp dargestellt.
Heute haben selbst Comic-Bösewichter schon mehr Tiefe. Man fragt nach den Motiven und Hintergründen von Bond-Schurken, die in den allerersten Bond-Filmen noch keine andere Motivation brauchten, als die Weltherrschaft übernehmen zu wollen. Man stellt vorgebliche Helden und Vorbilder infrage: Ist "Susi und Strolch" wirklich nur ein süßes Hundemärchen oder verleitet es Mädchen aus behüteten Mittelschichtfamilien dazu, sich mit randalierenden Schürzenjägern abzugeben? Ist es in Ordnung, einen halbfertigen Todesstern zu zerballern, auf dem eventuell noch gar nicht viele Stormtroopers, sondern hauptsächlich Bautrupps und Putzfrauen - also Zivilisten - stationiert sind? Und sind diese Stormtroopers eigentlich nur gesichtslose Erfüllungsgehilfen in Robotermontur oder haben sie auch ein Privatleben, machen Zigarettenpausen und unterhalten sich über Urlaubsziele und Fußball?
Stan Nicholls' Ansatz, die Orks zu den Helden seiner Erzählung zu machen, entspricht der heutigen differenzierten Sichtweise, die nicht mehr nur den Blickwinkel der Sieger darstellt, sondern auch die verhaßte Gegenseite einigermaßen objektiv untersuchen kann.
Diese Herangehensweise ermöglicht es, hinter das Feindbild "Ork" zu sehen, wie es z.B. in "Der Herr der Ringe" aufgebaut wird. Wir betrachten bei Nicholls nicht gemeinsam mit voreingenommenen menschlichen Helden einen unpersönlichen, austauschbaren Feind, der das pure Böse verkörpert (oder zumindest stupide für das pure Böse arbeitet), sondern eine gegnerische Gruppe, die kämpft, Kriegsrat hält, Entscheidungen trifft und Verwundete pflegt. Individuen, die sich Sorgen um ihre Kameraden machen, die Verluste in den eigenen Reihen gering zu halten versuchen und von denen einige wenige sogar in der Lage sind, sich grundlegende Gedanken über ihr unfreiwilliges Söldnertum, ihren Lebenszweck und die orkische Gesellschaftsordnung zu machen.
Dabei sind auch diese speziellen Orks stellenweise dumm (siehe z.B. ihren Drogenmißbrauch) und grausam. Es gibt aber durchaus Wesen, die noch dümmer und/ oder grausamer sind und einige davon sind Menschen.
Was ich an Nicholls' Buch problematisch finde, ist einmal die nicht sehr hohe literarische Qualität: Er wiederholt sich häufig innerhalb weniger Sätze, spult Kampfszenen nach Schema F ab und umgeht einige gängige Klischees, nur um dann in die nächste noch größere Klischeefalle zu latschen. In manchen Fällen bin ich mir dabei nicht sicher, ob der etwas infantile Stil wirklich dem Autor anzulasten ist oder nicht vielleicht doch dem Übersetzer, der an einigen Stellen deutlich wortwörtliche Übersetzungen aus dem Englischen verwendet, die so auf Deutsch einfach nicht funktionieren und grammatikalisch und/ oder sinngemäß falsch sind.
Der zweite Punkt, den ich hier anmerken muß, ist, daß Nicholls beim besten Willen nicht differenzierter schreibt als ein mittelmäßiger Autor der 50er Jahre.
Ja - er ist ein Kind unserer modernen Welt. Ja - er ist in der Lage, den Blickwinkel der Schurken einzunehmen. Andererseits tut er nichts anderes, als die Feindbilder umzudrehen. In einem guten Buch wären nicht nur die Orks Individuen mit eigenen Motiven und Wünschen, sondern auch ihre Gegner. Bei Nicholls allerdings sind die Orks zwar persönlich gezeichnet, statt dessen kommen aber die Menschen als formloser Klumpen von Umweltzerstörern und religiösen Fanatikern daher. Seine Trolle sind arrogant und hinterhältig, seine Nyadd sind sadistische Kriegstreiber und so weiter. Das ist die eigentliche ärgerliche Unterströmung des Buches, die sich auch im dritten Teil, in dem Nicholls seine Schwarzweißmalerei wenigstens ein bißchen herunterfährt, nicht stark bessert: Der Autor sucht sich eine Gruppe, über die er fair und präzise berichtet - und alle anderen sind doof.
So hat man lange Zeit Bücher geschrieben: Ein Haufen Helden, vielleicht noch ein paar unwichtige Handlanger, und der Rest besteht aus menschenfressenden Urwaldvölkern, unsportlichen Computernerds, vollbusigen Dummchen, hilflosen Prinzessinnen und finsteren Herrschern, die gar nicht so genau wissen, warum sie eigentlich böse sind und die Helden immer wieder angreifen, gefangennehmen, einsperren, foltern, vor Gewissensentscheidungen stellen oder mit Torten bewerfen. Es nervt ein wenig, daß Nicholls sich hier einen literarischen Trend (= Schurken mal als nachvollziehbare Persönlichkeiten abzubilden) ausgesucht hat, offenbar aber nicht in der Lage ist, das eigentliche Konzept dahinter zu begreifen (= eine ausgewogene Sichtweise auf ALLE teilnehmenden Charaktere).
Daher gibt's hier nur 3 Sterne. Das Buch ist an sich in Ordnung; es läßt sich schnell und leicht lesen, vergrault den Leser nicht mit breit ausgewalzten langweiligen Szenen oder zu extravaganten Plotsträngen, es hat eine Menge Action, gute Ansatzpunkte für Rollenspiele, die sich mit Orks oder generell Söldnertrupps befassen, und es hält trotz seines Umfangs und der im Grunde schlecht motivierten Heldenreise der Protagonisten einigermaßen die Spannung.
Grenzwertig ist es in puncto Grausamkeit - aber ich nehme an, daß jemand, der sich ein Buch über Orks kauft, damit vielleicht schon gerechnet hat: Königin Jennesta, deren Sklaven die Orks sind, ist eine kannibalisch veranlagte Sadistin, die direkt am Anfang des Buches einen menschlichen Gefangenen vergewaltigt und dabei anfängt, ihn abzuschlachten. Teile der frischen Leiche verzehrt sie anschließend (gemeinsam mit ihrer Katze). Sie hat auch die Angewohnheit, ihre eigenen Bediensteten der selben Behandlung zu unterziehen (so daß sie ständig auf der Suche nach attraktivem Personal ist...) und das Blut getöteter Opfer gleich eimerweise für magische Rituale, zum Baden und/ oder zum "Telefonieren" mit ihrer ähnlich veranlagten Schwester zu benutzen. Wer in dieser Hinsicht einen empfindlichen Magen besitzt, sollte von "Die Orks" also auch besser die Finger lassen.
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am 19. Oktober 2003
Neben den sich endlos wiederholenden Gemetzel-Beschreibungen, die sich über Seiten ziehen und irgendwann so langweilig werden, dass man sie am besten überblättert, fällt vor allem eines auf:
Entweder der Autor hat einen katastrophalen Stil, oder aber der Übersetzer hat versagt.
Was bitte, ist eine "leblose Leiche"? Dann müsste es ja auch "lebendige Leichen" geben, oder? Und wie verfällt man in einen "Ausbruch des Schweigens"???
Und welcher Übersetzer bringt es fertig, für die Anhänger zweier Religionen die Begriffe "Unis" und "Mannis" einzuführen bzw. zu übernehmen? Muss man da die Assoziation mit "Universitäten" und "Manfreds" nicht umgehen, wenn man seinen Job als Übersetzer gut machen und Lächerlichkeiten vermeiden will?
Derartige Stilblüten treibt das Buch häufig, und wer gern und viel liest, beginnt langsam aber sicher, sich darüber aufzuregen.
Trotzdem habe ich das 800-Seiten starke Werk sehr schnell gelesen, es macht einfach Spaß, einmal auf der Seite der bösen Buben zu stehen. Außerdem kommt keine Langeweile durch langatmige, ereignislose Passagen auf, die Ereignisse brechen (fast zu) schnell über einen herein.
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am 29. März 2008
"Die Orks" waren die zweite Rasse der Fantasywelt, die ich mir zu gemüte geführt habe. Die Idee deer Geschichte ist nicht schlecht, jedoch happert es an der Umsetzung des Autors. Ich finde die Ausdrucksweise des Autors schrecklich. Das gehört meiner Meinung nach nicht in ein Buch, selbst wenn es sich um ein raues Volk handelt. Das Buch ist dennoch spannend und man muss sich nicht durch das Buchs schleppen :-)! Daher empfehle ich das Buch jedem der die Welt der Fantasy liebt und möglichst viel über sie wissen möchte. Oder einfach jedem interessierten Leser ;-)!
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am 12. August 2015
Ohne mich hier,wie zahllose Vorrezensenten,über den Inhalt,bzw. sogar das Ende des Buches auszulassen (Hallo? Dreht ihr alle noch ganz sauber?Rezensionen und Bewertungen werden von potentiellen Lesern gern vorab gelesen),es ist eine zeitweilig solide Mischung aus World of Warcraft,Tolkien & Rowling.Allerdings sind alle Kampfsequenzen identisch und es fehlt schlicht an Rafinesse.Dennoch ein einigermaßen lesens - und liebenswertes Buch, geschmückt mit kompromissloser Brutalität und für die leicht Perversen mit ekelerregender "Erotik".
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am 31. Dezember 2002
Nun gut, zunächst kann festgestellt werden, dass das Buch (oder besser "die drei Bücher", denn es handelt sich um einen Sammelband) mit einer ungewöhnlichen Geschichte aufwarten kann. Jedoch ist der Autor dem Phänomen erlegen, als Fantasy-Schreiber mindestens eine Trilogie aus der Feder feuern zu müssen. Das hätte er besser gelassen, denn das zweite der drei Bücher weist doch erhebliche Längen auf, die es zu einem Kampf werden lassen, weiterzulesen. Apropos "Kampf":
Kommen wir zur ersten Schwäche des Werkes: es ist schlicht ermüdend, es mit einer Heldentruppe zu tun zu haben, die JEDE Schlacht verlustlos oder verlustarm gewinnt (spätestens ab der dritten Schlacht von ungefähr 45 Schlachten, die alle gleich verlaufen, wird dies klar).
Die Geschichte selbst wird erst in den letzten Kapiteln interessant (wobei "interessant" nicht "endlich nicht mehr langweilig" heißen soll; dies würde dem Buch nicht gerecht!). Erst hier gegen Ende zeigt der Autor ein Potential, das für drei Bände ausgereicht hätte...leider zu spät. Und so endet dieses Buch so abrupt, wie es anfängt und bleibt so recht unbefriedigend. Der Autor hatte augenscheinlich keine Lust mehr oder Angst davor, mit seinem Stil zu brechen - was allerdings gut gewesen wäre.
Auch sprachlich überzeugt dieses Buch nicht vollends. Gelungene Redewendungen, Metaphern oder einfache illustrierende Beschreibungen finden sich immer in dichten Wiederholungsbündeln, die teilweise an einen Schüleraufsatz erinnern mögen (der Autor möge mir verzeihen...es gibt ja auch gute Schüleraufsätze). So findet sich in jeder Kampfszene mindestens zweimal (zählen Sie nach!) die Wendung "das Blut spritzte in einer Fontäne" o.ä.. Das ermüdet und lässt an den Fähigkeiten des Autors zweifeln. Jedoch wird nicht ganz klar, ob dies nun am Original liegt oder an der offensichtlich höchst unambitionierten Übersetzung, die die teilweise erheblichen sprachlichen Schwächen des Autors nur weiter vertiefen.
Alles in allem lässt sich der Eindruck nicht wegreden, dass der Verlag hier mit dieser "Deutschen Erstausgabe" mal schnell aus der Hüfte geschossen hat, um auf der Tolkien-Welle mitzuschwimmen (ein Vorwurf, dem man dem Autor nicht machen kann; die Bücher sind erheblich älter und man findet KEINERLEI Anleihen bei Tolkien, wenn man davon ausgeht, dass Orks nunmal Fantasy-Allgemeingut geworden sind.)
Insgesamt erreicht das Buch bei mir 3 Sterne aus zwei Gründen:
1) es lassen sich durchaus einige vergnügliche Stunden mit dem Buch verbringen, die nicht gänzlich verloren sind.
2) es gibt keine halben Sterne
Dieses Werk ist jedoch ein faires Angebot, das Fantasy-Fans nicht allzu sehr enttäuschen, allerdings auch nicht allzu sehr befriedigen wird.
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am 28. Juli 2010
Ich habe beide Buchreihen mehrmals und Ausführlich gelesen.
Diese Rezension ist für diejenigen, die sich nicht entscheiden können.
Ich weiß dass diese Pros und Contras bereits schon genannt wurden aber das ist einfach meine persönliche Einschätzung ;)

Nicholls

Pro:
-Interessante Story
-Tiefgründige Charactere
-Eigene Schreibweise
-Orkisches Gemetzel

Contra:
-Sehr Vermenschlichte Orks
-Unrealistische Todesrate in Kämpfen
-Parallelwelten? Bei einem Buch über Orks find ich persönlich so etwas unpassend.

Fazit:
Anfangs habe ich dieses Buch nach den ersten 10 Seiten weggelegt. Als ich es nach ca. 2 Wochen wieder aufgegriffen hatte, konnte ich es fast nicht mehr aus den Händen legen.
Dennoch, sind das Orks?: Brutale Schlägereien: Ja, Redensart und Verhalten: Nein
Da ich die Bücher von Peinkofer zuerst gelesen habe, war ich in der Erwartung, dass es hier genauso rüde und bösartig zugeht. Aber diese Orks speisen an Tafeln und siezen sich.
Wenn man ein Buch liest, laufen die Geschehnisse auch im Kopf an. Bei diesem Buch hatte ich aber größtenteils Menschliche Wesen im Kopf.
Der Autor macht ausserdem öfters den Eindruch als wolle er sich selbst daran erinnern, dass er über Orks schreibt.
Dennoch ein lesenswertes Buch!

Peinkofer

Pro:
-DAS sind echte Orks ;)
Menschenfresser und Brutale Mörder so muss es sein
-Des öfteren einige lacher
-Nicht so ernsthaft geschrieben.

Contra:
-In jedem Teil wiederholt sich die Story, wenn auch abgeändert (nach meinem Gefühl)
-manchmal ermüdend

Fazit:
Mein persönlicher Favorit von den beiden Buchreihen.
Die Orks sind rüde, Brutal, Allesfresser(+Menschen), dumm aber trotzdem zu Überraschungen gut!
Im Hinteren Teil des Buches sind ein Spachenlexikon der Orks und ein "Rezept" enthalten.
Mir persönlich gefällt es, immer mal wieder rumzublätten wenn die Orks etwas in ihrer Spache sagen und dann den "aha" effekt (oder lachkrampf) zu bekommen.
Die Storys in den 3 Büchern der Reihe sind sich relativ ähnlich, aber dennoch abwechslungsreich und überraschend.
Doch manchmal ist man es leid, dass die beiden brüder immer im kreis gehen bis sie wieder auf irgendeine verquere weise in neuen schlamassel geraten.
Sollte man wirklich gelesen haben!

Zusammenfassung:

Beide Bücher sind durchaus lesenwert. Einige irritierende Parralelen habe ich allerdings festgestellt:
Um eines Anzusprechen:
Am Anfang des zweiten Bandes jeder der Reihen sind die Protagonisten in ein Dorf eingegliedert, haben einen Alltagstrott, und gerade als ihnen auffällt, wie langweilig es ihnen ist und wie sehr sie das alte leben vermissen, meldet sich ein alter, menschlicher Freund bei ihnen um sie um Hilfe zu bitten.
Mich würde sehr interessieren, ob ich mir diese parallelen nur einbilde oder ob es tatsächlich so ist.

Kleiner Tipp am Rande:
Ich Glaube die Reihe von Peinkofer ist eher für Jüngere(mind.16+) und die von Nicholls eher für Ältere Leser geeignet ;)

Ich hoffe ich habe ihnen bei ihrer Entscheidung wenigstens etwas weitergeholfen und würde mich über Meinungen von meiner Rezension freuen.
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