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am 4. April 2005
Gleich beim Intro fällt einem auf : Hoppla, was wird das denn ? Peer Augustinski, der schon "Die Nachtwächter" (sehr gut) las, singt als "Gevatter Tod" ... Aua !
Nagut, denkt man sich solange es nicht schlimmer wird ... aber weit gefehlt ! Ich habe ja nichts gegen musikalische Untermalung der Hörspielszenen allerdings sollten sie a) zur Situation passen und b) dann doch nur instrumental sein. Hier werden stattdessen Gesangseinlagen zur Vertiefung der Charaktere und deren Stimmung eingesetzt was meiner Meinung nach äusserst unglücklich umgesetzt wurde. Jedenfalls haben die Stücke wenig Bezug zur Scheibenwelt... oder wer macht dort schon Führerschein Klasse 3 oder Urlaub in Dänemark ? Sicher haben die Produzenten der Musikstücke ihre Qualitäten aber bitte beschränkt sie auf die Musikbranche ...
Es ist Schade, die Hörspiele bewegen sich derzeit in die falsche Richtung. Vielleicht sollten die Macher mal darüber nachdenken dass diese Hörspiele nicht nur von 7 jährigen Kindern gehört werden wo man das ganze Trallala lalala braucht sondern auch von Erwachsenen, die auf eine stimmungsvolle Umsetzung der Terry Pratchett Bücher hoffen und hier auf der ganzen Linie entäuscht werden. Aber es gibt ja noch viele potenzielle Bücher für gute Hörspiele : Hohle Köpfe, Mummenschanz, Rollende Steine, Total verhext (Hexenreihe überhaupt !), Pyramiden usw.
Aber bitte, bitte : Keine weiteren Musicals !
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HALL OF FAMEam 25. Mai 2004
...hat sich gleich voll ausgezahlt. Gevatter Tod war mir als Einsteigerbuch empfohlen worden und hat wirklich gehalten, was es versprochen hatte. Jeder einzelne Charakter ist auf seine eigene Art liebenswert, sei es der etwas ungeschickte Mort, den nie jemand wirklich bei seinem Namen nennt, die übergewichtige Ysabell, Albert, des Tods Koch und natürlich Tod selber.
Selten hatte ich beim Lesen solchen Spaß. Dieses Buch ist jedenfalls nicht so leicht aus der Hand zu legen und verlangt seinesgleichen.
Weshalb ich auch gleich heute in die Buchhandlung gelaufen bin und mir "Alles Sense" gekauft habe ;)
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am 7. März 2006
Was für ein missratenes Hörspiel!
Man könnte meinen, keiner der Beteiligten hätte jemals auch nur ein Pratchett-Buch gelesen. Der Gevatter Tod ähnelt nicht im entferntesten dem Original, und ist mit Peer Augustinski vollkommen unglücklich besetzt. Dieses Hörspiel schafft es tatsächlich kein einziges Mal, an den Wortwitz des Originals, oder auch nur an die Übersetzung von A. Brandhorst anzuknüpfen. Den absoluten Tiefpunkt stellen die absolut überflüssigen, textlich platten, unglaublich albernen und musikalisch völlig uninteressanten Gesangseinlagen dar.
Der vielgerühmte Leonhard Koppelmann gibt sich hier für eine Walt-Disneyhafte Verdummung eines vielleicht nicht großartigen, aber zumindest amüsanten Buches her, die kein Mensch braucht.
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am 8. Oktober 2005
Ich hatte mich drauf gefreut, nachdem ich mir WACHEN WACHEN als Hörspiel angehört habe, welches wirklich klasse (wenn auch musikalisch gewöhnungsbedürftig )ist. Und musste nach den ersten Minuten eine mehrtägige Pause einlegen, bevor ich es schaffte mir den Rest anzutun. Man hat den Eindruck, die Produzenten hätten mal gehört Terry Pratchett schriebe lustige Bücher und ihn dann mit Otto Waalkes verwechselt. Und dann Peer Augustinski mit Halleffekt als Gevatter Tod, als würde Ulrich Wickert Hannibal Lecter sprechen...grausam
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am 4. Januar 2008
hilfe, was sollen diese schlechten Songs? Die Dialoge gegen ja noch so halbwegs, aber anstelle dieses grottenschlechten Rumgesinge hätte man sich lieber ein wenig mehr an die ungekürzte Vorlage halten sollen...
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am 25. März 2005
Mort ist ein schlacksig-ungeschickter Junge, der auf der Suche nach einem Lehrmeister ausgerechnet an den Tod gerät. Der braucht nach etlichen stressigen Äonen eine Auszeit, weist seinen Lehrling kurz ein und geht dann auf Urlaub. Was anfangs auch gut geht.
Von der Schönheit einer Prinzessin geblendet, sammelt Mort statt ihrer Seele die ihres Attentäters ein. Womit die ganze Geschichte der Scheibenwelt durcheinandergerät. Und wer Pratchetts Scheibenwelt kennt, weiß, wie die darauf reagiert: skurril...
Aus dem witzigen "Frühwerk" Pratchetts ist unter den Händen der deutschen Hörspielbearbeiter ein verschlimmbessertes Singspiel geworden. Die Ironie und Satire des Originals ist um harmlose und völlig unpassende Scherze "erweitert" worden - Begriffe wie "Dänemark", "Glotze", "Jogginganzug" machen unmotiviert die Runde und nehmen keine Rücksicht auf die verquer-satirische Logik von Pratchetts Scheibenwelt.
Die Hörspielumsetzung ist L. Koppelmann und R. Steudtner durchgehend kaum gelungen. Der gröbste, laufend wiederholte handwerkliche Schnitzer ist der, dass die Erzähler laufend mitteilen, was die Figuren sagen - und man es dann noch mal von den Figuren zu hören bekommt.
Am schlimmsten sind aber die Gesangseinlagen: Wie in einem zweitklassigen Disneyfilm verfallen die Charaktere alle paar Minuten in einen Trällerrausch und plärren die Minderbemittelten unter den Hörern über ihren Gemütszustand voll.
Trotz professioneller Sprecher, guter Tonqualität und schöner Ausgangsgeschichte: Ein langweiliger Flop.
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am 16. März 2010
Und das ist Terry Pratchetts Tod. Schon öfter habe ich Bücher gelesen, in denen der Tod als Person vorkommt und eine wichtige Rolle spielt. Aber dieser Tod ist von allen Verkörperungen bisher der Gelungenste. Vom Charakter her absolut glaubwürdig, und trotz seiner undankbaren und unbeliebten Aufgabe ebenso witzig wie anrührend geraten. Man merkt, dass Pratchett für seinen Roman nicht nur Anleihen aus Mythen, Fabeln und Märchen genommen hat, sondern auch die Philosophie beherrscht und sich in der Quantenphysik kundig gemacht hat, um seine herrlichen Parodien zusammenzubasteln. Die Charaktere in diesem Roman entwickeln sich im Laufe der Handlung weiter und wachsen einem richtig ans Herz. Wer das sogar mit der Figur des Todes hinbekommt, ist ein Meister seines Faches und gehört in den Dichterhimmel. Aber Bitte erstmal noch nicht, denn ich will noch mehr von Terry Pratchett lesen.

Der Plot der Geschichte ist einfach: Der Tod sucht einen Lehrling, um sich mal ein paar Tage frei nehmen zu können. - Dieser Lehrling namens Mort ist übrigens auch eine herrlich ungeschickt und tölpelhaft geratene Romanfigur, von der man hofft, ihr einmal in späteren Roman wieder begegnen zu dürfen. Der Lehrling verpatzt aber gleich den ersten Auftrag, den ihn der Tod alleine ausführen lässt. Das bringt die Ordnung des Scheibenwelt-Universums durcheinander und so entwickelt sich der Roman immer spannender und actionreicher und wird in der Konsequenz immer witziger.

Pratchetts Romane sind nicht nur packendes Fantasy, sie beziehen ihren Witz auch aus der Kritik des britischen Alltags wie zum Beispiel aus der Qualität von Imbissbratereien oder dem Einrichtungs- und Kleidungsgeschmack bestimmter junger Damen, auch ehrwürdige Universitäten oder das traditionelle chinesische Orakelbuch "I Ging" kriegen tüchtig was ab. Ebenso die Theorie der Wiedergeburt, gewisse monarchische Politik- und Verwaltungseigenschaften, Nonnen und Mönche in Klöstern und immer wieder die Geldgier. Nicht alle Romane von Terry Pratchett gefallen mir gleich gut, aber "Gevatter Tod" gehört zu den besten, die ich bisher gelesen habe.

Fazit: ein äußerst empfehlenswertes Buch - witzig, kultig und tatsächlich etwas für die Hausbibliothek, da von zeitlosem Charme. Auch als Geschenk bestens geeignet, da als Taschenbuchausgabe erschwinglich zu bekommen.
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am 31. Oktober 2007
Gevatter Tod war mein erstes Buch von Terry Pratchett und der Scheibenwelt. Zum Einstieg in die bizarre Welt, hat es sich mehr als gut geeignet. Ein Buch war nicht genug und ich habe daraufhin die weiteren Bücher rund um Gevatter Tod verschlungen.
'Gevatter Tod' ist hier meiner Meinung nach nicht die beste Geschichte rund um das 'Leben' von Tod.. aber ein sehr guter Auftakt.
Besonders gefallen hat mit vor allem der Schreibstil des Autors. Die Vergleiche, die Beschreibungen der Landschaften oder auch der Charaktere suchen wohl Ihresgleichen und geben dem Buch eine 'plastische Tiefe'. Desweitern kommt man nich umhin manchmal laut zu lachen oder versonnen einen Zitat des Autors nach zu philosphieren.

Die Geschichte: Nun, Gevatter Tod sucht sich einen Lehrling und gerät dabei an Mort, einen Jungen bei dem die Gliedmasen irgednwie bei der Geburt durcheinander geraten zu sein scheinen.
Einen Sterblichen mit der Durchführung des Todes zu betrauen muss ja irgendwie Probleme mit sich bringen, vor allem wenn der Lehrling am Ende der Pupertät steht und sich in holde Prinzinen verliebt, welcher er jedoch eigentlich in das Reich nach dem Leben katapultieren sollte....

Vier Sterne gebe ich, weil es nicht das beste Buch von Terry Pratchett war. Ansonsnten kann ich an der Geschichte jedoch nichts aussetzen.
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am 12. Juli 2012
Tod gehört zu den absolut kultigen und wahrscheinlich beliebtesten Figuren von Terry Pratchetts fiktiver Scheibenwelt. In "Gevatter Tod", der gekürzten, aber dennoch knapp achtstündigen Hörbuchadaption des gleichnamigen Romans, erhält Tod zum ersten Mal seit tausend Jahren eigene Zeit, die er nach Belieben verleben kann. Diesen glücklichen Umstand verdankt er seinem neuen Lehrling Mort.
Doch wie soll es auch anders sein, dieser Zustand währt nicht lange. Denn durch Morts beherzten Eingriff in das Schicksal von Prinzessin Keli wird die ohnehin schon konfuse Scheibenwelt komplett ins Chaos gestürzt. Immerhin wird sich Mort der ernsten Lage bald bewusst und sucht nun nach einer Lösung, um das Übel, welches er mit seinen "Pfusch" am Schicksal auslöste, abzuwenden. Doch Tod ist mit anderen Dingen beschäftigt und zeitweilig sogar verschwunden, sodass sich Morts einzige Hoffnung auf Tods Tochter Ysabell und den Diener Albert stützt. Doch leider stehen ihm die beiden bisher ablehnend gegenüber '

Erzählt wird eine herrlich ironische Geschichte mit vielen skurrilen Situationen und bizarren Charakteren, in der der Hörer Gelegenheit bekommt, Tod und seine Familie näher kennenzulernen. Wer dachte jemals, dass der Tod auf einem weißen Pferd daherkommt, das auf den Namen Binky hört? Oder dass er mit seiner Adoptivtochter Ysabell und seinem mysteriösen Diener Albert zusammen lebt?
Aber auch andere Persönlichkeiten sorgen für reichlich Komik. Wie beispielsweise der Abt Lobgesang, der aber und abermals wiedergeboren wird, sich jedoch immer erst nach seinem Hinscheiden an seine früheren Leben erinnern kann ' und viel Zeit bis zu seinem nächsten bleibt ihm auch nicht. Die Zauberer der Scheibenwelt finden ebenfalls ihren Weg in dieses Abenteuer, wie Schneidgut, der auch als "Königlicher Wiedererkenner" tätig ist.
Gelegentlich springt das Geschehen zwischen verschiedenen Orten und Erlebnissen, sodass keine Langeweile aufkommt. Um nichts von Pratchetts fantastischem Humor zu verpassen und der Handlung problemlos folgen zu können, sollte sich der Zuhörer allerdings nicht nur berieseln lassen.

Bekanntlich spricht Tod bevorzugt in GROSSBUCHSTABEN; doch wie klingen diese eigentlich?
Der Sprecher Volker Niederfahrenhorst lässt Tods Stimme laut und kratzig dröhnen - das ist zwar anfangs gewöhnungsbedürftig, aber der Hörer wird nach und nach damit vertraut. In der Gesamtheit verfügt Volker Niederfahrenhorst über eine angenehme und wandelbare Stimme, mit der er den fantastischen sowie eigenwilligen Figuren der Scheibenwelt Leben einhaucht. Dabei kommt die Hörbuchversion ganz ohne musikalische Einspielungen aus.

Die sechs CDs befinden sich in einem Digi-Sleeve, das noch einige kurze Informationen über den Autor, Sprecher, eine Inhaltsangabe und eine Auflistung der mitwirkenden Charaktere der Geschichte enthält (was eine nette Idee ist).

Insgesamt liegt hier mit "Gevatter Tod" eine wirklich gelungene Hörbuchfassung aus Terry Pratchetts Scheibenwelt-Kosmos vor, die den Hörer zu begeistern versteht. Schließlich wird eine spannende, humorvolle und flüssig erzählte Geschichte geboten, in der auch die Handlung nicht auf der Strecke bleibt. Diese Edition ist gesamtheitlich für Fans sowie Neueinsteiger empfehlenswert. Einziger Wermutstropfen: Die Ausgabe ist leider nur in der gekürzten Lesung vorhanden.
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am 4. Februar 2007
Es ist nicht leicht das Buch zu beschreiben oder den Stil. (Es war übrigens mein erster Pratchett ;)) Man könnte sagen das Ganze ist höchst eigen ... eigenwillig. Ein wenig absurd. Oder ... wie heißt es noch so schön? 'Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt' ... ja! Bizarr trifft es gut.

Ich habe mich beim Lesen des Buchs durchaus amüsiert. Es ist nicht so, als hätte ich ständig schallend gelacht. Ich habe auch nicht häufig schallend gelacht. Genau genommen - wenn man davon absieht das ich bei Büchern selten dazu neige laut zu lachen - habe ich zweimal leise gelacht, ein paar Mal gekichert und den Rest der Zeit meistens nur geschmunzelt oder mich über eine nette Geschichte amüsiert. Die Geschichte ' in der wie ich finde gar nicht mal so viel passiert - macht an sich nicht unbedingt den Reiz aus, eher das was sie bevölkert: die Figuren und der Stil!

Nun - zum einem die Figuren:

Wer sticht da wohl besonders heraus? Na wer wohl? Klar ... TOD.

Schon sein erster Auftritt (Stichwort "VERDAMMTER MIST") fand ich gut gelungen. Über ihn zu lesen macht Spaß.

Z.B. ist da die Tatsache, dass er anscheinend nicht sonderlich einfallsreich ist was Farben oder Namen betrifft. Oder betrachtet man es aus TODs Sicht - die Menschen sind eben einfach zu kompliziert. Ich erinnere nur an aufgespießte Kirschen und Pilze die man in Teig presst um sie zu essen. Warum kompliziert wenn's auch einfach geht? Oder warum einfallsreich sein wenn es auch mit wenig Einfallsreichtum passend gemacht wird? Nun ja ... Sehr spaßig fand ich ebenfalls Tods Ausflug um ein wenig mehr über die Menschen herauszufinden. Wie er versucht Spaß zu haben ' Angeln, feiern, saufen ... wirkt alles ein wenig seltsam, wenn Tod höchstpersönlich es versucht.

Und Tod ist es ja nicht allein ... Schneidgut fand ich auch sehr interessant ' und lustig. Kann man einen Türklopfer eigentlich auch als Figur zählen? Egal! Ich tus einfach mal. Ysabell, Alfred ... okay, ja Mort auch. Irgendwie gefielen mir alle Figuren gut auf ihre Art und Weise. Alle ein wenig durchgedreht oder wahnsinng ... oder beides zusammen, aber auf liebenswerte Art und Weise ... genauso wie ich es mag.

Jetzt noch kurz etwas zum Stil. Manchmal enthält er 'wissenschaftliche' Erklärungen und wirkt trocken ' aber die Abhandlungen sind so seltsam, dass es schon wieder erfrischend ist. Manchmal wendet sich Pratchett direkt an den Leser, was mich immer wieder ein wenig übertölpelte und an manchen Stellen die bildliche Vorstellung anregte. Manchmal zieht Pratchett Vergleiche zu unserer Welt heran - was ich in einem Fantasybuch seltsam finden sollte ... tue ich nur merkwürdigerweise nicht, irgendwie passt es. Manchmal tauchen auch plötzlich eingeschobene Sätze auf, die gar nichts mit der Geschichte an sich zu tun haben und einen erst mal gehörig verwirren und dann schmunzeln lassen. Und manchmal ja manchmal tauchen auch so nette Wortspiele auf wie "unerfundene Erfindungen". Klar ist es eine Übersetzung ' und ich weiß nicht wie es im Original aussieht ' aber gerade so was finde ich dann doch immer wieder zum Schießen ... genauso wie die Spezialisten für spezielle Spezialeffekte, die Tod gerade nicht braucht, weil er die Kunst des nichtprotzerischen Reisen beherrscht. Der Stil trifft jedenfalls so genau meinen Nerv.

Wow. Ein schönes Buch. Eine komisch, absurdes, bizarres Buch. Mit vielen kleinen Details und Beschreibungen, die amüsieren. Ich finds toll und verteile uneingeschränkt 5 Sterne.

BTW: Das einzige was mich störte ' und dafür kann der Autor nix ' ist das dieses Buch nach einmal Lesen bereits einen total hässlichen Buchrücken hat. *grml*
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