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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
21
3,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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TOP 500 REZENSENTam 19. Juni 2014
Birgit Vanderbeke lebt beim Schreiben des Buches bzw. der Aktualisierung einer früheren Auflage bereits seit 17 Jahren in Südfrankreich und erzählt in ihrer 'Gebrauchsanweisung für Südfrankreich' vom Leben im Süden, von den Menschen und ihren Gewohnheiten, vom Essen und was man sonst noch beachten muss.

Der Fokus des Buches liegt hier weniger auf dem touristischen Südfrankreich, sondern das Buch richtet sich meiner Meinung nach eher an Aussteiger oder solche, die es werden wollen. Das ist eigentlich nicht mein aktueller Plan, aber wer weiß, wie das Leben noch spielt und wohin es mich verschlägt. Ich habe das Buch somit nicht mit dem Gedanken im Hinterkopf gelesen, dass ich konkrete Vorschläge und Ratschläge für mein neues Leben in Südfrankreich brauche. Dennoch hat mir das Lesen Spaß gemacht, und ich fand es spannend, was die Autorin erzählt, zumal ich beim Lesen gerade in Südfrankreich war und mir die Stimmung im Buch sehr gut gefallen hat.

Das Buch ist gespickt mit Rezepten, was ich prinzipiell eine schöne Idee finde, da Essen tatsächlich ein wichtiges Thema in Frankreich ist. Leider finden sich hier fast keine fleisch- oder fischlosen Gerichte, was allerdings die Realität in Frankreich sehr gut widerspiegelt. Für Nicht-Vegetarier, die auch mal Gerichte ausprobieren wollen, die ich allerdings nicht mal in meinen Fleischessertagen angerührt hätte, liefert die Autorin hier ein paar typisch provenzalische Anregungen.

Mein Resümee:
Flüssig geschrieben, macht Lust auf Südfrankreich und auf Auswandern nach Südfrankreich.
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am 16. August 2003
Eigentlich ist mir das Südfrankreich-Buch von Birgit Vanderbeke schon deshalb wertvoll und sympathisch, weil sie Peter Mayle zerreisst und dem britischen Meister von Werbung und egozentrischer Selbstdarstellung mutig entgegen tritt. Trotzdem auch ein wenig Kritik an Birgit Vanderbeke: "Ihr" Südfrankreich ist einfach ZU SCHÖN! Die Menschen sind ZU LIEBENSWÜRDIG! Nachdem ich viele Jahre als Journalist und Autor in Frankreich lebe, kenne ich auch die andere Seite. Damit meine ich nicht die Freundlichkeit der Provence, sondern die Unfreundlichkeit, die Ellenbogenmantalität, den Snobismus, das ungenügende Kulturangebot, die verstopften Straßen und die schlechte Infrastruktur an der Cote d'Azur. Zu einer Liebe gehört, auch die negativen Seiten des Liebespartners zu erkennen und zu beschreiben. Dazu sollte man die rosarote Sonnenbrille einmal für eine Weile abnehmen und den politischen und sozialen Situationen etwas genauer aufs Maul schauen; z.B. dem Rassismus, dem enorm hohen Wähleranteil der Rechtsradikalen (über 30 Prozent), der miserablen Wohnungssituation, und dem schlechten Arbeitsmarkt, der von drei Monaten Tourismus abhängig ist. Trotzdem: Die poetischen Geschichten von Birgit Vanderbeke, die ich als Schriftstellerin verehre, stimmen auch, denn auch diese Menschen bilden den Süden Frankreichs. Glücklicherweise! Aber das ist regional verschieden und Südfrankreich ist groß.
Michael Kuss
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am 18. Januar 2007
Ich lese dieses Buch immer wieder mit großem Vergnügen!

Es ist kein "klassischer" Reiseführer was der Titel,wie ich finde,auch schon suggeriert.Da ich direkt an der französischen Grenze lebe,ist Südfrankreich für mich,auch immer schon DAS Urlaubsziel gewesen(allerdings sollte man es mittlerweile,wo irgend möglich,zur Zeit der "großen Ferien" meiden).Ich finde,daß Frau Vanderbeke mit wunderbarer Leichtigkeit erklärt,warum sie sich eine neue Heimat dort geschaffen hat und kann in keiner Weise nachvollziehen,wieso wir Deutschen hier so schlecht abschneiden sollen...Unser Wetter ist schlechter-das ist Fakt!Auch das Rasissmussproblem wird keinesfalls verniedlicht!Es wird dem Abbrennen von Asylantenheimen das Verbot der Schulbusnutzung für "Nichtfranzosen" gegenübergestellt-das ist eine Auflistung und keine Bewertung!Natürlich merkt man Vanderbeke ihre Sympathie für das neue Zuhause mit seiner ganzen Andersartigkeit an-warum hätte sie auch sonst auswandern sollen?

Ich finde das Buch sehr kurzweilig,bin froh über die eingestreuten,leichten Rezepte und lese es,wie die Erzählung eines guten Freundes.
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am 3. Juli 2015
Ich hatte große Freude an diesem Buch: Zum einen an der Ironie und lässigen Sprache, es hat mIr Spaß gemacht zu lesen. Zum anderen sind mir liebenswerte Eigenheiten der Franzosen vor Augen geführt worden, die ich sonst übersehen hätte: Kinder ohne Schwimmflügel, die Liebe zur Kühlbox oder gefrorene Wasserflaschen. Letzteres finde ich genial und werde es niemals mehr anders machen. Und dann habe ich mich tatsächlich noch dazu hinreißen lassen in Grau Du Roi eine Toro piscine Veranstaltung zu besuchen. Einmal kann man das schon machen. Danke für diesen originellen, traditionellen Abend!
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am 26. September 2004
Für Reisende ist das Buch nicht geschrieben, sondern für Auswanderer, wie die Autorin gleich zu Anfang vorausschickt (Seite 8). In aller Breite lobt sie ihre eigene Entscheidung, nach Frankreich umgezogen zu sein. Insbesondere im ersten Teil erinnert mich die Sprache an Werbetexte, so aufgesetzt flott geht es zu. Später gefällt mir der Text dann besser. Man erfährt einiges Interessantes über Südfrankreich und ebensoviel darüber, wie die Autorin Deutschland sieht. Sie spart nicht mit uneingeschränktem Lob der Südfranzosen und vor allem nicht mit klischeehaften Abwertungen der Deutschen, die mir in dieser Häufung schon übel aufgestoßen sind. Auch wenn sich insbesondere die Generation der 1956 geborenen Autorin generell durch diese Marotte auszeichnet: Das ist ein bisschen viel. Wenn Vanderbeke den Deutschen auf Seite 152 (dies wenigstens nicht ganz zu unrecht) unterstellt, sie lebten im „Genuß am Leiden und an der Selbstzerfleischung", dann ist das schon unfreiwilliger Humor, wenn sie nicht bemerkt, dass sie doch offensichtlich über sich und ihr eigenes Buch spricht. Man würde sich ein wenig mehr Gelassenheit wünschen. Das Lachen bleibt einem dann auf den Seiten 115-116 im Halse stecken, wenn sie französischen und deutschen Rassismus vergleicht (natürlich ist der deutsche unglaublich viel grausamer) und zugleich (in schiefen Formulierungen) feststellt, dass nur Deutsche solche Vergleiche anstellen, und zwar weil das Problem bei uns so viel handfester sei. Für solch unausgegorenes Zeug ist das Thema zu ernst. Insgesamt: kein gutes Buch.
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am 8. August 2013
Dies ist KEIN Reiseführer mit sachlichen Hintergrundinformationen und Sightseeing-Tipps!
Das Buch ist eine Liebeserklärung an Südfrankreich und seine Menschen - mit einem humorvollen Augenzwinkern versehen.

Die Autorin vermittelt dem Leser, welche Aspekte von Südfrankreich einem ans Herz wachsen können und was ihrer Ansicht nach das "Lebensgefühl" von Deutschen in Südfrankreich ausmacht - egal ob als Urlauber oder Auswanderer.
Dabei benutzt sie witzig geschriebene Übertreibungen und bedient sich mit Ironie an den Klischees - nicht nur über Südfrankreich, sondern auch über Deutschland.

Es ist nicht möglich, bei so einem Versuch Jedermanns eigene Empfindungen und Erfahrungen von Südfrankreich zu treffen. Das sollte klar sein.

Ich finde, durch das Buch kann man ein besseres Gespür für diese Region gewinnen und erhält Tipps zur Herangehensweise an Land und Leute (das passt zum Titel "Gebrauchsanweisung"). Meine eigenen Eindrücke mit denen von Frau Vanderbeke zu vergleichen, hat es mir ermöglicht, einfach mehr wahrzunehmen - durch Kontrast oder Bestätigung.

Ich mag an diesem Buch außerdem, dass mir beim Lesen warm ums Herz wird. Es ist wie ein kleiner Kopfurlaub.
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am 6. Februar 2014
Zugegeben: Das Kapitel über "Gekochtes Wasser" (Seite 29 bis 32) ist lesenswert. Hier angekommen, hat man aber schon das Kapitel "Was Sie wissen sollten, bevor Sie losfahren" hinter sich und fragt sich schon mal vorsichtig, ob man hier im falschen Buch ist. Diesem Kapitel, das sich ausschließlich den laut Vanderbeke katastrophalen Fahrgewohnheiten auf französischen Straßen widmet, möchte ich gerne eine Erfahrung aus dem Frühjahr 2013 entgegenhalten, als ich 2 Wochen mit dem Auto in FR (Provence) unterwegs war: es war wie ein einziges Aufatmen. Stress fiel von mir ab auf französischen Autobahnen. Von dieser Befreiung sowohl von der Raserei als auch von der Aggressivität unter Autofahrern habe ich noch lange gezehrt, als ich wieder auf bundesdeutschen Autobahnen unterwegs war. Das nur nebenbei.

Frau Vanderbeke schreibt hier übrigens für einen uns unbekannten und nicht genauer charakterisierten Herrn am Steuer eines PKW (er wird im Buch immer wieder direkt angesprochen) auf dem Weg nach Frankreich, neben sich eine Beifahrerin die (man möge mir verzeihen) nur eine dumme Nuss genannt werden kann, so wie Frau Vanderbeke sie auf Seite 22 beschreibt (bitte nachlesen!). Seltsam eigentlich – ich frage mich, an wen sich dieses Buch richtet – an eigenschaftslose Männer, die mit dummen Frauen, die jedes Klischee bedienen, nach Frankreich unterwegs sind?

Ich habe mich aber dennoch weiter durch das Buch gequält, immerhin hatte ich 14,99 Euro dafür ausgegeben. Irgendwann hatte ich den Eindruck, Frau Vanderbeke hätte den Auftrag gehabt, beim Schreiben dieses Buches eine Deutschlandkarte abzuarbeiten. Wenn zum ersten Mal deutsche Städtenamen genannt werden, die so lächerlich provinziell klingen im Vergleich zu den klangvollen französischen Namen und die auch nur deshalb hier herhalten müssen, als sozusagen minderwertiges Pendant, dann mag das noch lustig sein, aber beim 10. Mal geht das nur noch auf die Nerven und klingt doch sehr von oben herab: "Straßenkleidung. Das ist das, was Sie in Konstanz oder Bad Oeynhausen anziehen, wenn Sie zum Beispiel in ein Möbelhaus gehen" - mit wem spricht diese Frau?

Ein Klischee folgt aufs andere. Soll ich eine Region danach beurteilen, ob ich meine Wohnung abschließen muss? (Was Frau Vanderbeke uns dringend ans Herz legt, Seite 129) Als ich vergangenes Jahr in Frankreich weilte, kam ich mir ziemlich blöd vor, weil ich mein kleines Feriendomizil abschloss – das ganze, große Anwesen, ein ehemlaiges Bauernhaus, wurde nie abgeschlossen. Das nur als Beispiel-Klischee.

Sprachlich bewegt sich dieser Text von Frau Vanderbeke am Rande des Erträglichen. Am Anfang mag man es noch ganz lustig finden, Birgit Vanderbeke erzählt mit "feiner Ironie", heißt es im Klappentext – ja, Ironie ist nun mal etwas, das man sparsam verwenden sollte, hier wird es zum geballten Zynismus; die Ausdrucksweise, vorsichtig ausgedrückt, ziemlich salopp, anbiedernd bis misslungen: "Im Übrigen ist die Sorge um die Region und ihre Intaktheit seit den Fünfzigerjahren sehr vielgesichtig" - dieser Satz geht noch über sieben Zeilen weiter...

Gebrauchsanweisung für Südfrankreich – meine Empfehlung: lesen Sie lieber die Gebrauchsanweisung für Ihren Aktenschredder und füttern Sie ihn dann mit diesem Buch.
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am 6. Dezember 2012
Ich habe dieses Buch sehr genossen und in einem Zug ausgelesen.
Humorvoll und freundlich wird das Leben in Südfrankreich mit all seinen Eigenheiten und Hürden beschrieben.
Ein paar Kochrezepte dazu, eins davon von einem Münchener Koch, dessen Buch ich zufällig Besitze,
und fertig ist eine vergnüglich und Fernweh weckende Lektüre.
Südfrankreich ich komme
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am 10. Juni 2012
Diese 'Gebrauchsanweisung' ist eine echte Vanderbeke. Hat mir viel Spaß gemacht! Ich will zwar nach etlichen Urlaubswochen in Südfrankreich noch immer nicht dorthin auswandern, verstehe die Autorin aber sehr gut. Glaube ich. Das Buch ist jedenfalls ein munteres Schlaglicht auf die Gegend (und keine Röntgenaufnahme für Faktensammler).
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am 28. Mai 2015
Wir haben uns mit Frau Vanderbekes Gebrauchsanweisung auf den Weg nach Südfrankreich gemacht.
Sie schreibt als Kennerin des Landes aus der Perspektive von Nichteinheimischen. Wir haben uns an alles gehalten und haben die vielen Daniels gezählt, die uns auf den Straßen begegnet sind.
Die Rezeptvorschläge haben wir in der Campingküche so gut es ging ausprobiert.
Also wer nach Südfrankreich will, sollte unbedingt in das Buch schauen.
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