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am 14. März 2012
Eine eher geschichtliche, als aktuelle, Einfürung. Die weiteren Rezessionen hatten wir als aktuelle Beschreibung Irlands verstanden und haben uns dieses Buch wegen einer anstehenden Reise gekauft.

Auf uns wirkt dieses Buch, sicherlich auch interessant, aber eher vergangenheitsbezogen und (leider) nicht tagesaktuell.

Aber es födert das Verständnis und Interesse für Irland.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Mai 2007
Ein klassischer Reiseführer überzeugt seine Käufer meist mit Daten, Fakten, schönen Bildern, hilfreichen Internetadressen, kurzen und dabei trotzdem informativen Texten zum anvisierten Reiseziel - warum auch nicht - Literatur wie die vorliegende "Gebrauchsanweisung für Irland" bietet hingegen mehr, viel mehr - die Texte der 16 Kapitel erzeugen eine wunderbare Atmosphäre, bzw. vermitteln dem Leser das Gefühl, er wäre dem Land bereits vor den ersten Schritten auf irischem Boden ein ganzes Stück näher gekommen.... !

Die Gebrauchsanweisung für Irland kommt ohne jedes Foto und ohne jeden Verweis auf Internetadressen aus - ist jedoch zugleich voller unterhaltsamer Geschichten, in denen Ihnen der seit langer Zeit in Irland lebende Augen- und Ohrenzeuge, Ralf Sotscheck, Daten und Fakten zur "Grünen Insel" liefert - der Autor schafft bei der Gelgenheit jede Menge Vorurteile gegenüber Irland und seinen Bewohnern aus der Welt.

Ralf Sotscheck - Jahrgang 1954 - langjähriger Irlandkorrespondent für die Zeitung "taz" - ein Mann also, von dem Sie schon alleine aus beruflichen Gründen lesenswerte, unterhaltsame, aber auch kritische Geschichten erwarten dürfen - und ich kann Ihnen versprechen - er wird Sie nicht enttäuschen!

5 Sterne - verbunden mit der Hoffnung, entgegen Sotschecks Schilderung, dass sich die Iren doch als rücksichtsvolle Verkehrsteilnehmer zeigen mögen und wir somit im Sommer 2007 entspannt über die Insel reisen können.... ;-)
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am 16. November 2017
Man erfährt zwar durchaus Wissenswertes über Irland. Schade jedoch, dass dieses tolle Wissen eher in den Hintergrund gerät, da der Autor sich mit jedem zweiten Satz abschätzig über die Iren äußert. So mag man relativ früh gar nicht mehr weiter lesen...
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am 3. November 2007
Als langjähriger Irlandkorrespondent für diverse deutsche Zeitungen ist Ralf Sotscheck nicht nur ein Mann, der weiss wovon er spricht; er ist auch ein Mann der schreiben kann. So liest man die Kapitel seines Irland-Buch auch fast immer in einem Zug: Der Autor versteht es sehr gut, einen kulturellen und geschichtlichen Überblick über die Insel mit persönlichen Erfahrungen und amüsanten Anekdoten anzureichern. Der Fokus deckt dabei alle wichtigen Themen ab: Von dem weiterhin schwelenden Konflikt mit England über die Geschichte des Shemrock-Symbols, die irische Parteienlandschaft, beliebte Sportarten und natürlich das good ole Ale - über alles gibt dieses Buch Aufschluss; ohne Oberflächlichkeit aber auch ohne sich jemals in Einzelheiten zu verlieren - und mit einem Erscheinungsdatum von 2005 ist es auch auf relativ aktuellem Stand.
Trotzdem ist dieses Buch weniger ein Reiseführer (Sehenswürdigkeiten werden eher am Rand erwähnt) als ein Buch für Reisende, die einen längeren Zeitraum in der Republik verbringen (bspw. Austauschstudenten) und daher mehr Zeit haben, Land und Leute zu beobachten. Ideal ist dieses Buch nach einer Eingewöhnugsphase von ca. einem Monat - wenn einem die ersten Eigenheiten und Kuriositäten des Landes aufgefallen sind; man sich beispielsweise fragt, warum so viele Autos auf den irischen Straßen einen Aufkleber mit einem roten L in der Heckscheibe haben, oder warum es trotz eines Sortiments von ungefähr 20 Sorten so unglaublich schwierig ist, in Irland anständiges Brot zu finden.
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TOP 500 REZENSENTam 31. März 2016
Ralf Sotscheck, der seit über 30 Jahren mit einer Irin verheiratet ist und selbst seit 1985 als Irlandkorrespondent der »taz« in Dublin lebt, räumt in seinem Buch "Gebrauchsanweisung für Irland" mit den gängigen Vorurteilen auf und zeigt mit viel Hintergrundwissen die wahre Seele der Grünen Insel.
Für den nach Irland reisenden ist es wichtig, zu wissen, worauf er sich bei seiner Begegnung mit diesem Volk gefasst machen muss. So gibt es zum Beispiel beim Verhalten im Verkehr oder bei einer Unterhaltung im Pub, beim Betreten eines irischen Wohnzimmers oder beim Engagieren eines Handwerkers einiges zu beachten.
Ob Spielhöllen, Pubs, irische Wohnzimmer oder andere Orte: Beim Lesen dieses Buchs wird man auf die in Europas Westen liegende Insel entführt und erfährt nicht nur sehr viel Wissenswertes über die Ess- und Trinkgewohnheiten, das gälische Irisch, irische Schriftsteller, das Wetter und die Wirtschaft, sondern unter anderem auch, was ich besonders interessant fand, über die Kultur, Mythen und Legenden.
So werden Knabenstehlende, auf "Rath" genannten Feenhüglen lebende Feen, das Volk der Göttin Dana, das "Stille Volk", Shefro genannt, die Leprechauns, die Cluricauns oder auch die Banshee in diesem Buch genau erklärt und beschrieben.
Auch über die Geschichte Irlands erfährt der Leser hier einiges, lernt Zusammenhänge der irischen Vergangenheit mit Sitten, Bräuchen und Wirtschaft heutzutage kennen.
Auch die Entwicklung der Wirtschaft wird beschrieben, Probleme wie auch Lösungsansätze werden aufgezeigt.
Teilweise unterhaltsam waren auch die Beschreibungen der Politiker und ihrer Bemühungen, sich Wahlstimmen zu erkämpfen. Denn um den Wählern präsent zu sein begeben sie sich regelmäßig auf Beerdigungen, besonders gerne wenn die Presse dabei ist, und drücken ihr Mitgefühl aus. So erscheinen sie viel menschlicher und bleiben im Gespräch. Auch Entscheidend für die Abgabe der Wahlstimme sind für einen Iren wohl häufig auch die hauswirtschaftlichen Qualitäten der Ehefrau eines sich zur Wahl stellenden Politikers..
Aber auch vor dem Thema Sport macht Sotscheck keinen Halt, sodass er auf 218 Seiten ein dichtes und farbenfrohes Bild Irlands malt.

Selbst wenn man schon Irland bereist hat, lernt man beim Lesen dieses Buches viel Neues und Interessantes.
Der Schreibstil ist auch ganz toll, da er zwar auf der einen Seite sachlich, auf der anderen Seite jedoch mit einem Augenzwinkern und Humor, überzeugt. Das Buch lässt sich sehr schön flüssig lesen und man möchte es kaum aus der Hand legen.
Es macht wirklich sehr viel Spaß dieses Buch zu lesen und somit in die Geschichte, Kultur und Lebensweise der Iren einzutauchen.
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am 5. Juni 2008
Gehören Sie auch zu denjenigen, die schon seit langem von den schönen, ursprünglichen irischen Landschaften verzaubert sind oder aber wollen Sie wissen, ob tatsächlich etwas dran ist an der buchstäblichen Geselligkeit und Freundlichkeit der Iren und liebäugeln daher mit einem Urlaub auf der "Grünen Insel"? Falls dem so ist und das Interesse an Land und Leuten über die Besichtigung der üblichen Sehenswürdigkeiten hinaus geht, ist diese etwas andere Art von Reiseführer durchaus empfehlenswert. Denn hier erfährt man abseits der Cliffs of Moher, des Ring of Kerry etc. allerlei Interessantes über Land und Leute. Egal ob es nun um den noch vorherrschenden Katholizismus, um den irischen Unabhängigkeitskampf, die überall gegenwärtige Korruption, die um ihr Überleben kämpfende irische Sprache oder die bei allen Mahlzeiten unumgängliche Kartoffel geht: Ralf Sotscheck, der als Journalist seit vielen Jahren auf der Insel lebt, gewährt mit einem Augenzwinkern und einer Menge Anekdoten einen Einblick in die irische Mentalität, den man als Pauschaltourist nie und nimmer wahrnehmen würde. In einem lockeren und unverkrampften Stil bringt er dem Leser selbst die (nord)irische Geschichte näher, bei der man in anderen Büchern durch die trockene Aneinanderreihung von Ereignissen eher abgeschreckt und zum Weiterblättern verleitet wird.
Allerdings setzt dies beim Leser auch ein entsprechendes, tiefer gehendes Interesse an der irischen "Seele" voraus. Wer einfach nur in das Land fährt, um Urlaub zu machen, ist mit einem stinknormalen Reiseführer deutlich besser bedient, diese "Gebrauchsanweisung" kann nicht als Ersatz, sondern eher als optimale Ergänzung dazu angesehen werden.
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am 9. März 2001
Die Lektüre dieser Gebrauchsanweisung empfehle ich in erster Linie Menschen, die in Sachen Irland völliges Neuland betreten und vorher noch nicht mit der Grünen Insel in Kontakt getreten sind. Der Autor ist allein schon aufgrund der Tatsache, daß er selbst seit Mitte der 80er Jahre in Dublin lebt ein kompetenter Schreiber über Land und Leute. Allerdings vergißt er stellenweise, daß die Zeit in der Irland "hinter dem Mond" gelebt hat bereits länger vorbei ist. Auf dem Land und hier speziell auf den Insel vor der Westküste und in den Gaeltachten haben sich natürlich noch alte Traditionen und Lebensweisen erhalten, jedoch besitzt auch das einst als hinterwäldlerisch verurteilte Irland heutzutage eine intakte Infrastruktur mit einer jungen, frischen und unternehmungslustigen Bevölkerung. Die urbanen Zentren bieten dem westlichen Besucher alles, was sein Herz begehrt. Trotz diesem Riesenschritt in Richtung Modernisierung und Globalisierung haben sich die Iren eine äußerst freundliche und unbeschwerte Art erhalten, die vor Lust am Leben nur sprüht. Das alles macht einen Besuch des Landes allein schon lohnenswert, ganz zu schweigen von Landschaft, Küste, Grün.... Zurück zu diesem Buch. Wie gesagt, Sotscheck schreibt sehr amüsant über das, was seinen ganz persönlichen Iren auszeichnet und nimmt die herrschenden Vorurteile über ihn mit lockerer Schreibe unter die Lupe. Fazit: Solide Einstiegslektüre für die Grüne Insel, man erfährt Grundlagen über Land und Leute und geht vielleicht dem ein oder anderen Fettnäpfchen im Urlaub aus dem Wege. Wer mehr über das Leben in Irland erfahren möchte, dem sei jedoch an dieser Stelle das "Irische Tagebuch" von Ralph Giordano empfohlen.
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am 4. Dezember 2014
Wenn man dem Autor in seiner Schilderung zu hört, bekommt man das Gefühl das die Irländer ein verbohrtes, minderheitenfeindliches, in der Vergangenheit lebendes Volk von Umweltsünder sind. Recht zynisch rechnet Ralf Sotscheck mit seiner Wahlheimat ab. Gleich im ersten Kapitel wird auf den zweifelhaften Umgang der Irländer mit ihrem "fahrenden Volk" eingegangen und im letzten Kapitel werden die größten Umweltkatastrophen der letzten 20 Jahre aufgezählt. Dazwischen werden andere Aspekte der Irischen Gesellschaft kritisch unter die Lupe genommen. Dabei wird auch vor Wiederholungen nicht zurückgeschreckt. So wird die irische Geschichte gleich mehrmals an Hand von verschiedenen Beispielen wieder holt. "Irlands Geschichte", "Die Kunst in Irland im Wandel der Geschichte", "Irlands Rolle in der EU im Kontext der Geschichte" usw. Das Kapitel über die Besonderheiten des Irisch-Englisch versteht man nur, wenn man auch Englisch kann.
Warum doch 2 Sterne? Weil das was der Autor macht, er sehr gut macht. Der Schreibstil ist fein und durch die persönliche Note auch wirklich mit Tiefgang (bravo!), den ich aber bei dieser Art Buch nicht wirklich gesucht habe. Letzten Endes konnte ich mir den dritten Stern nicht mehr abringen. Ich wollte es eigentlich einer Freundin weiterschenken, die ein Irland Fan ist. Nun denke ich, dass ich sie nicht desillusionieren will über das Land, welches sie so sehr liebt. Was mir bei der Buchreihe, die mir eigentlich sehr gefällt aufgefallen ist, ist dass wenn der/die AutorIn noch immer in dem jeweiligen Land lebt, über das geschrieben wird, wird das Buch eher eine Abrechnung. Aber wenn der / die AutorIn "im Exil" lebt, ensteht eine liebevolle Hommage auf das Kleine und das Besondere eines jeden Volkes.
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am 29. März 2001
Obwohl ich schon 9 Monate in Irland verbracht hatte, war mir die Lektüre dieses Buches ein großer Genuss!!! Wieder einmal versteht es Ralf Sotscheck meisterhaft, die Iren mit allen ihren Stärken und Schwächen zu portraitieren. Ich empfehle das Buch jedem, der sich auch nur in irgendeiner Weise für Irland interessiert, da man vor allem auch noch interessante Hintergrundinformationen zu Land und Leuten erhält. Trotzdem ist die Lektüre leicht, unterhaltsam und nie langweilig! Wer gerade eine Reise nach und vor allem einen längeren Aufenthalt in Irland plant, ist mit diesem Buch bestens beraten. Nur hätte das Buch tatsächlich noch 3x so dick sein können...!
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am 29. Juni 2013
Als Vorbereitung unseres Irland-Urlaubs habe ich mir dieses Buch bestellt. Ich fand es inhaltlich sehr interessant, zumal es die Irland-Klischees, die viele Menschen mit sich herumschleppen ( grüne Insel, tolle Landschaft, nette ,fröhliche Leute mit hintergründigem Humor), doch ein wenig aufbrach und mit gutem Hintergrundwissen und auch kritischem Hinterfragen eine womöglich differenzierte Betrachtungsweise förderte. Wir werden jetzt wohl eher mit gemischten Gefühlen und einem anderen Erwartungshorizont als zu Beginn der Reiseplanung zur grünen Insel hinüberfahren.
Das alles ist ja durchaus in Ordnung.
Allerdings ist das Buch nicht halb so witzig und humorvoll geschrieben, wie ich es erwartet und erhofft hatte. Leider entpuppte es sich für meinen Geschmack teilweise als recht dröge Lektüre.
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