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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
13
3,5 von 5 Sternen
Gebrauchsanweisung für Hamburg
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:14,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 4. Januar 2015
Dieses Buch kann man nicht als gewöhnlichen Reiseführer betrachten. Das sind die "Gebrauchsanweisungen für..." aber nie. Sie sind eher Erfahrungsberichte von regelmäßig dorthin reisenden Deutschsprachigen.
Hatte "Gebrauchsanweisungen für Thailand" gelesen und war von der Art und Weise total begeistert, weil man auch nette Insidertipps und vor allem auch Einblick auf die Gepflogenheiten der Einwohner bekommt.
Leider hat mich bei diesem Buch die Schreibweise des Autors nicht so sehr zugesagt, wie die des Thailand-Buches. Ist aber natürlich mein persönlicher Geschmack und kann von jedem anders aufgefasst werden.
Generell bekommt man schöne und interessante Hintergrundinfos und man durchliest es mit einer Leichtigkeit. Das ist schonmal von Vorteil!
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am 8. April 2013
Da jede Ausgabe der 'Gebrauchsanweisungen' für Städte von einem anderen Autor stammt ist die Qualität sehr unterschiedlich. Habe bereits viele gelesen. Die Hamburg-Edition von Beuse ist ein großartiger Start in den Städtetrip. Humorvoll und sehr brauchbar für den ersten Einblick in eine fremde Stadt. Außerdem in weiten Strecken recht literarisch mit vielen kleinen Geschichten die am ersten Blick nur entfernt mit Hamburg zu tun haben. Das könnte manche evt etwas nerven. Ich fand es zum Großteil unterhaltsam. Kaufen!
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am 20. Juli 2001
Beuse schafft es in dieser höchst unterhaltsamen "Gebrauchsanweisung" meisterhaft, das Wesen der schönsten Stadt Deutschlands zu ergründen - und zwar nicht, indem er uns mit langweiligen Reiseführer-Zahlen totschlägt, sondern indem er uns verführt: mit Witz, Poesie und genauen Beobachtungen. Ich als Hamburgerin fühlte mich oft ertappt, und allen, die "die schöne Kühle aus dem hohen Norden" besuchen (oder gar hier leben) wollen, sei das Buch dringend empfohlen. Besonders mochte ich die "Hamburger Geschichten": Wundervolle Episoden voll melancholischer Schönheit, die sich immer wieder abwechseln mit Kapiteln, die einen herzhaft lachen lassen. Ich habe die "Gebrauchsanweisung" jetzt schon viermal verschenkt: Selbst die "Nicht-Hamburger" waren begeistert!
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am 24. Januar 2012
Es liegt in der Natur der Reihe "Gebrauchsanweisung für ...", dass es gute und weniger gute Texte gibt. Sie werden von Autoren verschiedenster Prägung geschrieben und es gibt sehr unterschiedliche Auffassungen darüber, wie eine Gebrauchsanweisung für den Besuch einer Stadt oder eines Landes aufgebaut und verfasst werden soll. Ich habe einige dieser Bücher gelesen, darunter sehr informative und ungemein unterhaltsame, einige waren sogar beides. Die "Gebrauchsanweisung für Hamburg" von Stefan Beuse gehört nicht dazu.

Zu Beginn hat mich der in 24 Stationen aufgeteilte Text durchaus gepackt, die ersten 30 Seiten habe ich schnell gelesen. Als Gelegenheits- und momentan Vollzeit-Hamburger habe ich einige hilfreiche Tipps bekommen und Aufklärung über Dinge erfahren, die ich immer schon mal wissen wollte. Dann ermüdet die sich in Superlativen ergehende Beschreibung Hamburgs und "des Hamburgers" doch schnell. Phasenweise hatte ich den Eindruck, dass Beuses Projekt darin besteht, durch mal zynische, mal anbiedernde Bemerkungen versehene Hamburg-Fakten aus irgendeinem Buch der Rekorde miteinander zu verbinden. Die längste Dies, das meiste Das usw. usf.

Das führt nun leider dazu, dass die Gebrauchsanweisung thematisch bei den häufig allseits bekannten Highlights und Charakteristika, vor allem aber oberflächlich bleibt. Vieles, wie die überflüssige und nicht hamburg-spezifische Butterfahrt-Industrie, gleitet nach wenigen Sätzen ins dumme Klischee ab. Einiges scheint leicht veraltet bzw. schon vor einiger Zeit geschrieben, für eine Bewertung der fachlichen Richtigkeit, die hier an anderen Stellen kritisiert wird, fehlt mir die Kenntnis. Weshalb ich meinerseits übrigens nicht vorhabe, eine Gebrauchsanweisung für Hamburg zu schreiben.

Frech wird das Buch aus meiner Sicht dann, wenn ein Kapitel mit drei unsäglich belanglosen Geschichten mit "Hamburger Geschichten" überschrieben wird. Warum Hamburg, und warum soll ich diese Geschichten lesen? Wenn das eine Werbung für den Schriftsteller Beuse sein soll, dann lasse ich von dessen Büchern besser die Finger.

Und eigentlich gilt das für den gesamten Band aus dieser doch eigentlich sehr ordentlichen Reihe.
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am 29. Dezember 2001
Ich habe dieses Buch zu Weihnachten bekommen, und es hat mich wirklich über die Festtage gerettet. So muss ein moderner Reiseführer sein - witzig, originell, intelligent und subtil. Glückwunsch!
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am 26. Mai 2004
Der Autor verdreht die Fakten mitunter auffällig.
Die Unterteilung in das feinere, "weiße" Hamburg westlich und das "einfache", backsteinrote östlich der Alster ist kein Produkt der 20er, wie von ihm behauptet, sondern der nahezu kompletten Einäscherung der östlichen Stadtteile durch den Feuersturm 1943.
Vorher war Hamburg quasi von der Mitte bis zum Rand des Kerngebietes, inklusive der heutigen Industriegebiete Hammerbrook und Rothenburgsort, mit den hell verputzten Gründerzeitblöcken überzogen, sowohl in Arbeiter- als auch in gutbürgerlichen Vierteln, wo die Bebauung nur etwas weniger eng war. Die Technokraten der 50er und 60er haben dann nach der Zerstörung durch Abriß vieler Reste, breite Straßenschneisen und die schnell hingeklatschten Backsteinblöcke die Zerstörung des Stadtbildes komplettiert. Die 20er-Bauten erkennt man an ihrer im Vergleich zu den 50er-Blöcken höheren Geschoßzahl, den höheren Decken und den besser gearbeiteten, dunkel-rotbraunen Ziegeln. Diese waren vor dem Feuersturm absolut nicht maßgeblich für das Stadtbild, da die Stadt schon dicht bebaut war, und zwar weit dichter als heute.
In Eilbek und Barmbek-Süd beispielsweise gab es vor dem Krieg viel Kultur und Gastronomie, bekannte Theater und Lichtspielhäuser. Das eine oder andere Gebäude im Bereich Landwehr/Lübecker Straße steht noch und hätte auch dem Autor auffallen sollen.
Das sollte man alles schon wissen, wenn man so ein Buch herausgibt und die Zweiteilung der Stadt anspricht.
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am 3. Dezember 2001
Das mit Abstand beste Buch über Hamburg, das ich kenne, weil es da ansetzt, wo normale Reiseführer aufhören. Für alle, die diese Stadt wirklich begreifen wollen, ein Muß! Und außerdem so souverän, originell und witzig geschrieben, daß ich Tränen gelacht habe. Unbedingt lesen!
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am 13. März 2002
Hab mir das Buch zugelegt, weil ich als Neuhamburgerin den Zugang zur "großen Stadt" nicht so wirklich einfach finde. Klappentext usw. klang sehr vielversprechend, aber am Ende war ich dann doch - vielleicht auch wegen der hochgespannten Erwartungen - eher enttäuscht. Die in ein paar Hamburgensien eingebetteten recycelten Geschichten des Autors hätte ich hier nicht erwartet. Ich meine auch, ein paar Fehler bemerkt zu haben. Okay, das Café Keese ist mittlerweile tatsächlich wieder geöffnet, aber dass gleich zweimal Willy Millowitsch in einem Atemzug mit der Kabel und dem Ohnsorgtheater genannt wird, hat mich geärgert - der lustige Herr kam doch wohl aus Kölle!?!
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am 12. Oktober 2014
Wie einige der anderen Rezensenten auch habe ich mir das Buch als Neuhamburger zugelegt, um Stadt und Menschen auch auf diese Weise ein bisschen beizukommen. Den Ansatz dieses Buches fand und finde ich immer noch gut: Den Lesern die besagten Inhalte in Form von Prosa mit literarischem Anspruch zu präsentieren ist für lauschige Leseabende allemal spannender, als auf einen der unzähligen klassischen Reiseführer zurückzugreifen. Auch die einzelnen Kapitel ("Stationen") bieten eine sinnvolle Ordnung des dargebotenen Materials (Bsp.: Hamburger Besetzungen, Raute oder Totenkopf?, Hafencity - Geisterstadt oder Metropolis?, Das Wetter). Der Autor berichtet in grundsätzlich angenehmen Plauderton über das Dies und Das der Hansestadt und hat viele lustige, informative und spannende Erlebnisse und Geschichten zusammengetragen.
Leider bin ich insgesamt doch eher enttäuscht, denn in meinen Augen hat der Autor dieses verheißungsvolle Konzept dann im Einzelnen nicht immer gut umgesetzt. Teilweise schweift der Autor sehr weit ab und lässt einzelne Gedanken recht ungeordnet auf den Leser "einprasseln": Als sehr störend empfinde ich es, dass der Autor die Wiedergabe von Fakten durchmischt mit deren Einordnung, Kommentierung, dazu kommen noch Sinneseindrücke durchmengt mit sozialwissenschaftlichen und politischen Bemerkungen. Und hier und da werden dann alle diese Erkenntnisse noch einmal in selbstironischem Tonfall wieder relativiert bzw. in Frage gestellt. All diese Elemente mögen etwas für sich haben, aber in der konkreten Zusammensetzung hemmen sie den Lesefluss, ganz vereinzelt sogar bis zur Unverständlichkeit. Das ist sehr ärgerlich, der Autor überzieht und man hätte sich vielleicht ein bisschen mehr (hanseatische?) Zurückhaltung und Klarheit gewünscht.
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am 27. August 2013
Ich habe schon einige von diesen Gebrauchsanweisungen gelesen und diese ist naja schon nicht schlecht, aber so lustig wie die anderen find ich es nicht aber vielleicht liegt es auch am Norddeutschen Humor? Ich weiß es nicht es gibt viele tolle Sachen darin aber teilweise ist es leider auch etwas langweilig, daher würde ich sagen man muss sich überlegen ob es einem wichtig ist etwas lustiges zu lesen, dann sollte man es lassen oder ob man auf langgezogene schwere Literatur steht, dann ist es genau das richtige.
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