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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
64
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 29. Juni 2005
DAS deutschsprachige Chinameisterwerk. Ich kenne momentan nichts Vergleichbares.
Kai Strittmatter beschreibt das China und die Chinesen 1:1 wie ich es seit zwei Jahren in der chinesischen Provinz im Landteil Shandong täglich erleben darf. Humorvoll und lebendig geschrieben, mit einem Hauch von Sarkasmus an den Stellen, wo ich und anscheinend auch er an die Grenzen seiner interkulturellen Toleranz kommen, wo man der Verzweiflung nahe kopfschüttelnd resigniert oder lachend ausbrechend aufhört verstehen zu wollen. Kai Strittmatter ist deutsch geblieben in China, wodurch es im gelingt die Unterschiede zu erkennen und so herrlich auszuformulieren. Gleichwohl merkt man beim Lesen die Tiefe seiner Integration in die heutige chinesische Kultur. Schilderungen von Gegebenheiten die er eigentlich nur selber erlebt haben kann, welche nicht recherchierbar sind. Nach der Sichtung vieler anderer Chinabücher von so genannten Chinaexperten nichts Selbstverständliches. Wenn Sie sich für ein Buch über China entscheiden müssen - KAUFEN SIE DIESES!
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am 21. November 2004
Das ist das zweite Buch, das ich von Kai Strittmatter gelesen habe und wieder bin ich begeistert.
Er räumt in diesem Buch sehr humorvoll, aber nie überheblich mit einigen landläufigen Vorurteilen über China auf. Bei jedem einzelnen Kapitel (man kann sich nach Lust und Laune eines herauspicken, sie sind abgeschlossene Berichte) spürt man deutlich, daß er gerne in China lebt (seit 1997), aber sich trotzdem nicht erdreistet zu behaupten, die Chinesen und ihre Kultur komplett zu verstehen. Im Gegenteil, er weißt sogar mehrmals darauf hin, daß auch die Chinesen und nicht nur die "Langnasen" oft verwirrt sind von Dingen, die in ihrem Land passieren.
Oft mußte ich laut auflachen, und hatte das Gefühl, daß man mit viel Humor, Aufgeschlossenheit, Neugier und Geduld gegenüber Fremden auch mit Dingen zurecht kommt, die einem "chinesisch" erscheinen.
Dies vermittelt dieses Buch und wenn man Lust hat mehr über Chinesen zu erfahren, als in einem Reiseführer oder historischen Roman oder Hong-Kong-Action-Film, dann liegt man mit diesem Buch genau richtig.
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am 15. Mai 2005
Ich brauchte ein Geschenk-ein Geburtstagsgeschenk für meinen Bruder. Er sollte nach China gehen für ein halbes Jahr und ich wollte ihm etwas schenken, was wirklich hilfreich ist und wenn's geht noch ein bisschen humorvoll. Er freute sich, las es und sagte, dass es witzig ist, aber unmöglich ernst gemeint sein kann. Wenn er dann anrief aus China, sagte er, dass das Buch der Wahnsinn ist, da alles war ist, was darin steht, egal wie bizarr es auch klingen möge. Ich freue mich darüber, dass es ihm gefällt und werde bald selbst mal zur Lektüre greifen, um China hautnah zu erleben. Dabei wird bestimmt die eine oder andere Träne gelacht. Viel Spaß damit!
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am 21. Juni 2005
Ich bin über dieses Werk "gestolpert", weil wir im nächsten Jahr nach China reisen wollen. Und ich kann nur sagen: Ich bin in meinem Vorhaben nur bestätigt worden! Kai Strittmatter geht etwas andere Wege als die üblichen Reiseführer - der Leser erfährt schonungslos alles über die Sitten und Unarten der Chinesen, hier wird nicht nur über die Schönheit eines Landes philosopiert. Auch wir mussten einige unserer romantischen Vorstellungen über China revidieren, sind aber nun umso gespannter, was uns erwarten wird. Ob übergroße Kakerlaken, die einen in die Schulter beißen, nun unbedingt zu den Erfahrungen gehören, die man gemacht haben sollte, sei dahingestellt. Aber ganz sicher hat dieses Buch unsere Neugier entdeckt, China in all seinen Facetten, Schönheiten und Schattenseiten kennenzulernen. Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die etwas über das wirklich China erfahren möchten.
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am 1. Januar 2006
Habe mir dieses Buch gerade wegen der guten Rezensionen hier bei amazon bestellt und bin nun leider - vielleicht auch gerade dewegen - ziemlich enttäuscht. Da ich demnächst nach China reisen werde, hatte ich mir möglichst viele Informationen und eben eine "Gebrauchanweisung" für Land und Leute erhofft.
Doch leider breitet der Autor seine ganzes Wissen über chinesische Kultur und historische Begebenheiten gespickt mit Unmengen chinesischer Begriffe und Namen, mit denen der "Anfänger" so seine Schwierigkeiten hat, über den Leser aus.
Er schwelgt in philosophischen Ergüssen und ich jedenfalls habe schnell das Interesse am Lesen verloren. Man fängt an die komplizierten chinesischen Begriffe zu überspringen und nach dem zu suchen, was man wirklich wissen möchte. Vielleicht bin ich auch nicht intelektuell genug, den tiefen Sinn der dahinter steckt zu verstehen. Aus dem Gesamttext konnte ich nur etwa 30 Prozent praktisch anwendbares entdecken. Sicherlich ist es an manchen Stellen recht humorvoll geschildert, doch das habe ich auch schon bei anderen Autoren in besserer Form gefunden. Das das was dort beschrieben steht auch tatsächlich stimmt, daran habe ich keinen Zweifel. Nur auf den letzten 15 Seiten, den "Tipps zum Schluss", entdecke ich das, wonach ich auf den ersten 220 Seiten gesucht hatte:
Ich wollte einfach nur wissen, wie es in China so zugeht, was mich erwartet, wie ich mich dort verhalten soll um mich als guter Gast zu erweisen.
Wer also konzentrierte Informationen und Beschreibungen sucht, sollte sich sicherlich ein anderes Buch zulegen. Wer sich aber für geschichtliche Zusammenhänge und deren Auswirkungen auf das heutige Leben und Verhalten der Chinesen begeistern kann, der sollte erwägen sich dieses Buch zu kaufen.
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am 29. Oktober 2011
Man bekommt viele interessante Geschichten über China erzählt, so dass das Werk kurzweilig ist.
Aber man bekommt keine einzige Verhaltensempfehlung zum Umgang mit Chinesen (weder privat noch als Geschäftspartner)...

Fazit: sehr schön zu lesen, aber viele werden andere Erwartungen haben bei einer "Gebrauchsanweisung"...
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am 12. Dezember 2006
Eines der ganz ohne Frage unterhaltsamsten und dichtesten China-Bücher, die man bekommen kann, trägt leider, wie wiederholt schon angesprochen - und genau dafür gibt es den "Punktabzug" - auch für mein Gefühl einen grundlegend falschen Titel:

"Gebrauchsanweisung" suggeriert, man solle ersteinmal dieses Buch lesen und könne dann besser mit China umgehen.

Tatsache ist, dass das Buch einen Grad an Verdichtung erreicht, der ohne längere Erfahrung vor Ort schlicht nicht nachzuvollziehen ist. Dadurch und durch den Titel besteht für mein Gefühl die Gefahr, dass im schnellen Lesen nur die eingängigsten sprachlichen Spitzen hängen bleiben, statt der umfangreichen Gesamtwahrnehmung, auf der das Buch eigentlich aufsetzt. So entsteht der in einer anderen Rezensionen angesprochene, absolut unangemessene "Stammtischeindruck" (der mich, ohne dass ich diese Rezension hier kannte, z.B. sehr lange davon abhielt, das Buch überhaupt in die Hand zu nehmen, da ich es aus Zitaten lange für einen ebenso üblen wie platten Reißer hielt).

Nach dem Lesen empfehle ich: Erst nach China, je länger desto besser, dann lesen - und zwar langsam, genießend, Kapitel für Kapitel.

Dann gehört Strittmatter tatsächlich zu den ganz, ganz wenigen, die trotzdem noch neue Perspektiven zu bieten haben, die fordern, nachdenklich machen und dabei, Glückes Geschick, zudem noch bestens unterhalten.
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am 10. Januar 2006
Das Buch ist insgesamt ganz lustig und unterhaltsam geschrieben. Es werden verschiedene Themen unterschiedlich umfangreich behandelt. Allerdings fehlt ein wenig Struktur in der Auswahl der Themen, sodass die einzelnen Themen etwas zufällig herausgegriffen zu sein scheinen. Ebenfalls kommt hin und wieder der Verdacht auf, dass sich der Autor munter zusammengelesenen Halbwissens bedient. Wenn man eine praktische Lebenshilfe für die ersten Wochen in China sucht, die einem in den wichtigsten Situationen (Leute kennenlernen , Essen oder einkaufen gehen...) erleichtern soll, hat man hier wohl nicht die richtige Lektüre gefunden. Wer aber einen unterhaltsamen Mix aus Anekdoten des Alltagslebens in China sucht, wird hier sicherlich seinen Spaß haben.
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am 17. Mai 2009
Ich bin fasziniert, welche Informationen, Hintergründe und subjektiver Meinung der Autor in der Lage ist, mir Leser auf knapp 269 Seiten wiederzugeben. In meinen Augen gelingt Kai Strittmatter der Versuch, eine neue Sichtweise über das bevölkerungsreichste Land der Erde in seiner fast unendlichen Vielfältigkeit wortgewandt (SZ-Korrespondent) zu vermitteln. Wer derzeit nach aktuellen Hintergründen (Kultur, Politik, Verhalten, Historie) Chinas sucht, der findet beim Lesen gute Gelegenheit, sich von den bekannten, oberflächlichen "Klischees" zu verabschieden.
Der Autor geht zum Ende hin stark auf die Hauptstadt Peking ein. Ich vermute, dieses Buch entstand unmittelbar vor Austragung der Olympischen Spiele 2008. Insbesondere in Peking und Shanghai kann ich subjektiv betrachtet aus eigener Erfahrung eine rasante "Veränderung" wahrnehmen, die das eine oder andere zeitlich aktuell gemeinte "Statement" vom Autor "überholt". Für mich gibt es derzeit kein anderes Land, indem Weiterentwicklung" (wohin auch immer) so schnell voranschreitet. Die Verhaltens-Tipps für uns Ausländer zum Schluss sind recht amüsant, leicht übertrieben, sind aber letztlich recht zutreffend.
Für mich persönlich ist es keine Gebrauchsanweisung, das ist meiner Meinung nach für China unmöglich. Es ist eine sehr gute "Aufklärung" über das Reich der Mitte, welches sich auf allen Ebenen im Umbruch befindet.
Ein absolutes Muss für jeden, der weit mehr Interesse an dieses wunderbare Land findet, als nur auf den aufkommenden Pauschaltourismus.
**** Kaufen, lesen, verschenken, nochmals lesen ****
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am 30. März 2006
Also, nach einem Jahr Studium und mehreren Rundreisen durch China kann ich jedem empfehlen dieses Buch zu lesen, weise allerdings darauf hin, dass viele der beschriebenen Sachverhalte meiner Ansicht nach überhaupt nicht der Realität entsprechen und das Buch einen allzu positiven Eindruck des Landes vermittelt. Die gute Küche und Züge des Serviceparadieses mag es ja geben, allerdings wird man - sucht man nicht ein Spezialitäten Lokal nach dem andern auf - dem ewigen Reis-Soja Mischmasch schnell überdrüssig, muss weiterhin ständig aufpassen sich keine Lebensmittelvergiftung einzufangen und landet öfter als nicht im Chaos und verzweifelt an Unflexibilität und Bürokratie im Land der Mitte. Das Scheck-Beispiel aus dem Buch ist eigentlich eher repräsentativ als andere Dinge und selbst als Tourist dürfte einem das schnell deutlich werden, wenn man in Peking eine Bustour bucht, nach deren Ende man gerne an irgendeiner der 5 Mero Stationen, die man passiert, aussteigen möchte, vom Busfahrer aber gezwungen wird zwei Stunden länger im Stau zu stehen und erst am Info-Office des Veranstalters abgesetzt wird. Bleibt man länger hier häufen sich Erfahrungen wie zweistündige Prozeduren um bei der größten Bank Chinas ein Girokonto zu eröffnen und Irrfahrten im Taxi trotz chinesischer und schriftlicher Wegbeschreibung, um nur einige nervende Situationen zu nennen. Also, lesen, aber nicht für in Mamor graviert nehmen!
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