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am 21. September 2016
Das Buch ist sehr schön und einfach geschrieben.
Es ist teilweise eine Dokumentation, teilweise ein Roman.
Juliane Koepcke beschreibt ihre Erfahrungen so, dass man sich hineinversetzen kann, jedoch ohne viel Drama.
Ich denke, das mag auch daran liegen, dass ihre Geschichte so oft so endlos dramatisiert und bemitleidet worden ist und es etliche ausgedachte dramatische Versionen davon gab, dass sie lediglich die wahre Geschichte, ohne jegliche Ausschmückung oder Wertung erzählen wollte und kein Mitleid erwecken oder sich als Heldin darstellen wollte.

Wer Emotionen und viel Gefühl und Drama erwartet, wird enttäuscht.
So erging es mir! Ich habe schnell gemerkt, dass dies eher eine Erzählung des Erlebten ist und zwischenzeitlich auch wissenschaftlichen (biologisch/zoologischen) Charakter annimmt, da dies nun mal auch ihre Lebensphilosophie und ihr Beruf ist.

Alles in Allem jedoch ein wunderbares Buch und auf jeden Fall lesenswert.
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am 22. Februar 2016
Juliane Köpckes Buch ist die Schilderung und Verarbeitung ihrer traumatischen Erlebnisse während und nach einem tragischen Flugzeugunglück über dem peruanischen Regenwald sowie sozusagen eine Liebeserklärung an den Dschungel und ein flammendes Plädoyer für die Erhaltung der Artenvielfalt im Allgemeinen und der Regenwälder im Besonderen.

Aufgewachsen in Peru als Kind zweier zoologischer Forscher, lernt die Autorin neben dem Stadtleben in Lima sehr früh auch das Leben in den peruanischen Regenwäldern am Fuße der Anden kennen, wo ihre Eltern die Forschungsstation Panguana betreiben. Ihr Leben spielt sich viele Jahre somit im Kontrast zwischen der Hektik der Großstadt und der Einsamkeit des Dschungels ab.

Beim Flug von Lima nach Pucallpa verunglückt am 24.12.1971 die Maschine über dem Regenwald, doch wie durch ein Wunder überlebt Frau Köpcke den freien Fall aus der auseinanderbrechenden Maschine. Dank ihres reichhaltigen Erfahrungsschatzes vom Leben im Dschungel gelingt es ihr mit viel Geschick, Durchhaltevermögen und auch etwas Glück nach 11 Tagen auf Menschen zu treffen, die sie retten.
Danach beginnt für die Autorin ein langer und harter Kampf zurück ins Leben, denn der Verlust der Mutter, die sich ebenfalls im Flugzeug befand, der ungewollte „Star“-Status und die Verfolgung durch die Medien sowie das teils sehr schwierige Verhältnis zu ihrem schwer trauernden Vater sind enorme Herausforderungen auf dem Weg zurück zu einem einigermaßen normalen Leben.

Auf Wunsch des Vaters siedelt die Autorin nach Deutschland über, beendet dort die Schule und tritt nach einem Studium und einer Promotion in Biologie in die Fußstapfen ihrer Eltern, um deren wissenschaftliches und idealistisches Erbe anzutreten und zu vollenden, um aus der Forschungsstation Panguana ein staatlich anerkanntes Naturschutzgebiet zu machen, um dadurch maßgeblich zum Erhalt des Regenwaldes und seiner Artenvielfalt beizutragen.

Beeindruckend an diesem Buch sind der unerschütterliche Glaube und Wille von Frau Köpcke, trotz traumatischer Vergangenheit und zahlreicher aktueller Stolpersteine bei ihrem aktuellen Vorhaben den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Diese Kombination aus Willenskraft, Mut und Idealismus ist äußerst beeindruckend und inspirierend und macht das Buch zu einer wundervollen und tollen Lektüre, auch wenn einzelne Abschnitte manchmal doch etwas langatmig ausfallen.

Mein Gesamtfazit zu diesem Buch fällt in jedem Falle rundum positiv aus, weil ich unmittelbare Augenzeugenberichte ohnehin immer extrem spannend finde und zudem den Idealismus und die Liebe zur Natur der Autorin unglaublich toll und bewundernswert finde.
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am 22. Januar 2018
Juliane Koepcke hat überlebt, was eigentlich gar nicht möglich ist. Ihre Geschichte ist einfach unglaublich. Leider besitzt sie jedoch kein großes schriftstellerisches Talent. Daher liest sich das Buch sehr mühsam wegen der holprich wirkenden Sprache. Ich hätte ihr einen Ghostwriter empfohlen, nicht um die Geschichte zu verändern, sondern spannend zu erzählen.
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am 23. Mai 2015
Juliane Koepcke fiel vom Himmel, als sie mit 17 Jahren bei einem Flugzeugabsturz im peruanischen Urwald als einzig Überlebende aus der Wildnis zurück zu Menschen gbelangen musste. Ihr tagelanges Wandern einem Flusslauf nach, mit Verletzungen und in der Gefahr des Urwalds, übrrstand sie wohl nur deshalb, weil sie mit ihren Eltern, die als Biologen Urwalderfahrungen hatten, von klein auf mit den Gesetzen des Regenwaldes vertraut war und auch mit ihnen dort gelebt hatte. Die Verarbeitung dieses traumatischen Geschehens, bei dem sie auch ihre Mutter verloren hatte, gelang in mehreren Schritten. Zunächst gelang es ihr, nach einem Exklusivvvertrag mit dem "Stern" allen anderen Reportern zu entgehen, und einigermaßen normal in Deutschland die Schule und das Biolofgie-Studium zu beenden. Später durchlebte sie alle Stationen ihrer Rettung nochmal, als Werner Herzog mit ihr einen Dokumentarfilm darüber drehte. Eine weitere Aufarbeitung gelang ihr mit Ende 40 durch das Verfassen ihres Erinnerungsbuches. Darin konnte sie auch von der Hauptaufgabe ihres Lebens berichten und dafür werben, dass der Regenwald durch große geschützte Gebiete erhalten bleibt. Das Gebiet "Panguana" als Forschungsstation hatte sie mit ihrem Mann für diese Aufgabe ständig erweitert
Ein Buch, das anrührt und Beispiele gibt.
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am 25. Februar 2018
Ich habe das Buch gebraucht gekauft und an einem Abend verschlungen! Ich habe selten so ein ausführlich ins Detail gehende, wahnsinnig interessantes aber doch einfach zu lesendes Buch gelesen. Absolut fesselnd und einfach wundervoll das diese Frau ihre Liebe zu Panguana nach all dem Erlebten nicht verloren hat.
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am 14. Mai 2015
Selbstverständlich war ich neugierig, den Flugzeugabsturz und den folgenden Überlebenskampf authentisch zu lesen. Aber auch die fesselnde Schilderung der Kindheit und Jugend in Peru, des oft schwierigen Einsatzes der Autorin, ihrer Eltern und ihres Ehemannes für das Überleben des peruanischen Urwalds, seiner Menschen, Tiere und Pflanzen ist sehr beeindruckend und faszinierend. Der offensichtlich bescheidene Charakter der Autorin hat es nicht zugelassen, den Leidensweg während ihres elftägigen Überlebenskampfes im peruanischen Urwald in aller Dramatik zu schildern. Dies ist im positiven Sinn bemerkenswert, imponierend und trotzdem sehr spannend zu lesen! Der Inhalt wurde schon ausreichend beschrieben, deshalb möchte ich nur noch die vielen beeindruckenden Bilddokumentationen erwähnen.
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am 18. November 2016
Die Autorin erzählt nicht nur über den Unfall-Hergang und ihre wunderbare Rettung, sondern gibt auch die Geschichte ihrer Eltern und ihres eigenen Lebens preis. So erfährt man auch einiges über das Land Peru und seine Menschen und natürlich seine vielfältige Tierwelt.
Dieses Buch hielt mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen und hat in mir den Wunsch geweckt, all diese darin beschriebenen Orte zu bereisen und selbst kennenzulernen.
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am 5. März 2014
Ich gebe diesem Buch alle 5 Sterne, weil ich finde dass es spannend geschrieben ist und eine so unglaubliche Geschichte einfach in jedes Regal gehört! Eigentlich wollte ich es gar nicht lesen, da es nicht mir gehört aber ich konnte irgendwie nicht aufhören und Juliane nahm mich mit auf ihre Reise. Zeigte mir wie es sich für sie anfühlte. Nicht nur der Absturz. Auch alles Vorige und das danach. Ich war sehr gerührt. Und muss noch immer oft an sie denken. Lange Rede, kurzer Sinn: super Buch! :)
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am 1. August 2013
Für meine Arbeit als Trainerin für Menschen mit Leseschwäche verwende ich schon seit Jahren ein kleines englisches Büchlein "Girl against the Jungle", das, obwohl für Anfänger entsprechend einfach geschrieben, für die Schüler spannend ist und beliebt wie kein anderes im Unterricht. Auch wenn dieses nur in groben Zügen den wahren Begebenheiten entspricht, erwacht beim Leser das Interesse, mehr über dieses Mädchen zu erfahren. Diejenigen Schüler, die das kleine englische Booklet zu Ende gearbeitet haben, bekommen von mir nun Frau Köpckes Buch als Geschenk. Zunächst war es ein Experiment, ob die leseschwachen Schüler sich an ein für sie dickes Exemplar heranwagen würden. Und sie tun es... Dieses Buch ist so bewegend, die Geschichte so berührend, dass man es kaum aus der Hand legen mag. Und besonders schön finde ich es, zu erfahren, dass Panguana nun von Juliane selbst weitergeführt wird. Ich habe große Achtung vor dieser Frau und dem Lebenswerk ihrer Eltern und ihr selbst. Inzwischen sehe ich kritischer auf Palisander-Möbel und McDonalds-Rindfleisch aus Südamerika; und ich versuche nun, ganz nebenbei durch die Lektüre auch diesen Aspekt mit den Schülern zu bearbeiten. Durch dieses Buch begreifen die Jugendlichen ganz nebenbei, was durch die Abholzung des Regenwaldes zerstört wird und wie Existenzen und Lebensräume ruiniert werden. Der tragische Flugzeugabsturz, der Kampf ums Überleben, der Verlust der Mutter, die schwierige Zeit danach - es ist bewundernswert, mit welcher Kraft ein damals junges Mädchen das meistern konnte. Ich wünsche Frau Köpcke von ganzem Herzen, dass ihr Projekt gelingt.

Dieses Buch empfehle ich uneingeschränkt.
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am 21. August 2013
Eine Geschichte, die eigentlich gar nicht wahr sein kann: wie kann man einen Sturz aus 3000 Metern Höhe überleben? Juliane erzählt in Rückblicken über ihr Leben, über den schmerzlichen Verlust, den sie mit dem Tod ihrer Mutter erlebt, die mit ihr im Flugzeug saß und über ihren Mut, trotz schwerer Verletzungen, Entkräftung und Einsamkeit, im Urwald das Richtige zu tun und so, mit viel Glück, zu überleben.
Ganz erstaunlich.
Juliane erzählt all dies sehr sachlich und ohne Pathos. Man glaubt es ihr, dass sie diesen Schock schließlich verkraftet und überwunden hat. Ein interessantes und lesenswertes Buch und was ich als besonders positiv sehe: es ist kein Sensationsbericht.
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