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am 10. Februar 2013
Dieses sympatische Büchlein habe ich an einem Samstag quasi verschlungen. Ich war krank und hatte nichts anderes zu tun, als zu liegen. Welch eine Enttäuschung, als das Lesevergnügen zu Ende ging - ich will weiterlesen! Mehr davon!

Ich interessiere mich seit meiner Jugend für das Universium. Im großen und ganzen sind die Themen des Buches für mich bekannt. Nichtsdesto trotz hat sich durch die Lekture einiges Wirr-Warr in meinem Kopf aufgelöst:

1) Urknall
Jede populäre Darstellung (auch Wikipedia) beschreibt einen EINZELNEN, unendlich dichten Punkt, aus dem das ganze Universium entstanden sei soll. Das war für mich nie plausibel.

Erst Prof. Kippenhahn stellt klar: die Urknall-Theorie hat NICHT den Anspruch, das ganze Universum zu beschreiben, sondern lediglich den beobachtbaren Teil davon. Da man guten Grundes annehmen darf, dass das Universum unendlich groß ist, folgt: das Universum war auch schon zur Zeit des Urknalls unendlich groß (aber deutlich dichter, und anders beschaffen, als heute). Durch den Urknall hat sich dieses unendlich große Gebilde extrem ausgedehnt; dabei sind die Grundkräfte und die Materie entstanden. Der heute für uns beobachtbare (wahrscheinlich unbedeutend kleine) Teil des Universums war also vor 13-14Mrd Erdjahren durchaus stecknadelkopfgroß oder gar noch viel kleiner. Man erliegt aber einer falschen Vorstellung, wenn man annimmt, das ganze (unendliche) Universum sei aus diesem einem Punkt enstanden.

2) das kosmologische Prinzip und euklidischer Raum
"Für jeden Beobachter sieht das Universum gleich aus" heißt es im Rahmen des kosmologischen Prinzips. Als anschauliches Beispiel setzt man den Beobachter auf eine zweidimensionale Oberfläche einer homogen beschaffenen Kugel. Da er nur zweidimensional schauen kann, wird er überallhin den gleichen Ausblick haben, egal ob er sich oben, unten, rechts, links, vorne oder hinten auf der Oberfläche befindet. Dies überträgt man auf den dreidimensionalen Raum des Universums. Daraus würde auch folgen: man kommt wieder am Anfang an, wenn man sich lange genug in eine Richtung bewegt. Gleichzeitig soll aber das Universum flach sein, d.h. einem euklidischen Raum mit 180° Dreieckssummen entsprechen. Diese Aussagen stellten für mich bisher immer einen Widerspruch dar, um nicht zu sagen "dummes Gequatsche".

Erst durch das vorliegende Buch wurde mir klar: das Universum sieht deshalb überall gleich aus, weil es erstens auf großen Skalen homogen beschaffen ist und zweitens einfach so groß ist (wahrscheinlich unendlich groß), dass jeder Beobachter weit genug schauen kann, ohne an eine andere Grenze zu stoßen, als an seine persönliche Vergangenheit, bedingt durch die endliche Lichtgeschwindigkeit und das endliche Alter des Universums.

Mein Fazit: Man kriegt Gänsehaut, wenn man 1 und 1 zusammenzählt und all die Fakten zusammenträgt, die für die Urknall-Theorie und das endliche Alter des Universums sprechen. Würden die Medien (und damit meine ich nicht nur das Fernsehen) nicht ständig ihre Darstellung so blöde verbiegen bzw. umständlich simplifizieren, dass jegliche Plausibilität verschwindet, wäre die zugrundeliegende, bewunderswert sorgfältige wissenschaftliche Arbeit der Komologen für viele Leien viel zugänglicher und tatsächlich nachvollziehbarer.
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am 14. Mai 2011
Für den interessierten Laien hat der Autor eine überschaubare, leicht lesbar und verständlich Einführung in den aktuellen Stand der Kosmologie erstellt. Der angenehme, verständliche Schreibstil des Autors überzeugt. In meist zweiseitigen Abhandlungen wir der aktuelle Stand dargestellt. Sehr zu empfehlen.
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am 23. März 2014
Keine Frage, wer sich bisher schon dafür interessierte aber eben kein hochkomplexes Fachbuch wollte, der kommt hier auf seine Kosten. In aller Kürze: Sehr gut!
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am 27. Juli 2013
So schnell kann man kaum in die Kosmologie einsteigen, habe das Buch an einem Tag runtergelesen; gut geschrieben, wenngleich am manchen Stellen etwas dünn in der mathematisch physikalischen Darstellung, aber eben sehr gut für Einsteiger.
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