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am 10. März 2011
Das Buch war mein 3. Buch der Autorin Marina Heib. Von den ersten beiden war ich recht angetan und deswegen habe ich auch hier zugegriffen. Auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht.

Der Roman ist sehr spannend geschrieben und auch die Suche nach dem Täter gestaltet sich recht spannend. Dadurch wird der Leser auch zum Miträtseln angeregt, es werden zwar Szenen aus Sicht des Täters beschrieben, aber ohne seine Identität zu enthüllen. Dies geschieht erst gegen Ende des Buches.

Über den Inhalt will ich nicht viel schreiben, wer sich dafür interessiert, findet ja in der Produktbeschreibung ausreichende Informationen. Nur soviel: In Göttingen geht ein Serienmörder um, der immer an keltischen Feiertagen junge Frauen ermordet.

Für mich ein sehr ordentlicher Roman, der gut recherchiert und spannend geschrieben ist. Daher gibt es auch 4 Sterne, ist auf jeden Fall zu empfehlen.
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am 25. April 2009
An keltischen Feiertagen werden junge Frauen ermordet. In Verdacht geraten bald Mitglieder einer Studentenverbindung. Der leitende Kriminalbeamte Markus ist von seinen privaten Problemen sehr belastet und ruft Freund und Sonderermittler Christian und dessen Freundin, die Psychologin Anna, zu Hilfe.

Die Handlung ist aus Sicht der Polizei mit Einschüben aus den Notizen und Gedanken des Mörders erzählt. Gleich von Anfang an wird man in die Handlung hineingezogen, die klar und schnörkellos geschildert wird. Die direkte Erzählweise empfand ich als angenehm. Die Personen werden lebendig beschrieben, die Motive sind nachvollziehbar. Für mich war nicht klar, wer der Mörder ist und das Ende kam überraschend. Für das Prädikat 'überragend' fehlte mir das besondere, außergewöhnliche Element, das Buch war aber doch durchgängig spannend und unterhaltsam geschrieben, ein solider Krimi, der mir gut gefallen hat.
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am 2. Juli 2011
Ein wahnsinniger Serienmörder treibt sein Unwesen in der Gegend von Göttingen. Er entführt Frauen und schlachtet sie ab. Zur gleichen Zeit werden auch Frauen vergewaltigt. Besteht zwischen den Taten ein Zusammenhang? Markus und sein Team der Göttinger Polizei beginnen mit den Ermittlungen. Als sie nicht weiter kommen fordern sie die Unterstützung von Christian Beyer an, der die Soko Bund leitet und auf Serienmörder spezialisiert ist. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Anna übernehmen sie den Fall und geraten bald in einen undurchdringlichen Dschungel aus Lügen, Überheblichkeit und Brutalität.

Das Cover zeigt eine gefesselte Frau, die eine Kapuze über dem Kopf hat. Der Hintergrund schillert in blutrot, während die Frau in schwarz gehalten ist. Zusammen mit dem Klaptext finde ich es ansprechend für einen Krimi gestaltet.

Marina Heibs Schreibstil konnte mich leider nicht fesseln. Die Autorin schweift häufig von ihrem vorgegeben Weg ab und verzettelt sich in nebensächlichen Einzelheiten. Es ist zwar wichtig und auch gut, dass die Protagonisten vorgestellt und dem Leser nahegebracht werden, aber bis ins kleinste Detail ist dann doch zu viel des Guten. Dadurch ging für mich die eigentliche Spannung des Buches und die interessante Ermittlungsarbeit der Polizei verloren.

Ein weiterer großer Minuspunkt sind definitiv die extrem vielen Rechtschreibfehler. Auch die Sprachwahl der Autorin finde ich an manchen Stellen denkbar gewöhnungsbedürftig.

Das vorliegende Buch ist ein Teil einer Serie um Christian und seine Freundin Anna. Die vorhergehenden Teile kenne ich nicht, aber ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen würden.

Mein Fazit: Ein seichter Krimi mit viel zu viel Tiefgang.
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. April 2009
Nun habe ich die Lektüre von Marina Heibs neuen Roman "Tödliches Ritual" hinter mir und ich muss sagen, dass ich etwas enttäuscht war. Ich hatte einen spannenden und kurzweiligen Thriller mit einer aufregenden Mördersuche erwartet, doch meine Hoffnungen wurden nicht bestätigt.
Doch zuerst zum Inhalt: In Göttingen werden mehrere Frauen aufgefunden, die auf verschiedene Arten umgebracht wurden und an verschiedenen Orten abgelegt wurden. Der lokale Kommisar Markus Lorenz ist eingedenk dem Tod seiner Frau nicht fähig, sich mit vollem Einsatz der Mördersuche zu verschreiben. Ihm zu Hilfe eilt sein Freund, der Polizeisonderermittler Christian Beyer, der mit seiner Frau Anna eigentlich einen Urlaub in Dänemark geplant hatte. Aus diesem Urlaub wird nun doch nichts und langsam kommen die beiden in Kooperation mit der Göttinger Kripo dem Mörder auf die Spur. Allmählich wird klar, dass die Morde irgendwie mit den keltischen Festtagen zusammenhängen müssen, da immer an diesen Tagen ein Mord geschah...
Keltische Festtage, Hexen, Burschenschaften: das ist der Stoff, aus dem Marina Heibs neuer Thriller um den Sonderermittler Christian Beyer ist. Das Thema klingt spannend und nachdem ich den Klappentext studiert hatte freute ich mich auf einen aufregenden Thriller einer deutschen Autorin.
Leider ist der versprochene "Thriller" zu einem Göttinger Regionalkrimi geworden und geizt vor allem mit der Spannung. Der einzige Teil, der einem Thriller gerecht wird ist das packende Finale, welches aber vorher durch die langwierigen Ermittlungen der Polizei getrübt wird. Statt spannender Jagd gibts von Marina Heib Infos über die Vergangenheit der Göttinger Innenstadt und über in Göttingen ansässige Burschenschaften. Zwar verwendet sie die modische Innenansicht des Mörders, der in kurzen Kapiteln seine verqueren Motive und Ansichten äußern darf, aber all diese aus dem Amerikanischen entlehneten Thrillerelemente werden durch die zeitlich weit auseinanderliegenden Morde und die langweilige Polizeiarbeit und -routine gestört und hinterließen bei mir während des Lesens ein schales Gefühl. Die Suche wird ohne Elan geschildert und manchmal hatte ich den Eindruck, als hätten manchmal Protokolle eine höhere Priorität als die Mördersuch. Zwar entschädigt das Finale für einiges, aber insgesamt blieb für mich der Eindruck eines Göttinger Regionalkrimis zurück. Für einen Thriller fehlte mir zwingend das Tempo der Geschichte und die Enthüllung des Mörders war mir auch zu unspektakulär, da ich diesen Täter schon nach 100 Seiten als meinen persönlichen Tatverdächtigen Nr.1 ausgemacht hatte.
Der Mörder, der der Polizei bis zum Finale um eine Nasenlänge voraus ist, erschien mir etwas zu konstruiert, um die Spannung zu halten. Wenn man sich die Person des Mörders vor Augen führt, so fragt man sich, weshalb es dieser immer wieder schaffte, der personell und an Ressourcen weit überlegenen Göttinger Polizei ein Schnippchen zu schlagen und erst im letzten Moment gefangen genommen werden kann. Doch nicht nur der Mörder war nicht mein Ding. Ich empfand auch die anderen Personen als zu durchschnittlich, um mir länger im Gedächtnis zu bleiben. Die Charakterisierung der ermittelnden Polizisten blieb meistens auf der Strecke und Namen wie Egon, Konrad oder Karen sorgen zusätzlich dafür, dass die Personen im Durchschnitt verschwinden. Das Gefühl einer konstruierten Handlung überfiel mich an mehreren Stellen und ich fühlte mich nach dem Ende der Geschichte noch nicht ganz befriedigt über den Ausgang.
Insgesamt lautet mein Fazit also: Zwar ein spannender Göttinger Regionalkrimi, doch für einen Thriller fehlt dem Buch eindeutig das Tempo!
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am 25. Mai 2009
Ich habe das Buch -fast- ohne Unterbrechung "verschlungen". Einmal angefangen konnte ich die Hände nicht mehr vom Buch lassen. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, die Handlung entwickelt sich logisch und in einem guten Spannungsbogen, der in einem fulminanten Schluß endet. Zu Beginn ist es noch etwas verhalten: der ermittelnde Kommissar hat Alkohol- und persönliche Probleme, es geschieht ein Mord - so weit so gut. Aber dann steigert sich der Mord zu einer Mordkette mit einem Serientäter, der ein bestimmtes zunächst für die Ermittler noch undurchsichtiges Schema hinweist. Die Lebensgefährtin des hinzugezogenen Sonderermittlers Christian Bayer, selber Psychologin bringt dann Licht ins Dunkel - es handelt sich bei den Tattagen um keltische Festtage.

Wunderbar verwoben mit den Mordermittlungen die Innenansichten in eine schlagende Burschenschaft mit ihren Ritualen und Riten. Und die menschlichen Abgründe in die - auch bei den ermittelnden Polizeitbeamten geblickt wird.

Ein rundrum gelungener Krimi für den Urlaub oder einen gemütlichen Nachmittag auf der Couch!
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am 7. März 2011
Dies war nun der dritte Teil der Reihe um die Sonderermittler aus Hamburg, um Christian und die Psychologin Anne.
Das vetraute Terrain und auch das bekannte Team wird verlassen, diesmal geht es nach Göttingen.
Ein alter Freund von Christian bittet ihn um Hilfe bei einer Mordserie ...

Da stimmen die Zutaten: der Täter, der durch Tagebucheinschübe eingeführt wird, der versoffene Kommissar mit Schiksalsschlag, etwas Esoterik und psychologische Herangehensweise.

Leider wird das ganze durch Stereotypen und Klischees zerstört: die tumben Provinzbullen, die mollige, aber herzensgute Ermittlerin, der arrogante Schnösel, der seine ärmliche Herkunft kompensiert. Neee, mehr Klischee geht fast nicht.

Der Plot ist gut konstruiert, aber hölzern erzählt, Spannung kommt so gut wie gar nicht auf. Einzig eine Szene vermochte mich zu fesseln, und zwar die, in der Christian den Hauptverdächtigen verhört und das Gefangenen Dilemma inszeniert.

Und das Schrecklichste: die Autorin kann nicht schreiben, hölzern und ungelenk diletiert sie durch die Story.
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am 21. April 2009
Ich kann nur sagen, Hut ab! Ich habe schon lange keinen so guten deutschen Krimi gelesen. Martina Heib versteht es erstklassig Spannung aufzubauen und diese am Schluss selbst noch auf den letzten Seiten zu erhalten. Stets werden neue Theorien aufgeworfen und Verwicklungen entstehen, aber es ist so gut recherchiert und exzellent geschrieben, das man aus der Story gar nicht mehr heraus will! Einfach spitze!
Der Sonderermittler Christian wird aus Hamburg zu seinem Freund Markus nach Göttingen gebeten, um ihm dort bei 2 Frauenmorden weiterzuhelfen. Christian versteht das als Freundschaftsdienst, er hat ja schließlich keinen offiziellen Auftrag. Als jedoch die Tochter der Bürgermeisterin das dritte Opfer wird, geht alles seine offiziellen Wege. Markus jedoch tritt wegen intensiven Ausfällen aufgrund seines sehr großen Alkoholproblems vom Fall zurück. Es passieren noch 2 weitere Morde und man scheint mit Markus altem Ermittlerteam dem oder den Mördern auf der Spur zu sein. Man vermutet, das Mitglieder einer schlagenden Verbindung der Studentenschaft Göttingen dahinter stehen. Jedoch können ohne Beweise leider keine Verhaftungen durchgeführt werden und weitere Verwicklungen mit gleichzeitig in Göttingen passierenden Vergewaltigungen werfen viele Fragen auf. Ratlos ermittelt das Team trotzdem weiter in alle Richtungen.
Letztlich wird Elli, Polizistin im Ermittlerteam, auf einer Jungesellinnen-Feier selbst vom Mörder aufgegriffen! Werden Christian und seine Freundin Anna, die freundschaftliche Unterstützung als Psychologin liefert und der alkoholisierte Markus und dessen Team Elli retten?
Heib versteht es wirklich erstklassig, mehrere Fäden zu ziehen, dabei die Zeitgeschichte und die Spannung nicht ausser Acht zu lassen. Sie vernetzt geschickt die Geschichtes des Harzer Brockens mit den damaligen Hexenverbrennungen und den darauf zugrunde liegenden inquisitorischen Erlass der Hexenkammer und der daraus resultierenden Rituale. Die Geschichte ist flüssig aufgebaut, man erfährt Interessantes über die Inquisition, Schlagende Verbindungen, Hexenrituale und deren Feiertage und ist sich sicher, das man den Exkommissar Markus lieber nicht als Freund haben möchte...
Sehr gut beschriebene Figuren und deren Beziehung zueinander sowie miteinander in dem mordgeplagten klassischen Göttingen machen das Buch sehr reizvoll, man kann es nicht weglegen.
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am 25. April 2009
Obwohl ich die beiden ersten Bände von Marina Heib Weißes Licht" und Eisblut" über den Sonderermittler Christian Beyer bisher noch nicht kannte, habe ich mich sehr schnell in das Buch einlesen können, da es nur wenig Hinweise auf die vorherigen Fälle gab.
Hauptkommissar Markus Lorenz, ein Mann mit einem Alkoholproblem, erfährt in seiner Stammkneipe, dass sich an einem Teich im Botanischen Garten von Göttingen, ein brutaler Mord ereignet hat. Er eilt zum Tatort, um sich die Frauenleiche anzusehen und trifft dort auf die Göttinger Oberbürgermeisterin Marlene Falck. Ein Wort gibt das andere und ohne, dass Markus Überlegungen anstellt, gibt er der Oberbürgermeisterin eine Ohrfeige. Die Presse freut sich, denn sie hat ein fantastisches Foto im Kasten.
Ein weiterer Frauenmord geschieht und bisher wurden die beiden Verbrechen noch nicht in einem Zusammenhang gesehen. Markus bittet seinen langjährigen Freund Christian Beyer, Chef eines Sonderkommandos für Serientäter aus Hamburg, um Hilfe, da er fristlos gekündigt hat. Dieses geschieht inoffiziell, da Christian keinen Auftrag hat. Doch dann wird die Tochter der Oberbürgermeisterin von Göttingen ermordet. Markus wird wieder eingestellt und Christian darf offiziell ermitteln. Zum Zeitpunkt der Morde geschehen auch mehrere Vergewaltigungen in Göttingen. Es stellt sich Fragen, ist der Mörder auch der Vergewaltiger. Welche Rolle spielt die Göttinger Burschenschaft Herculania? Die Ermittler tappen im Dunkeln, doch dann entdeckt Christians Freundin Anna, eine Psychologin, dass die Morde an keltischen Feiertagen stattfinden.
Bisher war mir Marina Heib noch nicht bekannt und ich war erstaunt, dass es so eine gute Krimiautorin in Deutschland gibt. Auch als Schauplatz Göttingen auszuwählen, hat mir gefallen, denn viele Orte waren mir vertraut.
Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte wird spannend erzählt. Die Charaktere der Beteiligten werden gut beschrieben. Die Ermittler sind menschlich mit ihren Stärken und Schwächen und wirken dabei sehr sympathisch. Man kann sich die Personen und Situationen bildhaft vorstellen. Interessant fand ich auch die eingefügten Tagebucheinträge des Mörders, die einem die Gründe für seine anormalen Handlungen näher brachten. Gestört hat mich zu Beginn, dass etwas rätselhafte Anfangskapitel, doch schnell war man darüber hinweg und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Für mich ein lesenswerter deutscher Krimi.
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am 16. April 2011
Marina Heibs drittes Buch war mein erstes von ihr und ich habe ihre Thriller um den Sonderermittler Christian auch noch nirgendwo besonders vorgestellt oder "promoted" gesehen.

Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich sehr große Wissenslücken ohne die beiden ersten Bücher hatte, auch wenn immer mal wieder auf einige wohl vorangegangene Ereignisse angespielt wird, wie zum Beispiel das Kennenlernen oder die Entwicklung der Beziehung zwischen Christian und seiner Freundin, der Psychologin Anna.

Die beiden Hamburger (bzw. mehr Christian, aber Anna kommt sowohl aus beruflich-interessierten als auch privaten Gründen - wer will schon Weihnachten alleine feiern? - mit) werden aufgrund des "Hilferufs" von Christians Freund Markus nach Göttingen gerufen, um dort eine Serie von Frauenmorden aufzuklären. Ich war noch nie in Göttingen oder der im Buch beschriebenen Umgebung, denn der Harz ist auch noch Schauplatz der Erzählung, ich hatte aber das Gefühl, dass die Orte lebendig werden wie sie von Marina Heib beschrieben werden. Dass man keine besondere Reiselust dorthin bekommt, liegt wohl an den eher grausligen Beschreibungen, die sich dann auch noch im Herbst/Winter/Frühling abspielen und natürlich auch nicht den Formulierungen eines Reiseführers entsprechen, was sie natürlich in dem ansonsten recht soliden Thriller nicht sollen.

Ich fand, dass man, wenn man das Genre doch ein bisschen kennt, sich relativ schnell einen Reim auf die Geschichte machen konnte, so dass ich es genossen habe, die Irrungen und Wirrungen, die die Autorin in die Geschichte eingebaut hat, zu genießen. Das bezieht sich nicht nur auf den Fall an sich sondern auch auf die privaten Animositäten, die vor allem die Männerfreundschaft zwischen Christian und Markus betreffen.

Des Rätsels Lösung fand ich dann doch irgendwie sehr an den Haaren herbeigezogen - zwar schon irgendwie realistisch, aber dann doch sehr abrupt und die ein oder andere Kurve hätte dem Ende doch noch gut getan, da die Auflösung doch relativ weit vor Ende des Buchs aufkommt und zum Schluss "nur" noch die "Aufräumaktionen" beschrieben werden.

Alles in allem ein gutes Buch, aber keines, das einen Ehrenplatz erhalten wird, denn dafür konnte es mich leider nicht genug begeistern.
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am 4. Mai 2009
wenn das gute liegt so nah ;)

Ich bin der Meinung das Marina Heib sich keinesfalls vor Tess Gerritsen oder Karin Slaughter verstecken muß. Bin ein Fan dieser beiden Damen und freue mich immer wieder auf die neuen Bücher von ihnen. Suche ständig nach ähnlich guten Büchern, aber das ich die Antwort auf meine Suche im eigenen Land finden sollte, hatte ich nun wirklich nicht erwartet.

Mit "tödliches Ritual" hat Marina Heib meiner Meinung nach ein ebenso spannendes und gutes Buch geschrieben wie meine beiden Lieblingsautorinnen das immer tun.

Christian Beyer, Anna Maybach und Markus Lorenz sind sympathische Figuren und man kann sie sich sehr gut als lebende Personen vorstellen. Auch wenn Markus Lorenz ein Alkoholproblem hat und nicht gerade der perfekte Gentleman ist, gewinnt er Sympathien durch das was er hat mitmachen müssen.

Der Schreibstil flüssig und man kann es, wenn man es einmal angefangen hat zu lesen, nur schwer aus der Hand legen. Es ist zwar kein Thriller im herkömmlichen Sinne, aber die Story hat mir gut gefallen und die Autorin versteht es die Spannung immer auf einem hohen Level zu halten.

Ich werde mir auf jeden Fall die ersten beiden Bücher noch zulegen und hoffe das diese ebenso gut und spannend wie "Tödliches Ritual" sein werden
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