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Format: Taschenbuch|Ändern

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am 18. September 2013
Inhalt:

Ayamei wird von der ehemaligen Musterschülerin, die immer brav gehorcht hat, zu einer der Anführerinnen der Proteste am Platz des Himmlischen Friedens am 4. Juni 1989. Als die Soldaten beginnen, den Platz zu räumen, gelingt ihr im allgemeinen Durcheinander die Flucht. Etwas Anderes bleibt ihr auch nicht übrig, denn sie ist mittlerweile zu einer gesuchten Kriminellen erklärt worden und eine Gefangennahme könnte durchaus tödlich enden.
Zhao, ein regimetreuer Soldat, wird mit der Verfolgung der gesuchten Kriminellen Ayamei betraut. Er soll sie festnehmen und vor Gericht bringen. Die Armee ist sein Leben und er hat gelernt, Befehle gedankenlos auszuführen. Er ist überzeugt, dass sie den Tod verdient, denn schließlich ist sie ja eine Volksverräterin und hat die unwissenden Studenten zu Massenprotesten aufgehetzt.
Auf seiner Suche findet er Ayameis Tagebuch aus Kindertagen. Zhao ist fasziniert von der Gefühlswelt des kleinen Mädchens und er kann nicht verstehen, wie jemand wie dieses Mädchen innerhalb weniger Jahren zu einer gefährlichen Kriminellen wird. Seine Sicht auf Ayamei und auch seine eigene Gefühlswelt gerät ins Wanken...

Meine Meinung:

Der Roman beginnt mit dem Ende der Proteste am Platz des Himmlischen Friedens. Man wird also im Grunde vor vollendete Tatsachen gestellt und erfährt erst im Rückblick einige wenige Einzelheiten zu den Geschehnissen. Eigentlich sind diese Proteste für die weitere Handlung gar nicht so wichtig.
Die Geschichte besteht größtenteils aus den verschiedenen Tagebucheintragungen von Ayamei, die Zhao in ihrem Zimmer gefunden hat. So erhält man einen genauen Einblick in die Kindheit Ayameis und wie sich ihre Weltsicht grundlegend verändert hat.
Ich weiß nicht so Recht, was ich von "Himmelstänzerin" halten soll. Das Buch ist auf gar keinen Fall schlecht, stellenweise ist mir Ayameis Geschichte wirklich sehr nahe gegangen. Die Tagebucheintragungen lassen einen in die Welt eines einsamen Kindes eintauchen, das sich nach Aufmerksamkeit und Liebe sehnt und diese in Form von guten Noten erhält. Ayameis Kindheit wird sehr genau beschrieben, was ich auch sehr wichtig fand, um ihre späteren Handlungen zu verstehen... Allerdings gerät dadurch die eigentliche Handlung in den Hintergrund. Die Geschehnisse werden immer erst im Nachhinein als Rückblick dargestellt und doch ist es irgendwie nie wirklich langweilig.
Am Ende war ich übrigens nur noch verwirrt, aber das ist jetzt eigentlich auch nicht wirklich negativ... Es hat mir irgendwie doch einige Denkanstöße gegeben und hat mich auch im Nachhinein noch beschäftigt.
Die Zeit an sich, die hier beschrieben wird, finde ich faszinierend.

Meine Kritik:

Dadurch, dass das Buch so dünn ist und hauptsächlich aus dem Tagebuch von Ayamei besteht, bleibt Zhao irgendwie sehr blass, was ich sehr schade finde, denn er wäre bestimmt ein faszinierender Charakter gewesen. Man erfährt nur bruchstückhaft Dinge aus seinem Leben und seiner Vergangenheit. Ich hätte sehr gerne mehr über ihn erfahren...
Leider wird die Handlung nur skizziert und wichtige Ereignisse in der Gegenwart werden nur sehr kurz beschrieben.
Generell ist mir alles ein bisschen unausgereift vorgekommen. Ein paar mehr Seiten wären vielleicht nicht schlecht gewesen. Dann wäre mir vielleicht auch einiges klarer geworden. Leider wurde hiermit sehr viel Potenzial verschenkt :( .

Fazit:

Insgesamt ein interessanter, überraschend anderer Roman, doch leider hat die Autorin sehr viel Potenzial verschenkt. Stellenweise war ich entsetzt und sehr berührt und stellenweise hat die Handlung wieder wenig Sinn für mich ergeben. Ich werde der Autorin jedenfalls auf alle Fälle noch eine Chance geben und irgendwann noch ein anderes Buch von ihr lesen, denn eigentlich hat es mir ja ganz gut gefallen.
Deshalb gibt's von mir leider nur 3,5 Sterne.
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am 28. Dezember 2006
Der Roman schildert angeblich die Liebesgeschichte zwischen der revoltierenden Studentin Ayamei und dem Soldaten Zhao während des Tiananmen-Massakers von 1989 (und ist damit wohl ein Vorläufer von der "Go-Spielerin").

Ich habe das Buch aber nicht zu Ende gelesen, weil es so grottenschlecht ist, dass mir die Zeit dafür zu schade ist. Vielleicht liegt es auch nur an der deutschen Übersetzung und einem fehlenden Lektorat, dass man Sätze lesen kann wie:

"Er brüllte vor Wut und schoß blind drauflos. Dann rannte er und zielte auf alles, was sich bewegte. Die Menge wich zurück. Undeutlich erkannte er Körper, die niederfielen wie Blätter im Wind (???), und nicht ohne Vergnügen (!) hörte er Stöhnen und Weinen. Die Explosion des Jeeps ließ ihn plötzlich taub werden." (S.29f)

Kurz also: Erst ist er wütend, dann blind, anschließend sieht er wieder so gut, dass er beim Rennen zielen kann, sieht aber dann doch wieder nur undeutlich und als er gerade Vergnügen daran findet und auch etwas hört, wird er taub. Junge, Junge, dem Manne kann nicht mehr geholfen werden.

Der Roman wurde laut Klappentext mit dem "Prix Concourt du premier roman" ausgezeichnet. Also bei allen Vorbehalten gegenüber dem französischen Literaturpreisgebaren: Das KANN ich nicht glauben!
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am 9. Dezember 2007
Nicht gut, nicht schlecht, die Geschichte plätschert so dahin. Literatur ist das nicht. Kostprobe? "..Wie ist unser neuer Mitschüler? Ist er gross? klein? dick? dünn?...." "..Ich hatte ihn noch nie gesehen. Es ist der neue Mitschüler. Wie schön er ist!..." Das tut fast schon weh.
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