Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren PR Launch Cloud Drive Photos Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Read for free AmazonMusicUnlimitedEcho longss17

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
103
4,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:10,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 7. März 2017
Der Ort der Handlung ist toll und die Geschichte spannend. Ich finde es ist der beste Band der Götterkriege, aber auch die Fortsetzungen sind empfehlenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. September 2011
Nachdem "Der Kronrat" mit einem argen Cliffhanger aufgehört hat, setzt dieser Band fast nahtlos an die Handlung an. Da allerdings Havald nicht als Erzähler zur Verfügung steht, wird die Ich-Perspektive verlassen. Das wirkt am Anfang etwas irritierend, weil einem der Humor des Wanderers fehlt, aber man gewöhnt sich schnell daran.

Die Handlung beginnt gemächlich und langsam wird einem das Ausmaß der Götterkriege klar. Wiesel erhält einen eigenen Handlungsstrang, um zu scheinen, Asela, Desina und Istvan tauchen auch wieder auf. ebenso ist die komplette Truppe um Havald wieder vertreten. Neue Figuren gibt es dann außerdem noch, die Ziehschwester von Wiesel und Desina, sowie die Angehörigen des Spähtrupps in Illian. Dadurch wird das Buch fast schon übervoll und kaum einer hat genug Platz um seine eigene Stimme zu entwickeln. Gerade Blix würde durch mehr Fokus auf seine vergangenheit an Format gewinnen, und dass er gleich in der ersten Hälfte des Bandes jemanden findet, der romantisch zu ihm passt, wirkt auch irgendwie irritierend. Es fehlt irgendwie der Werdegang einer Beziehung, das Kennenlernen und gegenseitige Verstehen. Da wäre weniger mehr gewesen.

Beispiel: warum nicht den gesamten Handlungsstrang um Wiesel weglassen und im nächsten Roman in den Vordergrund bringen, das bringt Verbindungen wie bei den "Chroniken eines Dunklen Zeitalters" von Hugh Cook, weil plötzlich eine Begegnung aus einem komplett anderen Blickwinkel betrachtet wird. Auch die Sache mit "Havalds Karte" passt da nicht rein und mindert in meien Augen das taktische Geschick von Blix.

Ebenso werden in diesem Band die Wunder der Wiederbelebung mit einem Füllhorn ausgeschüttet, dass einem Angst und Bange wird. Irgendwie wird dadurch der Tod als Stilmittel und das Opfer eines Helden so nichtssagend. Gerade der Abschluss des Bandes hinterließ einen faden Geschmack bei mir (auch wenn es irgendwie passend war).

Genug gelästert: nach der Einführung gewinnt der Band schnell an Fahrt, spannend beschreibt Schwarz das Vorgehen der 5. Lanze der Zweiten Legion in Illian und den Plan von Blix, um den Kriegsherr Corvolus vom Schwert Seelenreißer zu trennen. Die Episoden mit Markus und Enke passen da auch außergewöhnlich gut hinein, wie auch die Belagerung des Hügels zum Weiterlesen zwingt.

Insgesamt: Nicht perfekt, aber sehr gut. Leider etwas zu wenig Rampenlicht für alle, weil auf zu viele Handlungspersonen Rücksicht genommen wird.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. März 2011
Als erstes eine Warnung an alle Neuleser: Zum Einstieg in die fantastischen Welten, die Richard Schwartz zu einem der interessantesten deutschen Fantasy-Autoren der letzten Jahre hat werden lassen, taugt der vorliegende Band nicht. Das liegt nicht allein an der (unverständlicherweise) fehlenden Zusammenfassung des Plots des ersten Askir-Zuyklus' (dessen Bände eine solche Zusammenfassung jeweils enthalten!). Ohne genaue Kenntnis der Vorgeschichte muss vieles unverständlich bleiben und gerade die reizvollen Anspielungen auf bisherige Geschehnisse bleiben unergründbar.

Auch alle Fans, die eine nahtlose Fortsetzung des rasanten Finales im "Kronrat" erwarten, werden enttäuscht sein (was sich an den Rezensionen ja auch deutlich abzeichnet). Wer aber die Eule von Askir mit Begeisterung gelesen hat und nicht für ein unnötiges Beiwerk hielt, der wird auch nicht von der Rose von Illian enttäuscht sein, in der die Ich-Perspektive auch durch einen personalen Erzählstil ersetzt wird. Dieser erste Band des zweiten Zyklus' lässt es eher gemächlich angehen und gewährt uns nach der Einführung eines neuen Protagonisten (Schwertmajor Blix, frischer Befehlshaber der fünften Lanze der Zweiten Legion und dem einen oder anderen noch aus dem Band "Die Feuerinsel" bekannt) einen Einblick in die Seelenlage der liebgewordenen Gefährten. Dass Harvald in diesem Band nur ein (halb-)toter Statist ist, fällt dann auch weniger ins Gewicht, er ist in den Gedanken seiner Gefährten (und damit auch auf vielen Seiten des Buches) omnipräsent.
Der Plot selbst nimmt in typischer Schwartz-Manier gegen Ende des Bandes deutlich an Fahrt auf und führt zu einem fulminanten Ende, die entscheidende Schlacht hätte m. E. sogar noch ein Touch Pathos mehr vertragen. Die Reihe lebt davon, dass sie sich ständig mit einer fast mythischen Vergangenheit auseinandersetzt und diese wieder zum Leben erweckt.

Den hier schon häufiger angebrachten Vorwurf der zu häufigen unwahrscheinlichen Wendungen kann ich nachvollziehen, obwohl es nun einmal ein Krieg der Götter ist und Götter sind nun einmal nicht an Wahrscheinlichkeiten gebunden. Ob man das nun als Notnagel eines schlechten Plots oder als besonderen Reiz auffassen kann, muss der weitere Verlauf der Reihe zeigen. In einem Punkt sehe ich die Entwicklung der Handlung allerdings auch kritisch: Der Tod von wichtigen Figuren ist ein starkes dramaturgisches Mittel, dass nicht allzu häufig durch göttliche Wunder verwässert werden sollte.
Dann gäbe es noch Kleinigkeiten, wie die Frage, ob nun wirklich jeder Protagonist einen Nebenplot in Sachen Liebe braucht (vor allem da sich in Bezug auf Leandra interessante Perspektiven eröffnen!) und der Feststellung, dass das Potential von Wiesel in der vorliegenden Nebenhandlung immer noch verschenkt wirkt - manchmal ist weniger mehr, so sehr man eine Figur auch schätzt...

Alles in allem bleibt der Suchtfaktor bei Romanen von Richard Schwartz hoch und verleitet einen dazu, mehr Zeit mit dem Lesen zu verbringen als man vielleicht hat. Die Qualität der Erzählung bleibt auf hohem Niveau, was bei der Länge der Reihe beachtlich ist. Ich bin dankbar, dass die Reise noch nicht zu Ende ist und warte ungeduldig auf die Fortsetzung und ein Wiedersehen mit dem Lanzengeneral.
99 Kommentare| 110 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. September 2013
- spannend
- fesselnd
- sehr zu empfehlen
- ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen
KLASSE
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. April 2011
Kann mich den Anderen nur anschließen, die Götterkriege sind eine gelungene Fortsetzung und spannend wie alle Bände...Eine faszinierende Story geht weiter!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Mai 2016
Wusstet ihr, dass ich eine Zeit lang ziemlich sauer auf Richard Schwartz war? Ich war wütend, weil ich nicht wusste, dass auf seinen Zyklus „Das Geheimnis von Askir“ noch ein weiterer Zyklus namens „Die Götterkriege“ folgen würde. Ich bin mit vollem Tempo in den Cliffhanger am Ende des sechsten Bandes „Der Kronrat“ reingerasselt und musste anschließend auf den neuen Zyklus warten. Ich habe mich geärgert, fühlte mich veralbert und schmollte. Jahrelang. Erst vor etwa zwei Jahren habe ich mich wieder eingekriegt und begann, „Die Götterkriege“ zu kaufen. Es dauere, bis ich alle sechs Bände im Regal stehen hatte. Im März 2016 war es soweit, sodass ich mir endlich den Auftakt „Die Rose von Illian“ vornehmen konnte.

Nach Jahrhunderten der Führungslosigkeit ist der Thron Askirs wieder besetzt. Desina, Eule und Enkelin des ewigen Herrschers, forderte ihr Geburtsrecht ein und darf sich nun Kaiserin von Askir nennen. Ihr stehen unsichere, gefährliche Zeiten bevor. Noch immer befindet sich das Königreich Illian in Not. Truppen des Imperiums von Thalak unter der Herrschaft des Nekromantenkaisers besetzen das Reich und weben dunkle, beängstigende Magie. Seine Schergen waren es, die einen feigen Angriff auf Havald führten und sein Bannschwert Seelenreißer stahlen. Jetzt liegt der Mann, der nicht sterben kann, in einem ungewissen Zustand zwischen Leben und Tod. Er muss mit seinem Schwert wiedervereint werden, um aus seinem ewigen Schlaf zu erwachen. Der Maestra und neuen Königin Illians, Leandra de Girancourt, fällt die Aufgabe zu, mit ihren Freunden nach Illian zu reisen, um Havalds Schwert zurückzuerobern und ihr Königreich von den thalakischen Truppen zu befreien. Können sie der Blutmagie des Nekromantenkaisers Einhalt gebieten?

Vermutlich hätte ich vor der Lektüre von „Die Rose von Illian“ den ersten Zyklus „Das Geheimnis von Askir“ noch einmal rekapitulieren sollen. Zwar bietet dieser neue Reihenauftakt zu Beginn eine knappe Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse, doch mir hat diese nur bedingt geholfen, mich zu erinnern. Der Rückblick ist eben sehr kurz, fokussiert die übergeordnete Handlungslinie und lässt die meisten inhaltlichen Details aus. Dadurch habe ich mich anfangs etwas unsicher gefühlt, besonders in Bezug auf die auftretenden Figuren. Obwohl ich alte Bekannte prompt wiedererkannte, hatte ich deutliche Schwierigkeiten, mir ihre Biografien ins Gedächtnis zu rufen. Mit Fortschreiten der Handlung wurde es glücklicherweise besser; Stück für Stück kamen die wichtigsten Erinnerungen zurück. Dementsprechend brauchte ich ein Weilchen, bis ich wirklich in „Die Rose von Illian“ angekommen war und mich wieder zurechtfand, denn Schwartz lässt keinen inhaltlichen Bruch erkennen und führt die Handlung nahtlos weiter. Ich fand die Entwicklungen logisch, aber etwas verwirrend. Leandra macht sich in Begleitung ihrer Freunde und einer Lanze auf den Weg nach Illian, um dort drei verschiedene Missionen zu erfüllen: sie möchte ihren Thron besteigen, den magischen Weltenstrom umleiten, um den thalakischen Truppen einen empfindlichen Schlag zuzufügen und darüber hinaus Havalds Bannschwert an sich bringen. Problematisch wurde es dadurch, dass einzelne Mitglieder der Gruppe um Leandra diesen drei Zielen verschiedene Prioritäten beimaßen. Die Lanze unter Major Blix soll sich um den Weltenstrom kümmern; Havalds Schwert soll von einem Priester des Soltar namens Gerlon geborgen werden und Illians Thron kann natürlich nur von Leandra selbst in Besitz genommen werden. Sie arbeiten alle zusammen, um bestenfalls alle Punkte zu meistern. Die daraus entstehende Vermischung empfand ich als etwas unübersichtlich. Ich musste hin und wieder innehalten, um noch einmal aufzudröseln, wer jetzt eigentlich was anstrebt.
Die Charaktere selbst sind hingegen äußerst gradlinig gestaltet. Schwartz unterteilt unmissverständlich in Gut und Böse; es gibt nur wenige Nebenfiguren, die etwas ambivalenter sind. Häufige Perspektivwechsel treiben die Handlung voran und bieten zahlreiche Identifikationsmöglichkeiten. Mir gefielen die Kapitel aus Wiesels Sicht am besten, weil seine Erlebnisse meiner Ansicht nach am stärksten auf die namensgebenden Götterkriege hinweisen. Im ersten Band verrät Schwartz selbstverständlich noch nichts Konkretes, doch die bisherigen Andeutungen versprechen eine spannende Reihe.
Übrigens hatte ich auch vergessen, dass Richard Schwartz zu einer etwas gestelzten Ausdrucksweise neigt, die aus einem vergangenen Jahrhundert zu stammen scheint. Vulgäre Kraftausdrücke sucht man bei ihm vergeblich. Er hat sie nicht nötig. Seine Geschichte vermittelt vieles, aber Aggressivität gehört nicht dazu. Trotz einiger Kämpfe samt Blutvergießen schwelgt er nie in Brutalität, wodurch ich mich als Leserin auch niemals unwohl, angespannt oder abgestoßen fühlte. Er erzählt eine aufregende Geschichte, die genau das richtige, realistische Maß zwischen Gewalt und Friedfertigkeit pflegt.

„Die Rose von Illian“ ist klassische, traditionelle High Fantasy. Der Reiz dieses Buches liegt meiner Meinung nach darin, dass es keinerlei Experimentierfreudigkeit verlangt. Richard Schwartz verarbeitet darin charakteristische Merkmale des Genres und hält sich an Altbewährtes, um seinen Leser_innen ein paar schöne Stunden zu bescheren. Wer Fantasy der alten Schule liebt, kann damit gar nicht falsch liegen. Allerdings ist es unbedingt erforderlich, vorher den ersten Zyklus „Das Geheimnis von Askir“ gelesen zu haben. Schwartz setzt umfangreiches Vorwissen voraus, ohne das „Die Rose von Illian“ nicht zu verstehen ist. Streng genommen handelt es sich dabei ja eigentlich nicht um einen Auftakt, sondern um den siebten Band einer Reihe. Quereinsteigen ist deshalb keine Option und sollte meiner Ansicht nach auch nicht euer Bestreben sein. Ihr würdet viel zu viel Magisches, Wundervolles und Fantastisches verpassen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. August 2013
Inhalt und Handlung sind ganz ok, aber lange nicht so spannend wie die Vorgänger und auch als die folgenden Bände der Götterkriege. Etwas langatmige Story.

Aber echt genervt war ich von der Vielzahl der Wortwiederholungen: über 100-mal geschmunzelt oder schmunzelnd war mir wirklich zu viel. Dachte eine Zeit lang, dass hier ein Ghostwriter unterwegs war oder dass die Übersetzung vielleicht schlecht gelungen wäre (was allerdings bei einem deutschen Schriftsteller komisch wäre!). Auch einige andere Wörter wurden x-mal wiederholt. Im Vergleich zur Askir-Reihe deutlich schwächer in allen Punkten, aber vor allem in puncto schriftstellerischer Anspruch und Wortwahl. Gott sei Dank wird es in den nächsten Bänden der Götterkriege wieder deutlich besser und spannender- auch wenn das Niveau der Askir-Reihe nicht mehr erreicht wird.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 9. Oktober 2012
Zunächst sei darauf hingewiesen, dass dies zwar der Auftakt eines neuen Zyklus mit dem Namen "Die Götterkriege" ist, dieser aber an "Das Geheimnis von Askir" anschließt und diese Reihe zwingend voraussetzt.

Desina, die vor kurzem herausfand, dass sie die Enkelin des ewgigen Herrschers Askannon ist, ist nun die neue Kaiserin von Askir. Alles scheint gut zu sein, doch ausgerechnet Havald, der seinem Bannschwert Seelenreißer ein übernatürlich langes Leben verdankt und als praktisch unsterblich galt, wurde hinterrücks ermordet. Sein Schwert wurde gestohlen, doch es gibt Hoffnung: Laut einer Prophezeihung soll Havald ins Leben zurückkehren, wenn er sein Schwert zurückerhält. Kurtis Blix wird indes mit einer schwierigen Aufgabe betraut, den Weltenstrom in der fernen Stadt Lassandahr umzulenken, so dass ein magisches Tor zur Kronstadt geöffnet werden kann und so die Königin in die belagerte Stadt Einzug halten kann um ihren Anspruch auf die Krone geltend zu machen. Kann Blix mit seiner Lanze dieses Himmelfahrtskommando zu einem erfolgreichen Abschluss bringen und auch noch Seelenreißer wieder zurückerlangen?

Ich war sehr skeptisch was die Änderung in der Erzählperspektive angeht, da nun nach Havalds Tod nicht mehr aus seiner Sicht erzählt werden kann. Zum Glück wurde ich von der personalen Perspektive positiv überrascht. Es war zwar ein ganz anderes Gefühl beim Lesen, aber dennoch war ich bereits nach wenigen Seiten wieder vollkommen in die Welt von Askir eingetaucht. Es gibt jetzt einige Perspektivwechsel, so dass man mal mehr bei der einen Figur war, dann wieder bei einer anderen. Somit konnten auch einige Ortswechsel und damit einhergehende parallele Handlungen gut dargestellt werden.
Im Grunde geht die Geschichte um das Geheimnis von Askir nahtlos weiter. Richard Schwatz' Schreibstil vermag den Leser sofort mit auf die Reise zu nehmen. Es liest sich wie immer angenehm leicht und die Seiten fliegen dahin. Durch die verschiedenen Handlungsorte und die zunehmende Menge an Figuren wirkt der Auftakt der neuen Reihe komplexer, bleibt aber in einem adäquaten Rahmen, also noch immer gut überschaubar. Jedoch wird gerade hier deutlich, dass das alles einfach nicht mehr aus einer Ich-Perspektive erzählt werden kann. Das hätte sicherlich nicht sonderlich gut funktioniert. Wobei mir Havalds Sichtweise in den vorigen Bänden äußerst gut gefallen hat, weil er einfach einen ganz speziellen, eben seinen eigen Blick auf die Dinge hat. Trotz geänderter Perspektive kommt der Humor wieder einmal nicht zu kurz. Das Buch ist gespickt von vielen Szenen mit sehr gelungener Situationskomik im Zusammenspiel der Charaktere. Wir mussten des Öfteren herzhaft lachen!
Während einige Charaktere hier ein wenig in den Hintergrund rücken, kehren andere dafür aktiv ins Geschehen zurück. So sind Sieglinde und Janos wieder mit dabei und Schwertmajor Blix, der noch aus den Feuerinseln bekannt sein dürfte, ist der Auserwählte, welcher die 5. Lanze zu dem Himmelfahrtskommande nach Lassandahr anführen wird. Zudem erhält Wiesel einen Handlungsstrang - jedoch wünsche ich mir hier noch einiges mehr. Sowohl bei Wiesel als auch bei Blix hätte man noch etwas mehr in die Tiefe gehen können, denn beide sind sehr interessante Figuren und beherbergen ein ordentliches Potential. Wiesel dürfte vielen aus der Eule von Askir bekannt sein und hat damit schon einen gewissen Stand, heißt, man kennt ihn schon etwas, wohingegen Blix ein wenig farblos bleibt, obwohl er doch eigentlich einer der Hauptcharaktere ist. Aber das kann ja alles noch kommen, es ist ja nur der erste Band eines neuen Zyklus und somit bleibt Blix noch genügend Zeit für mehr Tiefgang.
Die Dunkeklelfe Zokora, die eine meiner liebsten Charaktere geworden ist, hat sich auch merklich verändert. Auf mich wirkt sich manches Mal schon fast zu menschlich oder freundlich. Mir kommt es beinahe so vor als verweichliche sie ein klein wenig. Ich hoffe mal, dass diese Richtung nicht maßgebend sein wird für die folgenden Romane. Aber dennoch gibt es auch hier wieder etliche tolle Szenen mit ihr.
Sehr interessant finde ich die intensievere Beschäftigung mit den Göttern. Nicht umsonst heißt die neue Reihe Götterkriege. Denn der Nekromantenkaiser Kolaron versucht ein Gott zu werden, bzw. in die Fußstapfen des getöteten dunklen Gottes Omagors zu treten, was den etablierten - und nicht etablierten - Göttern natürlich gegen den Strich geht und sie beginnen Einfluss auf die Geschehnisse zu nehmen. Der Namenlose wird dabei zudem aus einer ganz neuen Sicht gezeigt, er ist nicht einfach nur ein böser Gott, es steckt mehr dahinter, was vor allem Wiesel noch erfahren wird.
Was auch gesagt werden muss, es gab bislang noch kein Buch aus dieser Reihe, bei welchem mir soviele Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler aufgefallen sind. Aber nun gut, man kann im Einzelnen nicht sagen woran das gelegen haben mag. Ich vermag da durchaus drüber hinweg zu lesen. Daneben war auffällig, dass die Charaktere wirklich oft schmunzeln mussten - nun gut, das wirkte übertrieben, kann mir aber den Lesespaß nicht vermiesen. Denn wie schon gesagt, der Schreibstil ist herausragend, nicht unbedingt im Sinne hoher Literatur, es handelt sich ja auch um Fantasy, aber er bringt mich dazu weiterlesen zu wollen, erzeugt Spannung und ist vor allem unverkennbar. Das sind für mich ausschlaggebende Punkte für ein gutes Buch. Beeindruckend finde ich auch, dass es bislang kein schlechtes Buch in dieser Reihe gibt. Es wird ein konstant hohes Niveau gehalten, was nun wirklich selten ist.

Fazit: Der Auftakt zur neuen Serie ist vollends gelungen. Ein paar kleine Schwächen gibt es, fallen aber für mich nicht weiter ins Gewicht. Schwartz hält das Niveau und entwickelt sowohl Geschichte als auch Charaktere stets weiter. Vor allem die hervorragend gelungene Situationskomik im Zusammenspiel der Charaktere ist zu loben! Für Neueinsteiger allerdings nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Hier sollte man Das Geheinnis von Askir und Die Eule von Askir zuvor gelesen haben. Das ist sinnvoll, da es hier auch leider keine Zusammenfassung der ersten Bände gibt - die auch die vorangegangenen Ereignisse nicht hinreichend ausfürhlich schildern könnte, um wirklichen Spaß an der neuen Serie zu haben. Man muss die Charaktere einfach kennen!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. März 2017
Ich weiß nicht, wie ich es verständlich machen könnte.
Ich habe das Buch noch nicht erhalten und gehe jetzt zum Buchladen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. April 2011
Richard Schwartz schafft mit diesem neuen Abschnitt seiner Buchreihe ein weiteres, wunderbares Stück Fantasyliteratur.

Das Geschehen fokussiert sich nun nicht mehr nur auf den Helden aus den ersten Bänden - Havald - sondern die Perspektive weitet sich, was der Welt Askir ganz neues Leben einhaucht und auch andere interessante Charaktere wie Leandra (endlich) mehr in der Vordergrund rücken lässt. Viel neues geschieht und die Handlung wird im Kleinen und Großen Schlag auf Schlag vorangetrieben und lässt schon große Vorfreude für die folgenden Bände entstehen. Dabei kann man - wie bei den Bänden davor - vor lauter Spannung kaum aufhören zu lesen und die Handlung fesselt, wie ich es selten erlebt habe.

Dieses Buch soll den Beginn eines neues Abschnittes in der Reihe markieren, doch ich würde immer dazu raten mit dem ersten Buch zu beginnen. Im Juni 2011 werden diese auch wieder neu aufgelegt (mit einigen Korrekturen), die sie sich noch lesenswerter machen werden.

Richard Schwartz hat mit seinem Askir-Zyklus ein wunderbares Stück deutscher Fantasy-Literatur geschaffen und ich freue mich, dass Piper dieses anfängliche Wagnis eingegangen ist und den Fortbestand der Serie ermöglicht, die ihresgleichen sucht in der deutschen Fantasyliteratur. Absolut lesenswert!
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden