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am 20. Juni 2017
Diese Rezension erschien auch im Steampunk-Magazin "Clockworker".

Das Hamburg des Jahres 1842 wird sehr detailliert beschrieben, und hier wird deutlich, dass der Autor die historischen Begebenheiten intensiv recherchiert hat. Das ist eine große Stärke des Romans. Nicht nur die Zeitmaschine (die deutlich angelehnt ist an jene aus dem Roman von H.G. Wells) ist hier ein Steampunk-Element, denn unter den Nebenfiguren gibt es einen Erfinder, der selbst auch Erfindungen aller Art sammelt, und darüber hinaus werden auch die Wissenschaften jener Zeit thematisiert – bis hin zu einer fragwürdigen Forschung der eher okkulten Art, was dann entsprechend auch an verrückte Wissenschaftler erinnert, die ja in Steampunkromanen häufig anzutreffen sind. Man könnte das Buch aber auch ohne weiteres als historischen Krimi mit Science-Fiction-Elementen betrachten.

Die Hauptfigur ist mit zahlreichen Eigenschaften ausgestattet, die sich für die Handlung als hilfreich erweisen: Tobias verfügt durch sein Studium über medizinische Kenntnisse, hat in seiner eigenen Zeit Fechten gelernt und interessiert sich darüber hinaus auch für Geschichte.

Gelegentlich wird dieses Wissen ein wenig übertrieben, z.B. weiß Tobias ohne vorherige Anleitung, wie man Pferde lenkt, die eine Kutsche ziehen. Auch kommt es kaum zu einer Reflektion über seine bizarre Situation. Er denkt zwar über die Zeitmaschine nach, macht sich aber so gut wie keine Sorgen, ob er jemals wieder in seine eigene Zeit kommen wird.

Was allerdings das Lesevergnügen nicht schmälert aus meiner Sicht, denn die Handlung ist von Beginn an spannend und dies wird zum einen durch die Geschichte um den Serienmörder, zum anderen durch den großen Brand in Hamburg noch intensiviert.

Die Nebenfiguren, darunter der Polizeiaktuar Kettenburg (das historische Pendant zu einem Kommissar), der Wachmann Borchert und Professor Lewald sind mit sehr viel Liebe zum Detail und anschaulich ausgearbeitet. Im Roman wird übrigens teilweise auch Hamburger Plattdeutsch, Französisch, Hessisch und Jiddisch gesprochen, aber der Autor hat die entsprechenden Dialoge so geschickt geschrieben, dass man das Gesagte auch ohne entsprechende Kenntnisse aus dem Zusammenhang erschließen kann, z.B. durch die hochdeutschen Antworten anderer Figuren.

Einige historische Persönlichkeiten tauchen ebenfalls auf und greifen teilweise auch an wichtiger Stelle in die Handlung ein. Auch hier hat der Autor intensiv recherchiert. Wer sich für die historischen Hintergründe interessiert, sollte das Dramatis Personae und das Nachwort lesen.
Einen schönen Gag gibt es übrigens im letzten Kapitel des Buches, der wiederum H.G. Wells Fans freuen dürfte.

Fazit: Ein spannender, sehr gut recherchierter historischer Roman mit Steampunk/Sci-Fi Elementen und viel Hamburger Lokalkolorit. Fans historischer Krimis und LeserInnen, die sich für die Hamburger Geschichte im 19. Jh. interessieren, dürften an diesem Roman besonderes Vergnügen finden. Zeitreisen findet man in deutschsprachigen Steampunk-Büchern bisher eher selten, und hier wird dieses Thema gelungen umgesetzt.
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am 30. Januar 2017
Ja ja, diese Zeitreisen sind schon toll. Sich selbst in der Zukunft oder Vergangenheit zu begegnen, scheint gefährlich. Wie kann man durch die Zeiten hüpfen und nichts verändern. Geht nicht, der Verstand sagt geht nicht.
Oder geht es doch?
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am 1. Juni 2015
Thomas Finn schafft es mit seinem Roman "Der Funke des Chronos" den Leser bei der Hand zu nehmen und in ein Hamburg zu Zeiten des großen Brandes zu begleiten. Man riecht förmlich den Gestank, hört das Pferdegetrappel - selten hat mich ein Buch so gepackt und mitgerissen. Gerade wenn man schonmal in Hamburg war, macht es Spaß, bekannte oder unbekannte Ecken wiederzuerkennen - und zu sehen, wie weit damals noch die Wege waren.

Ich will nicht zu viel vorweg nehmen - daher beende ich hier meine Rezension mit einer klaren Kaufempfehlung.
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am 30. September 2013
INHALT

Als Tobias kurz vor Weihnachten ein Paket von einem Fremden erhält, so wie jedes Jahr, stellt sich das Leben des jungen Medizinstudenten auf einmal Kopf. In dem Paket befindet sich ein seltsamer Stab und eine Nachricht, in der ihm gesagt wird, er solle in ein Uhrengeschäft kommen und eine geheimnisvolle Apparatur benutzen. Zunächst sehr skeptisch nimmt Tobias diese Einladung an und sieht sich schneller als er denkt im Hamburg des 19. Jahrhunderts wieder. Genau genommen im Hamburg des Jahres 1842. Soll er tatsächlich in der Zeit gereist sein? Doch nicht nur die Tatsache, dass er die Zeitmaschine verloren hat, nein, er gerät in laufende Mordermittlungen und wird verdächtigt, ein brutaler Serienmröder zu sein. Als er schließlich in das Visier der Freimaurer gelangt und Hamburgs vernichtender Jahrhundertbrand bevorsteht, weiß Tobias, dass er alles versuchen muss, um das zu verhindern...

MEINE MEINUNG

Ich bin ja ein großer und bekennender Thomas Finn-Fan und war sehr erfreut, als ich herausfand, dass es einen Zeitreiseroman von dem Autor gibt, den ich noch nicht gelesen habe. Ohne groß auf den Inhalt zu achten, habe ich ihn dann gekauft und ich habe es beim Lesen kein Stück bereut.

Ich fand es beim Lesen mal wieder sehr angenehm, einen etwas "älteren" Protagonisten vor mir zu haben. Ich vermute mal, dass Tobias um die zweiundzwanzig oder dreiundzwanzig Jahre alt ist. Er studiert Medizin (auch wenn das im Buch meiner Meinung nach zu wenig Beachtung bekommen hat) und hat gerade eine zweijährige Beziehung hinter sich. Seine große Leidenschaft gilt dem Fechten, in dem er von dem Fechttrainer Gerresheimer persönlich unterrichtet wird, da er als Naturtalent gilt. Über Tobias weiß man zu Beginn recht wenig. Man erfährt lediglich, dass er eine Waise ist und keinerlei Erinnerung an seine frühe Kindheit besitzt. Dennoch schickt ihm jedes Jahr zu Weihnachten ein Fremder ein Paket mit Geschenken. Ich fand es ganz interessant, Tobias zu begleiten und mehr über seine Vergangenheit zu erfahren, die er in diesem Buch erforscht und kennen lernt.

Der Beginn hält sich nicht lange mit Erzählungen auf, stets ist der große Brand in Hamburg von 1842 ein Thema in dem Buch und wird schon anfangs erwähnt. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erlebt. Einmal von Tobias und einmal von dem Polizeiaktuar Klettenberg, der im Jahr 1842 in Hamburg in den Serienmorden ermittelt. Die Szenen, die sich im vergangenen Hamburg abspielen beinhalten viel Platt und in einer Rezension auf Amazon wurde das stark kritisiert und als "unlesbar" bezeichnet. Ich gebe zu, ich war ein wenig skeptisch, ob es wirklich so anstrengend und schwierig sein würde, das Platt zu lesen, doch tatsächlich war es sehr einfach und ich konnte alles verstehen. Man brauchte für diese Sätze vielleicht ein klein wenig länger als gewöhnlich, aber es ist keinerlei Information verloren gegangen und alles konnte man sich ohne Probleme erschließen, auch als Nicht-Hamburgerin. Daher kann ich diese Aussage, das Buch sei wegen des geschriebenen Dialektes nicht lesbar, überhaupt nicht zustimmen. Lasst euch davon nicht abschrecken.

Das Buch entpuppt sich zu einem spannendem Katz-und-Maus-Spiel und auch die Zeit arbeitet gegen Tobias. Denn während er den wahren Serienmörder sucht, naht der Tag des großen Brandes und er muss sich vor der Polizei verstecken. Bei seinen Ermittlungen trifft er allerhand berühmte Persönlichkeiten aus der Zeit, wie zum Beispiel den Aalweber, William Lindley und Heinrich Heine, mit dem ihm sogar so etwas wie Freundschaft verbindet und der zu einem seiner wichtigsten Verbündeten wird. Aber neben den berühmten Männern trifft er auch eine junge Frau, Caroline Lewald, die ihn seine verlossene Liebe ganz schnell vergessen lässt. Doch da stellt sich die Frage, ob eine Liebe Zukunft hat, die in einer Zeit spielt, in die man nicht gehört?

Neben der spannenden Handlung besticht auch wieder der Schreibstil vom Autor Thomas Finn. Auch wenn ich selber noch nie in Hamburg war, so konnte ich mir anhand der anschaulichen und detaillierten Beschreibungen, die dennoch nie zu überladen sind, die Hansestadt bildlich sehr gut vorstellen und vor allem die Altstadt, die heute ja nicht mehr erhalten ist. Auch der Charakterausbau ist für einen Einzelband durchaus gelungen und ich musste lange raten, wer nun wie mit wem was zu tun hat. Besonders hervorheben möchte ich den "Uhlen" Borchert, der tiefstes Platt spricht, aber für die lustigsten Sprüche im ganzen Buch sorgt und mit seiner Art einfach unheimlich sympathisch ist. Er dient hier als sogenannter Side-Kick und meistert seine Aufgabe mit Bravour.

Mit der Zeit nimmt alles Formen an und als Leser hat man schon seine ersten Vermutungen, welche Auswirkungen Tobias' Reise in die Vergangenheit haben werden. Zwar entdeckt man beim Lesen den ein oder anderen Logikfehler (das bleibt bei Zeitreiseroman wohl einfach nicht aus), aber es ist nichts, was das Lesevergnügen in irgendeiner Art beeinträchtigen könnte. Ein bisschen Schade sind die Rechtschreib- und Tippfehler, so wird aus Justus auch einmal Julius und dergleichen. So etwas hätte dem Lektor/der Lektorin eigentlich auffallen müssen. Und ein wenig unlogisch ist vielleicht, dass Tobias sich recht schnell in der Vergangenheit zurecht findet und sogar die etwas hochgestochene Mundart sehr leicht übernimmt. Aber wenn man bedenkt, dass das Buch nur knapp 400 Seiten hat, da muss man eben auch Abstriche machen. Dennoch überwiegen in dem Buch ganz klar die positiven Aspekte und ganz besonders das Ende, das zu einem aufregendem Showdown wird, lässt alle Fans von Actionszenen auf ihre Kosten kommen. Zum Schluss werden noch einige offenen Fragen beantwortet - einiges hatte ich schon vermutet, anderes überraschte mich sehr. Besonders gut hat mir die Hommage an H. G. Wells gefallen, der ja den bekannten Klassiker Die Zeitmaschine geschrieben hat.

FAZIT

Trotz kleinerer Schwächen in der Zeitreise-Logik handelt es sich hierbei um einen tollen Zeitreise-Roman, der mich von der ersten Seite bis zu letzten fesseln konnte. Tobias ist ein sympathischer Charakter und ich habe ihn gerne auf seiner Reise begleitet. Auch die anderen Charaktere mochte ich und ich hatte viel Freude beim Lesen. Der Schreibstil von Thomas Finn half mir sehr, mich in die Geschichte einzufinden und einen spannenden Krimi im Hamburg des 19. Jahrhunderts zu erleben. Ich vergebe abschließend vier Sterne!
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am 26. März 2010
...und hatte eine ganz spezielle Epoche vor Augen, in die er gerne reisen würde! Das ist ein Thema, das schon vor Jahrhunderten populär war und auch immer sein wird!

Jedoch eigentlich durch Zufall gerät unser Held ins Hamburg des Jahres 1842 und erlebt den großen Brand mit. Er trifft auf interessante Gestalten der Zeitgeschichte und wir tauchen buchstäblich ein in die Straßen, Gerüche, die Sprache der damaligen Zeit.
Der Autor schafft es hervorragend, das Hamburg von 1842 zum Leben zu erwecken. Man kann erahnen, wieviel Zeit die Recherche gedauert haben muss. Das Ergebnis - ein Mix aus Verschwörungsthriller, Science Fiction und Krimi - kann sich durchaus sehen lassen, denn die Geschichte ist intelligent, hervorragend recherchiert, logisch aufgebaut und hat ein sehr überraschendes Ende!
Natürlich gibt es viele Theorien zu Zeitreisen und den möglichen Paradoxen - ob und was wirklich mal machbar sein wird - die Zeit wird es zeigen...
Ich hoffe, das ist nicht das letzte Buch des Autors - für mich ist er neben Siegfried Langer die deutsche Neuentdeckung der letzten Jahre - zigmal besser als alles was ich von hochgelobten - und überschätzten - Autoren wie z.B. Andreas Franz oder Schätzing las.
Fazit: Hervorragendes Schmökermaterial an einem verregneten Wochenende - sehr empfehlenswert!
Und weil es so schön war, noch eine Zeitreise: "Alles bleibt anders" von Siegfried Langer - ganz anders, aber genauso gut!
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am 7. März 2010
Hamburg 2006: Auf die anstehenden Weihnachtsfeiertage freut sich der junge Medizinstudent Tobias nur wenig. Er hat nur sehr wenige Bekannte, aufgewachsen ist er im Waisenhaus und zu allem Überfluss wurde er gerade von seiner Freundin verlassen.
Jedoch, wie immer kurz vor Weihnachten, erhält Tobias ein Paket von einem Unbekannten, welches ihn dieses Jahr in die Kellerräume eines Uhrengeschäftes führt, wo er das erste Mal die Zeitmaschine zu Gesicht bekommt. Dort in eine merkwürdige Szenerie mit zwei Fremden gedrängt, wird der Student spontan zur Benutzung der Maschine gezwungen, die ihn, nach einem Lichterfeuerwerk, im Hamburg des Jahres 1842, wieder zu sich kommen lässt.
Kaum in der Vergangenheit gestrandet, stört er einen Serienmörder bei der Opferbeseitigung, trifft auf die Tochter eines wohlhabenden Technikliebhabers und schließlich noch auf den Dichter Heinrich Heine.

Endlich wieder mal eine Zeitreise, in der eine komplette und glaubwürdige (Um-)Welt konstruiert, bzw. in diesem Fall, nachgestellt wurde.
Die Hamburger Altstadt kurz vor und während des großen Brandes, ist ja an sich schon mal eine herrliche Kulisse für das spektakuläre Abenteuer, in welches der familienlose Tobias da hinein stolpert. Doch damit nicht genug. Thomas Finn schnappt sich auch noch Persönlichkeiten der damaligen Zeit und baut sie spielend ein, in diese Mischung aus Fantasy-, Science-Fiction- und historischer Kriminalgeschichte.

Ein bisschen schade war jedoch der Schwerpunktwechsel nach ungefähr der Hälfte des Romans, in der die Familie Lewald, und damit die einzige größere weibliche Rolle, in den Hintergrund und die Familie Heine in den Vordergrund rückt.

Die amüsanteste Figur, und mein eigentlicher "Held", ist der ründliche Nachtwächter Jochen Borchert, der mit seiner "Großfamilie" wohl so ziemlich jede Berufsgruppe abdeckt, die es im alten Hamburg damals gab. Borchert's Dialekt zu verstehen oder nur zu deuten, ist gewiss nicht immer einfach, aber statt den Lesefluss groß zu schmälern, fördert diese Komponente eher die Authentizität des engagierten Polizisten.

Aber die wohl wichtigste Information ist die, das man kein Hamburger sein muss, um sich von dieser Zeitreise mitreißen zu lassen.
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am 23. Juli 2006
Ein bisschen H.G. Wells „Zeitmaschine“, ein wenig „Zurück in die Zukunft“ etwas Liebesgeschichte und ein wunderbarer Blick auf das alte Hamburg kurz vor dem großen Brand machen dieses Buch zu einer sehr kurzweiligen Lektüre. Spannend, regt zum Nachdenken an, keine schwere Kost. Der Autor hat sich mit der Recherche um Heinrich Heine, dem alten Hamburg und vielen Personen der Zeit sehr viel Mühe gegeben. Sehr empfehlenswert.
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am 17. Februar 2013
Sehr spannendes Buch mit vielen schönen Details zur damaligen Hamburger Zeit vor dem großen Brand. Leider gegen Ende der Auflösung etwas unstimmig, aber dennoch sehr sehr empfehlenswert!!!
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am 16. Mai 2010
Der Funke des Chronos ist eine liebevolle Hommage an Hamburg. Dies spürt man auf fast jeder Seite.
Zur Story denke ich, wurde hier schon genug geschrieben, ich kann mich meinen Vorschreibern, die das Buch mögen, nur anschliessen. Ich möchte aber ergänzen, dass das Buch mit vielen Querverweisen der Literatur und der Geschichte gespickt ist.
Wer bei der Beschreibung der Zeitmaschine sofort an Orson Welles denken muss, wird auf den letzten Seiten erfahren, warum... ;)
Ein absoluter Kauftipp!
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. Mai 2011
Tobias, ein junger Hamburger Student, ist ohne Familie im Waisenhaus aufgewachsen und hat keine Ahnung woher er stammt. Als er an Weihnachten ein Paket mit einem seltsamen Gegenstand und einer Adresse erhält wo er sich einfinden soll um mehr über seine Herkunft zu erfahren, zögert er nur kurz. Er trifft in einem Uhrenladen auf einen alten Mann, der ihm eine Zeitreisemaschine zeigt. Bevor Tobias jedoch mehr erfahren kann, stürmt ein Unbekannter herein und es folgt ein Schusswechsel, schließlich bleibt Tobias nichts anderes übrig als mit der Zeitreisemaschine zu fliehen. Diese bringt ihn in eine düstere Gegend des Hamburgs 1842 wo er unmittelbar in einen Kampf mit einem vierschrötigen, brutalen Kerl verwickelt wird der ihm ein wichtiges Teil der Zeitreisemaschine entwendet. Bei der Verfolgung des Vierschrötigen trifft er wiederum auf zwei junge Damen denen er zur Hilfe eilt, wo er jedoch irrtümlich vom Kutscher niedergeschlagen wird. Als Tobias wieder zu sich kommt, findet er sich als Gast einer einflussreichen Hamburger Familie wieder.

Das Buch ist wunderbar zu lesen, spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Die Charaktere sind abwechslungsreich und teilweise witzig, das normale Volk spricht plattdeutsch was etwas gewöhnungsbedürftig ist aber gut zu der Geschichte passt. Außerdem spricht der französische Arzt mit Akzent und Salomon Heine jiddisch. Die Handlung ist erst nicht durchschaubar und sehr spannend, zumal ein Serientäter im alten Hamburg am Werk zu sein scheint. Und bietet auch noch eine zarte romantische Seite mit Caroline und Tobias.
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