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am 7. September 2011
Zunächst mal sollte man sich klar machen, dass es sich bei diesem Buch nicht um ein geschlossenes Werk mit Beiträgen von Autoren handelt, die "Denkanstöße" liefern wollen (geschweige denn solche, die konkret etwas mit dem Jahr 2012 bzw. der gegenwärtigen Situation zu tun hätten), sondern vielmehr um eine lose Sammlung von Ausschnitten aus Biographien, (populär-)wissenschaftlichen Büchern etc., die im Zeitraum 2010/-11 kurioserweise alle im selben Verlag erschienen sind wie die "Denkanstöße" selbst.

Die Texte sind allesamt lesenswert und kurzweilig, das Buch lässt sich gut in einem Rutsch durchlesen. Mit den im Vorwort versprochenen "neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen" hat es m.E. jedoch nicht viel zu tun (wie auch, wenn man die Forschungen von Marie und Pierre Curie beschreibt oder Einsteins Theorien erklärt?). Auch fällt es mir persönlich schwer, etwa aus Kurzbiographien von Charlotte von Preußen oder Graf von Moltke konkrete Denkanstöße für das Jahr 2012 zu ziehen. Aber da mag es anderen Lesern anders gehen. Von den Beiträgen zur Krise abgesehen, sucht man Bezüge zur Gegenwart beim Lesen jedenfalls eher vergeblich.

Merkwürdig finde ich auch, dass auf die einleitende Behauptung der Inhaltsangabe ("Wer arm ist, muss früher sterben"), die auch im Vorwort noch einmal aufgegriffen und in Frage gestellt wird ("Und ist es tatsächlich so, dass ...?"), in dem Buch selbst mit keiner Silbe eingegangen wird! Stattdessen beschäftigt sich der betreffende Artikel mit der Frage, wie man Pflege menschlicher gestalten und wie Krankenhauspersonal besser mit den Kranken umgehen könnte/sollte. Auch ein interessantes Thema, war dem Verlag aber als Aufhänger vielleicht nicht spektakulär genug. Trotzdem hätte ich persönlich erwartet, dass auf eine Frage, die gleich mehrfach an prominenter Stelle aufgeworfen wird, in dem Buch wenigstens beiläufig eingegangen wird. Aber um eine Antwort auf die ursprüngliche Frage zu erhalten, soll sich der Leser dann schätzungsweise das in den Quellen genannte Buch zulegen.

Bei dem "Beitrag" von Nelson Mandela handelt es sich übrigens um einige Fragmente aus 40 Jahre alten Briefen, Manuskripten und Interviews/Gesprächen. Nur falls jemand die Inhaltsangabe "neue Erkenntnisse (...) von namhaften Autoren wie (...) Nelson Mandela" so verstanden haben sollte, als hätte Herr Mandela tatsächlich einen Beitrag für dieses Buch verfasst.
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Das Buch besteht aus zwölf Essays zu den Themen Philosophie, Kultur und Wissenschaft. Zu den bekannteren Autoren gehören Nelson Mandela, der Theologe Hans Küng und der Publizist Gabor Steingart. Bei den Schriften von Mandela handelt es sich um Auszüge aus älteren Briefen und Gesprächen sowie aus unveröffentlichten autobiografischen Texten aus seiner Zeit im Gefängnis.

In "Eine handliche Geschichte des Universums" beschreibt Christopher Potter Grundlagen der Kosmologie in einem historischen Abriss von Galileis Relativitätsprinzip bis zu Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie und den kosmologischen Folgerungen. Für Leser, die sich erstmals mit dieser Materie beschäftigen, kann dieser kleine Einstieg hilfreich sein. Anderen Lesern würde ich eher Bücher von John Gribbin, Thomas Bührke, Hoimar von Ditfurth, Brian Greene oder Nigel Calder empfehlen.

Frédéric Lenoirs Ausführungen zu Sokrates, Jesus und Buddha haben mir gefallen, weil der Autor in verständlicher Weise auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten dieser drei Lebenslehrer eingeht. "Und ich meine, alles in allem überwiegen doch Letztere", so der Autor. Es geht um Glück. Kann der Mensch glücklich sein, wenn der Dreh- und Angelpunkt einer Zivilisation das "Haben" ist? Muss der Mensch nicht, wenn seine Grundbedürfnisse befriedigt sind, auf eine andere Logik, nämlich die des "Seins" umschwenken? Der Autor hat sich intensiv mit philosophischen Fragen beschäftigt.

Gabor Steingart thematisiert in seinem Beitrag das Ende der Normalität und meint damit die erkennbaren gesellschaftlichen Veränderungen. "Erstmals wächst eine Generation heran, die nicht wie ihre Vorfahren einem Netzwerk von Beherrschungsverträgen unterworfen ist", so Steingart zu Beginn seines Essays. "Erst verlieren Familienverbände, Glaubensgemeinschaften und Firmenkulturen ihren Zwangscharakter, dann geraten auch die nächsthöheren Etagen der Gemeinschaft, der Staat und die ihn beherrschenden Parteien, später die Nationen und ihre Beziehungen zu anderen Nationen, in den Sog der Ereignisse." In dieses Thema passt das Buch "Der entgrenzte Mensch" von Rainer Funk, wenn man sich für die psychologische Seite der gesellschaftlichen Veränderungen interessiert.

Hans Küng appelliert in "Anständiges Wirtschaften" an ethische Traditionen in allen Kulturen. "Menschen, nicht Institutionen, sind moralische Akteure", so der Autor. Es geht auch in diesem Beitrag um Veränderungen. Hier ist es eher die Rückbesinnung auf Werte, die im Fokus steht. Mit diesem Beitrag kritisiert Küng, und diese Kritik ist nicht neu, schädliche Auswüchse des Kapitalismus.

Fazit: Es wird in diesem Buch nicht primär etwas neues vermittelt, sondern die Leser werden neugierig gemacht, sich mit den angerissenen Themen intensiver zu beschäftigen.
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am 18. Dezember 2011
Die hier ansprochene Kritik kann ich nur teilweise teilen. Es wird klar gesagt, dass es sich um Denkstöße handelt und zwar in der Form, dass man zu den angesprochenen Themen, (mehr oder weniger) neue Sichtweise der jeweiligen Autoren KURZ vorgestellt bekommt. Ich denke es kann jeder an der Kürze der Beiträge erkennen, dass es nicht um eine wissenschaftliche Beschäftigung mit den Themen geht, sondern lediglich um eine "erste" kurz Einführung mit grundlegenen Gedanken!

Daher finde ich die bisherigen Bewertungen nicht ganz zielführend, da hier - meiner Meinung nach - einfach andere Erwartungen vorherrschten. Ich finde das Buch gelungen und empfehlenswert, wenn man einen kurzweiligen, ersten Einstieg in eine breite Palette von aktuellen Themen sucht und sich so einen ersten Zugang holt, der für eine intesivere Beschäftigung nötig ist.
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am 28. November 2011
Wer den Anstoß zum Denken anstößig findet, sollte mal genau darüber nachdenken.

Aber das tun Sie bereits, wenn Sie den Bestseller seit 1985 ansehen, haben, lesen. Denn auch für 2012 werden interessante Themen angerissen. Ja, angerissen. Hier gibt es eben den Anstoß, zu lesen, zu denken und weiter zu suchen. Sie bekommen Einsichten, Thesen, Erfahrungen aus dem Leben anderer. Und Sie bekommen Erkenntnisse. Und mit den zur Zeit so aktuellen Themen finden Sie mindestens zwei Beiträge, die passend sind. Denn die Beschreibung eines neuen NN, eines neuen Normal (new normal) zeigt den Wechsel vom Bekannten zum nunmehr Unbekannten und darin das Normal ohne Halt. "Das Ende der Normalität" ist für Gabor Steingart eine Wendezeit, weil die bekannten Begrifflichkeiten ihre Gültigkeit verlieren. Aber auch wird die Frage des Anstands im Lichte der Ethik beleuchtet und für die tägliche Arbeit aufbereitet im Sinne Küngs Weltethos-Projekt. Für was Sie sich entscheiden, spielt keine Rolle, denn zunächst wächst hier etwas auf den Leser zu, was zur Neuorientierung, zur Hinterfragung anreizt. Aber der Leser weiß auch, dass der Prozess der Erkenntnis auf Verluste kalkuliert ist. Mit neuem Wissen geht altes Meinen verloren.
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am 29. Januar 2012
Die Kritik der vorherigen Rezensenten teile ich, allerdings komme ich zu einer höheren Punktzahl. Warum? Es stimmt, der Bezug zu 2012 fehlt, es ist ein reines Werbeprogramm für die aktuellen Bücher aus dem Piper-Verlag und der Beitrag zum Gesundheitswesen verspricht mehr, als er hält (ich vermute, weil es sich nur um einen kleinen Ausschnitt aus dem Buch handelt und dieser Ausschnitt wurde nachlässig editiert). Dennoch bietet es eine gute Mischung und wer sich schnell einen Überblick über diverse Themengebiete zumindest ausschnittsweise verschaffen möchte, kommt mit dem Buch zum Ziel. Ich habe alle Beiträge gerne gelesen, die Beiträge sind gut zu lesen und aus allen Artikeln habe ich etwas Aufschlussreiches mitgenommen, wenngleich in den Mandela-Beitrag mit Abstand am schwächsten fand. Gemessen am Preis von 6 Euro ist das Buch gut und es verdient 4 Sterne.
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am 2. April 2014
ich habe die Bände 2002 und 2013 verborgt .....
und bin froh sie bei Amazon wieder gefunden zu haben
nachdem sie im Fachhandel nicht mehr zu bekommen waren
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am 26. Dezember 2011
Seit 1991 bin ich treuer Leser der "Denkanstöße". Neben einem leicht veränderten Untertitel hat das "Lesebuch aus Philosophie, Kultur und Wissenschaft" inzwischen einen (Werbe-)Aufkleber "Bestseller" bekommen. Zurecht ?

1991 war das Taschenbuch mit 160 Seiten noch recht dünn, es enthielt aber Beiträge von 30(!) Autoren. Inzwischen bringt es die Ausgabe 2012 auf 207 Seiten, enthält aber nur noch Beiträge von 12 Autoren. Für mich als "durchschnittsgebildetem", aber umso wissbegierigerem Leser sind etwa 2 von 3 Beiträgen je Ausgabe besonders interessant und lesenswert (ich unterstelle mal, dass es den meisten Lesern ebenso ergeht). Das bedeutet aber im Ergebnis, dass statt 20 für mich besonders lesenswerten Beiträgen der 1991er Ausgabe nur noch ganze 8 Beiträge in der aktuellen Ausgabe 2012 übrig geblieben sind, die mich besonders interessieren und die ich vollständig lese.

Eine eher banale Rechnung, zugegeben. Aber man sollte klar erkennen, dass der Piper-Verlag die "Denkanstöße" zur Werbung ausschließlich für seine eigenen Produkte nutzt, also nur Beiträge der bei Piper verlegten Autoren verwendet. Dadurch wird das Spektrum der möglichen Anstöße zum Denken von vornherein ganz erheblich eingeengt: Mancher Leser mag sich angesichts der wenigen für sich "nutzbaren", ansonsten aber immer spezieller und "wissenschaftlicher" ausgerichteten Themen schlicht überfordert fühlen.

Mein Fazit:
"Grundsätzlich" ist diese Buchreihe weiterhin zu empfehlen, aber ich werde in Zukunft genauer als bisher ins Inhaltsverzeichnis schauen und die Beiträge probeweise diagonal lesen, bevor ich mich zum Kauf entschließe. Und nur unter dieser Voraussetzung sollte das Taschenbuch als evtl. Geschenk für wissbegierige Freunde in Erwägung gezogen werden. Deshalb ist ein vorheriger Besuch mit Leseprobe beim örtlichen Buchhändler Pflicht!

"Spiegel"-Zitat auf dem Umschlag: "Die >Denkanstöße< fassen die wichtigsten Erkenntnisse zusammen". Mag stimmen, aber mit der Einschränkung, dass es sich allenfalls um die Erkenntnisse einiger der im Piper-Verlag vertretenen Autoren handeln kann...

Statt denkbarer 5 Sterne für die Ausgabe 1991 komme ich für die aktuelle Ausgabe 2012 leider nur noch auf höchstens 3 Sterne, mit viel gutem Willen.
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am 7. Juli 2013
der Artikel hat mir sehr gut gefallen und kam auch dementsprechend unversehrt an. ein wunderbares "Mitbringsel" für Einladungen bei Freunden.
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am 24. September 2011
Das Buch enthält Texte von unterschiedlichen Autoren. Die vermeintlichen "Denkanstöße" sind einfach nur armselig. Die Autoren zeichnen sich durch realitätsferne aus.
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