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am 21. März 2011
Hm, sage ich zuerst das Positive oder das Negative? Oder abwechselnd - wie in einer Lasagne?
Egal. Also, das Buch ist an vielen Stellen zum Schreien komisch, z.B. solche: "Manche Menschen stören sich schon daran, wenn die Schamlippe einer Mücke auf den Teppich herabschwebt, andere schlafen nur bei eingeschaltetem Föhn". An dieser Stelle habe ich so gelacht, dass ich sie meinem Mann kaum vorlesen konnte.
Das Buch hat oft einen wirklich tollen Humor mit vielen Seitenhieben in alle Richtungen, und es macht wirklich Spaß, es zu lesen. Es ist gebildet, gut recherchiert und frech. Und viele Aussagen sind sehr berührend und fein.
Die Geschichte über den Hasen mochte ich z.B. auch sehr - wegen ihr habe ich das Buch überhaupt gekauft.

Die Kapitelüberschriften sind originell und toll.
Manche Kapitel habe ich allerdings nicht verstanden. Ich wusste a) nicht, was sie in diesem Buch verloren haben, b) wo der Bezug zum Hauptthema ist, und c) was Welding eigentlich sagen wollte. Viele Sätze waren sehr lang, so dass ich in der Satzmitte nicht mehr wusste, was am Anfang steht.
Und an vielen Stellen hatte ich den Eindruck, es geht Welding vor allem darum, seine Klugheit spazieren zu führen und seinen Schreibstil auszutoben. Bei vielen Exkursen dachte ich fingerspitzentrommelnd "Komm zum Punkt, Mann!" - da wurde das Schreiben zum Selbstzweck, und ich kam mir vor wie bei meiner Schwiegermutter, die eigentlich ein Kochrezept erzählen will und vom Hölzchen über's Stöckchen beim 30jährigen Krieg landet.

Was mir außerdem auffiel, war die deprimierte Grundstimmung - zumindest kam es mir so vor, und zwar sogar trotz des lustigen Schreibstils: Wenn ich arbeitsloser Single in Berlin wäre, wäre ich nach dem Lesen vermutlich in ein Loch gefallen.

Ich empfehle das Buch trotzdem, weil insgesamt das Lustige überwiegt. Und weil ich selbst Autorin bin.
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am 7. Juli 2011
Was ist los mit der Liebe? Reihenweise gehen Beziehungen zugrunde. An seinen aus dem realen Leben inspirierten Figuren zeigt Welding, wie unser Lebensstil der Liebe im Weg steht: Bildungsunfähige Narzissten treffen auf Workaholics, andere haben sich komplett aufgegeben. Der selbsternannte Küchenpsychologe holt weit aus, um zu ergründen, was schiefläuft. Ist der Jugendkult schuld, wegen dem wir auch mit Ende Dreißig noch nicht erwachsen sein wollen? Fällt uns in der Multioptionsgesellschaft die Festlegung auf einen Menschen schwer? Oder leiden Beziehungen am Ende an unserer rückständigen Familienpolitik?
Zuweilen verliert der Autor über Umfrageergebnissen, Statistiken und Theorien das Ziel aus den Augen und versucht, das ganze Leben zu erklären. Weitere Ebenen bringen zahlreiche Zitate, Beziehungsratschläge und Checklisten im Mad-Stil (»Sie arbeiten zu viel, wenn ...«). Dabei hört man ihm am liebsten zu, wenn er in seiner geschliffenen Sprache das Einfache, selbst Beobachtete formuliert - zum Beispiel die Sache mit dem Kaninchen und der Katze. Es gibt jedenfalls Hoffnung: Der Untertitel des Buchs lautet »Warum die Liebe trotzdem glücklich macht«.
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