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am 22. Januar 2014
Inhalt:
Während seine Frau den gemeinsamen Mallorca-Urlaub vorbereitet, erreicht Kommissar Kluftinger die Nachricht, dass in seinem Heimatort, dem beschaulichen Altusried im Allgäu, ein Mord geschehen ist. Bei dem Toten handelt es sich um den Lebensmittelchemiker Dr. Philip Wachter der im Milchwerk Krugzell beschäftigt war. Zum Missfallen seiner Frau stürzt Kluftinger sich - trotz der bevorstehenden Reise - in die Ermittlungsarbeit. Anfangs können er und seine Kollegen sich keinen Reim auf ein Tatmotiv machen. Ist der oder die Täter/in im privaten oder im beruflichen Umfeld des Ermordeten zu finden?! Als Kluftinger endlich ein paar Anhaltspunkte erhält, beschließt er - sehr zum Unwillen seiner Frau - nicht nach Mallorca zu fliegen. Schließlich ist es in der Heimat - seiner Meinung nach - landschaftlich viel schöner und außerdem sind allgäuer Kässpatzen doch auch viel schmackhafter als spanische Paella... ;-)

Meine Meinung:
Während meines Allgäuurlaubs im vergangenen Sommer wurde mir die Regionalkrimireihe um Kommissar Kluftinger empfohlen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits den Regionalkrimi Rosskur: Ein Allgäu-Krimi (Allgäu-Krimis) von Jürgen Seibold gelesen. Dieser war zwar nicht schlecht, hat mich aber nicht gerade "umgehauen". Der Gedanke, einen Krimi zu lesen, dessen Handlung an einem Ort spielt den man selbst kennt, gefiel mir jedoch. Folglich kaufte ich mir "Milchgeld", den hochgelobten ersten Teil der "Kluftinger-Reihe" von Volker Klüpfel und Michael Kobr, die man wohl als Mischung aus Krimi und Parodie auf die "Einheimischen" betrachten kann. Ob einem diese Art Lektüre gefällt, scheint jedoch Geschmacksache zu sein. So zumindest interpretiere ich die vorab eingestellten Rezensionen anderer Leser/innen. Einige lieben den "Klufti", andere wiederum hassen ihn regelrecht. Ich für meinen Teil fand, dass der Roman "Milchgeld" doch einige Längen aufwies. Gefallen haben mir aber die Eigenheiten des Kommissars, seiner Kolleg/innen, Freunde, Feinde und Familie. Es kommt zuweilen zu einigen wirklich witzigen Situationen. Letztlich komme ich zu der Bewertung von 3 Sternen ("Es geht halt so..."). Ob ich auch die folgenden Fälle des Kommissar Kluftingers lese, habe ich noch nicht endgültig entschieden. Ich könnte mir jedoch vorstellen, nachdem etwas Zeit vergangen ist, dem zweiten Fall Erntedank: Kluftingers zweiter Fall noch eine Chance zu geben. Für Leser/innen, die die komplette Kluftinger-Reihe interessiert, ist hier die Liste aller bisher erschienenen Fälle:

Fall 1 - Milchgeld. Kommissar Kluftingers erster Fall
Fall 2 - Erntedank: Kluftingers zweiter Fall
Fall 3 - Seegrund: Kluftingers dritter Fall
Fall 4 - Laienspiel: Kluftingers vierter Fall
Fall 5 - Rauhnacht: Kluftingers fünfter Fall
Fall 6 - Schutzpatron: Kluftingers sechster Fall
Fall 7 - Herzblut: Kluftingers neuer Fall

Fazit:
Regionalkrimi, der weniger von Spannung als vielmehr von der parodistischen Darstellung seines Kommissars lebt. Wer es eher blutrünstig mag und detaillierte Beschreibungen der Hauptprotagonisten und Handlungsorte verabscheut, ist mit der Kluftinger-Reihe nicht gut beraten. Und obwohl ich die allgäuer Lebensart, die Allgäuer selbst, und auch die Gegend wirklich gern mag, war mir weder der Kluftinger gänzlich sympathisch, noch konnte mich der Mordfall wirklich überzeugen... :-(
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am 8. August 2015
Eigentlich hatte ich das Buch nur als Füllartikel bestellt, um die Versandkosten zu reduzieren. Zum Glück habe ich doch mal reingelesen. Spätestens seit Günter Grass / Blechtrommel weiß ich, dass Bücher nicht mit jedem Satz fesseln müssen. Insofern stört mich die bisweilen auftretende, sagen wir mal geringe Aktionslastigkeit nicht. Das Buch ist in weiten Teilen erfrischend, sehr witzig und hat mich außerordentlich positiv überrascht. Auch wenn meine Erwartungshaltung von Anfangs Null im Laufe des Buches erheblich gestiegen war, konnte mich der weitere Verlauf keineswegs enttäuschen. Daher volle Punktzahl.
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am 26. Juli 2016
Ich habe vorher die Verfilmung gesehen, daher war ich vom Ablauf etwas irritiert. Man sollte wirklich zuerst das Buch lesen, insbesondere da hier auch die Denkvorgänge mit zu verfolgen sind. Ich habe die bisherigen 8 Krimis nicht der Reihenfolge nach gelesen, finde aber den Erstling ausgesprochen ansprechend. Spannung und Humor halten sich die Waage.
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am 9. Mai 2012
Viel wurde von Kluftinger und Milchgeld geschrieben, und ich kann (fast) jede Rezension verstehen, ob gut oder schlecht. Denn die Kluftinger Romane sind einfach anders. Ich habe auch ein etwas anderes Buch erwartet, mehr Krimi, mehr Spannung, und irgendwie musste ich mich schon ziemlich anfreunden mit dem Buch, aber ich muss gestehen, Kluftinger wächst einem (spätestens) ab dem zweiten Buch (das ich gerade lese) ans Herz. Seien wir mal ehrlich, sind wir nicht alle ein wenig wie Kluftinger?! Spießig, dickköpfig, aber im Herzen weich und verletzlich?! Normalerweise lese ich Krimis um des Falles, wer war der Mörder, wie wird ermittelt, das ist bei den Kluftinger Büchern nicht das Wichtigste. Ich lese sie aber gerne, weil ich die "Stories" zwischen den Ermittlungen zum Schießen finde, ob Annegret, Martin Langhammer, oder sonstwer. Was manche als Langweilig ansehen, ist für mich schon liebevoll, aber ich kann verstehen, wenn man zu dieser Art von Bücher nicht so den Zugang findet.

Fazit: Wer Kluftinger nur wegen seiner Krimileidenschaft lesen will, wird wahrscheinlich ettäuscht, wer gerne in Büchern das Zwischenmenschliche schätzt und sich auf Kluftinger einlässt, der wird seinen Spass haben....
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am 6. Juni 2015
Kluftinger gibt es jetzt schon einige Jahre, doch ich habe erst vor 2 Jahren meinen ersten Klufti gewagt.
Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es überhaupt kein Wagnis war! Manchmal ein wenig wie der deutsche Columbo macht der kommissar im Allgäu seine Sache wirklich ausgesprochen gut. Der Fall ist gut durchdacht, der Täter nicht offensichtlich und auch vom Privatleben und Umgang der Hauptpersonen wird immer mal wieder erzählt (Nebengeschichte sozusagen). Das setzt sich in den Folgebänden übrigens so fort.
Noch während der erste gelesen wurde, habe ich Erntedank nachbestellt und bin mittlerweile bei Band 6 angekommen.
Wer Krimis mag, unbedingt mal ausprobieren.
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am 31. Januar 2017
Ich bin Fan von guten Krimis und guten Hörbüchern. Kluftinger wurde mir empfohlen, also habe ich das Hörbuch gekauft.
Es ist leider so schlecht und langweilig gelesen, dass ich es nach einer CD eingepackt und einem Fan geschenkt habe...schade, Fehlbesetzung!
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am 14. März 2010
Den bereits vielen Rezensionen habe ich inhaltlich nichts hinzuzufügen.

Allein zur Hörbuchversion (3 CD und 229 Minuten) sei angemerkt, dass die "Kluftinger"-Audiobücher eine "Autorenlesung" von Volker Klüpfel und Michael Kobr sind. Doch genau genommen ist diese Lesung eher ein angedeutetes Hörspiel, eine "Krimilesung" mit zwei Sprechern, die sich die verschiedenen Rollen und den Erzähler" aufteilen - so jedenfalls das Konzept der Autoren.

Wie bereits beim fünften Fall "Rauhnacht" und bei Hörbüchern anderer Literaten angemerkt, sind Autoren nicht immer gut beraten, ihre Werke selber vorzutragen. Besser man ließe die "Kluftinger"-Kriminalromane von einem professionellen Schauspieler vorlesen - ich denke dialektal zum Beispiel an Dieter-Werner Steck - oder gar als Hörspiel produzieren.

Ansonsten aber durchaus klassische Krimikost.
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am 14. Februar 2016
Die Story an und für sich ist ganz nett und hörbar. Ich dachte erst, das sei eine gute Idee, wenn die Autoren selber lesen, so wie ich das von Jörg Maurer kenne. Leider sind die beiden hier nicht in der Lage unterschiedliche markante Stimmlagen mit Wiedererkennungswert für die einzelnen Personen darzustellen. Aber noch viel schlimmer finde ich, dass sie versuchen ihr purgiertes "Hochdeutsch" mit einzelnen MundartBrocken zu spicken. Wenn es also "allgemeinverständlich" sein soll, dann bitte eben konsequent. Ich denke aber, dass das eine Herabwürdigung unserer norddeutschen Mitbürger ist, wenn man voraussetzt, dass diese keinen Dialekt verstünden. Das ist doch Unsinn, die Süddeutschen verstehen die norddeutsche Zunge doch auch und die sind sicher nicht alle gescheiter. Warum dann nicht einzelne Personen im Dialekt lassen, wenn schon die direkte Rede gewählt wird. Insgesamt war das also für mich mehr Ärgernis als Genuss.
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am 27. November 2011
In Milchgeld macht der Leser seine erste Begegnung mit dem schrulligen Allgäuer Kommissar Kluftinger. Man erfährt von seinen Vorlieben zu Kasnocken und Zwetschendatschi, seiner "Haßliebe" zur Musikkapelle, deren Mitglied er natürlich auch ist. Lernt seine liebenswerte Ehefrau kennen.
Dann passiert ein Mordfall in seinem Rayon, wo doch genau er es so mag, wenn er es mit Morden und Leichen zu tun hat. Der Fall dürfte ziemlich komplex und verstrickt sein, zieht sich hinein in die Milchwirtschaft.
Sehr guter Erstlingsroman des Schriftstellerduetts Küpfel/Kobr!
Als guter Einstieg für die nachfolgenden Romane, vor allem "Erntedanke"! (5 Sterne)
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am 16. Dezember 2015
Das ist ein Krimi, den man getrost am Tag und in der Nacht lesen kann. Gemütlich, ortsverbunden und auch etwas spannend. Eine sehr menschlicher, aber sauberer Krimi, will sagen, hier gibt es keine sadistischen, quälerischen oder Gewaltdarstellungen. Hier geht es um das Kombinieren und Nachdenken eines Kommissars, der ein ganz normaler sympathischer Mensch ist. Ich werde aus dieser Reihe noch viele Krimis lesen.
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