flip flip Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle MusicUnlimited AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
43
3,9 von 5 Sternen
Der Ruf der Highlands
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,95 €+ 3,00 € Versandkosten


VINE-PRODUKTTESTERam 6. August 2015
Lili Cambpell lebt im Jahre 1920 in Edinburgh und unterrichtet dort an einer Mädchenschule. Ihr Glück scheint perfekt, als der Vater ihrer Lieblingsschülerin Isobel sich in sie verliebt und ihr einen Heiratsantrag macht. Die uneheliche Tochter einer Köchin nimmt nach kurzen Zögern den Heiratsantrag des verwitweten Baronet Niall Munroy an und zieht mit ihm in die Highlands auf sein Anwesen. Was Lili allerdings nicht ahnt: Die wohlhabenden Munroys und die McKenzies liegen seit Jahrzehnten im Dauerstreit und diese Fehde droht ihre junge Liebe zu zerstören.

Kaum hat Lili den Heiratsantrag von Niall angenommen, stirbt ihre Mutter und in deren Nachlass findet Lili Informationen über ihren Vater. Dieser war ein McKenzie und somit der Todfeind der Munroys. Trotz dieses Geheimnisses reist sie mit Niall in die Highlands, doch auch hier ist Lili umgegeben von Geheimnissen. Über ihre Vorgängerin Caitlin, die auf rätselweise Art starb, macht die Familie Munroy nur Andeutungen, von Niall erfährt Lili fast nichts. Und auch mit den Gründen der Fehde hält sich die Familie bedeckt, nur der unbändige Hass auf die McKenzies schlägt ihr allenthalben entgegen.

Amy Cameron erzählt die Geschichte von Lili in einem rasanten Tempo, praktisch in jedem Kapitel bahnt sich eine Katastrophe an, Teilgeheimnisse werden preisgegeben und die Zwietracht zwischen den Familienangehörigen der Munroys geben auch ständig Rätsel auf. Deren Erzählungen enden fast immer in Halbsätzen, aus denen Lili sich einiges zusammenreimt. Eine Verbündete findet sie in Großmutter Mhairie, die jedoch von ihrer Familie als verrückt erklärt wird.

Nach und nach offenbaren sich die Familiengeheimnisse, die Story entwickelt sich wendungsreich und sehr unterhaltsam. Auffallend ist der Schreibstil von Amy Cameron, der keiner Zeitepoche zuzuordnen ist und die Geschichte sich somit durchaus auch rund 50 Jähre später hätte abspielen können. Ihre Erzählweise ist jederzeit packend, bildhaft und farbenprächtig. Stellenweise aber auch ein wenig seicht und den Ausgang der Geschichte kann man sich recht früh auch schon denken. Allerdings ist der Weg dahin jederzeit unterhaltsam. Und auch die Charaktere sind liebenswert und detailreich gezeichnet, stellenweise überraschen sie auch ein wenig.

Fazit: Eine temporeiche und somit schnell zu lesende Geschichte mit viel Dramatik und sympathischen Charakteren.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. April 2014
Eins der schlechtesten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Zur Story selbst wurde schon viel gesagt. In meinen Augen war sie zu konstruiert, zu übertrieben, die Liebesgeschichte war meiner Meinung nach keine. Das "Happy End" wirkte künstlich herbeigeführt. Die Dialoge waren hölzern und, pardon, die meisten Personen, speziell die Protagonisten, einfach dämlich.

Ganz schrecklich fand ich die Sprache und wie die Autorin versucht, dem Leser Dinge, besonders die Gefühle der Charaktere, zu erklären. Nämlich mit dem Holzhammer. Immer so dass man sie am liebsten schütteln möchte. Die Schwarzweißmalerei (die Guten sind nur gut, die Bösen natürlich nur böse) und die ständigen rhetorischen Wiederholungen tun ihr übriges, um einem den Lesegenuss zu verleiden.

Im Gegensatz zu einigen anderen Rezensenten fand ich den Mittelteil noch am gelungensten. Ich hätte lieber mehr über die Geschichte der Großmutter gelesen, als über Niall und Lili. Alles in allem keine gelungene Highlandromanze und die Fortsetzung werde ich mir schenken.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juli 2012
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und habe mich die ersten 200 Seiten lang gefragt, ob die Dame aus Aberdeen wirklich so schreibt, oder jemand das so blöde übersetzt hat (ersteres).

Die Geschichte an sich passt auch gut in ein zweistündiges Fersehdrama für Menschen wie mich, die Sonntag abend noch seichte Bedüselung und die Idee einer dramatisch aber letztendlich heilen Welt haben wollen, doch dafür ist das Ende auf 2 Seiten (insg.480 Seiten)zu aprupt.

Egal wie flach und vorurteilsvoll die Geschichte ist, sie könnte durch gute Erzählung gerettet werden. Die Autoring benutzt leider nur Klichees und wörteliche Rede, ohne ein einziges Mal zu beschreiben. Wenn die Menschen nicht gerade reden/streiten, dann denkt die Helding nach und alles ist für den Leser vorverdaut, sodass man gar nicht mitdenken, sondern nur lesen muss. Nun fühlt sie das, jetzt fühlt sie jedes und wieder ein Gespräch, indem alle direkt sagen, was sie denken - oder eben Halbsätze sprechen, die so offensichtlich mit dem Schild "Hinweis" wedeln, dass sie mir sofort auf die Nerven gingen.

Ich weiß, dass Erschaffen schwerer ist als zerstören, aber der Lektor dieser Autorin sollte sie schleunigst zu einem Uni-Schreibkurs schicken!

Zugegebenermaßen habe ich das Buch in 3 Tagen gelesen, aber es war ein Geschenk und ließ sich in eins runterlesen.

Wer so etwas mag- nur zu; wer Anspruch hat, sollte sich ein anderes Buch kaufen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juni 2012
Ich habe das zweite Buch zuerst gelesen und wollte daher wissen, wie die Geschichte begonnen hat.
Anfang des letzten Jahrhunderts lernt die aus einfachen verhaeltnissen stammende Lehrerin Lili den Vater ihrer Lieblingsschülerin isobell in Dublin kennen. Sohn nach dem zweiten treffen macht ihr der highlands Baron Neill einen Heiratsantrag und nachdem plötzlich Lilien Mutter verstirbt, nimmt sie den Antrag des Mannes an, den sie kaum kenn und folgt ihm in die schottischen highlands. Immer mehr erkennt Lilie, dass ihr zukünftiger Mann jaehzornig ist und in seinem Zorn von Mutter und Bruder unterstützt wird.
Nur Neills Großmutter und sein Cousin Dusten machen Lilien leben erträglich.
Alsein Nachfahre der Mackenzies auftaucht, wird Lilie mit der clanfehde konfrontiert und entdeckt dabei Parallelen zu ihrer unehelichen Herkunft.
Sehr spannend und in sich schlüssig. Der zweite Band ist nicht weniger lesenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. April 2012
Inhalt:
Edinburgh, 1913: Die junge Lili Campbell ist Lehrerin an einem Internat für Mädchen aus dem Hochland. Bei einem Schulfest begegnet sie dem Vater von Isobel, Niall Munroy, der ihr sofort gefällt. Niall fragt Lili, ob sie ihn heiraten möchte, doch sie lehnt zuerst ab, da sie sich kaum kennen. Nach dem Tod ihrer Mutter nimmt sie seinen Antrag jedoch an und er stellt sie Weihnachten seiner Familie vor. Lili hatte jedoch nicht damit gerechnet, dass ihr von seiner Familie so viel Feindseligkeit entgegen schlagen würde und sie wundert sich darüber, dass sie immer wieder danach gefragt wird, wer ihre Eltern sind. Lilis Mutter hatte ihr nie viel über ihren Vater erzählt, doch als Lili die Sachen ihrer Mutter durchsieht, findet sie heraus, das ihr Vater ein gewisser Gordon Mackenzie war. In Gegenwart seiner Familie verhält sich Niall auch plötzlich ganz anders und er kommt Lili ganz fremd vor. Die einzigen Menschen, die sie ohne Vorbehalte mögen sind Isobel, Dusten, Nialls Cousin und deren Großmutter Mhairi. Nach und nach findet Lili heraus, wieso Nialls erste Frau Caitlin sich umgebracht hat und was es mit der Fehde zwischen den Munroys und den Mackenzies auf sich hat. Soll sie Niall sagen, dass sie ebenfalls zu den verhassten Mackenzies gehört oder ist der Hass einfach zu stark und würde alles zerstören?

Meine Meinung:
Ich bin etwas unentschlossen, was ich von diesem Buch halten soll. Auf der einen Seite gefiel es mir wirklich gut, da die Geschichte mich angesprochen hat, aber auf der anderen Seite kann ich nicht verstehen, wie Lili jemanden wie Niall heiraten kann. Den Aufbau des Buches fand ich manchmal etwas verwirrend, da im Prolog zuerst von einem Mord eines Schotten berichtet wird, dann ein Teil von Lilis Geschichte folgt, das Buch dann zu Mhairis Erlebnissen springt und danach wieder zu Lili wechselt. Die meisten Charaktere sind auch eher schwarz oder weiß und man kann meistens schon vorher erahnen, was für Entscheidungen sie treffen werden. Von der Geschichte kann man das Gleiche sagen, da man sich schon von dem Zeitpunkt, an dem man die Geschichte von Caitlin erfährt, denken kann, dass Lili das Gleiche widerfahren wird. Trotzdem ist das Buch gut geschrieben, auch wenn es an manchen Stellen etwas kürzer sein könnte.

Fazit:
Ein nettes Buch, von dem man aber nicht zu viel erwarten sollte.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. März 2012
Trotz der Parallelen zu Romeo & Julia, war dieses Buch doch sehr überzeugend. Meiner Ansicht nach hat es auch gleich mehrere Aspekte, die sich als besonders lesenswert hervortun. So zum Beipiel die exelent gelungene Darstellung Schottlands. Man ist dabei und direkt vor Ort. Ich war kurz davor meine Koffer zu packen und es mir mit eigenen Augen anzusehen. Selten habe ich solche Darstellungen als so gelungen empfunden. Dann die Familien- Saga. Hier hätte man in der Tat ein ganz eigenens Buch anlegen können. Es war faszinierend und überzeugend in einem. Dazu die Geschichte der Liebenden, die zwischen zwei Fronten kämpfen müssen ohne sich aus den Augen zu verlieren. Das Ende ist nicht ganz das, was man erwartet, doch gerade das empfand ich als überzeugend. Hier weicht es von den übrigen Varianten ab.

Ein Buch, dass ich bedingungslos empfehlen kann.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Januar 2012
Mir geht es wie Rezentien Tolpan. Die Geschichte hat mich ÜBERHAUPT nicht angesprochen. Total langweilig. Ich weiß gar nicht, warum die Story 1913 spielt, nur, um den ungeliebten Ehemann dann in den Krieg zu schicken und auf "elegante Romanart" loszuwerden??? Ich weiß auch nicht, warum die Autorin die Kapitel des Romans nach Tagen unterteilt, für den 23.12.19143 dann aber geschlagene 7 Kapitel aufwendet. Man weiß sofort, wer "gut" und "böse" ist und direkt vonn Beginn an ist klar, dass es zwischen Lili und Neill kein Liebe gibt. Wie öde. Das hält man nicht bis zum Ende durch. Ich rate vom Kauf dieses "Bestsellers" (???) ab.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Januar 2012
Nach dem Prolog und dem ersten Abschnitt, den man sich hier bei vorablesen zu Gemüte führen konnte,
könnte es eigentlich spannend weitergehen, die unehelich geborene Lili entdeckt zum Beispiel, dass die Dinge, die ihre Mutter ihr über ihren schottischen Vater erzählt hatte so nicht stimmen. Isobel, die ihre Lehrerin vergöttert hatte, lehnt sie nun auf einmal ab. Lili selber hat damit zu kämpfen, dass Niall ein Geheimnis um seine verstorbene Frau macht. Und die Familie Munroy ist ebenfalls alles andere als begeistert, nur die schwarzen Schafe Vetter Dunsten und Großmutter Mhairie erscheinen sympathisch, wenn auch etwas undurchschaubar.

All dies würde Zündstoff genug für eine fesselnde Geschichte geben, aber zu meinem Leidwesen zieht sich die Handlung ab da meiner Ansicht nach unnötig in die Länge.

Lili ist abwechselnd hingerissen von und dann wieder verärgert über ihren Verlobten, statt aber auch mal aufzubegehren, erscheint sie mir meist als langweiliges graues Mäuschen. Hin und wieder muckt sie ein wenig auf, Niall benimmt sich wieder und ich hatte das Gefühl, jetzt tut sich was' Pustekuchen, das war's dann auch schon wieder.

Der Leser erfährt etwas über den Hass zwischen den Clans Munroy (Nialls Familie) und den Makenzies und auch ein Wenig darüber, dass Nialls erste Frau Caitlin wohl eine geborene Makenzie war.

Außer dauerndem Gestreite der Familienmitglieder, ein paar Gehässigkeiten seitens einer Lady, die sich Hoffnungen auf Niall gemacht hatte und einem kleinen bisschen Spannung durch das Entdecken des Tagebuchs Caitlins durch Lili passiert aber eigentlich nichts' ewig lang, bis Seite 287. Dazu kommt dann noch etwas Unlogik: Isobel, die Lili seit dem Heiratsantrag Lili ja dermaßen ablehnte, dass nicht das geringste Gespräch möglich war, ist von jetzt auf nachher wieder total begeistert von ihr und Lili nahezu ihre einzige und wichtigste Bezugsperson. Jawoll, wie im richtigen Leben (Achtung, Ironiemodus!)

SEITE 287 BIS 367 ' DER ZWEITE TEIL
-----------------------------------------------------

Jetzt wird's richtig gut und wenn der ganze Roman so gewesen wäre, bekäme er von mir 5 Sterne. Die Autorin geht weiter in die Vergangenheit nach 1850 zurück und erzählt nun die Geschichte Mhairies (man erinnere sich: Nialls Großmutter, das schwarze Schaf, das von der Familie für verrückt erklärt wird). Es passiert was, die farbigen Schilderungen, die man aus dem Prolog kennt, fesseln endlich wieder. Ich möchte euch nichts Genaueres über die Handlung dieses Abschnitts erzählen, aber kann euch sagen, dass er eine spannende Highland-Saga im besten Sinne darstellt.

TEIL DREI
------------

Zurück im Jahre 1914 bleibt es zwar nicht ganz so spannend, aber immerhin besser als im ersten Teil des Romans. Da ich gegen Ende von der Handlung nicht mehr viel verraten möchte ' es könnte ja sein, dass der eine oder andere (oder eher 'die' eine oder andere) das Buch gerne noch selber lesen will), aber soviel sei gesagt: mit dem Hintergrundwissen des vorherigen Abschnitts kann man das Kommende besser nachvollziehen, Lili entwickelt sich endlich und nimmt die Dinge in die Hand, auch in Hinblick auf ihre eigene Herkunft. Die Sache kommt endlich ins Rollen und ich war beim Lesen voll dabei.

Nur der Schluss' der hat mir wieder eines vor den Latz geknallt. Ich liebe ja Happy Ends und bestehe auch darauf *g*, aber was hier geboten wird, um die Geschichte gut ausgehen zu lassen, das wird auf den letzten paar Seiten regelrecht an den Haaren herbeigezogen. Es kommt einem so vor, als würde im Hauruck-Verfahren noch schnell alles zum Positiven hin gedreht, weil Frau Cameron für den ersten Teil zu lange gebraucht hat und nun schnell fertig werden muss. Andersrum wäre besser gewesen.

FAZIT--------

Kann ich 'Der Ruf der Highlands' empfehlen? Wie viel Sterne gebe ich?

Ich will den Roman nicht komplett verdammen, denn er hatte durchaus seine Highlights und für einen Erstling ist er nicht schlecht ' der Autorin würde ich eine zweite Chance geben und nicht sagen: 'Nie wieder einen Cameron.' Andererseits waren lange Abschnitte höchstens lesbar, aber keinesfalls richtig spannend oder fesselnd. Eine Kaufempfehlung gebe ich daher nicht, es sei denn, ihr findet das Werk mal für 2 Euro auf einem Grabbeltisch und braucht auf die Schnelle etwas für den Urlaub. Dementsprechend gibt es auch nicht mehr und nicht weniger als die goldene Mitte, nämlich drei Sterne dafür.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. November 2011
Lili Cameron wächst als Tochter einer Köchin in Edinburgh auf. Ihren Vater kennt sie nicht und ihre Mutter erzählt nur wenig über den Mann, der schon starb bevor Lili geboren wurde. Dank der Arbeitgeber ihrer Mutter hat Lili eine gute Ausbildung erhalten und arbeitet nun als Lehrerin in einem Mädcheninternat. Zu ihren Lieblingsschülerinnen gehört Isobel, die ein seit dem Tod ihrer Mutter ins Internat geht. Als zur Schulaufführung Isobels Vater Sir Niall Munroy vorbeikommt, ist Lili fasziniert von diesem galanten Mann und kann ihr Glück kaum glauben, als er ihr Aufmerksamkeit schenkt. Doch die gegenseitige Zuneigung scheint noch weiter zu gehen, denn Niall bittet Lili seine Frau zu werden ...

Rein von der Inhaltsbeschreibung her hörte sich "Der Ruf der Highlands" eigentlich recht interessant an. Es muss nicht immer anspruchsvolle Literatur sein und manchmal lese ich auch ganz gerne einen historischen Liebesroman. Bücher über die Highlands sind besonders seit der Reihe von Diana Gabaldon erfolgreich und so sahen wohl auch Amy Cameron und ihr Verlag Potenzial in einem weiteren Highlandroman.
Doch leider bietet der Roman neben sehr stereotypen Figuren und etlichen Klischees nur sehr wenige neue Ideen. Dazu noch ein von Adjektiven nur so strotzender Schreibstil und ein von den ersten Seiten an vorhersehbarer Handlungsbogen. Das kann ich leider nicht als gelungen bezeichnen. Die Figuren waren mir aufgrund fehlender Facetten nicht sonderlich sympathisch und auch die Grundidee von "Der Ruf der Highlands" entspricht nun mal "Romeo und Julia" in diversen bekannten Variationen. Als sehr leichte Urlaubslektüre ist der Roman noch vertretbar, doch sollten nicht zu große Ansprüche an die Handlung und Ausdrucksweise gestellt werden. Ich kann "Der Ruf der Highlands" daher nur sehr bedingt weiter empfehlen und rate lieber zu Büchern von Susanna Kearsley oder Kate Morton.

Eine Fortsetzung ist unter dem Namen "Die Rose der Highlands" bereits erschienen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Oktober 2011
Lili Campbell, eine junge Lehrerin an einem Internat in Edinburgh, ist glücklich mit ihrer Arbeit. Als sie bei einer Schulvorführung den Vater ihrer Lieblingsschülern Isobell kennenlernt, ist sie sofort von ihm angetan. Und er scheint sie auch zu mögen, denn bereits am nächsten Tag macht er ihr den Hof. Lili lehnt dieses zunächst ab, da er Baron und sie nur die Tochter einer einfachen Köchin ist, doch am Ende kommt sie mit ihm in die Highlands. Bis hierin scheint alles gut zu sein, doch in ihrem neuen Zuhause angekommen, lernt sie ihre zukünftige Familie kennen. Alle sind sehr kühl und distanziert zu ihr und scheinen Geheimnisse zu haben, die Lili nicht erfahren soll'

Was für ein Buch! Ich bin ganz schwer begeistert von dieser Familiensaga. Erst einmal ist schottische Kulisse sehr schön gewählt und dann ist diese Geschichte unheimlich spannend geschrieben. Ich hatte wirklich Probleme das Buch zur Seite zu legen, da ich ständig wissen musste wie es mit Lili weitergeht. Denn die Geheimnisse der Familie sind schon sehr mysteriös. Was mir auch gut gefallen hat, ist eine große Rückblende in der Mitte des Buches. Dort wird aus der Sicht der heutigen Großmutter berichtet. So bekommt man als Leserin einen besseren Eindruck vom Leben und von den Geschehnissen in der Familie.
Ein wirklich spannendes und gut geschriebenes Buch, perfekt für stürmische Herbsttage.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken