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am 30. April 2017
Wie alle Bücher von Stephan Harbort habe ich auch auch dieses Buch verschlungen. Mittlerweile kenne ich alle Bücher von ihm und hoffe, dass es bald ein neues gibt. In diesen Büchern lernt man viel von der Psyche eines Serienmörders und ich kann nur jedes einzelne Buch empfehlen.
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am 30. August 2010
Sehr detaillierte Fallbeschreibungen der seltenen Fälle, in denen Frauen töten. Zwischendrin immer wieder etwas Statistik und Hintergrundinformationen. So lernt man z.B. auch, dass Frauen aus ganz anderen Gründen morden, als Männer und auch andere Methoden anwenden - und viel später entdeckt werden (gilt insbesondere für Serientäterinnen).
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am 2. April 2012
Eines vorweg: Die mir vorliegende Auflage ist die 2., vom November 2010, und sie ist nicht mehr aktuell. Der Fall des "Phantoms von Heilbronn" ist längst gelöst, aber das findet leider keinen Eingang in das Buch.
Hier wäre eine Neuauflage nötig und würde die Glaubwürdigkeit erhöhen!
Deshalb ziehe ich auch einen Stern ab.

Davon abgesehen bietet das Buch aber interessante Einblicke in verschiedene Fälle, bei denen Frauen entweder ihre Babys töteten, ihre Liebhaber oder Patienten - manchmal sogar reihenweise.
Die Fälle werden anhand von Gerichtsakten, Gutachten, Protokollen, Tatortbefundberichten und seriösen Pressemitteilungen rekonstruiert und lesenswert aufbereitet.
Jedem Kapitel wird eine ausführliche Analyse der Täterinnenpersönlichkeit angehängt, was die einzelnen Taten noch unheimlicher werden lässt. Erfährt man doch so, dass hier nicht abartige Monster am Werk waren, sondern Frauen, die ihre eigenen - fehlgeleiteten - Lösungen bestehender sozialer Probleme suchten.

Fazit:
Bekäme das Buch eine Neuauflage, so würde ich es uneingeschränkt empfehlen; aber auch so ist es lesenswert für all jene, die sich für die Hintergründe verschiedener Taten interessieren und nicht nur für die Oberfläche, die wir aus den Medien kennen.
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am 5. Januar 2013
Tötungskriminalität ist vornehmlich Männersache. Wenn Frauen morden, verstoßen sie gegen den gesellschaftlichen Kodex, Leben zu schenken und zu bewahren, sie sind nicht nur Rechtsbrecherinnen, sondern auch böse. Daher eignen sie sich vorzüglich als Hassobjekte. Die bedeutenste Abweichung ergibt sich jedoch aus der unterschiedlichen Motivlage. Wärend Männer häufig morden, um ihre Opfer zu beherrschen und zu vernichten, töten Frauen, um sich nicht beherrschen oder vernichten zu lassen.

Ungeachtet der neuen Erkenntnisse zur "unbekannten Serientäterin" handelt es sich um ein außergewöhnlich fakten- und emotional reiches Buch. Stephan Harbort gibt auch fundierte Schilderungen zu "Babymord", "Mord aus Habgier" und "Mord an Patienten". Ich möchte jedoch näher eingehen auf den Mord am Ehemann (Intimizid). Die Taten sind (wie alle anderen) zunächst völlig unverständlich. Das wirklich Spannende ist: Harbort gibt die Vernehmungsprotokolle wieder, er lässt die Täterinnen zu Wort kommen. Damit erschließt sich, wenn auch kein Einverständnis, so doch ein Nachfühlen der Drucksituation, unter der die Frauen standen.

'Elfriede Grüne': "Man muss verstehen, dass mein Mann mich als selbstverständliches Eigentum ansah... Nichts ließ er von mir zu Wort kommen. Er war da, war mein Ehemann, hatte seine Rechte, fertig. Ich war verzweifelt, ich wurde unglücklich, zerrissen. Ich fand mich so herabgewürdigt, so eingesperrt. Es war furchtbar. Ich zitterte vor jedem Abend."

'Christa Lehmann' hat zeitlebens einstecken müssen, konnte sich nicht entfalten. Als sie zwei Jahre ist wird ihre Mutter in die Psychiatrie eingewiesen. Der Vater verbietet, die Mutter zu besuchen, er schlägt sie. Später wollte sie endlich eine eigene Familie. Doch die als Befreiung gedachte Ehe wird zu einem neuen Gefängnis. Bereits am Hochzeitsabend schlägt sie ihr Ehemann. Die Ehe ist ein einziges Krisengebiet: "Ich hatte eine solche Spannung in mir. Weil ich nicht heulen konnte, hat sich alles verkrampft. Dann habe ich es nicht mehr ertragen". Ihr gehbehinderter Mann arbeitet nur gelegentlich, trinkt dafür aber regelmäßig und verjubelt das wenige Geld. "Ich habe von morgens bis abends gearbeitet. Mein Mann hat sich um nichts gekümmert. Ich konnte für meine Kinder nicht sorgen."

Harbort wertete Gerichtsakten und Gutachten aus. Danach gibt es zwei typische Charakteranomalien, die jedoch nur selten Krankheitswert haben. Am häufigsten wurde eine ungelöste Selbstwertproblematik festgestellt. Das positive Selbstempfinden ist nur schwach ausgeprägt. Vorstellungen der eigenen Minderwertigkeit dominieren den Alltag.

Betrachtet man die Lebenswege der Mörderinnen, werden oft Deformationen in der Kindheit deutlich. "Sie wird von ihren Eltern nur akzeptiert, wenn sie sich wunschgemäß verhält, still, anspruchslos, unauffällig" (naturgemäß gibt es viele problematische Kindheiten, von denen jedoch der überwiegende Teil keine Gewalttätigkeit entwickelt). Doch stellen sich die Fragen: Kann die in der Kindheit entwickelte Stumpfheit/Vernachlässigung der eigenen Person unter ungünstigen Umständen eine Gefühllosigkeit gegenüber anderen Menschen bewirken? Welchen Druck kann die Negation der eigenen Persölichkeit erzeugen? (Weiterlesen, Verlust der Selbstliebe: Alice Miller: Das Drama des begabten Kindes; Aufwachsen in dysfunktionalen Familien: Robin Norwood: Wenn Frauen zuviel lieben).

Damals konnte man eine Ehe nicht gegen den Willen des Mannes auflösen. Desweiteren hatte der Mann sowohl die Entscheidungsbefugnis für alle Angelegenheites des Paares als auch über die Tätigkeit der Frau (ich bin entsetzt, dass diese Gesetze vor kaum mehr als dreißig Jahren abgeschafft wurden!). Leider sind mir einige Scheidungen aus der Zeit bekannt. Der Leidensdruck der Frau musste zunächst unerträglich werden, bis überhaupt an Scheidung gedacht wurde. Im Gegensatz zum Mann hatte die Frau tatsächlich Konsequenzen zu fürchten, sie konnte sich oft nicht versorgen (häufig war sie Hausfrau) bis hin zum Verlust der Kinder. Mir sind Frauen bekannt, die diese schweren Drucksituationen nicht unbeschadet überstanden haben (sicher gibt es auch Männer, die unter einer Trennung leiden. Doch die einseitige Rechtssituation konnte damals großes Unheil bewirken).

Alles in allem: ein gelungenes Buch. Die langjährigen Drucksituationen, die erlebte Ausweglosigkeit der Frauen wird spürbar. Kein Reißer, sondern ein Durchdenken vieler Strukturen und Ansätze - Lesen!
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am 17. Januar 2013
In diesem Buch werden die Hintergründe von Tötungsdelikten, die von Frauen begangen werden, ausführlich erläutert. Besonders deutlich wird, dass Frauen nicht aus purer Mordlust zu ihren Taten gedrängt werden, sondern dass oftmals eine gedemütigte und vernachlässigte Seele hinter dem schlummert, was Schwäche, Verbitterung und Unterdrückung in kalte Berechnung und gefühlloses Handeln verwandelt.
Und hin und wieder sind es reine Selbstaggressionen, die plötzlich gegen andere verwendet werden, um Leben zu vernichten.

Neben den sehr sachlichen und klaren Berichten, welche sowohl Taten als auch Hintergründe und Motive erfassen, gibt der Autor auch immer wieder Anlass zum Nachdenken.

Ich empfehle dieses Buch jedem, der unvoreingenommen, objektiv und nüchtern in seelische Abgründe einsehen und die psychologische Komponente hinter dem Begriff Mord kennenlernen will.
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am 8. August 2013
Spannende Geschichten über authentische Kriminalfälle- Hintergründe, Protokollberichte usw. Wie alle Bücher von Stephan Habort ist dieses keine Ausnahme.
Aktuell sind eine Angaben natürlich nicht mehr, da es schon einige Jahre alt ist und einige der beschriebenen Fälle bereits gelöst sind. Aber die damals schon abgeschlossenen Fälle sind gut recherchiert und erzählt. Auch wird versucht ein menschlicher Zugang zu den Täterinnen herzustellen.

3 Sterne aufgrund der erforderlichen Neuauflage.
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am 6. August 2013
Das war wohl ein Fehlkauf. Leider habe ich mich durch die guten Rezensionen zum Kauf verleiten lassen. Die einzelnen Fälle sind schon durch etliche Fernsehdokumentationen ausreichend bekannt und dadurch war für mich kein einziger neuer Fall dabei. Außerdem war ich doch sehr verwundert als eine Serienmörderin vorgestellt wurde, die überall in Deutschland ihre Spuren hinterlassen haben soll. Mittlerweile ist ausreichend bekannt um wen es sich dabei handelt. Es ist die Dame mit den verunreinigten Wattestäbchen. Eine Fußnote zu diesem Thema habe ich aber leider nicht gefunden. Der Schreibstil von Stefan Harbort ist aber wie gewohnt ordentlich.
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am 14. Juli 2014
Alles eingehalten, Ware ok und pünktlich angekommen, gerne werde ich hier wieder bestellen!! Sollte ich wieder mal etwas brauchen, werde ich hier bestellen!
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am 14. Januar 2016
Auch hier gelingt es Stephan Harbort seinem Stil treu zu bleiben. Er blickt "hinter" die Fassade Mörderin die seltener als männliche Täter sind jedoch nicht weniger grausam und versucht hier auch Beweggründe menschlich zu aufzuzeigen- Gutes Buch
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am 5. Juni 2014
Diese Buch ist sachlich und neutral geschrieben worden. Als Aussenstehender war ich fasziniert wie und warum auch Frauen zu solchen Taten fähig sind.
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