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Kundenrezensionen

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am 22. Mai 2008
"Laienspiel" ist ein zweigeteiltes Buch. Zunächst soll dem Leser auf 250 Seiten, wie er später bemerkt, die heile Welt des Berufsalltags des Kommissars Kluftinger gezeigt werden, bevor dieser zu der Erkenntnis kommen muß, daß der internationale Terrorismus auch vor seinem Allgäu nicht halt macht.

Leider wird Kluftinger dazu immer wieder in Situationen gebracht, in denen er durch sich selbst, durch seine Lieben, Freunde und Bekannte oder auch simple Haushaltsgeräte zum Deppen gemacht wird. Zu Beginn noch witzig, wird es irgendwann zäh und auch grenzwertig: "Haben Sie was in der Hose oder freuen Sie sich so darüber, mit mir zu tanzen?"

Im weiteren Text sahen es die Autoren wohl aufgrund des Grundthemas Terrorismus auch für notwendig an, eventuelle Irritationen bei den Lesern zu vermeiden und zu betonen, daß "natürlich .. nicht jeder Muslim automatisch auch ein Gotteskrieger" ist. Dieser Satz ist zweifellos sehr richtig, aber dennoch muß ein seitenlanges ausführliches Gespräch dazu nicht unbedingt in einen Allgäu-Krimi.

Ab Seite 250 gewinnt dann die eigentliche Krimihandlung die Oberhand und das Buch ist für die verbleibenden 110 Seiten spannend und kurzweilig zu lesen. Auch wenn man sich nach dem furiosen Finale schon fragt, warum ein zu Allem entschlossener Terrorist sich überhaupt einen Ausweg offen lässt.

Fazit: ok für echte Kluftinger-Fans, alle anderen sollten vielleicht gleich auf Seite 250 einsteigen.
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am 5. Mai 2015
In diesem Fall muss Kluftinger mit dem BKA und seinem Kollegen Georg Bydlinski aus Österreich ermitteln, da sich im Allgäu hat sich ein Unbekannter auf der Flucht vor der österreichischen Polizei erschossen hat. Der Grund war angeblich ein geplanter terroristischer Anschlag. Der Kommissar muss nun schnellstmöglich erfahren, wo dieser Anschlag stattfinden soll; es stehen schließlich sehr viele Menschenleben auf dem Spiel.
In meinen Augen wirkt Bydlinski leicht arrogant und nimmt alles auf die etwas zu leichte Schulter - Also genau das Gegenteil von Kluftinger. Aber gerade diese Charakterzüge verleihen den gemeinsamen Szenen den nötigen Pep.

Nebenbei hat Kluftinger noch 2 andere kleine Probleme:
1. Der Tanzkurs, den er mit Erika und den Langhammers belegt. Wenn Kluftinger und Dr. Martin Langhammer aufeinandertreffen, dann ist für Humor gesorgt. Das Autorenduo zeichnet hier einige lustige Szenen, was ihnen gut gelungen ist finde ich.
2. Die Freilichtinszenierung der Freilichtbühne Altusried mit "Willhelm Tell": Schon allein die Vorstellung davon, wie der Kommissar im Tell-Kostüm aussieht bringt mir ein Schmunzeln. Auch seine Kollegen machen sich im Verlauf des Romans des Öfteren lustig über Kluftingers Auftreten.

Besonders hat mir die Szene gefallen, als Kluftinger bei der Mietwagenvermittlung einen rosa Smart mit "Manner" -Aufdruck bekommt und mit diesem nach Hause fährt. Letztendlich kauft er ihn ja dann, da sein geliebter Passat scheinbar geklaut wurde. Dieser Verlust macht Kluftinger übrigens schwer zu schaffen, wo er ihm doch schon 30 Jahre treue Dienste erweist. Den Diebstahl erwähnt er natürlich vor seiner Familie und den Kollegen mit keinem Wort.

Es hat mal wieder großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. V.a. weil die Kapitel durch Überschriften wie "Noch 2 Stunden 35 Minuten 58 Sekunden" getrennt sind. Dieser Cowntdown hat mich regelrecht gefesselt und mich ständig zum Weiterlesen verleitet.
Auch den Tanzkurs konnte ich mir richtig bildlich vorstellen und musste dabei oft lachen.
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am 14. Mai 2008
Obwohl dies der erste Kluftinger-Roman ist, den ich gelesen habe, kam er mir irgendwie vertraut vor: der kauzige Kommissar mit dem unsympathischen Chef und dem strebsamen Untergebenen, die Verbindung von Lokalkolorit und aktuellen Ereignissen, das Nebeneinander und Ineinander von Kriminalfall und Privatleben des Helden - eine von anderen Krimis her bekannte Mischung, die sich auch hier bewährt. Vor allem die lokale Verankerung ist durchaus stimmig, und auch sprachlich gibt es am Stil der Autoren wenig auszusetzen. Das Buch liest sich flüssig, und man hat es schnell durchgelesen, allerdings auch deshalb, weil man das Ende spätestens ab der Mitte schon ahnt und wissen will, ob es wirklich so ausgeht. (So war es jedenfalls bei mir.) Auch so kann man Spannung erzeugen.
Ein großartiges Werk ist der Krimi allerdings nicht. Dafür enthält er zu viele Klischees (z.B. über die Österreicher); überhaupt sind viele handelnde Personen mehr Karikaturen als interessante Charaktere. Sehr schablonenhaft sind auch die eingestreuten Gedanken über Religion und Gewalt. Die viel zu ausführlichen Schwänke aus dem Privatleben des Kommissars mögen eingefleischten Fans gefallen ("Ja, ja, so ist er halt, der Klufti!"), im Rahmen des Romans wirken sie allzu lächerlich. Sie nehmen so viel Raum ein, daß man das Thema "Terrorismus", das den Hintergrund des eigentlichen Falles gibt, fast vergißt. Ist Kluftingers Haß auf Dr. Langhammer wirklich interessanter als der Haß islamischer Konvertiten auf ihre Umgebung? Die Autoren scheinen dieser Meinung zu sein. Statt uns mit ihrem Helden zum Schuhkauf und in den Tanzkurs zu schicken, hätten sie vielleicht dem Altusrieder Amateurtheater mehr Raum einräumen sollen. Denn eine Aufführung von Wilhelm Tell und neuzeitlichen Terrorismus in der Handlung zu verbinden - das ist nun wirklich eine geniale Idee. Leider wird das Potential, das in dieser Konstellatin steckt, nicht wirklich ausgeschöpft.
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am 21. April 2014
Ich habe unter den "deutschen" Krimis bisher nichts gefunden, was ich wirklich überzeugt weiterempfehlen würde - habe aber in der Kluftinger Reihe witzige und spannende Unterhaltung gefunden. Ich habe mehrfach laut losgelacht was mir im Wartezimmer beim Doktor irritierte Blicke eingehandelt hat. (war mir aber Wurscht)
Ich habe alle bisher erschienenen Bücher mit Kommissar Kluftinger in Rekordzeit durchgelesen und hoffe sehr das die beiden Autoren nicht zu lange brauchen um ein neues Buch vorzustellen.
Kluftinger ist herrlich altmodisch, heimatverbunden, er liebt seine Familie und seinen Beruf. Er ist ein echtes Original, ist beruflich ein Durchblicker, der aber doch streckenweise so schön schusselig das es immer wieder "menschelt"

Wirklich toll geschriebene Bücher die gute Unterhaltung garantieren.
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am 6. Juli 2014
Ich mag die Serie um "Klufti" sehr gerne.

Und dieses Buch habe ich gerne, aber nicht so gerne wie die bisherigen Bücher der Serie gelesen, da es aus meiner Sicht erst in der zweiten Hälfte des Buches spannend wurde und es dieses Mal auch nicht ganz so viel zum Schmunzeln über Situationen und Charaktere gab wie bei den bisherigen Geschichten.

Aber Kluftinger bleibt Klufti und ist für mich ein Muss. Wie gesagt: nicht so toll wie die bisherigen Bücher der Serie, aber durchaus lesenswert - ratenswert aber in richtiger Reihenfolge die Fälle zu lesen und nicht mit diesem zu beginnen!
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am 3. Juni 2015
Die vorherigen Teile der Kluftinger-Reihe haben mir insgesamt gut gefallen, von diesem war ich sehr enttäuscht und hab nach der Hälfte nicht mehr weitergelesen. Insgesamt sehr langatmig und langweilig, sowohl die privaten Anekdoten, die mir vorher noch nie so lang und ausführlich vorgekommen sind, als auch der eigentliche Fall, bei dem bis zur Hälfte des Buchs so gut wie gar nichts passiert.
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am 11. November 2015
Als ich gelesen habe, dass Kluftinger nun im Bereich Terrorismus ermittelt, war ich zugegebenermaßen skeptisch: Kann man einen solchen Fall in einem "Heimatkrimi" glaubwürdig konstruieren, ohne sich lächerlich zu machen? Nachdem ich das Buch gelesen habe kann ich diese Frage mit Ja beantworten! Den Autoren gelingt erneut ein bis zur letzten Seite spannender Kriminalfall, bei dem sie sich trotz des für einen Allgäu-Krimi "ungewöhnlichen" Themas Terrorismus treu bleiben - ein typischer Kluftinger-Krimi wie man ihn kennt. Absolut empfehlenswert!
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am 8. Juni 2008
Schade, armer Klufti!

War Kluftinger in seinen ersten Fällen noch der liebenswerte Kommissar mit den menschlichen Macken, der das Zeug zum Kultkommissar gehabt hätte, mutiert er hier zu einen kompletten Trottel.
Er ist zu doof für Computer und Internet, versteht keine Fremdwörter, macht sich lächerlich wo er nur kann und tappt in jeden Napf den man ihm hinstellt.
(Und das sind so viele, dass man bei jeder Seite "nicht schon wieder!" denkt)
Fast jede Charaktere in "Laienspiel" ist komplett überzeichnet und überladen mit billigen Klischees.
Überhaupt hatte ich beim Lesen oft das Gefühl, dass ich hier das Drehbuch für einen drittklassigen Film vor mir habe.
Warum sich das Autorenduo auch noch für so einen hanebüchenen "Fall" entschieden hat, wird wohl ihr Geheimnis bleiben.
Terrorismus im Allgäu? Man hat zwar einiges (dem Lehrer sei dank!) über den Islam erfahren, aber auf Belehrungen in einem Krimi kann ich gerne verzichten.
Alles in allem musste ich mich zwingen das Buch zu Ende zu lesen, die Story war absolut vorhersehbar der Ausgang war fast von der ersten Seite an klar und Spannung kam allenfalls auf den letzten Seiten auf.

Nachdem mir das letzte Buch schon nicht mehr gefallen hatte, war dies bestimmt der letzte "Kluftinger" den ich gelesen habe.

Schade!
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am 16. Oktober 2009
Komissar Kluftinger ist genervt. Nicht nur vom Regisseur der Laienspielgruppe, an der er teilnimmt, nein auch von Erika, die ihn zu einem Tanzkurs schleift, von Doktor Langhammer, der sowohl am Tanzkurs, als auch am Laienspiel teilnimmt, vom Umzug seiner Polizeidiensstelle und dann kommen auch noch die "Össis" über die Grenze und hinterlassen ihm einen mysteriösen Selbstmord.
Bei der Durchsuchung des Laptops des Selbstmörders finden Klufti und seine Kollegen einen Countdown, der daraufhin deutet, dass man es hier mit einem Terroristen zu tun hat. Schnell wird gehandelt und eine Task Force gegründet. Ein spannendes Rennen mit der Zeit beginnt und Klufti mittendrin...

Wieder mal ein toller Kluftinger Roman, der mich einfach nur begeistert hat. Ich liebe einfach Komissar Kluftingers Eigenheit und den Sinn für Humor der beiden Autoren Klüpfl und Kobr. Man kann sich so gut in das Buch hinein versetzen und ich habe beim Lesen immer das Gefühl die ganze Geschichte passiert bei uns im Dorf, denn die Charaktere der Kluftinger Romane geben einem ein Gefühl von "nebenan".
Außerdem lässt Kluftinger kein Fettnäpfchen aus und ich kann einfach herrlich über ihn und seine Späße lachen.
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am 21. Juni 2013
Man muss ihn einfach gern haben, diesen liebenswerten, vertrottelten Kommissar. Obwohl er sich so einfach gibt und für Aussenstehende oft wie ein kleiner Trottel daher kommt, löst er doch immer mit der ihm scheinbar angeborenen Spitzfindigkeit jeden Fall.
Sein Privatkrieg mit dem Doktor ist mir manchmal ein bisschen viel, scheint doch der Doktor, obwohl Akademiker, die Seitenhiebe Kluftingers oft nicht zu kapieren - aber es ist trotzdem amüsant zu lesen.
Die Krimis mit Kluftinger sind nicht hochdramatisch und Nerven kitzelnd, aber auf Grund ihrer Hauptperson immer wieder sehr kurzweilig, weshalb ich auch die nächsten Bücher mit Sicherheit lesen werde.
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