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Schon Jahre bevor sich Jana Hensel und Claudia Rusch mit ihrer DDR-Kindheit auseinandersetzten hat sich die Leipzigerin Kathrin Aehnlich an ihre Zweckenzeit in den 60er Jahren erinnert. „Wenn ich groß bin, flieg ich zu den Sternen" (Aufbau Taschenbuch Verlag) erzählt in 10 wunderbaren Kapiteln vom Kleinsein und vom Größerwerden, von Christenlehre und Ernst Thälmann, von Gruppenratswahl und Schnäppchen im Gemüsekonsum. Lehrerinnen verehren Lenin und werden von Stalin oder Mao aus dem Konzept gebracht, der Vater hat mit den Roten nichts am Hut und Tante Elvira singt ab und zu die falschen Lieder. Kathrin Aehnlich erzählt meisterhaft, spannend und voller Freude an der eigenen Erinnerung eine gelebte und lebendige Geschichte. Unsere Geschichte.
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am 10. Dezember 2009
Für mich als Wessi irgendwie nicht so der Burner.

Kathrin Aehnlich, die mit Alle sterben, auch die Löffelstöre: Roman einen recht ordentlichen Erfolg hatte, beschreibt ihre Kindheitserinnerungen aus dem Osten. 1957 geboren und in Leipzig aufgewachsen schreibt sie von ihrer Mutter, die gerne mit dem Karussellbesitzer flirtete und ihrem Vater, der auch zu Hause den Finanzprüfer nicht ablegen konnte. Von Tante Elvira, die in beschwipsten Zustand gerne "Die Fahnen hoch, die Reihen fest geschlossen" anstimmte und von Frau Goldhuhn, die Leiterin der Christenlehre, die schier an Kathrin verzweifelte, weil sie sich für ungläubig, unbelehrbar und nicht würdig für die Christenlehre hielt.

Das alles schreibt Frau Aehnlich in leichtem, lockerem bis ironischem Tonfall, nicht ohne Gespür für Situationskomik. Zum Beispiel spürt sie dem kindlichen Verlangen nach, die Frage "Wo ist Gott" zu ergründen, beschreibt den Ablauf des wöchentlichen Mensch-ärgere-sich-nicht-Spiels mit den Eltern oder will ihrem großen Vorbild Walentina Tereschkowa (der ersten russischen Kosmonautin) nacheifern, indem sie schon mal einen Kosmonautentest macht. Mit einigen Begriffen fange ich als Wessi recht wenig an, z.B. Pionierorganisation, Frauenbund, aber ich kann mir vorstellen, dass so mancher Ossi bei diesem Buch in Kindheitserinnerungen schwelgt.

Nur teilweise entdecke ich eine tiefere Ernsthaftigkeit in dem Buch, zum Beispiel als angedeutet wird, wie die Eltern älter werden und sich entfremden und Kathrin ihre Mutter nicht wiederfindet. Doch die Berichte aus der Schulzeit, in der das Motto galt: "Der Stärkere setzt sich durch" haben vermutlich auch heute noch nichts an Aktualität verloren. Das Buch liest sich leicht und schnell, ist etwas für Zwischendurch und in überschaubare, nicht miteinander zusammenhängende Kapitel eingeteilt.
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am 1. September 2013
Ich liebe dieses Buch, es ist "meine" Kindheit, ein Dejavu und ich habe jede Zeile verschlungen und mich darin wiedergefunden, habe Tränen gelacht, es ist einfach nur wundervoll, DANKE!!!! Ich kann es nur jedem empfehlen!
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