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am 20. August 2007
Das Positivste zuerst: endlich verlagert Sujata Massey die Handlung um ihre "Hobbydetektivin" Rei Shimura wieder zurück nach Japan. Ein m. E. guter Schritt, denn vor allem die frühen Romane der Serie zeichnen die gut recherchierten Blicke hinter einzelne Aspekte der japanischen Gesellschaft und auch die Probleme einer nicht-gebürtigen Japanerin aus. Dies war zwischendurch etwas verloren gegangen.

Nun geht es also wieder zurück nach Japan, und "Big Brother" greift Rei unerwartet helfend unter die Arme: so begleiten wir die nunmehr 30jährige zur Recherche über eine irakische Keramik, die in den Kriegwirren im Golf verschollen gegangen ist aber unerwartet bei ihrem Ex-Lover Takeo Kayama auftaucht! Eine in mehrfacher Hinsicht delikate Mission. Und als dann noch Takeos (mitterweile) Verlobte unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt und Kunstschmuggel, Drogenmißbrauch und dubiose Vorkommnisse in diplomatischen Kreisen hinzukommen, spitzt sich die Lage langsam zu, was auch Reis Privatleben langsam zerrüttet...

Klingt gut, ist es aber nicht. "Der japanische Liebhaber" wirkt, als wolle Sujata Massey ihr Erzählfeld komplett umkrempeln. Dabei verquickt die Autorin einen Frauenroman zwischen zwei Liebhabern (natürlich kommen wir nicht um die "tollen" Sexszenen herum, und ohne tonnenweise Markenklamotten geht es wohl auch nicht...) mit einem Krimi um Antiquitätenschmuggel aus dem Nahen Osten und Japan. Herausgekommen ist m. E. aber eine langatmige und unentschlossene Geschichte, die sich zwar auflöst, aber sehr nebensächlich wirkt.
Die ganze Story kommt nur mühsam in Gang, etwa die Hälfte des Buches vergeht zunächst damit die Story so zu konstruieren, dass Rei wieder nach Japan reisen kann. "Der japanische Liebhaber" hat deshalb für meine Begriffe mehr einen "Aufräum-" als echten Erzählchrakter. Das Buch wirkt auf mich wie ein notwendiges aber nicht unbedingt gutes Interims-Kapitel im Leben Rei Shimuras, das aber auch zeigt, wie (sehr) sich die Figur seit den Anfängen der Reihe in Tokio weiterentwickelt hat. Man merkt, dass Rei seit dem "Übersiedeln" in die USA und ihrem ursprünglichen Bruch mit Takeo Kayama, u. a. durch private Schicksalsschläge, weiterentwickelt hat. Der Leser bekommt dies an allen Ecken und Enden zu spüren. So tauchen bekannte Figuren wie Richard wieder auf, doch wirken sie zunächst (bewusst) entfremdet.

Mein persönliches ernüchtertes Urteil: nur 2 Sterne. Für 3 Sterne ist mir das alles zu gewollt und gestelzt. Wenn es nur um den Krimi ginge, könnten die vorderen 200 Seiten wegfallen. Dennoch: der Band liest sich (wie alle anderen zuvor) gut herunter. Aber es bleibt der Eindruck, dass nach vielen Irrungen und Wirrungen der Story um Rei endlich einmal tabula rasa gemacht werden musste, um das Ganze in eine Richtung für die Zukunft zu lenken. Es bleibt (zum Glück?) letzten Endes die Frage offen, wohin sich Rei nun weiter orientieren will, so dass Hoffnung auf bessere Stories und auch den Schauplatz Japan bleibt, der diese Krimireihe so ausgezeichnet hat.

Das Feld ist mit diesem Band jedenfalls bereitet.
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am 14. August 2007
Endlich wieder ein Roman, in dem Masseys Heldin Rei Shimura in Japan agiert. Denn genau diese Mischung aus packendem Krimi und charmanter Einführung in die japanischen Lebensweisen, Regeln und Gebräuche macht Sujata Masseys Bücher so lesenswert. Diesmal kommt es zu einem gravierenden Lebenswandel ihrer mittlerweile 30-jährigen Hauptakteurin – in welcher Weise, wird hier natürlich nicht verraten. Der Entwicklung der Geschichte tut die Wendung jedenfalls sehr gut.

Schon jetzt warten wir also ungeduldig, wie es mit Rei und ihrem Leben zwischen antiker Kunst und moderner Spionage weitergeht. Spannend, unterhaltsam, horizonterweiternd.
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am 15. Juni 2010
Ich war bislang doch ein Fan dieser Reihe, auch wenn da ein paar Schnitzer drin waren, was das Leben in Japan angeht. Ich habe selber bislang einige Zeit in Japan gelebt, u.a auch Tokyo und Kyoto. Doch das habe ich verziehen. Mit diesem Band ist es endgültig vorbei- hab ja lange gezögert ihn zu lesen, es aber schließlich doch getan. Positiv allein ist, dass die Handlung wieder in Japan spielt. Aber dieses ewige hin und her mit Hugh und Takeo geht mir echt auf die Nerven. Nichts gegen Liebesgeschichten, aber entweder bleibt sie bei einem oder hat jedesmal nen Neuen, aber nicht mal den, mal den- das nervt gewaltig.

Die Geschichte ist ziemlich einfach gestrickt, Rei fährt nach Tokyo, schafft es trotz Taifun einen Teil des Auftrags- diesmal sind wir beim CIA angekommen- zu erledigen, stellt dann fest, ach war ne Fälschung und sucht weiter. Ohne allzu große Überraschungen findet sie dann auch die Lösung des Falls, wobei sie dank ihres Einsatzes in Takeos Schlafzimmer sowohl Hugh als auch Takeo verliert. Da beide Herren natürlich das absolut nicht verstehen können und die Schnauze voll haben von ihr. Nebenbei hat sie auch noch ne Midlifecrisis, weil sie 30 wird und natürlich prompt von jedem Japaner als Haus- und Ehefrau angesehen wird, auch wenn sie ihr Alter nicht sagt.... mir ist das nie passiert. Vor allem so über Nacht ist das doch etwas sehr seltsam. Heute 29 und als junge Frau gesehen, 1 Tag später- ohne dass das Alter bekannt ist, plötzlich als biedere Ehefrau???? Äh jaaa.... Was auch sehr negativ ist, jetzt plötzlich merkt Rei das Erscheinen von Modeerscheinungen wie Visual Kei, Gothic Lolita & Co.- selbst wenn das Buch 2005 im Original herauskam. Diese Szene ist bereits seit Ende der 90er bekannt und gerade in Tokyo leicht zu sehen- jemand der dort lebt, sollte das mitbekommen. Und immerhin soll die gute Rei ja auch Anfang der 2000er grob gesagt dort gelebt haben.

Dazu kommt das übliche Problem, dass die gute Rei keine Kanji kann- nach mittlerweile 7-8 Bänden sollte sie das langsam mal können, vor allem wenn sie ein Jahr an der Waseda Universität studiert haben soll. Die sind nicht sonderlich schwer zu lernen, vor allem wenn man die Sprache spricht- aber dann wär es ja anscheinend nicht mehr interessant genug für die Amis. Was auch sehr negativ auffällt ist die Rechtschreibung dieses Bandes. 2009 erschienen, sollte man meinen, dass keine Sätze mehr mit 'daß' vorkommen sollten. Darüber hinaus sollte in einem Buch, dass sich ernsthaft mit Japan beschäftigt, dort spielt, nicht Fudschi-jama geschrieben werden- abgesehen von dieser grausligen Schreibweise ist die korrekte Bezeichnung Fuji-san, was nicht so schwer sein sollte benutzt zu werden. Oder wenn das nicht geht,weil der Verleger denkt, die Leser wären zu doof Fuji-san zu verstehen, dann wenigstens die falsche, aber korrekt geschriebene rein japanische Lesung Fuji-yama. Zumal andere japanische Worte korrekt wiedergegeben wurden. Sehr grobe Fehler vom Übersetzer.

Das einzige Highlight in diesem Buch sind die Erwähnungen von mir vertrauten Dingen wie 'Gothic & Lolita Bible' und ' Gakushuin Womens College'- deswegen und wegen der vorherigen, teils sehr guten, teils guten Bände, 3 Sterne von mir. Ansonsten gäbs 1-2 Sterne.
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am 15. August 2007
Sujata Massey hat mit "Der japanische Liebhaber" einen neuen Band mit ihrer Detektivin wider Willen Rei Shimura vorgelegt.
Wie die vorgehenden Bücher gefällt mir auch dieses sehr gut. Ihre selbstbewußte, jugendliche Heldin - sehr an Antiquitäten, Mode und guten Essen interessiert - muß diesmal nach Japan, um eine verschollene Keramik aufzuspüren.
Leser früherer Bände werden viele in diesem Buch versammelten Protagonisten schon kennen. Auch die Liebesbeziehungen zwischen Rei, Hugh und Takeo werden weitererzählt.
Masseys Kriminalromane zeichnen sich dadurch aus, daß sie auf (unnötige) Gewaltszenen verzichten. Ihre Darstellung der unterschiedlichen Welten Japan-USA finde ich sehr interessant.
Rei selber ist eine sympathische, temperamentvolle (nicht immer rational handelnde) Figur, die ich gerne dabei beobachte, wie sie ihre Fälle löst.
Auf den nächsten Band mit ihr freue ich mich schon!
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am 18. September 2009
Das Buch ist spannend geschrieben und gibt einen Einblick in die japanische Kultur. Allerdings ist es diesmal ziemlich schwach von der Story und man ärgert sich zu sehr über die handlungen der Protagonistin! Ich liebe die Rei Shimura Reihe, aber dieses Buch würde ich nur jemanden empfehlen der die ganze Reihe lesen will und nciht den Anschluß verlieren will. :(
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am 6. August 2007
Mal wieder ein gelunger Rei Shimura Krimi, der meiner Meinung nach besser ist als der Vorgänger, da er zum großen Teil wieder in Japan spielt.
Die Story ist OK, gut strukturiert und hat einige interessante Wendungen zu bieten.
Wer diese Reihe mag, kommt auch an diesem Roman von Sujata Massey nicht vorbei.
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am 19. Mai 2015
Eine tolle Rei Shimura Geschichte - wie immer!!
Wer die anderen Fälle von ihr mochte, wird auch dieses Buch lieben!
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