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am 28. November 2017
Die meisten kennen "Momo" aus ihrer Kindheit - ich gehöre nicht dazu. Natürlich war mir der Titel ein Begriff, aber worum es genau ging, konnte ich nie sagen.

Nun habe ich diese Lücke geschlossen und bin auch froh drum.

Ich habe mich bewusst für das Hörbuch entschieden. Sehr gut gewählt finde ich den Sprecher. Er passt von vorne bis hinten zum Geschehen und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, einem Opa eine Geschichte erzählen zu hören, die vor langer, langer Zeit geschah. Dadurch konnte ich mich sehr gut treiben lassen.

Obwohl sich der Anfang ein wenig zog, fand ich es im Verlauf immer besser. Man muss sich wirklich drauf einlassen und auf den Kern der Geschichte hören.

Erstaunlich ist, wann der Klassiker geschrieben wurde und wie aktuell dieser heute noch ist. Ich glaube, die meisten können sich von der Moral eine Scheibe abschneiden. Nicht wenige werden sich eingestehen müssen, dass Michael Ende hier absolut richtig liegt.

Ein Buch, welches eine wichtige Nachricht vermittelt und für Kinder durchaus interessant ist. Meiner Meinung nach ist für die Kleinsten jedoch nicht alles verständlich und ich würde das Werk jungen Jugendlichen empfehlen - Kindern, die bereits ein wenig von der Welt mitbekommen haben und die Botschaft hinter der Geschichte verstehen.

©2017
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am 19. November 1999
"Es gibt ein großes und doch alltägliches Geheimnis: die Zeit" So läßt uns Michael Ende lesen, was wir doch eigentlich wissen sollten. Momo und Ihre Freunde öffnen jedem, der ihre Geschichte liest die Augen. Und wenn man sich dann umsieht, dann sieht man sie wirklich: die Zeitdiebe und ihr Werk. Alles hastet, alles strebt, aber ohne wirkliches Ziel und vor allem ohne Besinnung und Besinnlichkeit. Wenngleich dieses Buch als Kinderbuch gilt, so möchte ich es um so mehr den "Erwachsenen" empfehlen. Denn Meister Horas Antwort auf Momos Frage, warum die Grauen Herren denn die Zeit der Menschen stehlen können, sollte wirklich eine Alarmglocke in dieser unserer Zeit schrillen lassen: "Weil die Menschen ihnen die Gelegenheit dazu geben. Das reicht schon aus, damit es geschieht." MOMO läßt sich von niemandem die Zeit stehlen. "Ja, das ist wichtig", meint Momos Freund Beppo Straßenkehrer, "dann macht man seine Sache gut." Darum rufe ich allen zu, was auch Ende allen ra(s)tlosen empfiehlt: geh' doch zu Momo!!!
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am 10. Mai 2006
Nach der "Unendlichen Geschichte", die ein wenig bekannter sein dürfte, hat Michael Ende ein weiteres, nicht weniger geniales Buch geschrieben, in dessen Mittelpunkt ein kleines Mädchen steht, welches urplötzlich in einer italienischen Stadt auftaucht. Dieses beeinflusst den Charakter der dort lebenden Menschen, der Kinder wie der Erwachsenen in wundersamer Art und Weise. Von Momo scheint nämlich ein gewisser Zauber auszugehen. So löst sich in ihrer Gegenwart zum Beispiel Streit in nichts auf (oder entpuppt sich posthum als bedeutungslos). Außerdem besitzt sie eine einmalige Begabung dafür, auf Menschen eingehen, ihnen zuhören oder mit ihnen spielen und sich freuen zu können. Darum gibt es bald niemanden mehr, der sie nicht gerne hätte- sie ist überall beliebt und verkörpert das neue und schöne Lebensgefühl der Stadt.(Was Herr Ende hier, allein in der Beschreibung der mitunter schwierigen, jedoch stets symphatischen Charaktere leistet oder wie außergewöhnlich er die kindliche Erfahrungswelt nachzuvollziehen und zu verbalisieren versteht, lässt sich in dieser kurzen Rezension nicht ansatzweise würdigen.)

Die Idylle währt so lange bis eines Tages die "Grauen Herren" erscheinen, die selbst nur dadurch existieren können, dass sie Andere ihrer Zeit bzw. Stundenblumen berauben. (Was letztgenannte genau bedeuten, soll der Spannung halber nicht verraten werden.). Zu diesem Zweck reden die "Grauen Herren" den Stadtbewohnern ein, in ihrem Leben zu verschwenderisch mit der Zeit umzugehen oder das scheinbar Wichtigste (, z.B. viel Geld zu verdienen oder berühmt zu sein,) zu vernachlässigen. Weil die Menschen den falschen und verlogenen Versprechen Glauben schenken, werden sie immer unglücklicher. Denn sie meinen, sich für nichts mehr Zeit nehmen zu dürfen - weder für ein nettes Gespräch, noch für den Besuch der eigenen Eltern oder Freunde. Peu a peu verkümmern darum Leben und Freude in der Stadt. Unter dem Diktat der "Grauen Herren" breiten sich nämlich Hektik und Unzufriedenheit aus. Dies bemerken auch Momo und einige ihrer Freunde - z.B. Beppo der Straßenkehrer oder die zahllosen Kinder - und versuchen von Anfang an vor der neuen Gefahr zu warnen. Weil sich das die "Grauen Männer" jedoch nicht gefallen lassen und zu Repressalien greifen - so kommen die Kinder z.B. in das örtliche Heim - muss Momo allein ihren Freunden helfen, während sie inzwischen selbst verfolgt wird.

Zunächst ist sie recht ratlos und hat keine Ahnung, wie sie das bewerkstelligen könnte. In dieser schier auswegslosen Situation wird sie jedoch von zwei wichtigen Verbündeten unterstützt: Meister Hora, dem Wächter über die Zeit und dessen Schildkröte Kasiopeia. Sie kann, neben anderen ulkigen Eigenschaften,eine kurze Weile in die Zukunft sehen. Mit beider Hilfe gelingt es Momo nun, die Welt wieder in ihren alten und schönen Zustand zu versetzen, so dass die Menschen ihre ursprüngliche Lebensfreude bzw. Zufriedenheit wiedergewinnen. Deshalb endet das Buch auch mit der ausgelassenen Freude der Stadtbewohner.

Was hier, der Spannung halber, recht verkürzt beschreiben wird, kann dem mannigfaltigen Phantasie-, Impressions- und Handlungsstrang des Autors daher nicht gerecht werden. Denn Herrn Ende gelingt es hier in eindrucksvoller Weise, Kindern Werte, differenzierte Betrachtungsweisen, phantasiebildende Gedanken und eine harmonische Gefühlswelt zu vermitteln. Außerdem weckt er in den jungen Lesern erste, basal-philosophische Gedanken (und bleibt im Fortgang seiner Handlungen bis zuletzt spannend). Weil die Geschichte dabei jedoch trotzdem (stets) kindgerecht und logisch bleibt,muss man das Buch einfach als außergewöhnlich bezeichnen.

Herr Ende hätte deshalb bereits für "Momo" und die "Unendliche Geschichte" den Nobelpreis verdient. Schließlich gelang es ihm wie keinem anderen, die Notwendigkeit einer Kulturkritik mit der Methode des (permanenten) Optimismus zu verbinden und beides dorthin zu proijezieren, wo eine berchtigte Hoffnung zu (marginalen) Verbesserungen besteht: bei einer jeden neuen Generation, den Kindern.

Als Grundschulkind hat mich das Buch jedenfalls derart fasziniert, dass ich es gleich nochmals gelesen habe.
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am 29. Dezember 2000
_Momo_ ...ist ein Buch für alle aber nicht für jeden! Ich bin 15 und sollte eigendlich anderes im Kopf haben, aber dieses Buch hat mir gezeigt das es sich doch lohnt auch mal wieder zu lesen und nicht zu sehen oder zu hören. In den Film bleibt das eigendliche Thema voll- kommen hintern Berg. Und die Kassetten ist wohl mehr für die kleinen gedacht. Man könnte denken dieses buch steht im Schatten der unenlichen Geschichte und so ist es auch aber es ist viel tiefgründiger es regt mehr zum nachdenken an!!! also unbedingt kaufen!!!
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am 29. November 2000
Das Buch trifft das Kernproblem unserer Gesellschaft, auch wenn es fast 20 Jahre alt ist. Wir haben keine Zeit, wir sind immer im Stress. Dies wird in diesem Buch sehr schön und spannend dargestellt. Dazu kommen die liebenswürdigen Charaktere wie die schrullige Momo, die süsse (?) Kassiopeia, der weise Minutus Secundus Hora. Ich denke, dass ist Michael Endes aussagekräftigstes und bestes Buch.
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am 6. November 2002
Für Kinder ist es eine gute Geschichte, für erwachsene jedoch eine Lehre fürs Leben. Plötzlich denkt man nämlich tatsächlich über die Zeit nach, wo bleibt sie und was ist eigentlich Zeit...?! Die kleine Momo gibt ihr bestes alle erwachsenen zu retten, zu retten vor dem Stress, doch mit dem Stress hängt die Unfreundlichkeit und vernachlässigung zusammen. Ein wirklich gutes Buch das zum Nachdenken anregt
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am 12. April 2000
Wenn ja, dann lesen Sie dieses Buch. Es zeigt Ihnen auf amuesante und hintergruendige Art, wo Ihre Zeit bleibt. Dieses Buch sollte man nicht ausleihen, sondern besitzen und von Zeit zu Zeit wieder einmal zur Hand nehmen. Als Erwachsener vergisst man einfach zu schnell ... Wie bei Michael Ende ueblich, befinden sich zwei Geschichten in diesem Buch, eine fuer Kinder und eine fuer Erwachsene.
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am 5. August 2005
Die Geschichte von der etwas zerlottert aussehenden Momo, der Schildkröte und den grauen Herren, die den Menschen die Zeit stehlen, ist altbekannt. Michael Ende hat ein Werk geschaffen, das sowohl Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene zu begeistern und in seinen Bann zu ziehen weiß. Jetzt ist die Geschichte in einem neuen, schicken Einband erschienen, was der Story natürlich keinen Abbruch tut und immer noch empfehlenswert ist.
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am 13. Oktober 2001
Vor ein paar Jahren bekam ich dieses Buch einmal vorgelesen.
Als ich mit meiner Mutter vor einigen Wochen bei einer Bücherausstellung war entdeckte ich das Buch in einer Reihe und da ich es früher schon so toll fand kaufte es mir meine Mutter. Und ich finde es immer noch wirklich toll! Ich muss oft an Momo denken, denn sie ist ein toller Mensch. Ich kann jedem den ich kenne dieses Buch nur empfehlen, auch erwachsenen! Und ich hoffe das wenn ich erwachsen bin dieses Buch nicht vergessen habe, und es noch einmal lesen werde.
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am 7. April 2001
Irgendwie hatte ich es in meiner Kindheit versäumt, die Hörspielkasetten von Michael Ende`s MOMO zu hören. Jetzt bin ich 16 Jahre alt und vor zwei Wochen habe ich beschlossen es nachzuholen. Und ich war begeistert. Diese Geschichte hat mich verzaubert. Ihr tiefgründiger Sinn, ihre spannende Art und die Identifizierung mit der Gegenwart. Deshalb habe ich nun auch das Buch gelesen und ich würde es jedem Jugendlichen empfehlen. Auf der Suche nach den wahren Werten des Lebens hat es mich einen Schritt weiter gebracht!
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