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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
26
3,8 von 5 Sternen
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am 7. April 2017
Küng ist es meisterhaft gelungen Physik und Religion anschaulich und verständlich zu verbinden. Beide Seiten sind leicht verständlich und auf einem aktuellen Stand. Religion und Naturwissenschaft schliessen sich nicht aus sonder bestätigen sich.
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am 30. Dezember 2005
"Wird die Religion von der modernen Wissenschaft verdrängt?" Unausgesprochen steht diese Frage im Zentrum von Hans Küngs Buch. Um sie zu beantworten, unternimmt er eine Prüfung des aktuellen Forschungsstandes der Naturwissenschaften, wobei er sich auf die Bereiche von besonderer theologisch-philosophischer Tragweite konzentriert.

Im Einzelnen handelt es sich dabei um die Suche nach der "Weltformel" (einer Vereinigung von Relativitätstheorie und Quantentheorie), die Erforschung des Urknalls, die Entwicklungsgeschichte des Lebens und die moderne Hirnforschung.

Küngs Vorgehen läuft überall darauf hinaus, die aktuellen Grenzen der Wissenschaft abzustecken und für die Religion einen außerhalb dieser Markierung liegenden Platz zu reklamieren. Die Suche nach einer Weltformel, so führt er aus, sei bislang ebenso gescheitert wie alle Anstrengungen, das Geheimnis des Urknalls zu lüften, in der Entwicklung des Lebens ein Ziel zu entdecken oder das Leib-Seele Problem zu lösen. Da die Wissenschaft schon bei WISSENSFRAGEN an ihre Grenzen stoße, sei sie erst recht nicht in der Lage, die menschlichen SINNFRAGEN zu beantworten (Wozu leben wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Warum gibt es Schuld und Leid?).

Versuche von Theologen und Naturwissenschaftlern, im Gebiet des jeweils anderen zu wildern, müssten in einer Sackgasse enden. Die Religion habe seit den Zeiten Galileis noch jede Schlacht gegen den wissenschaftlichen Fortschritt verloren und die Wissenschaft sich regelmäßig blamiert, wenn sie sich zur Ersatzreligion aufwarf. Statt gegenseitiger Konkurrenz propagiert Küng ein Modell der Komplementarität und der konstruktiven Interaktion.
Nachdem die Wissenschaft das Ihrige gesagt habe, bleibe immer noch Raum für ein rational verantwortbares Grundvertrauen in die Existenz Gottes und einer durch ihn verbürgten sinnvollen Weltordnung. Selbst im Falle eines Irrtums habe man letztlich nichts zu verlieren, da es sich mit dieser Einstellung viel froher, zuversichtlicher und erfüllter leben lasse.

Es wäre kleinlich, Küngs Ausführungen in ihren Details zu kritisieren. Einzelne technische Ungenauigkeiten, auf die es bei einem Theologen nicht ankommt, ausgenommen, scheint das von ihm ausgebreitete Bild des naturwissenschaftlichen Diskussionsstandes korrekt zu sein.

Der Mangel des Buches liegt allenfalls in seiner Oberflächlichkeit. Küng begnügt sich damit, die behandelten Wissensgebiete nur stichwortartig anzureißen. In hohem Tempo hetzt er von einem Gesichtspunkt zum nächsten, ohne jemals lange genug zu verweilen, um ein systematisches und in die Tiefe gehendes Bild zu entwerfen. So kommt es, daß sich die Erörterung der Quantentheorie auf einige knappe Bemerkungen zur Heisenbergschen Unschärferelation beschränkt, die Gödelschen Unvollständigkeitssätze so dürftig erläutert werden, daß kaum ein Leser, der mit ihnen nicht schon vertraut ist, ihre Begründung verstehen kann, über die Evolution des Menschen wenig mehr zu erfahren ist, als daß sie in Afrika erfolgte, und die naturphilosophischen Entwürfe Whiteheads und Teilhard de Chardins auf zwei oder drei vage umschriebene Ideen reduziert werden. Der von Küng häufig zitierte Ian Barbour ist in seiner Zusammenfassung des naturwissenschaftlichen Wissenstandes ("Wissenschaft und Glaube", Göttingen 2003) wesentlich detaillierter und aufschlußreicher.

Noch schwerer wiegt Küngs Nachlässigkeit in philosophischen Grundsatzfragen. Zwar ist sein Versuch, Religion und Wissenschaft anhand der jeweiligen Ausrichtung auf Wissens- bzw. Sinnprobleme abzugrenzen, durchaus überzeugend, doch wird die Eigenart der Religion von ihm so beiläufig skizziert, daß der Leser weder etwas über ihre Unterschiede zu anderen Formen der Sinnstiftung erfährt, noch über ihr normatives Potential.

Warum kann ein aufgeklärter Mensch den Sinn seines Lebens nicht auch ohne Religion finden? Küng ist dieses Thema keinen einzigen Satz wert. Braucht die Moral eine religiöse Grundlage? Küng antwortet mit vagen Andeutungen über das dem Menschen biologisch vorgegebene Urethos. Man staunt über die Plattheit des Gedankens, denn die moderne Biologie hat auch die angeborene Bereitschaft des Menschen zu Aggression und Gewaltanwendung offengelegt. Doch zur Vertiefung bleibt Küng kein Raum. Für den Komplex "Weltethos und Religionen" hat er gerade einmal vier Seiten übrig.

Bei einem Autor, der bereits mehrere ihr Thema umfassend abdeckende Bücher vorlegte ("Existiert Gott?", "Das Judentum, "Das Christentum", "Der Islam"), erstaunt diese Kurzatmigkeit. Vielleicht hatte Küng ja einfach keine Lust mehr, die nötige Mühe für eine lange und gründliche Abhandlung aufzuwenden.
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am 16. September 2016
Hans Küng ist es gelungen eine Brücke zu schlagen zwischen Kreationismus und Materialismus. Beide Denkrichtungen sind in der Zeit bestrebt gewesen, die Schöpfung und das Universum mit ihren jeweiligen Modellen zu beschreiben, die einen mit absolutem Schöpfer, die anderen ohne Schöpfer aber mit absolutem Determinismus. Dieser Determinismus ist beiden Kontrahenten anzulasten, woran beide Parteien auch kein geistigen Abgrund mehr fassen konnten die die Tiefe des Denkens hätte motivieren können.

Hans Küng zeigt damit auf, das die mitte beide Denkgebäude die ihre Geburt in der Antike [ spezialsiert auf Aristoteles ] sowie in der Scholastik (( Thomas v. Aquin 16.Jh.n.Chr. )) und dem späteren Rationalismus hatten (( Descartes 17.Jh.n.Chr. )), vereinbar sind und ein Ewiges Wesen weder Beweisbar sein soll noch kann...
Sondern der Glaube als stütze des Schaffenden wird, und der Schaffende seinen Glauben an die Schaffenskraft lehnt.
Küng befasst sich zum ende des Buches speziell mit Neurologie und Biochemie sowie Wissenschaftlern die dem Deterministischen Atheismus angefallen sind (Behaviorismus) sowie religiöse Fanatiker, die dem Dogmatischen Glauben anheimgefallen sind, sowie die Industrielle Entwicklung der Neuzeit mit ihren Problemen.
Das Buch ist ein guter Einstieg in das Denken der Abendländischen Philosophie welche später durch das Industrielle Zeitalter der Aufklärung verdrängt wurde, aber eine Renaissance in der Gegewart des Denkenden erfährt.
n.22
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am 6. Januar 2017
Ein Buch, dass jeder Naturwissenschaftler, erst recht jeder Physiker gelesen haben sollte!
Hier kommt hoch kompetent und kompakt zusammen, was wie zwei Seiten einer Medaille zusammengehört:
Naturwissenschaft und Religion. Mehr noch, Physik und Religion.
Das Buch ist nicht leicht zu lesen, da jedes Kapitel zum weiteren Nachdenken, Nachschlagen zu
weiterer Kontemplation führt, und dazu ist es gespickt mit den besten Quellenangaben.
Insbesondere der Epilog könnte im Kleinen so etwas sein wie die Bibel für einen Naturwissenschaftler.

Es fehlen heute solche Philosophen wie Hans Küng!
Ein Buch der Extraklasse.
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am 31. März 2013
Die große Bandbreite der Bewertungen zeigt, wie kontrovers man über das Thema "Verhältnis zwischen Naturwissenschaft und Glaube" diskutieren kann. Kein Wunder, sind doch die Vorstellungen über diese Bereiche menschlicher Geistestätigkeit höchst unterschiedlich. Um möglichen Entäuschungen vorzubeugen, hier einige Warnungen:
Das Buch sollte NICHT lesen, wer
- eine tiefschürfende Betrachtung aller bisher bekannten erkenntnistheoretischen und methphysischen Ansätze dazu erwartet,
- der Auffassung ist, dass die modernen Theorien der Physik bzw. deren "Lücken", Hinweise für die Existenz Gottes geben können,
- der Auffassung ist, dass es metaphysisch-theologische Konstruktionen gibt, mit deren Hilfe man die Naturwissenschaften in unüberwindbare Schranken weisen kann,
- glaubt, dass die höchst spekulative Urknalltheorie einem Schöpfungsakt nahe komme und andererseits glaubt, dass die Evolutionstheorie eine höchst spekulative Theorie ist.

Lesenwert ist dieses Buch für alle, die den Mut haben, sich den Herausforderungen der naturwissenschaftlichen Erkenntnis zu stellen und anerkennen, dass sich dadurch auch der Glaube ändert wird, die aber dennoch nicht an diesem zweifeln.
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am 18. September 2005
In sehr kompetenter und verständlicher Form nimmt sich Hans Küng des Themas "Naturwissenschaft und Religion" an; unter dem erkenntnisleitenden Schwerpunkt "Der Anfang aller Dinge."
Die Kapitel:
A. Eine vereinheitlichte Theorie für alles?
B. Gott als Anfang?
C. Weltschöpfung oder Evolution?
D. Leben im Kosmos?
E. Der Anfang der Menschheit
Epilog: Das Ende aller Dinge
Der interessierte Leser findet nicht nur eine inhaltlich sehr reichhaltige und aktuelle, aber gleichzeitig gut leserliche Zusammenfassung aktueller naturwissenschaftlicher Erkenntnisse (z.B. Kosmologie, Hirnforschung, Anthropogenese), sondern auch deren theologische Reflexion und Diskusion. Dabei geht Küng von einem Komplementaritätsmodell aus, in welchem Wissenschaft und Religion/Theologie jeweils eigenständige Zugänge zu der EINEN Wirklichkeit zugestanden werden, bei gleichzeitiger Anerkennung der Notwendigkeit einer wechselseitigen Bezogenheit und Auslegung.
Küng plädiert für die Theologie für einen rational verantwortbaren Glauben, der sich an der konkreten Lebenserfahrung bewähren muss, ohne jedoch dem Leser seine Meinung aufdrängen zu wollen.
Immer verständlich argumentierend, neue Erkenntnisse vermittelnd und durchaus Aha-Effekte auslösend, ist Küng ein Buch gelungen, das ein Muss ist für jeden kritischen und offenen Theologen und Naturwissenschaftler, der an den großen Fragen nach dem Woher und Warum interessiert ist.
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am 6. September 2016
An sich ein spannendes Thema aber leider belässt es Küng bei seiner, irgendwie auch verständlichen, Fixierung auf die Abrahamitischen Religionen und versucht allein deren Gottesbegriff mit der modernen Naturwissenschaft zu verbinden.
Ich empfehle deshalb als Ergänzung das " Tao der Physik" zu lesen
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am 21. Februar 2007
Das Buch gibt sicherlich nicht die großen Antworten, aber es ist absolut lesenswert. Ich habe viele interessante Fakten und Gedanken darin finden können, die ich in dieser Klarheit in noch keinem anderen Buch gefunden habe.

Dem Autor eines "populärwissenschaftlichen" Buches ist der Spagat zwischen Wissenschaft und Dogma gut gelungen. Auch wenn das Buch nicht die Antwort geben kann die mancher Leser gerne darin lesen würden. Dr. Küng gibt aber auf jeden Fall genug Hinweise und Quellen um dieses Buch als Ausgangsbasis für einen langen Diskurs zum Thema zu benutzen.
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am 23. April 2015
Kauf für Schule. Meinung von Prof. Dr. H.K.
Ich teile seine Meinung weniger, aber dies ist jedem selbst überlassen. Schwer zu verstehen durch viele Fachbegriffe.
Versand ging flott.
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am 22. November 2010
Das Buch ist von Hans Küng in fünf Kapitel gegliedert, die sich zunächst mit verschiedenen naturwissenschaftlichen Theorien befassen, im Einzelnen sind das die folgenden Bereiche:
* Die Suche nach einer vereinheitlichten Theorie für alles
* Die Urknall-Theorie
* Die Evolutionstheorie
* Der Ursprung des Lebens
* Die Stammesgeschichte des Menschen
In den einzelnen Kapiteln werden zunächst die verschiedenen naturwissenschaftlichen Fragen kurz erläutert, gegen Ende der Kapitel unternimmt Hans Küng den Versuch einer theologischen Deutung mit der Ziel einer Überwindung der Gegensätze zwischen Naturwissenschaft und Religion.
Es gibt bei diesem Buch zwei Parallelen zu seinem bekannten Buch "Existiert Gott".
Zum Einem sind auch hier die Abschnitte, die sich nicht mit Theologie befassen, das Beste in diesem Buch, durch seine Darstellungen der naturwissenschaftlichen Fragen erhält man erhält einen kurzen allgemein verständlichen Einblick in die Aussagen der oben erwähnten Theorien.
Andererseits verwendet Küng wieder einen Gottesbegriff, der aus seinen wohlbekannten inhaltlosen rhetorischen Floskeln besteht, womit er sich jeder ernsthaften Auseinandersetzung mit den durch die Naturwissenschaften aufgeworfenen Fragen entzieht.
Um einen Eindruck davon zu gewinnen, seien hier Beispiele wiedergegeben:
Häufig werden Gott von Küng gleichzeitig widersprüchliche Eigenschaften zugeschrieben wie " Gott ist zugleich weltimmanent und welttranszendent" oder " Gott ist das Unendliche im Endlichen, das Absolute im Relativen, Gott ist der weltzugewandte-weltabgewandte Lenker der Welt"
In absurden Gegensatz dazu besteht ein eine anderes Verfahren von Küng in der Negation jeglicher möglichen Eigenschaften Gottes wie z.B. in der folgenden Aussage: " Gott ist weder innerirdisch, überirdisch noch außerirdisch" (aber aus dieser totalen Verneinung ergibt sich laut Küng aber wieder eine "Synthese", die in der Formulierung "Gott ist in diesem Universum und dieses Universum ist Gott" besteht, hiermit haben wir es wieder mal mit "Dialektik" zu tun )
Ein Gottesbegriff, mit dem man jede mögliche Eigenschaft verbinden kann, oder der andererseits aber durch keine Eigenschaft voll zu charakterisieren ist, hat natürlich durch seine völlige Beliebigkeit den Vorteil, dass er mit jeder nur möglichen neuen naturwissenschaftlichen Erkenntnis problemlos zu vereinbaren ist.
Weil man das Buch auch als erste Informationsquelle über den Inhalt wichtiger naturwissenschaftlicher Theorien verwenden kann, gibt es als Bewertung zwei Punkte, zum Verhältnis von Religion und Naturwissenschaften liefert es aber keine neuen Erkenntnisse, in dieser Hinsicht ist es ein vollkommen überflüssiges Buch.
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