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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 11. Juli 1999
Ich stolperte über dieses Buch zufällig und es ist das beste was mir hat passieren können. Feynman war ein echtes Genie und seine Geschichten aus seinem Leben zeigen ihn als eine Person, die schon im Alter von 10 Jahren Radios reparierte, jemand, der Safes knackt, der riechen kann wie ein Hund, der Tricks beherrscht wie ein Zauberer und seine Zimmer direkt gegenüber dem Mädchenwohnheim aussucht. Feynman war einer der brilliantesten Köpfe des 20. Jahrhunderts. Sein Buch zeigt ihn auch als jemand, der keine besonderen Dinge getan hat, aber gewöhnliche ganz besonders gut. Man sieht, dass die menschlichen Fähigkeiten eine Sache des Willens sind und wir uns selbst die Grenzen unserer Möglichkeiten im Kopf setzen ohne darüber nachzudenken, dass wir weitaus mehr könnten, wenn wir uns einer Sache mehr hingeben würden. Selten habe ich einen so großartigen Humor erlebt und ich mußte oft einfach laut lachen und nickend zustimmen. Dieses Buch erweckte in mir eine Neugier für die Welt und seitdem lache ich mir meinen Weg durchs Leben. Nicht nur fachlich interessierte, jeder sollte dieses Buch lesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 16. November 2003
Nachdem das Buch -- für meine Begriffe -- etwas müde losgeht (Feynman erzählt einige Kinderstreiche), wird es doch recht schnell lesenswert. Der Nobelpreisträger erzählt Anekdoten aus seinem Leben, dem der erwachsene Spitzbub durchaus lustige Seiten abgewinnen kann.
Besonders gelungen -- und mit nahezu prohpetischem Bezug zur Jetztzeit -- ist die Schilderung Feynmans über Safes und wie leicht sich Safes knacken lassen -- alleine mit Verstand und Kreativität, ganz ohne Werkzeug. Auch und gerade in sicherheitskritischen Umgebungen, wie dem Los Alamos Laboratory, wo Feynman in den 40er Jahren an der amerikanischen Atombombe mit entwickelte. Ersetzt man "Safe" durch "Computersystem", wäre das eine recht gute Beschreibung von 'Social Engineering'. Das Buch ist uneingeschränkt empfehlenswert, auch für Leute völlig ohne physikalische Vorbildung.
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Feynman (1918-88) war einer der größten Physiker des 20.Jahrhunderts. Für seine Arbeiten zur Quantenphysik erhielt er 1965 den Nobelpreis. In diesem Buch erzählt er lustige und interessante Anekdoten aus seinem abwechslungsreichen Leben. Feynman war ein unkonventioneller Typ, der einfach alles ausprobieren musste - angefangen bei seinem Hobby, dem Safeknacken, über seine Aktivitäten als brasilianischer Samba-Trommler, Ameisen- und Schlafforscher bis hin zu Anmachsprüchen für Frauen oder dem physischen Beweis, dass man im Kopfstand pinkeln kann. Natürlich trifft man auch auf Größen wie Einstein, Bohr etc.
Etwas störend fand ich den unreflektierten Patriotismus in manchen Äußerungen: da bastelt er Jahre lang hochmotiviert an der Atombombe in Los Alamos - und bewundert dann die japanische Kultur, die damit eingeäschert wurde. Die Armut in der Dritten Welt reduziert er einseitig auf Technik - Ökonomie und US-Geheimpolitik waren eher nicht seine Stärke. Ein Einstein beispielsweise hätte solche Aussagen nicht in dieser Form getroffen. Doch das sind nur kleine Punkte, im Ganzen ist es ein lustiges, kurzweiliges Buch über einen faszinierenden Mann.
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am 5. März 2014
Das schlanke Büchlein von Richard Feynman, dem bedeutenden Theoretischen Physiker, enthält Geschichten aus dessen Leben, die Ralph Leighton in zwangloser Folge im Laufe von sieben Jahren zusammengetragen hat; dabei steht nicht Feynman als Wissenschaftler im Vordergrund, in erster Linie handelt es sich um interessante und humorvolle Begebenheiten aus unterschiedlichen Lebensabschnitten, erzählt in der ’Tradition von Mark Twain’ – wie Harald Fritzsch im Vorwort zur deutschen Ausgabe (1991) anmerkt, Geschichten also, wie man sie auch in einer Bar erzählen könnte – sicher zur Freude von Mr. Feynman.

Es beginnt mit einer für Feynman typischen Anekdote als Jungendlicher von elf, zwölf Jahren: er interessierte sich u.a. für die damals üblichen einfachen Röhren- Radios und verdiente sich gelegentlich etwas Geld mit Reparaturen; in einem besonderen Fall – das Radio funktioniert im Prinzip, brummte aber nach dem Einschalten ein Weilchen ganz fürchterlich – fand Feynman die Ursache des Problems: einfach durch Nachdenken.

Gegen Ende des zweiten Weltkriegs, arbeite Richard Feynman als junger Physiker am Manhattan Project, dem Atombomben Projekt der USA; er hatte seine Freude daran, die militärischen Sicherheitsleute dadurch in Verlegenheit zu bringen, indem er sich mit seiner Frau und seinem Vater verschlüsselte Briefe schrieb; nachdem ihm das untersagt wurde, zerschnitten sie das Briefpapier zu Puzzel- Teilchen. In den Labors in Los Alamos wurden Tresore zur Aufbewahrung von geheimen Unterlagen verwendet, Feynman hat Spaß daran, deren Schließmechanismus zu enträtseln, er überlegte sich verschiedene Tricks, um hinter die Zahlencodes zu kommen, und avancierte im Laufe der Zeit zum versierten ’Safeknacker’.

Wiewohl Feynmans hauptsächliches Interesse immer den Naturwissenschaften gegolten hat, hatte er doch auch einen Riesenspaß sich mit allerlei interessanten Leuten zu unterhalten; ein ganzer Abschnitt ist den Episoden mit seinem Künstlerfreund Jirayr Zorthian gewidmet, nach endlosen Streitgesprächen, ob nun ein Naturwissenschaftler oder ein Künstler die ’Welt’ besser erklären könnte, beschlossen sie sich wechselseitig, an den Wochenenden, Physik bzw. Zeichnen beizubringen. Während Feynmans anfängliche Versuche eher kläglich waren, entwickelte er sich zu einem versierten Zeichner, dem die Sache schließlich richtige Freude bereitete, er verkaufte sogar einige Zeichnungen und hatte eine Ausstellung im Fakultätsclub des Caltech.

In den Bogen bunter Abenteuer sind auch einige Gesichten über Feynmans beruflicher Werdegang eingeflochten, etwa als jungen Professor an der Cornell Universität, seiner Entscheidung für das Caltech in Pasadena, und natürlich die Verkeilung des Nobelpreis für seine Arbeiten zur Quanten Elektrodynamik.

Durch viele dieser Gesichten, zieht sich wie ein roter Faden, ein Thema: Feynmans einzigartige geistige Unabhängigkeit, er gab kaum etwas auf ‚Expertenmeinungen’, wenn er an einem Problem arbeitet, übersetzte er es in seine eigene Sprache, vereinfachte es, packte es von allen möglichen Seiten an, bis sich nicht selten eine ungewöhnliche Lösung eröffnete. Diesen Stil wandte er nicht nur auf physikalische Fragen, sondern auf alle möglichen Sachen an. Er hasste es, wenn Leute mit großen Worten auftrumpften, bei näherem Nachfragen, aber nicht einmal auf den Punkt bringen konnten, worüber sie eigentlich sprachen, oder ein prägnantes Beispiel für ihr Problem liefern konnten; ein Problem, das er öfters mit Vertretern der Geisteswissenschaften hatte. Feynman beschreibt seine Ansichten und Erfahrungen mit solchen Phänomenen der Pseudowissenschaften ausführlicher im Schlusskapitel – er präge dafür den Begriff der „Kargo Cult Wissenschaften“, den er erstmalig anlässlich einer Caltec Abschlussfeier 1974 verwendete.

Am Ende ist diese Sammlung von Erzählungen ein Kaleidoskop, das die Fassetten des Menschs Richard Feynman und dessen vielfältigen Interessen bricht, und sicher wird sie nicht allen Aspekten gerecht; aber sie in hohem Masse vergnüglich zu lesen. Und schließlich wird das Buch, seit seinem ersten Erschienen 1985 immer wieder aufgelegt und wurde seitdem in etliche Sprachen übersetzt.
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am 1. Juni 2008
Richard P. Feynman schreibt aus seinem Leben. Gut, was erwartet man da. Wenn ich mir die anderen Rezensionen durchlese, jeder etwas anders und manche denke ich das Falsche. Es ist doch eigentlich zu erwarten, dass ein Physiker, der praktische Forschung betreibt, den Geisteswissenschaften nicht gerade 'freundlich` gesonnen ist. Aber da wird ja gleich der Popperschen Falsifikationismus in den Raum geworfen (genauer Informationen dazu gibt es bei Wiki, entweder Karl Popper oder Falsifikationismus eingeben).
Aber kommen wir nun zum Buch.
Richard Feynman beginnt mit seiner Kindheit und seiner Neugier für alles Neue und Unbekannte. Der Weg führt weiter um sein Studium, seine Arbeit in Los Alamos und seine weiteres Leben. Dabei nimmt er sich mehr als ein mal selbst auf die Schippe und schreibt immer mit einer Gewissen Ironie. Man sollte jetzt aber kein Buch erwarten, in dem er über seine Forschung schreibt, vielmehr ist es ein Buch was erzählt, was abseits der Forschung passiert ist. So als Richard Feynman Safes in Los Alamos knackt.
Er zeigt uns, dass man nicht nur mit Intelligenz im Leben weiter kommt. Oft gehört eine Portion Mut, Selbstvertrauen und Glück dazu. Und er zeigt uns das Wichtigste was wir Menschen haben sollten, nämlich die Neugier. Denn sie bringt uns vorwärts, sie lässt uns Dinge entdecken und verstehen lernen.

Für mich ist dieses Buch ein großes Muss und gehört in jedes gut sortierte Bücherregal (auch wenn Einem die Physik nicht gefällt). Ich habe es mit großer Freude und einem Lächeln auf den Lippen gelesen.

Richard P. Feynman ist für mich nicht nur ein großer Wissenschaftler, sondern auch ein Lehrer, der versteht wie man Jemanden für etwas begeistern kann und ihn so mit reißt. Also Ehre wem Ehre gebührt.
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am 27. September 2006
"Wenn Sie Physik mögen, lesen Sie dieses Buch. Wenn Sie Physik nicht mögen, lesen Sie dieses Buch."

Besser könnte man "Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman!" nicht beschreiben. Egal ob Physikinteressiert oder nicht, Feynman ist eine Bereicherung für jedes Bücherregal. Falls Sie sich nicht für Physik interessieren, dann erhalten Sie mit dem Erwerb dieses Buches eine wundervolle Sammlung unterhaltsamer und teils unglaublicher Anekdoten aus dem Leben eines Menschen, der zeitlebens angetrieben wurde von Neugierde und Freude an den Dingen.

Falls Sie physikinteressiert sind, dann brauche ich wohl kein weitere Wort über Richard Feynman zu verlieren. Sie wissen Bescheid!

Beim Lesen dieses Buches wird Ihnen mehr als ein paar Mal ein Schmunzeln über das Gesicht huschen, das sich teils in Ungläubigkeit verwandeln wird, angesichts der schieren Unfassbarkeit der Erlebnisse eines einzelnen Menschen. Die Begeisterung, die Feynman zeitlebens angetrieben hat, wird mehr als deutlich und ist höchst ansteckend. Wenn Sie vorher nichts mit Physik zu tun hatten, werden Sie sich wünschen, dass Sie wenigstens in der Schule etwas mehr aufgepasst hätten! Dabei hat das Buch an keiner Stelle wissenschaftliche Anforderungen an den "unerfahrenen" Leser, was das Lesen an sich zu einem äußerst unbeschwerten Vergnügen macht.

Fazit: Dieses Buch gehört in JEDES Buchregal!
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am 4. August 2013
Ich bin bei diesem Buch hin- und hergerissen. Zeitweise fand ich es unheimlich witzig und interessant, fand seine ehrliche und direkte Art ansprechend, dann wieder stoesst mich genau diese Art wieder ab.

Feynman beschreibt Begebenheiten, die wirklich zum Lachen sind und viel ueber die Menschen und deren Psychologie aussagen. Es bleibt bei mir allerdings dann der Eindruck, er spielt mit seinen Mitmenschen auf eine Art die man auch als arrogant bezeichnen kann, und ich werde den Eindruck nicht los, dass er -- bewusst oder unbewusst -- auf sie herabschaut, weil nicht alle eine Auffassungsgabe wie er haben.

Feynman erscheint sehr selbstbewusst und auch sehr authentisch -- er steht zu seinen Überzeugungen und verheimlicht sie nicht, er hat keine Hemmungen, Authoritaeten in Frage zu stellen und auf Widersprueche aufmerksam zu machen. Er steckt dann allerdings voll und ganz in einem sehr rationalen Weltbild, das ebenfalls auf andere Weltbilder herabschaut. In einem Kapitel macht er sich ueber Geisteswissenschaften lustig und seine Kritik ueber wortreiches Geschwafel ist durchaus berechtigt. Aber viele grossen Physiker waren und sind gleichzeitig tiefgehende Denker und Philosophen (Heisenberg, Weizsacker, Dürr, etc etc) und von all dem kann ich bei Feynman wenig finden. Ich sehe in seinen Buechern nicht wirklich, dass er tiefere Fragen stellt. Auch die Arbeit an der Atombombe wird beschrieben ohne ein jegliches Wort zu seiner Haltung. Man vergleiche CF von Weizsaecker, der sich hier selbst viele Fragen stellte, die bei Feynman ueberhaupt nicht anklingen. In einem anderen Buch erwaehnt er kurz, wie schockiert er sich vorstellt in welchem Radius vom Ort da er steht alles Leben ausgeloescht wuerde. Aber das ist dann alles was er schreibt.

Es ist zwiespaeltig. Feynman erscheint als ein neugieriger, authentischer Mensch, bei dem man weiss wo man dran ist. Aber er erscheint doch auch etwas oberflaechlich und ueberheblich. Da haben Buecher eines Heisenberg, CF Weizsaecker, Duerr und anderen deutlich mehr Tiefe.
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am 17. Juni 2016
Wer sich die Biographie durchlesen will, hat viel zu lachen. Gut und locker geschrieben, keine strenge nur aus Physik bestehende Lektüre. Liest sich angenehm und man erhält guten Einblick in sein Leben und auch in die Physik in leichter Form. Macht Spaß das Buch zu lesen und besonders über den etwas aufmüpfigen, eigenwillen Feynman zu lesen. Sehr zu empfehlen.
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am 23. August 1999
Das Buch ist nicht etwa ein Buch über Physik, es beschäftigt sich nicht einmal sonderlich stark mit der Physik, wie man es vielleicht von einem Nobelpreisträger erwarten könnte. Die lockere Zusammenstellung von Geschichten aus Richard Feynmans Leben ist wirklich super gelungen. Nicht nur, daß sein Humor jeden Leser in seinen Bann schlägt, er versteht es auch in allen den Drang zu wecken, selber auf Entdeckungsreise in den Naturwissenschaften zu gehen. Man kann es nicht mit dem selben Erfolg tun wie Feynman, aber man sollte es wenigstens versuchen. Sein wissenschaftlicher Werdegang ist anhand der Anekdoten gut zu verfolgen und man füllt sich versucht, es an manchen Stellen genauso zu versuchen, das heißt, den unkonventionellen Weg zu wählen. Neben all den witzigen Geschichten lernt man noch eine wichtige Tatsache: Physiker sind auch nur Menschen, die versuchen mit dem Leben zurechtzukommen. Und das gelingt ihnen nicht unbedingt immer gut, wie am Beispiel Feynmans zu sehen ist. Trotzdem bleibt das Buch lesenswert, es setzt auch keine Vorkenntnisse irgendwelcher Art Voraus.
Jeder der seine Meinung über die Naturwissenschaften schon immer zum Guten redigieren wollte sollte diese Buch auf keinen Fall verpassen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 14. Juli 1999
Eigentlich sagt dem Durchschnittsleser, der sich nicht näher mit Physik beschäftigt hat, der Name Richard Feynman wenig. Auch ich wurde erst durch die Biographie Gleicks auf ihn aufmerksam. In der Physik ist er aber wohlbekannt und seine Vorlesungen gehören zum Kanon. Daß dieser Quantenphysiker und Nobelpreisträger privat aber auch beruflich ziemlich abgedreht und witzig war beweist er in "Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman?", wo er Anekdoten aus seinem Leben erzählt. Das fängt ganz früh an, mit dem Bau beziehungsweise dem Zerlegen von Radios etc. Je weiter er in der Physik aufsteigt, desto öfter gerät er dann aber auch an förmliche Empfänge oder Konventionen, mit denen er sich nicht so auskennt und diese aufmischt. Wie interessant dieser Mensch ist zeigt sich an diesen Anekdoten aus seinem Leben. Sie sind auch geprägt von einer gewissen Selbstbescheidenheit, wobei er schon auch ein Aufschneider ist, aber nie unsympathisch. Großen Raum nehmen auch die Berichte über Los Alamos ein, wo er beteiligt war als einer der jüngsten Wissenschaftler. Sein Hauptsport war dort, Safes zu knacken. Man erfährt durch solche Details, die einen schmunzeln lassen, unverblümt aus dem Leben eines bedeutenden aber wenig bekannten Mannes unseres Jahrhunderts und die Erzählungen machen ihn für den Leser lebendig, so daß keiner, der diese Anekdoten kennt, den Namen Feynman je wieder vergessen würde. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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