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am 14. April 2015
Eigentlich habe ich dieses Buch ja für mich bestellt, aber als ich meinen Jungs die erste Geschichte daraus vorlas entwickelten sie eine derartiges Interesse an dem Buch, dass sie nun einen wöchentlichen (vor-)Leseabend einfordern, an dem jeder von uns eine der Geschichten vorliest. Und nein - meine Kinder sind keine abnormalen, geschichtlich überinteressierten Lesefreaks - das sind ganz normale Nintendo verliebte Fussballjunkies ;-)
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am 28. Januar 2017
Tolles Buch es ist sehr schön geschrieben und sehr interessant kann ich nur jedem empfehlen mal gelesen zu haben. macht echt Spaß
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am 19. September 2014
Tolles Buch. Habe ergänzend die CD gekauft und bin mit beidem sehr zufrieden. Wer sich für Zitate und ihre Bedeutung interessiert ist hier genau richtig
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am 25. Dezember 2014
Da mich solche Dinge sehr interessieren ist das Buch absolut top für mich. Ich kann das Buch nur empfehlen. Super
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am 5. Februar 2009
Dieses Buch schafft es in 80 kurzen Kapiteln einige wichtige Meilensteine der menschlichen Selbstwahrnehmung zu präsentieren. Nebenbei erlebt man eine Zeitreise von den antiken Philosophen über das christlich geprägte, europäische Weltbild des Mittelalters bis hin zur Gegenwart. Schlüssig und kurzweilig schildert Helge Hesse die Schicksale von Menschen als Individuen, die in ihre Zeit eingebettet lebten oder eben ihrer Zeit voraus waren. Diese Personen prägten auf die eine oder andere Weise mit ihrem Ausspruch (teils nur überliefert oder übernommen)eine gewisse Haltung, Einstellung, Tendenz oder Meinung, sie machten sie greifbar, verständlich, sie brachten etwas auf den Punkt, das teilweise über Jahrhunderte (wenn auch manchmal verfälscht) Bestand hatte oder noch heute Gültigkeit hat. Nicht so dramatisch wie Zweigs "Sternstunden der Menschheit", aber umfassender, strukturierter und einem roten Faden folgend liefert dieses Buch einen behutsamen Reiseführer für die abenteurliche Reise der Menschheit durch die Tiefen der Geschichte. Es legt dar wie sich Werte und Moral zu dem momentanen Zwischenstand entwickelt haben und, dass sie sich noch oft und eventuell unter "Blut, Schweiß und Tränen" (in einem anderen Zusammenhang nach einem Zitat von Winston Churchill - siehe dazu in diesem Buch) weiterentwickeln werden.
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am 6. August 2014
Verschiedenste geschichtliche Ereignisse werden kurz beleuchtet. Jeder beschriebene Satz, häufig sind es Zitate, wird in durchschnittlich 5 Seiten beschrieben. Die Sortierung ist chronologisch, man beginnt 650 v.Chr. und endet 2002.
Es geht nicht nur um den jeweiligen Satz, sondern auch um das „Drumherum“ teilweise sogar recht weitläufig. Das klingt jetzt eventuell negativ nach weit abschweifenden Aufzählung langweiliger Geschichtsdaten, aber das ist es eben nicht. Hesse zeigt den geschichtlichen Kontext und stellt die spannenden Teile der Geschichte heraus. Z.B. welche weitreichenden Folgen eine Äußerung hatte, oder welchen bedeutenden Wendepunkt er darstellt. Einige Male überrascht er mit der Erkenntnis, dass der Sinn heute völlig umgedeutet wurde oder der Satz wohl so nie gefallen ist.

Speziell für Gelegenheitsleser gut geeignet, was nicht nur an den kompakten Kapiteln liegt. Man kann es zwar schön von hinten nach vorne durchlesen, es macht aber nichts, wenn man sich an das letzte Kapitel nicht mehr erinnern kann. Außerdem ist es möglich sich einzelne Sätze herauszupicken.

Besonders gut haben mir die Erklärungen aus der Römerzeit gefallen. Der geschichtliche Überblick ist darin äußerst gut gelungen. Eine Durststrecke waren für mich die spätmittelalterlichen Kapitel. Die Kapitel der zu den neuzeitlichen Ereignissen sind wiederum spannend.

Die Befürchtung, dass man viele Zitate kennt, und allzu Bekanntes erneut durchgekaut wird, hat sich nicht bestätigt. Hesse schafft es immer wieder neue Erkenntnisse und Sichtweisen spannend zu vermitteln und auch Bekanntes in einem neuen Licht erscheinen zu lassen. Bei manchen Sätzen kann man bemängeln, dass es relevantere für die Weltgeschichte gibt. Bis auf die Durststrecke in der Mitte des Buches, die vielleicht den angestrebten 80 Sätzen geschuldet ist, ein unterhaltsames und lehrreiches Bild.
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am 20. März 2010
Die Geschichte der Welt erscheint uns in vielen Themenbereichen als eher ermüdend, weil doch zuviele Informationen oftmals versucht werden in einem Buch dem Leser rüber zu bringen, bei denen die meisten wegen der Informationsflut abgeschreckt werden.
In diesem Art Geschichtslexikons/Werk werden die wichtigsten Ereignisse der Welt in knappen Sätzen erklärt und anhand von Beschreibungen die Hintergründe verdeutlicht.
Man muss diesen Roman nicht in einem Stück durchlesen, um ja "mitreden" zu können. Das schöne hierbei ist, dass man sich die Geschichten, die einen interessieren herauspicken kann und in Kurzform z.B. während der Bahnfahrt auf dem Arbeitsweg lesen kann.
Es ist klar und verständlich geschrieben und bietet genau die Portion an Wissen an, die für uns "Otto normal Verbraucher" am wichtigsten ist!!!
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VINE-PRODUKTTESTERTOP 1000 REZENSENTam 6. Mai 2014
Martin Luther sagte „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ – und dieser Ausspruch – so hatte Luther sicher nicht gedacht – ziert nun den Titel eines Buches, welches sich 80 Sätzen aus der Weltgeschichte beschäftigt.

Inhalt und Gliederung:
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Geflügelte Worte, Sätze, die Geschichte schrieben …. Worte, die man einfach so hinsagt, die über von Menschen stammen, die mit ihrem Tun, die Weltgeschichte beeinflussten und die Sätze mit ihnen …

Diese Sätze – 80 an der Zahl – sind in einem Buch zusammen gefasst, welches mich immer wieder fesselt – einmal, weil es einfach spannend und interessant ist, überhaupt zu wissen, wer den ein oder anderen allseits bekannten Ausspruch einstmals formuliert hatte – und zum anderen, um nachzulesen und zu verstehen, in welchem Zusammenhang dies steht.

Begonnen bei der Antike mit Thales von Milet, der um 625 bis um 547 v. Chr. lebte und „Erkenne dich selbst!“ sagte – bis hin zu „Die Achse des Bösen“, was George W. Bush (geb. 1946) sagte.

Wann entstanden diese Sätze, welche Schicksale und welche Geschichten stecken dahinter? Das kann man sich fragen und bekommt im Buch die Antworten. Dieses Buch ist in gewissem Sinne auch eine Reise in die Vergangenheit – aber auch unbedingt ein Kennenlernen historisch bedeutsamer Momente und der dazu gehörigen Persönlichkeiten. Episoden, die sehr spannend sind stecken hinter den Zitaten – einige kennt man, andere vielleicht auch nicht …

Julius Caesar beispielsweise sagte einstmals „Die Würfel sind gefallen.“ – in welchem Zusammenhang aber, das weiß man wohl nicht. Die Rubikon-Überquerung im Jahr 49 v. Chr. War eine weit reichende Entscheidung. Unvermeidlich würde ein römischer Bürgerkrieg sein, wenn er römisches Staatsgebiet betreten würde. Als Caesar seine Entscheidung endgültig traf – soll er den historischen Satz gesagt haben „Hochgeworfen sei der Würfel“ Plutarch übersetze aus dem Lateinischen und machte „Geworfen ist der Würfel“ daraus. Die nicht ganz wortgetreue Übersetzung, die uns heute geläufig ist, stammt vom römischen Schriftsteller Sueton. Die Würfel sind gefallen ist ein Ausspruch – seit dieser Zeit – die bezeichnet, wenn etwas nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Wie es aber ausgeht, steht sozusagen in den Sternen.

Ich finde die Art und Weise, wie Helge Hesse die ausgesuchten 80 Aussprüche aus der Weltgeschichte erklärt, erläutert und thematisiert, sehr ansprechend, sehr informativ und vor allem verständlich und historisch gut einzuordnen.

Sehr interessant: Die historischen Hintergründe, die man erfährt, die mitunter am Rande mit dem Ausspruch zu tun haben, aber eben damit zu tun haben – und so ist es gut und richtig, dass so ausschweifend berichtet und informiert wird.

Die Auswahl über die Weltgeschichte hinweg begonnen mit der Antike über die Renaissance, die Franz. Revolution, bis hin zum Zweiten Weltkrieg bekommt man einmal einen unterhaltsamen und zum anderen einen rundum informativen Einblick in 2600 Jahre Historie der Welt.

Der Autor schafft es, dieses doch eigentlich als Sachbuch zu bezeichnende Werk flüssig zu schreiben und es dem Leser leicht zu machen, sich durch dieses hindurch zu lesen, ohne trockenen Stoff lesen zu müssen – im Gegenteil – plastischen und lebendigen Geschichtsunterricht an Hand der Sätze zu vermitteln.

Für Leser, die sich in irgendeiner Weise für Geschichte interessieren: Prädikat WERTVOLL !!!
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am 20. Mai 2014
Helge Hesse legt mit diesem Buch einen Schnelldurchlauf durch 2500 Jahre Philosophie-, Kultur- und Politikgeschichte vor. Daneben werden auch die Naturwissenschaften nicht vernachlässigt. Als Aufhänger dienen ihm weithin bekannte Zitate bedeutender Persönlichkeiten, welche mehr oder weniger verbürgt sind.
Die einzelnen Abschnitte sind mehr oder weniger kurz, mehr oder weniger unterhaltsam, meist aber am Ende nicht sonderlich eindringlich und ohne tiefgreifenden Einfluss. Es bleibt ein kundiger und meist unterhaltsamer, gelegentlich erhellender Versuch, welcher aber beim Leser vermutlich keine großen Nachwirkungen hinterlassen wird.
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am 12. November 2010
Für jeden, der mal Klugscheißern will...

Inhalt:

Mit Jules Verne gelangt man lesend In 80 Tagen um die Welt, mit Helge Hesse reist man -- nicht weniger spannend -- In 80 Sätzen durch die Weltgeschichte. Vom antiken Griechenland ("Erkenne dich selbst", "Alles fließt", "Ich weiß, dass ich nichts weiß") bis hin zu Politikersprüchen unserer Tage ("Blühende Landschaften", "Die Renten sind sicher!", "Die Achse des Bösen"), bei denen man sich nicht ganz sicher ist, ob sie verdientermaßen in die Geschichte eingehen. Aber was überdauern wird und was nicht, entscheidet ohnehin erst die Zeit. Darum geht es Helge Hesse auch gar nicht, er benutzt diese bekannten bis berühmten Sätze vielmehr als günstige Ausgangspunkte für kurzweilige und erhellende, aber nie trockene Exkurse in die Geschichte, aber auch in die Ideen- und Geistesgeschichte, da neben Herrschern, Königen und Politikern auch Philosophen und Wissenschaftler zu Wort kommen. Und ! es ist keine geringe! Leistung, etwa die Gedankenwelt eines Sartre ("Die Hölle, das sind die anderen") oder Wittgenstein ("Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen") auf wenigen Seiten verständlich zusammenzufassen.

Beim titelgebenden Hier stehe ich und kann nicht anders Martin Luthers zum Beispiel beginnt der sechsseitige Beitrag sehr plastisch mit Luthers Auftritt vor dem Reichstag in Worms im April 1521, aber man erfährt dann auch, wie Luthers Auflehnung gegen die römisch-katholische Kirche begann, wie der Konflikt zur Kirchenspaltung führte und welche politischen Hintergründe dieser hatte. Ob Julius Caesar bei der legendären Überquerung des Rubikon 49 vor Christus wirklich "Die Würfel sind gefallen" gesagt hat? Die Geschichtsschreiber versichern es uns. Aber natürlich hat bei geschichtlichen Ereignissen und O-Tönen auch immer die Legendenbildung ihre Hand im Spiel. So behandelt ein Beitrag auch Marie Antoinettes "Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen". Aber aus dem ebenfalls sehr lesenswerten Lexikon der Geschichtsirrtümer wissen wir, dass ihr dieses Bonmot in den Mund gel! egt wurde, weil es die Arroganz der Herrschenden am Vorabend der Französischen Revolution so anschaulich illustriert. Der so provokante Satz über das hungernde Volk stammt in Wahrheit aus Jean-Jacques Rousseaus Bekenntnissen.

Eigene Meinung:

Ich finde es zwar teilweise ganz interessant, aber dauernd Nachzuschlagen wer, was, wann, wie gesagt hat, brauche ich nicht. Wie geschrieben manches ist wirklich Interessant, aber eher für Liebhaber und/oder Geschichtslehrer geeignet.

Viel Spaß
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