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am 27. November 2007
Die Denkanstöße 2008 enthalten mal wieder viele hoch interessante Themen aus Philosophie, Kultur, Wissenschaft, Politik und vielerlei anderen Bereichen. Besonders fasziniert hat mich das Interview und Gespräch mit dem Porsche-Chef Wiedeking, der beschreibt, wie eine Firma, die sich nicht zum Sklaven des Shareholder Value-Gedankens gemacht hat, dennoch zu einem hochprofitablen und erfolgreichen Unternehmen geworden ist ' durch ein kluges und weitsichtiges oberes Management. Dieser Bericht allein müsste Grund genug sein, damit diese Firma Wirtschaftsgeschichte schreibt, weil es einen Vorsitzenden und eine Firma zeigt, die nicht vordergründigen betriebswirtschaftlichen Moden nachläuft oder freizügig erhaltene Steuergeschenke verschleudert.
Ebenso ist der Artikel über das Verhältnis von Martin Heidegger und Hannah Arendt hoch interessant. Es zeigt, wie eine junge Studentin und ein sehr viel älterer, gesetzter Philosophie-Professor sich in seine Studentin verliebt, sorgsam sich ihr annähert und die Frage entstehen läßt, wie die Mischung aus Zuneigung und philosophischer Attraktionen gemischt gewesen sein mögen ' was der Artikel selbst behutsam umkreist.
Dieses Buch, wieder herausgegeben von einer Autorin, die ein sensibles, kurzweiliges Produkt verfasste, das viele weitere ebenso hoch interessante Artikel versammelt, wie ich es in den letzten Jahren in dieser Reihe so nicht gesehen habe. Ein wirklich gutes Buch fürs Jahr 2008, das ich schon nach kurzer Zeit durchgelesen hatte. Sehr empfehlenswert.
Aber auch ein Buch als Werbeprodukt des Verlags, der damit Lust auf mehr macht. Aber dafür zu einem sensationell günstigen Preis.

Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (Weltliteratur oder Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. Oktober 2009
In den vergangenen Jahren habe ich die Denkanstöße schon mehrfach gelesen und fand sie immer ganz gut. Auch die Ausgabe des Jahres 2008 hat eine interessante Themenwahl. Das Buch enthält Ausschnitte aus Büchern unterschiedlicher Art. So finde ich es sehr abwechslungsreich, auch mal in Bücher rein zu lesen, die mir im Buchgeschäft niemals in die Hände fallen würden und nach denen ich auch nicht bei amazon suchen würde.

So hat mir der abgedruckte Text aus "Die Kinder des Dschihad" diesmal besonders gut gefallen, mal sehen, vielleicht kaufe ich mir das Buch. Andere Buchausschnitte fand ich gähnend langweilig, sodass auch bei diesem Denkanstoß mal wieder froh war, nicht jedesmal das komplette Taschenbuch lesen zu müssen.

Eine gute Idee.
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am 29. Dezember 2009
Es gibt einige sehr gute, einige gute, viel durchschnittliches, aber eben auch ein paar furchtbare Artikel.
Besonders erwähnenswert ist natürlich der Ausflug in die Traumwelt des EX Porsche Chefs Wiedeking, seine Phrasen wurden ja nun von der Realität eingeholt. Äußerst amüsant im nachhinein.
Besonders schlimm die Ergüsse eines Josef Joffe, ... ich wusste nicht ob ich weinen oder schreien sollte.

Albrecht Beutelspachers Ausflug in langweilige Zahlenspielereien hätte man sich sparen können.
Das stößt nicht zum denken an, eher stößt man das Buch vor langweile zur Seite.

(sehr) Gut fand ich zB "Die Kinder des Dschihad"
den Ausschnitt von Feynman und "Warum die Zukunft von Frauen gemacht wird"

2 Sterne wärem Ungerecht für die guten Stücke, deswegen 3.
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am 24. Februar 2009
Jahr für Jahr ein Wiedersehen - die Denkanstöße des Piper-Verlags gehören inzwischen zu den Traditionen des Buchhandels. Und das ist auch gut so. Bieten sie doch immer einen spannenden Querschnitt durch das Verlagsprogramm von Piper.
Das ist eine Chance - und zugleich (wie so oft!) auch ein Nachteil: Als eifriger Leser hat man hin und wieder ein De-ja-vu, und die Textzusammenstellung ist nicht immer homogen.
Dennoch: Für 5 Euro ist der Band immer einen Kauf wert - Jahr für Jahr.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Dezember 2007
Warum ich für dieses Buch lediglich 3 Sterne vergeben habe?

Vor mir liegt es nun, das Lesebuch für 5 Euro - der Klappentext hat Denkanstöße, bzw. neueste Impulse, für das bevorstehende Jahr 2008 versprochen - aus den Bereichen Politik, Philosophie, Kultur, Geschichte und Naturwissenschaften - gekauft habe ich meiner Meinung nach jedoch eher einen etwas ausführlicher gestalteten "Werbeprospekt in Buchformat".

Am Ende des Buches sind die sog. "Quellen" der Beiträge / Ausschnitte aufgezählt - alle finden sich (völlig überraschend) im Verlagsprogramm aus dem Hause Piper wieder - so funktioniert gute Werbung eben - zugegeben mancher hier abgedruckte "Werbetext" hat sein Ziel erreicht - so werde ich mir u.a. in absehbarer Zeit das hier, ebenfalls in Ausschnitten, vorgestellte Buch von Josef Joffe, Dirk Maxeiner, Michael Miersch und Henryk M.. Broder: "Schöner Denken. Wie man politisch unkorrekt ist", vornehmen.

Nun, nachdem ich mich ausführlich mit dem Buch beschäftigt habe, lautet mein Fazit - Da ich wöchentlich "Die Zeit" lese und fast täglich einen Teil meiner Mittagspause in das "Handelsblatt" investiere, ist mir ein Großteil der hier veröffentlichten Thesen, Einsichten, Erkenntnisse, Erfahrungen und Strategien im laufenden Jahr bestimmt mehrmals zwischen die Finger geraten - somit halten sich die hier entdeckten "Neuigkeiten" in Grenzen.

Einige der hier vorgestellten Themen haben mich zudem überhaupt nicht interessiert, so z.B. der Beitrag von Albrecht Beutelspacher: "Einmal sechs Richtige und andere Mathe-Wunder" - welchen Denkanstoß, für 2008, hätte ich denn aus dem Ausschnitt zur Erklärung des EAN-Code (Europäische Artikel-Nummerieung) ziehen sollen?
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TOP 1000 REZENSENTam 4. August 2007
Offensichtlich werden nicht nur Kalender immer früher auf den Markt geworfen, sondern auch Bücher, die das nächste Jahr im Blickpunkt haben: deshalb sind wohl auch die "Denkanstöße 2008" aus dem Piper-Verlag bereits im Juli 2007 erschienen.
Seis drum - die oben erwähnte Tatsache ändert nichts an den interessanten Themen, die dem Leser in Form von Ausschnitten aus Büchern, die im Piper-Verlag vorliegen, präsentiert werden. Die Themen reichen dabei vom Dschihad und der RAF bis zur Klima- und Energiefalle; von Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaft bis zu Strategien des modernen Lebens: immer ist der Leser gefordert, die Ideen (und Thesen)der diversen Autoren zu überdenken, ihnen zuzustimmen (oder sie abzulehnen) - oder auch "nur" eine interessante Geschichte zu erfahren.
Kein Buch für den Badestrand, sondern ein Buch, das zum Weiterlesen anregt (bzw. zum Kauf so mancher Bücher, aus denen hier etwa nur ein Kapitel präsentiert wurde).
Auufallend: der wohlfeile Preis!
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am 11. August 2007
Heute ist eine Überraschung gelungen. Dachte ich, dass die Denkanstösse zum Nachdenken anregen, ist Neues festzustellen: sie definieren sich immer schneller als Vordenker. Juli 2007 und schon für 2008. Als wenn die Zeit nicht von allein schnell genug vergeht. Diese Voreile mag Sinn haben, einzig einen mag ich entdecken, dass es dem Autor der Zusammenstellung so geht wie dem Leser: dieser stößt auf eine interessante, brillante Auswahl von Texten aus den Bereichen, die diese Reihe "Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur, Wissenschaft" schon seit 1985 zu einem Fels in der Brandung macht. Nicht, weil es unumstößliche, nicht mehr zu diskutierende Themen enthält, sondern im Gegenteil, weil es in der Auseinandersetzung mit den Themen anregend, wissenvermehrend und geistfordernd ist. Eben Denk-Anstoß, den es nicht zu verpassen gilt.
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