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am 1. September 2012
Auf obiges Buch bin ich gestossen, als ich im nördlichen Schwarzwald einen Ortshistoriker für einen Zeitungsbericht besuchte. Nachdem er mir seine sämtlichen chronistischen Bücher gezeigt hatte, erwähnte er, dass Frau Inge Barth-Grözinger anhand seiner Nachforschungen und Schriften die "Beerensommer-Saga" geschrieben habe.
Daraufhin habe ich mir das Buch gekauft. Es hat mich mehrere Stunden Schlaf gekostet, denn für mich war es sehr schwer, dieses beeindruckende Werk aus der Hand zu legen.

Der Inhalt des Buches wurde hier bereits mehrfach beschrieben. Von den beiden befreundeten Hauptfiguren Johannes und Friedrich ist einer eine reale Person, die Zweite wurde dazu erfunden. Wichtige Orts- und Familiennamen wurden teilweise nur unwesentlich geändert, so dass man als Ortskundiger genau weiß, von welcher Firma z.B. die Rede ist. Das Buch deckt sich mit Erzählungen alter Ortsbewohner, so dass ich mittlerweile den Hauptschauplatz "Grunbach" mit ganz anderen Augen sehe. Fahre oder gehe ich durch "Grunbach", so frage ich mich immer wieder "sind Johannes und Friedrich auch hier gelaufen?" oder "in welchem Klassenzimmer haben die beiden wohl gesessen?".
Ich glaube, so muss ein guter Roman sein, der an einem bestimmten Ort fixiert ist: Man wird dort von der Atmosphäre des Buches eingeholt, die Personen entwickeln sich zu Menschen, die man zu kennen meint...
Ganz davon abgesehen, sind Schreibstil und die Erzählung wunderbar zu lesen. Die Personen lassen sich nicht in "gut und böse" einteilen, ein jeder hat Stärken und Schwächen und ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Lesen! Fünf Punkte!
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am 28. Juli 2011
Mit "Beerensommer" hat die Schwarzwälder Autorin Inge Barth-Grözinger ein mitreißendes Buch geschrieben, an dem nicht nur Jugendliche ab 13 Jahren, sondern auch Erwachsene Gefallen finden werden. Zum einen kann der Leser Zeuge von Zeitgeschichte werden: Er wird in ergreifender und bisweilen auch schockierender Weise in die Zeiten des Ersten und Zweiten Weltkriegs versetzt, wobei einen insbesondere die atmosphärischen Schilderungen des Dorfalltags tief ins Geschehen eintauchen lassen. Zum anderen wird jedoch auch eine spannende Geschichte um ein Familiengeheimnis gestrickt, das erst zum Schluss seine Auflösung findet. Von Anfang an wird der Leser mitten ins Geschehen geworfen, und durch den Wechsel der beiden Erzählebenen kann die Autorin die Dynamik und Spannung bis zum Schluss halten. Die Figuren präsentieren sich als vielschichtige Charaktere, und ihre Gefühle und Gedanken werden so anschaulich geschildert, dass ihr Lebensweg wohl kaum jemanden gleichgültig lässt. Deswegen werden wohl auch Leserinnen und Leser, die sich ansonsten leicht von solchen Wälzern abschrecken lassen, "Beerensommer" mit Spannung bis zur letzten Seite lesen.

Dort angekommen, kann man sich anhand einer dreiseitigen Zeitleiste noch einmal die für Deutschland wichtigsten historischen Ereignisse des vom Roman umfassten Zeitraums vor Augen führen. Wen übrigens die doch etwas verzwickten Familienverhältnisse der dargestellten Figuren etwas verwirren, der kann sich mit dem vorangestellten Stammbaum zwischendurch immer wieder einen Überblick verschaffen.
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am 22. November 2013
Eigentlich habe ich dieses Buch mal mitgenommen, weil ich dachte, dass es gut in meine Kategorie der BaBüs reinpassen würde. Jedoch spielt die Geschichte nicht in Baden, sondern praktisch an der Grenze zu Baden, aber eben im Schwabenländle. Die Protagonisten bezeichnen sich auch selbst als Schwaben. Nichtsdestotrotz ist diese Familiensaga ein tolles Buch und daher möchte ich es euch dennoch ans Herz legen, denn der Schwarzwald ist nicht nur in Baden schön und interessant ;)

Immer beliebter werden ja die Bücher, in denen Personen aus unserer Zeit auf Dokumente aus der Vergangenheit stoßen und anfangen, diese zu erforschen. Dabei müssen sie oft außer Landes reisen, um alles Geheimnisse zu lüften. Auch hier ist Anna, die Protagonistin der modernen Zeit, auf der Suche nach ihren Wurzeln, denn nach dem Tod ihrer Mutter ist sie nun praktisch allein. Ihre Reise aus Berlin in den Schwarzwald bringt sie zu Gretl und den Tagebüchern ihres Urgroßvaters, der die zweite Zeitebene gestalten wird. Diese führt einen in die Zeit vor, während und auch nach dem ersten Weltkrieg bis hin zum zweiten Weltkrieg, und so langsam entsteht die Geschichte einer bewegenden Freundschaft mit Höhen und Tiefen.
Friedrich und Johannes - eine außergewöhnliche Freundschaft, die beide ihr Leben lang prägen wird. Der Autorin gelingt es, den Leser durch die Geschichten und das gesamte Leben der zwei Jungs zu führen, ohne dass für mich persönlich Längen aufkamen.
Gerade der historische Plot ist wirklich fesselnd und mitreißend. Man lebt tatsächlich an der Seite der beiden, man liebt und hasst mit ihnen und fühlt mit ihnen.
Der moderne Teil mit Anna bleibt hingegen etwas unpersönlich. Die Tiefe, die man bei den Charakteren rund um Johannes und Friedrich in ihrer Zeit findet, vermisst man hingegen bei Anna. Der Rahmen in Form der modernen Handlung hatte somit stellenweise doch etwas Gezwungenes.

Am Besten hat mir jedoch wirklich das historische Schwarzwalddorf gefallen, das einfach so typisch war, dass ich sofort ein Bild davon im Kopf hatte. Hier passt die Bezeichnung 'aus dem Schwarzwald' wirklich, denn die Gegend und ihre Kultur, ihre Entwicklung, ihre Wirkung wird miteinbezogen und man merkt einfach die Schwarzwälder Gepflogenheiten.

Die Autorin entwickelt die Geschichte wirklich sehr feinfühlig und hat dabei einen angenehmen Schreibstil. Emotionen bringt sie damit hervorragend rüber und lässt einen doch immer wieder mitfiebern.

Fazit

Der moderne Teil ist für mich zwar schwächer, doch der historische Teil, die Geschichte, die sich um Friedrich und Johannes dreht, reißt es für mich doch wieder heraus: Die Entwicklung der beiden Jungs zu Männern im Rahmen der Gegebenheiten ist einfach sehr authentisch und bewegend, so dass ich einfach immer weiter lesen musste!
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am 3. April 2013
Mir hat das Buch supergut gefallen, da es die wechselvolle Geschichte von zwei Familien authentisch und sehr spannend beschreibt. Zeitweise hatte ich etwas Probleme mit den Zeitsprüngen und den gleichen Namen mehrerer Personen, dennoch top Unterhaltung mit Geschichtsvermittlung.
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am 8. Mai 2014
Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten in das Buch rein zu finden. Nachdem ich aber ca. 15% gelesen hatte, konnte ich es nicht mehr weglegen. Man hat mit den Hauptdarstellern Johannes und Friedrich zu jedem Zeitpunkt mit gelitten. Besonders toll finde ich das Schwenken zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart.
Wer Familiengeschichten mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
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am 5. Oktober 2014
Ein großes Stück Zeitgeschichte ist in diesem Roman in den Schicksalen der Haupt- und Nebenfiguren sensibel und mitnehmend verwebt worden. Mit den beiden Hauptfiguren Johannes und Friedrich wird die Zeit des vergangenen Jahrhunderts lebendig: Ihre Träume und Sehnsüchte, was Armut, Krankheit und Hunger in jenen Zeiten bedeutet haben, worin das Glück bestand und wie die beiden Weltkriege und ihre Auswirkungen sich in die Leben der Menschen gedrängt haben. In vielen Romanen keine Selbstverständlichkeit, dass hier die Nebencharaktere so gut ausgestaltet sind, dass auch ihre Schicksale berühren. Ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen, das so wunderbar, bittersüß, überlegt und realistisch von all diesen Schicksalen erzählt. Dass mancherorts geurteilt wird, dass es sich um ein Jugendbuch oder Roman für Großmütter handelt wird diesem klugen Meisterwerk nicht gerecht.
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am 9. September 2014
Abgesehen davon, dass die Geschichte im Schwarzwald spielt, den ich sehr liebe,
ist das Buch eine wunderbare Familiengeschichte, in der Glück und Elend nahe beieinander
liegen und eine tiefe Freundschaft auf die Probe gestellt wird.

Gleichzeitig zeigt das Buch das Zeitgeschehen während des ersten und zweiten
Weltkrieges und man erfährt, welchen Schaden diese Kriege in den Familien angerichtet
haben.

Durch die Person der Anna , die in der Gegenwart lebt und tief in die Familiengeschichte eintaucht,
ist die Verbindung zur heutigen Zeit gegeben.
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am 1. Mai 2007
Die 19-jährige Anna aus Berlin lernt ihre Wurzeln kennen, die in einem Schwarzwalddorf liegen, das ihre Mutter nie mehr besuchen wollte. Der Leser taucht tief ein in eine Welt der Armut zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Im Mittelpunkt stehen Friedrich, dessen Familie im Armenhaus gelandet ist nach dem Tod des angesehenen Vaters, und Johannes, der als uneheliches Kind bei seiner Tante in demselben Haus aufwächst. Johannes ist künstlerisch begabt, Friedrich geschäftstüchtig. Johannes kommt als Kommunist aus dem ersten Weltkrieg zurück, Friedrich arrangiert sich mit den Nazis. Die Freundschaft zerbricht an der Liebe zu derselben jungen Frau.

Während die Zeit bis zum Ende des zweiten Weltkriegs sehr anschaulich erzählt wird, kommt die Zeit danach zu kurz, und es bleibt z.B. die Frage nach Annas Vater offen.
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am 13. Januar 2014
Ein Lesevergnügen der ganz besonderen Art! Das Buch ist packend, ohne dass die Autorin überzogene Familiengeheimnisse konstruiert hätte. Authentische Darstellungen mit geschichtlichem Hintergrund vermitteln den Eindruck, dass es sich so oder so ähnlich in jedem Dorf hätte zutragen können. Auf überflüssige kitschige Liebesgeschichten oder langatmige Landschaftsbeschreibungen wurde verzichtet, denn die Autorin kommt immer schnell auf den Punkt. Besonders schön sind auch die Erzählsprünge zwischen früher und heute. Für junge und ältere Leser ein Genuss. Man trifft mit hoher Wahrscheinlichkeit die Neigungen der meisten Durchschnittsleser. Somit werde ich das Buch nun mit gutem Gefühl ab und zu verschenken.
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am 23. November 2012
Dieses Buch hat mich (63 Jahre alt) sehr berührt, obwohl es ein Jugendbuch ist. Es gibt Parallelen zum heutigen Leben, d.h., wer - durh welche Umstände auch immer - alles verliert, ist ein armes Schwein, wenn er nicht in der Lage ist, sich nicht mit dem Schicksal abzufinden und den Kampf aufzunehmen. Allerdings ist das heute in Zeiten der sozialen Netzwerke wesentlich einfacher als es im Buch sehr anschaulich und nachvollziehbar beschrieben wird. Man fühlt mit den Figuren im Buch mit und hofft, dass sie wieder Tritt fassen. Das Buch hat mir gut gefallen!
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