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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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Friedlich plaudernd sitzen die befreundeten Familien Harte und Gold in einem Restaurant an einem Tisch, als ein unfassbares Unglück passiert. Emily Gold stirbt durch einen Kopfschuss, ihr Freund Chris Harte wird bewusstlos neben ihr gefunden. Ausgehend von einem Verbrechen erfahren alle erst später von Chris, dass die beiden einen Doppelselbstmord geplant hatten. Zuerst sind alle geschockt, aber schnell taucht die Frage nach dem Warum auf. Warum wollten sie sich umbringen? Warum ist Emily gestorben und Chris nicht? Für Melanie, Emilys Mutter, steht schnell fest, dass Chris ihre Tochter ermordet hat. Die Hartes fragen sich dagegen, warum Chris, der sehr viel Freude an seinem Leben hat, sich umbringen wollte. Welches Geheimnis hatte das junge Paar, das so schwerwiegend ist, dass man damit nicht mehr leben möchte?

Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass Emily sich die Kopfverletzung nicht selbst beigebracht haben kann. Außerdem war sie schwanger. Wollte Chris das Kind nicht? Beide wollten studieren und haben in eine hoffnungsvolle Zukunft geschaut. Chris wird somit der Hauptverdächtige und er kommt in Untersuchungshaft. Seine Eltern engagieren Jordan McAfee, der auch in "Neunzehn Minuten" mitspielt. Melanie Gold allerdings ist fest von Chris' Schuld überzeugt, denn ihr Kind war bestimmt nicht depressiv und wollte sterben - das kann einfach nicht sein. Verbissen und uneinsichtig eröffnet sie eine wahre Hexenjagd auf Chris - die 18 Jahre lang währende Freundschaft mit seinen Eltern hat keine Gültigkeit mehr. Sie vergräbt sich in ihrer Trauer und ist keinen Argumenten mehr zugänglich, selbst als sie Emilys Tagebuch findet, kann sie die Wahrheit einfach nicht akzeptieren. Unterdessen findet Jordan Anhaltspunkte und Indizien für Emilys Depressionen und Selbstmordabsichten. Mitten im Prozess ändert Chris völlig überraschend seine Geschichte.

In Rückblicken erzählt Picoult immer wieder, wie sich Chris und Emily kennen und lieben gelernt haben. Sie verbringen jede freie Minute miteinander und völlig natürlich verlieben sie sich auch ineinander. Für alle sind sie das perfekte Paar, aber einer von beiden war zutiefst unglücklich. In Emilys Tagebuch finden sich schockierende Wahrheiten, die leider nur von Melanie gelesen werden. Die Trauer hat sie völlig aus der Bahn geworfen und ihre Handlungen sind schockierend und nicht mehr nachzuvollziehen.

Genauso schockierend sind die Erlebnisse, die Chris im Gefängnis machen muss. Jodi Picoult schildert eindringlich einen jungen Mann, der verstört ist und sich der harten Knastwirklichkeit stellen muss. Denn er ist nicht alleine dort, Sadisten wollen ihn quälen und mit jedem Tag wird die Angst größer, zum Opfer zu werden. Gefängnis ist eben nicht nur der Freiheitsentzug, man muss sich auch mit den Insassen auseinandersetzen. Hier wird es sehr berührend und intensiv geschildert, der Leser muss sich mit der Frage auseinandersetzen, ob Chris diese Erlebnisse verdient hat und keine bleibenden Schäden davon trägt.

Außerdem muss man sich als Leser mit den ethischen Gesichtspunkten der Hilfe bei Suizid beschäftigen. Picoult beleuchtet das Thema aus mehreren Blickwinkeln, zwingt dem Leser aber keine Entscheidung auf. Hatten die beiden wirklich ausreichende Gründe für den Selbstmord? Hätte man die nicht auch anders lösen können? Bis zum Schluss bleibt es spannend, was wirklich an diesem Tag mit den beiden passiert ist. Durch überraschende Wendungen ändert das Buch ständig seine Richtung, man bleibt ratlos zurück und behält ganz viel zum Nachdenken. Und ganz oft möchte man so einige Personen einfach nur Schütteln und sie zwingen, endlich einmal die Wahrheit zu sagen. So wäre bestimmt einiges verhindert worden. Nicht miteinander Reden wird hier zur wahren Kunst gemacht.

Fazit

Teenagerliebe, Freundschaft, Suizid und Gefängnisaufenthalt bieten eindringliche Einblicke in die Abgründe menschlichen Verhaltens. Das Buch lässt den Leser atemlos zurück, man wird geradezu gezwungen, sich mit den Ereignissen auseinander zu setzen. Welcher Blickwinkel ist der Richtige? Musste das alles so enden? Was ist eine jahrelange Freundschaft noch wert, wenn die Trauer alles überschattet? Ein Buch, das so berührt und die Leser mit so viel Redebedarf zurücklässt, gehört eindeutig in die Kategorie lesenswert. Hier gibt es viele Ansatzpunkte zum Überdenken einiger Situationen und Meinungen, Picoult beleuchtet Themen aus verschiedenen Blickwinkeln, die dem Leser oft neue Erkenntnisse bringen.
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am 8. Januar 2012
Nachdem ich an Weihnachten mein erstes Buch von Jodi Picoult, nämlich "Beim Leben meiner Schwester", innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe, bestellte ich mir direkt "Bis ans Ende aller Tage" hinterher. Zum einen fand ich das Thema des Buches interessant, zum anderen habe ich mich durch die guten Bewertungen leiten lassen, denen ich bisher immer zustimmen konnte. Leider hat mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugt. Wie schon andere Leser kritisiert haben, fand ich die Story insgesamt viel zu langatmig. Ausserdem fand ich die Geschichte unrealistisch, viel zu überzogen und irgendwie so gar nicht romantisch. Die ganze Zeit habe ich auf einen Höhepunkt gewartet, der nicht kam. Das Ende war für mich dann zu abrupt da, dass in mir das Gefühl "Das wars jetzt?" hinterlässt. Schade. Ich werde mich trotzdem an einem weiteren Buch von Jodi Picoult versuchen.
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am 21. Februar 2011
ZUM INHALT:
Die Golds und die Hartes sind Nachbarn in einer wohlhabenden Stadt in New Hampshire und seit vielen Jahren eng befreundet. Ihre Kinder, Chris und Emily, wachsen miteinander auf. Von Kindesbeinen an sind sie unzertrennlich - bis sich diese innige Freundschaft in der High School in eine romantische Liebe verwandelt. Die Eltern sind zufrieden, da sie mit dieser Verbindung gerechnet haben. Doch dann bricht eine völlig unerwartete Tragödie über sie herein, die das Glück von Chris und Emily zerstört ...

MEINE MEINUNG:

Dies war mein erstes Buch von der Autorin und ich kann nur sagen, ich bin echt baff. Was man hier zu lesen bekommt, ist der Wahnsinn - ich habe selten so ein gutes Buch gelesen was so einen Umfang hatte...

Es geht um zwei Familien - die Golds und Hartes, sie sind Nachbarn und sehr enge Freunde, beide Familien haben Kinder, Emily und Chris, diese wachsen von klein an miteinander auf und sind auch sehr enge Freunde, doch irgendwann wird aus Freundschaft eine zarte süße Liebe und alles könnte so schön sein, doch es gibt auch Probleme, die beiden lieben sich, aber ab und zu erfüllt ihr Liebe auch der Hass zueinander, das Buch muss man lesen um es richtig zu verstehen.

Aber trotzdem sind die beiden ein Herz und eine Seele, bis zu einer bestimmten Nacht, denn es passiert etwas ganz Schreckliches. Emily wird durch einen Schuss getötet, Chris ist bei ihr, er kommt ins Krankenhaus...

Hier fängt nun die Geschichte richtig an, vorher erfährt man viel über ihre Kindheit und wie aus Freundschaft Liebe geworden ist.

EmilyŽs Eltern sind natürlich in absoluter Trauer, sie können nicht verstehen was passiert ist und warum und sie geben Chris die Schuld, sie verdächtigen ihn des Mordes an ihrer Tochter. Doch seine Aussage lautet anders, es soll ein Doppelselbstmord gewesen sein, der anders ausgegangen ist.

Als Leser ist man erstmal sehr geschockt über die Wendung in der Geschichte und zugleich absolut betroffen. Eine so wundervolle Liebe nimmt ein so tragisches Ende und man will wissen warum, weshalb und wieso??? Diese Fragen stehen im Raum und man tappt als Leser auch relativ lange im Dunklen.

Jodi Picoult schafft es, dass man niemanden so richtig Glauben kann, das erhöht die Spannung, obwohl ich gern Chris geglaubt hätte, aber auch beim ihm hatte ich mein Misstrauen nicht ablegen können. Die Geschichte nimmt ziemlich schnell an Fahrt zu, es ist spannend und zugleich traurig - man wird als Leser in einen richtigen Gefühlsstrudel verwickelt, mit Auf und Abs. Man wird regelrecht gefesselt, die Geschichte zieht einen in seinen Bann und man legt das Buch nicht mehr aus der Hand...

Der Schreibstil ist sehr leicht, was ich sehr gut fand, denn mit so einer Thematik, die an sich schon sehr schwermütig ist, muss man schnell reinfinden können und es muss leicht zu lesen sein und das macht die Autorin Klasse. Auch ihre Schilderungen sind alle nachvollziehbar und verständlich dargestellt, man findet sich als Leser sehr schnell rein und zurecht. Die Protagonisten sind wirklich liebevoll dargestellt und man muss sie einfach ins Herz schließen, egal was passiert ist. Jeder Seite ist ein Genuss und man ist doch traurig wenn die Geschichte zu Ende ist...

FAZIT:

Ein wundervoller, süßer und gefühlvoller Roman, der den Leser für sich einnimmt um ihm seine Geschichte zu erzählen, wo man mitfühlen und mitleiden kann - über zwei Familien und einer großen Liebe, die zu zerbrechen droht!!!!

Absolute Kaufempfehlung!!!!
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am 10. Januar 2007
Die zwei Nachbarsfamilien Gold und Harte verbringen fast ihre ganze Freizeit miteinander. Logisch, daß auch ihre Kinder Chris und Emily eng befreundet sind. Die besonders enge Vertrautheit wird im Jugendalter zur Liebe. Beide haben eine ganz besondere Beziehung zueinander, die immun zu sein scheint gegen die Außenwelt und alle Widrigkeiten - eine richtig tiefe Liebe also. Eines Nachts jedoch findet man Emily erschossen auf; Chris liegt ohnmächtig daneben und die Tatwaffe zeigt nur seine Fingerabdrücke. Er jedoch hüllt sich in Schweigen. Die Eltern und Freunde stehen vor einem Rätsel.

Einfühlsam schildert die Autorin in Rückblicken, wie die enge Freundschaft der beiden sich entwickelte, welche Nöte das Erwachsenwerden mit sich bringt, und in einem parallelen Handlungsstrang, wie durch die Inhaftierung Chris' sich dessen Bewußtsein und auch das Beziehungsgeflecht zwischen den beiden Paaren wandelt. Erst am Schluß erfährt man, was wirklich passiert ist und wozu eine als ausweglos empfundene Situation auch in geregelten Familienverhältnissen führen kann.

Das Buch ist spannend aufgebaut, dabei jedoch so realistisch und Schritt für Schritt nachvollziehbar, daß man am Ende tatsächlich das Unfaßbare ein kleines bißchen besser nachvollziehen kann. Psychologisch allererste Sahne!
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am 26. Januar 2012
Vorweg muss ich sagen, dass ich meine Rezensionen in der Regel zeitnah erfasse, hier allerdings eine Woche gewartet habe, um meine Gedanken bezüglich des Buches zu sortieren.
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Kurzbeschreibung:
Chris(topher) Harte und Em(ily) Gold wachsen miteinander auf. Die Familien wohnen nebeneinander, die Mütter sind beste Freundinnen usw. Die Eltern gehen davon aus, dass Chris und Em irgendwann heiraten und Kinder bekommen. Es scheint auch alles so zu laufen, mit 13 küssen sie sich und irgendwann sind sie tatsächlich ein Paar, wie konnte es auch anders sein.

Bis zu jenem Abend, als Em und Chris im Krankenhaus eingeliefert werden, Em mit einer Schusswunde am Kopf und Chris mit einer Kopfwunde. Em überlebt diese Nacht nicht und Chris`0 erste Aussage ist, sie wollten einen Doppelselbstmord verüben.

Ab dann ist nichts mehr wie es war. Chris stürzt in eine Depression. Die Golds beschuldigen Chris, dass er Em umgebracht hat, sodass die Freundschaft der Eltern ebenfalls zerbricht. Somit kommen Polizei, Gefängnis und Richter ins Spiel. An seinem 18. Geburtstag wird Chris eingekerkert und wartet auf den Prozess.
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Das Buch ist in vielen Rückblenden geschrieben. Die Handlung ab dem Unfall bis hin zum Beschluss im Gericht zieht durch und wird durch Rückblenden seitens Em und Chris ergänzt.

So lernt man nicht nur Chris Variante kennen, welche meist im Vordergrund steht, sondern auch die von Em. Man erfährt nach und nach die Beweggründe von Em, warum sie teilweise wie gehandelt hat. Ein Mädchen, was versucht hat nach außen immer genau das darzustellen, was alle in ihr gesehen haben und sehen wollen, z. B. ist bei einer kleinen Mutprobe zwischen den Kindern Em etwas passiert, was niemandem passieren sollte. Diese Geheimnis und noch einige mehr nimmt sie mit ins Grab.
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Eine Geschichte über eine Liebe zweier Kinder, die zusammen erwachsen werden, die alles füreinander tun würden und schließlich auch das andere Wohl über das des eigenen stellen. Der eine stürzt, der andere empfindet den Schmerz.

Außer dieser tragischen Geschichte ist dieses Buch zum Teil auch ein Krimi, auf der Suche nach Hinweisen usw. wie man Chris vor der Haftstrafe bewahren kann. Ab hier kommt mein Lieblingscharakter Jordan ins Spiel, der Verteidiger von Chris, der mit diesem ganzen Fall wahrscheinlich die größte charakterliche Entwicklung gegenüber allen anderen durchgemacht hat.

Spannend bis zur letzten Seite, sodass ich mich auch in der Mittagspause und bis spät nachts an dieses Buch gesetzt habe. Zeitweise mag es etwas langatmig sein, aber höchstens deswegen, weil man ab Seite 1 bereits unbedingt wissen muss, wie die Geschichte ausgeht.

Fazit:
Dies war mein erster Jodi Picoult und wird nicht der letzte bleiben ;-)
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am 16. Februar 2008
Ich habe das Buch noch nicht ganz zu Ende gelesen. Aber ich muß trotzdem schon meine Rezension schreiben. Das Buch ist einfach Wahnsinn. Es hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Autorin schreibt mal in der Gegenwart und mal in der Vergangenheit. Aber das ist überhaupt nicht weiter störend. Im Gegenteil....man ist sogar neugierig, wie sich die Beziehung zwischen Chris und Emily weiter entwickelt.
Im Moment bin ich bei dem Gerichtsprozess.....und es ist einfach nur spannend. Dies wird auf jeden Fall nicht mein letztes Buch der Autorin sein. Man muß es einfach gelesen haben.
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am 30. Juli 2011
Zu erst habe ich das Buch von Jodi Picoult "Beim Leben meiner Schwester" gelesen und dann kaufte ich mit dieses, doch ich konnte mich nicht überwinden es zu lesen, keine Ahnung warum. inzwischen verstaubte es in meinem Regal und ich las "Auf den zweiten Blick" und "Die Macht des Zweifels" Beide gefielen mir gut, aber keines der beiden so gut wie "Beim Leben meiner Schwester". Doch dann begann ich doch mit "Bis ans Ende aller Tage". Es fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite und ich las es schneller als ich je zuvor ein Buch las. Die Zusammenhänge sind ihr sehr gut gelungen. Man ist fasziniert wie alles ans Licht kommt und doch nicht.Leider kommt das mit der Vergewaltigung nie zum Vorschein, da ihre Mutter ihr Tagebuch verbrennt nach dem sie es gelesen hat. Die Beziehung zwischen Emily und Chris ist einzigartig und wunderschön beschrieben. Man kann sich so richtig in das Buch hineinversetzten und miterleben was da geschieht und wie sich jede einzelene Person fühlen muss in ihrer Rolle. Man erfährt angefangen von den Gefühlen der Mutter von Emily, Melanie Golde, von ihrem Vater, Michael Golde bis hin zu Chris Eltern James und Augusta "Gus" Harte und natürlich von ihren Gefühlen, Emilys und Chris. Es ist zwar nicht so unterteilt mit Namen, wie bei "Beim Leben meiner Schwester" oder bei "Das Herz ihrer Tochter" jedoch kann man gut erkennen aus welcher Sicht sie schreibt.
Es ist ein mitfühlender Roman der nur von Jodi Picoult geschrieben sein kann.
Alsoo lest dieses bezaubernde und wunderschön geschriebene Buch, es wird euch gefallen, denn es ist so toll wie jeder einzelne Roman von Jodi Picoult.
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am 13. November 2007
Emily und Chris kennen sich seit dem Tag ihrer Geburt, denn ihre Eltern sind engste Freunde, ihre Häuser stehen direkt beieinander. So verbringen die beiden - altersmäßig nur wenige Monate auseinander - schon ihr ganzes Leben beinahe täglich miteinander, kennen einander wie kein anderer sie kennt, nicht einmal ihre Eltern. Im Laufe der Jahre entwickelt sich zwischn den beiden eine tiefe Seelenverwandtschaft. So verwundert es niemanden, als aus den Beiden schließlich auch ein Liebespaar wird. Jeder der sie kennt, einschließlich ihrer Eltern, ist sicher dass die beiden heiraten und eine Familie gründen werden.
Doch dieser Traum findet ein jähes Ende, als Emily tot aufgefunden wird: Kopfschuss! Direkt neben ihr liegt Chris, ohne Bewußtsein, die Waffe noch in der Hand .. Niemand versteht, warum sich die beiden Teenager umbringen? Wieso hat niemand in ihrem Umfeld etwas davon geahnt?
Die Eltern von Emily und Chris, einst engste Freunde, werden durch diesen Schicksalsschlag erbitterte Gegner. Vor allem Ems Mutter ist sich sicher, dass Chris ihre Tochter umgebracht hat - insbesondere als bekannt wird, dass Emily schwanger war. Dadurch wird auch die Staatsanwaltschaft aufmerksam - und Chris wird wegen Mordverdacht verhaftet. Doch hat er tatsächlich Emily ermordet? Oder war es ein missglückter Doppelselbstmord? Wusste Chris, dass seine Freundin schwanger war und gab es deshalb einen Streit, der dann tödlich endete? ...

Die Autorin wechselt in ihrem Erzählstil stets zwischen der gegenwärtigen Situation und der Beschreibung der Vergangenheit, begonnen ab dem Tag von Chris und Emilys Geburt. Durch die Rückblicke verschafft Jodi Picoult einen sehr einfühlsamen Einblick in die Entstehung einer tiefen Freundschaft, ja Seelenverwandtschaft, die sich in Liebe verwandelt. Doch der Leser erfährt auch, dass nicht alles so ist wie es scheint. Tiefe Emotionen, sehr sensibel dargelegt und ergreifend geschildert, lassen den Leser teihaben an den Gedanken und Gefühlen der beiden Teenager; man erlebt leibhaftig mit, wie Chris und Em ihre Gefühle zueinender erlebt haben - und wie es dann zu diesem schrecklichen Ende kommen konnte.
Trotz der 600 Seiten kann man das Buch kaum einen Moment aus der Hand legen! Mir zumindest ging es so, dass ich beinahe körperlich litt, wenn ich das Buch unŽterbrechen musste, denn man möchte unbedingt erfahren, wie es weitergeht.
Jodi Picoult hat es wieder einmal geschafft, den Leser das Leben der Protagonisten miterleben zu lassen! Man spürt die Emotionen der jungen Leute, erlebt ihre Gedanken und Gefühle selbst mit, wird einer von ihnen!
Wieder einmal ganz großartig!! Vielen Dank für ein so ergreifendes, berührendes und spannendes Buch!! Absolut lesenswert!!!
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am 7. Dezember 2007
Das beste Buch Jodi Picoults, das ich bisher gelesen habe. Man will es nicht mehr aus der Hand legen. Man ist fasziniert von der Beziehung-Liebe-Freundschaft der beiden Teenager, die so stark zu sein scheint, dass der eine ohne den anderen nicht leben kann. Man fühlt sich als Teil der beiden, steckt bis über beide Ohren in der Geschichte drinnen. Es hat mich so gefesselt und musste meinen Emotionen einfach freien Lauf gelassen. Ich habe noch nie eine Geschichte gelesen, die einen so tief in die Gefühlswelt zweier Menschen gezogen hat. Ein wunderschön trauriges Buch.
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am 11. Februar 2008
In diesem Moment habe ich dieses Buch beendet und mir fehlen die Worte um es zu beschreiben. In gerade mal zwei Tagen habe ich dieses Werk regelrecht verschlungen und bin absolut begeistert.
Der Schreibstil der Autorin ist meiner Meinung nach sehr schön, da sie zwischen Vergangenheit und Gegenwart immer wieder wechselt und man so immer mehr Einblick in das Leben von Chris und Emily bekommt, was die Spannung natürlich enorm erhöht.
Wiedereinmal bin ich von Jodie Picoult begeistert und kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.
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