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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
21
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 2. Mai 2004
Weihnachten steht vor der Tür - die Zeit der Besinnung. Nicht aber in der Reedereifamilie Stahlberg und auch nicht bei Hauptkommissarin Hanne Wilhemsen, die ihren wohlverdienten Weihnachtsurlaub abbrechen muss, bevor er überhaupt angefangen hat. Ein grausamer Mord ist geschehen, dem die Eltern und der älteste Sohn der Familie Stahlberg sowie der Lehrbuchlektor Knut Sidensvans zum Opfer gefallen sind. In welcher Verbindung letzterer zu den anderen Opfern stand ist noch nicht klar. Motive für den Mord an den Familienmitgliedern gibt es einige, insbesondere in der eigenen Verwandtschaft: Carl-Christian, der jüngere Sohn, lag gerade im Rechtsstreit mit seinem Vater um die Nachfolge in der Reederei, die an seinen älteren Bruder Preben gehen sollte. Und was haben seine Frau Mabelle und seine Schwester Hermine zu verbergen? Die meisten bei der Polizei sind sich ziemlich schnell einig, der Mörder muss einer von den dreien sein, doch Hanne Wilhemsen, die eigentlich ungern jemanden an ihren Überlegungen teilhaben lässt, will auch Knut Sidensvans nicht außer Acht lassen.
Inspiriert wurde die Autorin durch einen Dreifachmord, der ganz Norwegen erschütterte, bei dem die Opfer allerdings nicht so bekannt und berühmt waren wie in dieser Geschichte.
Anne Holt bringt uns bei, dass man im täglichen Leben zu sehr mit Denkmustern arbeitet. Dass die Polizei im Dunkeln tappt und nach dem vordergründigsten Strohhalm schnappt, das ist in vielen Kriminalromanen so, aber Anne Holt streut immer wieder Zweifel ein, die dem Buch hervorragend zu Gesicht stehen - die Story verläuft damit nicht so geradlinig.
Überhaupt lebt die ganze Geschichte noch mehr von der Hauptfigur als das bei vielen anderen skandinavischen Polizeiromanen der Fall ist - ein eindeutiges Plus. Obwohl z.B. Helene Tursten sehr detailreich schreibt, hat ihre Protagonistin kein Gesicht für mich, Karin Fossums Kommissar Sejer bleibt ebenfalls blass. Anne Holt spielt da eindeutig in einer anderen Liga. Sogar der König des skandinavischen Krimis Mankell hat mir seinen Wallander nicht so nah gebracht. Aber nicht nur Hanne Wilhelmsen wird sehr vielschichtig dargestellt, dies gilt auch für die meisten anderen Figuren in dieser Geschichte.
Als Verfasserin einer Krimiserie kann man Anne Holt durchaus loben. Obwohl ich eine solche gerne in der richtigen Reihenfolge lese, fühle ich mich im siebten Band gut aufgehoben. Natürlich habe ich Fragen, will wie immer alles ganz genau wissen und ich werde auf die Folter gespannt, aber das ist nicht unangenehm in diesem Fall. „Die Wahrheit dahinter" besteht die Prüfung als „Stand-alone"-Roman ganz gut.
Sicherlich ist es nicht für alle Leser positiv, dass Frau Holt der Nebenhandlung reichlich Platz einräumt, aber das ist wie immer Geschmackssache. Die Atmosphäre wird auf jeden Fall hervorragend vermittelt, verstärkt durch die Tatsache, dass die Handlung in der Weihnachtszeit spielt.
Ziehen wir ein Resümee: Trotz der relativ abrupten Auflösung ein packender Fall, der voll und ganz zu überzeugen weiß und der Lust auf mehr von Anne Holt macht. Meine Erwartungen, die sich eher an Karin Fossum (warum auch immer) orientiert haben, wurden bei weitem übertroffen. Wer allerdings einen straffen Handlungsbogen bevorzugt, der den Ermittlern kein Leben neben der Arbeit zubilligt, der sei hiermit gewarnt.
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am 31. Dezember 2003
Hanne Wilhelmsen muss sich zusammen mit ihrem Team und zuallerst
mit ihrem alten Kumpel Billy T. um einen grausigen vierfach Mord kümmern, der so recht in gar kein Schema passen will. Was haben die vier Ermordeten miteinander zu tun, was für eine Rolle spielen die übrigen Familienmitglieder, von denen jeder mehr als ein Motiv hätte. Hanne geht wieder starrköpfig und verschlossen ihren Weg, immer noch sehr gebeugt durch die Trauer um Cecilie. Aber mit Nefis und Harry-Marry scheint doch wieder etaws Ordnung in ihr Leben zu kommen. Aber dann neigt sich der Fall seinem beklemmenden Ende entgegen und der Leser bleibt mit offnem Mund und Ungläubigkeit zurück!
Ein absolutes Muss für Hanne Wilhelmsen Fans!!!!
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am 3. August 2004
da das mein erstes Buch von Anne Holt war, weiß ich natürlich nichts über Hannes Vergangenheit, über ihr Kindheitstrauma und den erlittenen Verlust Ihrer Lebensgefährtin. Deshalb kam mir Hanne zuweilen doch sehr, sehr hart und verhärmt vor, einfach zu wenig zugänglich und zu kompliziert. Das ist der einzige Grund für den Punktabzug.
Ansonsten wirklich toll zu lesen. Der grausame Vierfachmord, die vielen Hinweise, die aber lange zu keinem konkreten Ergebnis führen, sondern immer wieder in Sackgassen. Die Geschichte über die ganze Familie, die mehr als eine Leiche im Keller liegen hat. Die Kinder, die so unterschiedliche Leben führen und doch unter ein und demselben Vater zu leiden hatten. Und dann immer wieder häppchenweise neue Hinweise.
Die Auflösung kam ziemlich schnell und - ich will jetzt nicht zu viel verraten - aber mir ist beim letzten Absatz der Mund offen geblieben und ich hoffe ganz inständig auf eine Fortsetzung!!!!
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am 29. Oktober 2008
Vier Leichen auf einmal sind nicht Alltag in Oslo und machen eine Menge Unruhe. Drei der Toten gehörten einer angesehenen Reederfamilie an, aber was machte der Vierte am Tatort? Zunächst bieten sich der jüngere Sohn und die Tochter der Ermordeten als Verdächtige an, und Hannes neuer Vorgesetzter drängt zu Verhaftung und damit Lösung des Falls. Denn in der Familie gab es heftige Auseinandersetzungen. Doch Hanne Wilhelmsen sieht in dem vierten Ermordeten den Schlüssel zu dem Fall.
Eigentlich zum ersten Mal malt Anne Holt die Vergangenheit und Kindheit Hannes breiter aus. Sie war immer ein unangepaßtes Kind, das sich in seiner Familie ungeliebt und unbeachtet fühlte. Früh brach sie die Kontakte ab und lebte in dem Gefühl, nur alleine stark sein zu können. Sie ließ andere nicht wirklich an sich heran. Und nun konfrontiert ihr Bruder sie mit einer anderen Version ihrer Kindheit, und sie ist zutiefst verunsichert.
Unklar bleibt, ob wir uns von Hanne Wilhelmsen verabschieden müssen.

"Sie war unnormal und anders. Stur und unflexibel. Vielleicht war sie immer schon so gewesen. Kåre hatte vielleicht recht; mit ihr stimmte etwas nicht, von Geburt an, etwas Genetisches vielleicht, ein erblicher Fehler, der es ihr schon als Kind unmöglich gemacht hatte, geliebt zu werden. All diese Jahre hindurch hatte sie ihr Anderssein für freie Wahl gehalten. Aber das war vielleicht doch ein Selbstbetrug gewesen. Sie hatte keine Wahl gehabt. Sondern einen Defekt."
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am 16. Dezember 2005
Da ich ein Fan von nordischen Krimis bin, habe ich mir wegen der meist guten Kritiken sofort zwei Anne Holt-Krimis gekauft. "Die Wahrheit dahinter" war meine erste Begegnung mit der Kommissarin Hanne Wilhelmsen und hat mich doch etwas enttäuscht.
Der Plott ist gut - da ist was draus zu machen und es beginnt auch recht spannend. Wenn man aber dann die ersten 200 Seiten gelesen hat, fragt man sich, was davon übrig geblieben ist. Man liest vornehmlich über Beziehungskrisen der Kommissarin, der Fall läuft nur im Hintergrund mit. Dann nimmt das Buch zwar wieder etwas an Fahrt auf, aber Kommissarin Wilhelmsen nervt mittlerweile nicht nur ihre Vorgesetzten, sondern auch den Leser. Die Knorrigkeit eines Wallander lässt sich eben nicht auf jede Person uneingeschränkt übertragen.
Und dann, als ob Anne Holt auf einmal keine Lust mehr hat, weiter zu schreiben, wird die Lösung des Falles präsentiert. Bei einem Krimi möchte man ja gerne mitraten und ist gespannt, ob man auf der richtigen Spur ist. Hier bedarf es aber der Intuition oder hellseherischen Fäigkeiten einer Hanne Wilhelmsen, um die Lösung zu finden. Leider werden alle anderen Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt. Was ist nun mit den handelnden Personen? Alles bleibt in der Luft, nur die Sache mit dem Hund wird am Ende geklärt ...
Ich werde auch das zweite Buch noch lesen. Aber ob Hanne Wilhelmsen tatsächlich noch zu meinen Lieblingskommissarinnen aufsteigt???
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TOP 1000 REZENSENTam 5. August 2009
Für mich ist dies der letzte der Hanne Wilhelmsen Krimis, da ich damals mit dem tatsächlichen letzten Band der Reihe (Der norwegische Gast) begonnen hatte.
Fast ein bißchen wehmütig habe ich mich von Hanne und Billy T. Silje und auch Hakon verabschiedet.
Zwar gab es in dieser Lesebeziehung durchaus Hochs und Tiefs, aber grundsätzlich wurde ich immer gut unterhalten.
So auch diesmal, das Schöne ist ja vorallem, daß sogar ich, die eigentlich immer sehr rasch weiß, wer der Täter ist, bei Holt in der Lage bin mit zu rätseln und mir nicht sofort ins Auge springt, wer hier der Bösewicht ist.
Hier verrät der Klappentext zwar ein bißchen viel, so daß ich recht schnell auf der richtigen Fährt war, aber es blieb dennoch spannend.
Gut geschrieben, dazu echte und gute Figuren, ein zumeist realistischer Blick auf Polizeiarbeit und keine abgedrehten Ideen und Szenen.
Solide Krimiunterhaltung... ich persönlich hoffe ja auf einen 9. Band um Hanne und ihren Anhang.
Irgendwie kann es das nicht gewesen sein.
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am 3. August 2011
Ich habe diesen Krimi ganz gut und flüssig lesen können. Der Spannungsbogen ist ganz gut gemacht - was mir nicht so gut gefallen hat war das etwas offene Ende und dass Erzählungen über den persönlichen Hintergrund der Hauptdarstellerin entweder zu ausführlich war oder nicht ausführlich genug (man wird mit einigen Hinweisen oder Informationen "angelockt", aber es kommt keine wirkliche Ausflöung). Auch der Ablauf des Mordes fand ich etwas kurois und ein wenig an den Haaren herbeigezogen, so im Nachhinein betrachtet. Die Auflösung des Falles ist für "geübte" Krimileser nicht so gaaanz überraschend (mir selbst war nach etwa 1/2 bis 2/3 des Buches schon recht klar wohin die Spur führt), aber das Buch konnte trotzdem noch gut die Spannung halten da das Motiv (und Täter) erst am Ende aufgelöst wird.
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am 27. Mai 2013
Auch wenn der Einstieg etwas schwer fällt (das ist aber sicher leserabhängig), ergibt sich eine spannende Geschichte, die in der typischen Manier nordischer Werke ohne "heavy action" auskommt und trotzdem spannend ist und den Leser festhält. Manchmal ist vielleicht die Protagonistin etwas zu "sperrig" beschrieben und erinnert dann ein wenig an die bekannten "eigenbrötlerischen" Ermittler. Da hat man dann ab und zu Lust auf weniger "zurückhaltend" und etwas Kommunikation mit den Kollegen... Tut aber weder der Geschichte noch dem Lesevergnügen Abbruch.
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am 6. Oktober 2006
Ziemlich horrormässig hebt die Amazon-Redaktion in ihrer Produktbeschreibung das jeweilige Motiv in Anne Holts Romanen hervor. Die Autorin selbst erwähnt es indessen so lakonisch, dass es dem Leser beinahe entgeht. Wie immer, geht es ihr, wie der Titel dieses Buches treffend lautet, ausschliesslich um die Wahrheit dahinter. Wie schon "In kalter Absicht", basiert auch dieser Roman einer erschütternden Familientragödie auf Tatsachen und auch ihm setzt Anne Holt - ohne Anbiederung an den Zeitgeist mit seinen literarischen Modeströmungen und bar jeder Konzessionen an das Leserpublikum - ihren ganz persönlichen Stempel auf und bleibt ihrem Stil treu. Und wenn auch der Klapptext lautet: "Noch spannender wäre tödlich", so denke ich, ist Spannung ein sehr subjektives Empfinden. Sie findet nach meiner Meinung auch im vorliegenden Roman auf einer sehr speziellen Ebene statt; jedenfalls ist es keine, die bei mir Gänsehaut und Zähneklappern erzeugte.
Die Geschichte ist erfreulicherweise alles andere als konstruiert und somit ein genaues Abbild der Wirklichkeit mit ihren privaten Problemen und dem aufreibenden Alltagskram in einem Polizeibetrieb. Holts Beobachtungsgabe verschafft ihrer unterkühlten Prosa eine unaufdringliche Präzision und eine souveräne Beiläufigkeit, hinter welcher das Grauen der Geschichte praktisch vergessen bleibt. Ihr Roman, für mein Empfinden personell etwas überfrachtet - was den Überblick erschwert (und meinen schlechten Verwandtschaftsspeicher strapazierte) -, kommt praktisch ohne Handlung aus. Der Fall wird so einerseits zu einer Reise ins Labyrinth menschlicher Seelen und weitet sich anderseits aus zu einem Konglomerat aus Recherchen, Informationen, Betrachtungen, Analysen, Hypothesen, Theorien, Vermutungen und Tatsachen, welche alle in Sackgassen enden. Das kann das Lesen streckenweise zu einer zähen Angelegenheit werden lassen. Sehr viel Raum räumt die Autorin auch Nebenhandlungen und Beschreibungen aus dem Privatleben ihrer Protagonisten ein, wobei sie sich mit ihrer analytischen Einkreisung der Charaktere als meisterhafte Beobachterin kleinster Gefühlsregungen und Verhaltensmuster erweist. Mit welch psychologischem Tiefgang und wie differenziert und anschaulich sie dabei ihre Figuren zum Leben erweckt, ist wirklich beachtenswert. Auch in diesem Roman unterlässt sie es nicht, Gesellschaftsstrukturen und -Missstände deutlich ins Licht ihrer scharf zeichnenden Erzählkunst zu stellen. So verlässt sie die Handlung immer wieder, um durch gezielte Kritik anhand der Hauptkommissarin den Leser für die Probleme des Rechtssystems und der Homosexualität zu sensibilisieren. Ihr schriftstellerisches Format und Niveau beweist sie auch damit, dass sie sexuelle Themen auffallend diskret umschreibt, statt nach Effekt haschend auszuwalzen.
Fazit: Wenn die unnahbare Hauptkommissarin ihre Arbeit einer Polizistin eigentlich ziemlich traurig findet, so charakterisiert nichts besser als diese Einschätzung die Grundstimmung des Romans. Wechselnde Perspektiven erschweren nach längeren Lesepausen manchmal den Wiedereinstieg und es braucht einiges an Geduld und Durchhaltevermögen, um mit dieser sehr speziellen Art langatmiger Kriminalliteratur über tiefschürfende Psychogramme und mühselige Faktensammlung seine Neugierde auf die Lösung des Falles zu befriedigen. Anne Holt bietet feine psychologische Schreibkost. Wer jedoch einen rasanten Cliffhanger sucht, tappt hier im Dunkeln.
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am 10. Juli 2008
Wieder ein Buch von Anne Holt, welches mir sehr gefallen hat. Manchmal zwar etwas verwirrend, aber trotzdem spannend. Hanne Wilhelmsen wird von ihrer privaten Seite gezeigt, ihre familiäre Vergangenheit wird beleuchtet. Ein wirklich lesenswertes Buch. Allerdings sollte man die Reihenfolge der Bücher in etwa einhalten.
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