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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
43
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Mir wurde "Nervöse Fische" als absolut untypischer Kriminalroman empfohlen - ich solle dieses Buch besser von der ersten Seite an mehr als Experiment betrachten, in dessen Mittelpunkt der geschickte Umgang mit unserer Muttersprache stehen würde - die kriminalistische Leistung des absolut schrägen Ermittlers Lukastik würde zwar zum Großteil im Schatten diverser Wortspiele verschwinden, das eigentliche Lesevergnügen wäre jedoch selbst durch die starke Verschiebung vom Kriminalfall hin zur überaus ausführlichen Situationsbeschreibung und diverser Charakterstudien nicht zu schmälern, im Gegenteil sogar.

Stimmt !

"Nervöse Fische" entspricht in meinen Augen tatsächlich keinem gängigen Muster der gewohnt klassischen Kriminalromane - auch wenn sich der Autor immer wieder bemüht die Kurve zu bekommen, um dem Publikum handfeste Polizeiarbeit zu liefern, entwickelt sich ein Schreibstil, welcher auf ganz eigentümliche Art und Weise fesselt - überhaupt nicht langweilig, eher erfrischend.

Einzig die Auflösung der ganzen Geschichte war mir zu abenteuerlich geraten - ich war eben nicht bereit den großen Schritt vom eigentlich gar nicht vorhandenen Kriminalroman hinüber zum Thriller in James-Bond-Manier zu gehen.... - aus dem Grund auch ein Stern Abzug.
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am 12. Dezember 2004
und skuril - das ist der Schreibstil von Heinrich Steinfest. Seine Art mit Worten zu spielen, sie in immer neue und überraschende Zusammenhänge zu packen, ist schon fast legendär. Nehmen Sie doch nur mal folgenden Satz: "Jetzt aber, an diesem einen Tag, der seinen Sonnenaufgang drei Stunden zuvor erlebt hatte, zog eine klare, belebende Frische in die Hirne der Menschen ein und zwang die meisten von ihnen, ihre Gedanken als einen Schnürschuh zu empfinden, der nur mittels einer gebundenen Schleife auch einen echten Nutzen ergab." Da muss man erstmal drauf kommen! Genauso muss einem erstmal der Plot zu "Nervöse Fische" einfallen: Auf dem Dach eines Wiener Hochhauses wird in einem Swimmungpool die Leiche eines Mannes gefunden, der einer Hai-Attacke zum Opfer fiel. Wie kam der Mann in den Pool? Wo ist der Hai? Alles Fragen, mit denen sich Inspektor Lukastik bechäftigen muss, ein schräger Endvierziger, der noch bei seinen Eltern lebt und kein wirklicher Menschenfreund ist. Er ist so skuril, wie die ganze Geschichte. Heinrich Steinfests Schreibstil ist eigenwillig und dadurch auch manchmal etwas mühsam, man muss sich auf ihn einlassen - dann erwartet einen bittersüßer schwarzer Humor mit fulminantem Wortwitz.
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am 4. Juli 2006
Steinfest-Romane mit all ihren Facetten zu preisen oder aber zu verreißen, scheint mir inzwischen beinahe müßig zu sein: Die entsprechenden Geschmäcker sind mittlerweile ja ausreichend dokumentiert (so auch auf dieser Seite), und es bleibt nur zu konstatieren, dass Steinfest offensichtlich vorrangig polarisiert und entweder gänzlich begeisterte oder gänzlich ablehnende Kritiken provoziert. (Was ja schon mal nicht das Schlechteste ist ...)

Ich kann als Vertreter der Fan-Fraktion eigentlich nur UNEINGESCHRÄNKT zum Kaufen und Lesen raten. Die "Fische" sind wieder prächtig abgedreht geraten! Ansonsten gilt, was ich auf einer Krimiseite gefunden habe:

"Leser, für die ein Kriminalroman jedoch in allen Punkten plausibel und logisch oder gar realistisch sein muß, sollten lieber die Finger davon lassen."

Ganz genau.
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am 14. Oktober 2015
Das ist mein dritter Steinfest, nachdem ich sehr zufällig wegen der verrückten Titel drauf gestoßen bin. Ich muss sagen....noch besser als die beiden anderen. Wieder sehr gut und wohl überlegte Wortwahl mit toll entwickelten Figuren, von denen eine interessanter als die andere ist. Wie kann man auf so Themen kommen ;)
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am 12. Juni 2010
Heinrich Steinfest hat mit "Nervöse Fische" einen turbulenten Krimi geschrieben, in dem von Seite zu Seite die Handlung immer spannend und unbemüht zielsicher voran getrieben wird. Niemals entsteht Langeweile, niemals fragt man sich, warum nun dieses oder jenes auch noch erzählt wird.

Aber dieser Fall, um den es hier geht, lässt den Leser kurz bis zum Schluss verwundert zurück. Was hier geschah ist sonderbar und verblüffend. Es wird ein Toter in einem Swimmingpool auf einem Wiener Hochhaus gefunden, offenbar zu Tode gemartert durch einen Haiangriff. Alles spricht dafür, dass die Tat in Wien geschehen sein muss ' oder doch nicht? Und so bleibt es fast bis zum Schluss offen, wie und warum in Wien ein Angriff von Haien auf Menschen möglich ist, einer zu Tode gekommen sein muss.

Steinfests Buch fesselt einen bis zum Schluss, weil die ganze Zeit offen bleibt, wie der Autor dieses Rätsel auflösen wird. Ich las das Buch mit dieser Verwunderung und war verblüfft, was am Schluss bei all dem herauskam. Es hatte für mich etwas Surreales und irgendwie doch tiefgründig Österreichisches geschaffen. Und so war ich amüsiert, dass ein Autor solch eine Geschichte in einen Krimi packt, also nicht verärgert oder verwundert, was der Autor aus einem unglaublichen Anfang am Schluss gemacht hatte. Man nehme es also, wie man es mag. Man erwarte jedenfalls kein tiviales Krimiende.

Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (Weltliteratur oder Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.
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am 1. Januar 2005
....und skuril-das ist der Schreibstil von Heinrich Steinfest. Seine Art mit Worten zu spielen, sie in immer neue und überraschende Zusammenhänge zu packen, ist schon fast legendär. Nehmen Sie doch nur mal folgenden Satz: "Jetzt aber, an diesem einen Tag, der seinen Sonnenaufgang drei Stunden zuvor erlebt hatte, zog eine klare, belebende Frische in die Hirne der Menschen ein und zwang die meisten von ihnen, ihre Gedanken als einen Schnürschuh zu empfinden, der nur mittels einer gebundenen Schleife auch einen echten Nutzen ergab." Da muss man erstmal drauf kommen! Genauso muss einem erstmal der Plot zu "Nervöse Fische" einfallen: Auf dem Dach eines Wiener Hochhauses wird in einem Swimmingpool die Leiche eines Mannes gefunden, der einer Hai-Attacke zum Opfer fiel. Wie kam der Mann in den Pool? Wo ist der Hai? Alles Fragen, mit denen sich Inspektor Lukastik beschäftigen muss, ein schräger Endvierziger, der noch bei seinen Eltern lebt und kein wirklicher Menschenfreund ist. Er ist so skuril, wie die ganze Geschichte. Heinrich Steinfests Schreibstil ist eigenwillig und dadurch auch manchmal etwas mühsam, man muss sich auf ihn einlassen - dann erwartet einen bittersüßer schwarzer Humor mit einem fulminanten Wortwitz!
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am 4. August 2007
... der mit einem wirklich rätselhaften Mordfall beginnt, bekommt man hier geboten.

Der österreichische Autor Heinrich Steinfest hat eine Menge vielschichtiger Charaktere erschaffen, und Exkursionen in Philosophie, moderne Architektur und klassische Musik in seinen Roman gesteckt, so daß das Buch eine feine Lektüre für Querdenker ist, die nicht nur einen spannenden, gut konstruierten Krimi lesen wollen. Das Ganze hat reichlich makabere Szenen, aber auch bissigen Humor und die Spannung steigert sich bis zum actionreichen Schluß. Übrigens - auch ich bin nicht vor Ende des Buches darauf gekommen, wie es zugeht, daß ein Toter auf dem Dach eines Wiener Hochhauses liegt, der ganz offensichtlich durch einen Haiangriff umgekommen ist.

Lesen Sie selbst...

Ich hoffe, daß es noch weitere Kriminalfälle für Chefinspektor Richard Lukastik geben wird; denn Steinfest hat ihn und sein Umfeld so sorgfältig und detailreich aufgebaut, daß man sich mehr wünscht.
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am 1. April 2015
Ich liebe den Autor Heinrich Steinfest ausserordentlich und das gegenständliche Buch (ebook) besonders.
Ich lebe in Sri Lanka und ich kann mir - Gott sei Dank - auch hier meine Lieblingsbücher problemlos auf meinen Kindle 'runterladen.
Dieser Krimi ist nicht nur sehr spannend, er lebt besonders auch von Steinfests manchmal auch skurrilen Ein- und Ansichten sowie philosophischen Bonmots, die mehr als häufig unerwartet, überraschend und sehr amüsant dem Leser Vergnügen bereiten.
Die ganze Story ist ein grosser, spannender Spass und besonders ich als Wiener, der die meisten der Schauplätze gut kennt, fühle mich bei dieser Lektüre sehr wohl.
Ich kann nur jedem empfehlen selbst zu erfahren, wie eine von einem Haifisch zerfleischte Leiche in das Schwimmbecken im letzten Stockwerk eines bekannten Wiener Hochhauskomplexes kommen kann,
DIESE Idee muss einer einmal haben......
PS: Werde mich nun auch endlich einmal mit dem Österreichischen Philosophen Ludwig Wittgenstein befassen!
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am 4. Oktober 2007
Wer glaubt, dass mit dem Verweis auf Wittgenstein ein bis auf den Kern reduzierter Sprachstil gepflogen wird, sei gewarnt. Nicht alles was der Fall ist, ist auch die Welt. Vor allem nicht in Steinfests Welt(en). Seine Sprache ist der Gegenwurf zu Wittgenstein, ufert aus, kommentiert, beschreibt. Wer intelligentes Abschweifen und überraschende Sichtweisen von scheinbar Banalem nicht langweilig findet und wer auch Gefallen an Heimito von Doderer findet, der wird begeistert sein. Wer einen traditionellen "who done it" Plot erwartet wird enttäuscht sein. Wer einen sprachlich interessanten Text mit Krimihandlung lesen will, sollte zugreifen. Ein Stern Abzug, weil der Krimiplot ob der herrlichen Sprache zu sehr ins Abseits gedrängt wird.
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am 12. Januar 2012
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, denn ich lese gerne Krimis, auch gerne verschlüsselte Romane und bin philosophisch interessiert. Aber: Meiner Meinung nach ist hier nichts gelungen, es ist weder ein Krimi, noch ein intelligenter Roman. JA, ich muss zugeben, das ich mich seit TAgen durchschleppe, ab S.140 wird es dann doch noch etwas interessant, so dass man durchaus zu Ende liest. Aber was mich echt wütend macht ist, dass die Sprache mir nur wie eine eitle Farce des Autors erscheint, das mag ich überhaupt nicht und erinnert mich an den hochgelobten Tellkamp. Bei beiden dient sie nicht (die Sprache, wobei Herr Tellkamp sehr viel kunstsinniger als dieser Autor ist), sie trägt weder Handlung, noch schafft sie Bilder, ... nicht einmal den Mister Ermittler mit dem unpoetischen Namen Lukastik sieht man beim Lesen vor sich. Man weiß zwar vieles über seine Gedanken, erfährt aber nichts wirkliches über Wittgenstein, und vor allem man sieht die Figur nicht , ..., dadurch wirkt alles unglaubwürdig.
Schade, ...
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