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am 5. März 2003
Sujata Massey weiß den Spannungsbogen über mehrere Hundert Seiten aufrechtzuerhalten. Sie hat mit Rei, der Tochter eines japanisch-amerikanischen Ehepaares, eine sehr symphatische Figur geschaffen. Mit Rei lernt man die Welt des moderne Japan kennen, in der noch viel Wert auf alte Traditionen gelegt wird.
Die Autorin vermag einen auf eine phantasie- und lustvolle Art und Weise in die Welt der Mangas einzuführen, man bekommt regelrecht Lust sich damit näher zu beschäftigen.
Ich muß sagen, ein Klasse Buch, welches nur schwer wieder aus der Hand zu legen ist!
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am 19. Dezember 2010
Tödliche Manga ist ein durchschnittlicher Kriminal-Roman, der mir ein unzufriedenes Ende bereitete. Von der Story her gesehen ist es wirklich nichts Besonderes. Doch dieses Buch besticht durch eine andere Art und Weise: Und zwar wird darin durch die Hauptprotagonistin oft die amerikanische mit der japanischen Kultur verglichen, was sehr lustig und amüsant ist. Da im deutschen Fernsehen viele amerikanische Serien laufen, kennt sich der deutsche Leser ganz gut mit der amerikanischen Gesellschaft aus. Doch mit der japanischen gerät man sehr selten in Berührung. Daher fallen die großen Unterschiede ziemlich auf, was das ganze Buch interessant macht. An einer Stelle mockiert sich Shimura beispielsweise über die japanischen Männer am Strand, die mit Vorliebe Stringtangas beim Schwimmen tragen (während in Amerika Männer wohl die Boxershorts bevorzugen). Davon abgesehen lernt man auch viele japanische Begriffe kennen, weswegen das Werk wohl in vielerlei Hinsicht auf irgendeine Art und Weise Wissen vermittelt. Wer auf unterhaltsame Weise die japanische Kultur erfahren möchte und sich nicht von einer durschnittlichen Kriminal-Geschichte abschrecken lässt, der liegt mit diesem Buch richtig.
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am 31. Dezember 2003
Sujata Massey's "The floating girl" nimmt die Leser mit in kulturelle Bereiche, "von-denen-man-schon-mal-was-gehört-hat", die aber nur wenige kennen dürfen: Mangas und die dahinter stehende Szene von Fans und Enthusiasten.
Was verlockend anfängt und flott geschrieben ist, verliert sich aber bald in viel zu vielen, fast zwanghaft untergebrachten Sujets.
Ich gebe dem Band drei Sterne, weil das komplexe und selten behandelte Thema Manga wirklich sehr gut recherchiert ist und den Leser in die Manga-Welt jenseits des hierzulande klischeehaft Dargestellten führt: Dojinshis, geschichtliche Fundierung von Stories sowie die Con- und Cosplay-Szene mit ihren teilweise seltsamen Figuren auf und neben dem Papier. Ferner ist die Lektüre generell (wie bei den anderen Bänden) sehr interessant, um einen Einblick in das japanische Sozialleben zu erhalten. Unterhaltsam ist der Krimi allemal.
Zu mehr reicht es aber nicht: Zu viel billiger (oder billig dargestellter) Sex (WARUM!?), der Spagat vom Territorium der Hauptfigur Rei Shimura (japanische Antiquitäten und Geschichte) in die poppige Underground-Manga-Szene gelingt nur schlecht/hölzern, und das Einbringen von Yakuza und Garztenbau am Rande sorgt nur noch für heillose Verwirrung.
Fazit: Weniger wäre mehr gewesen, zumindest gemessen an dem, was die Inhaltsangabe verspricht. Dennoch als anspruchlose aber wirklich lehrreiche Lektüre geeignet.
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Neben der spannenden Krimi-Handlung vermittelt Sujata Massey uns immer auch einen Einblick in die japanische Gesellschaft. Mit ihrer Heldin Rei Shimura, Tochter eines japanisch-amerikanischen Paares, tauchen wir ein in das komplizierte Leben der japanischen Hauptstadt Tokio. Und selbst Rei, die ihre japanischen Wurzeln liebt und sich intensiv mit den japanischen Verhaltensregeln beschäftigt hat, gelingt es spielend, immer wieder ins nächste Fettnäpfchen zu treten.
In ihren drei ersten Büchern brachte uns die Autorin die Themen Ikebana - Blumensteckkunst (offenbar die Passion aller japanischen Hausfrauen), Zen Buddhismus und Haikos (kurze japanische Gedichtkunst) näher. In ihrem neuen Band führt sie uns ein in die Welt der Manga-Comics, dem Universum vieler japanischer Jugendlicher. Tradition und Moderne, japanische Mafia und hippe Comic-, Manga-, Underground-Kultur bilden ein Labyrinth, durch das sich unsere Heldin tapfer kämpft. Das Buch ist ein Muss für jeden Japan-Interessierten und Krimi-Fan.
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am 10. Juli 2003
Versierte Japan-Kenntnisse zeigt die Autorin in gewohnter Weise, aber ach - insgesamt will sie zu viel: Da geht es nicht nur um Manga, sondern auch noch im jüngere japanische Geschichte und aktuelle gesellschaftliche Fragen. Zu viele Themen, die insgesamt zu flach bleiben und sich nur unter Verrenkungen zur Aufklärung des Fall zusammenziehen lassen. Weniger wäre mehr gewesen. Gleichzeitig muß dieser Band der Rei-Shimura-Serie ohne die Figur des schwulen Freundes Richard auskommen (die Autorin hat in kurzerhand auf Sommerurlaub nach Kanada geschickt), wodurch eine gute Portion an Witz und Charme verloren geht. So ist "Tötliche Manga" eher ein schwaches Glied in der Serie, das leider auch den Witz und das Tempo seiner ersten Seiten nicht durchzuhalten vermag. Nicht schlecht, aber leider nur 3 Sterne für "durchschnittlich".
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am 31. Dezember 2004
Dieses Buch wurde mir von einer Freundin wärmstens empfohlen. Wie man jedoch über die zahlreichen Ungereimtheiten hinwegsehen kann, geht über meinen Horizont.
Der Autorin gelingt es immer wieder etwas zu schreiben und sich einige Seiten später wieder zu widersprechen. Hat kein Editor das Buch gelesen bevor es gedruckt wurde? Wie kann jemanden so etwas entgehen?
Jemandem, der nicht viel von Japan weiß, kommt der Inhalt und die Darstellungen des Buches wahrscheinlich sehr gut recherchiert vor, jedoch ist dies meistens nicht der Fall. Es ist zwar offensichtlich, das die Autorin längere Zeit in Japan verbracht hat, jedoch ist ihre Ignoranz die sie gegenüber dem eigentlichen Thema dieses Krimis, nämlich Manga, einfach schauderhaft. Die Halbwahrheiten, die sich darin versammeln sind Legion und vermitteln ein vollkommen falsches Bild, nicht nur von der Doujinshi-Szene sondern auch von Japan. Gerade, dass ein kleines Fünkchen Wahrheit als Basis dient lässt diese Schilderungen einem unbedarftem Leser jedoch plausibel erscheinen.
Auch wenn es nett klingt, Sumoringer arbeiten sicher nicht als Security bei einer Comic-Convention. Das ist ein Gedanke, der jemandem, der sich bereits längere Zeit mit Japan beschäftigt hat, gerade einmal im Traum kommen sollte...
Der einzige Pluspunkt den dieses Buch aufbringen kann ist, dass es sich flott liest. Der Schreibstil ist jedoch nicht viel über dem eines Groschenromans.
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am 12. März 2003
Ein Buch für den kleinen Lesehunger zwischendurch. Der leicht und verständlich geschriebene Roman von Sujata Massey ist nicht nur was für Krimifreunde, sondern auch für Leute die einen winzigen kleinen Einblick in das japanische Leben werfen wollen ohne groß in die Tiefe zu blicken.
Manga- und Animefans die in dem Buch eine spannende Geschichte über Mangas erwarten, werden enttäuscht sein, da die Geschichte loose im Bereich der Mangas angesiedelt ist und der Titel "Tödlicher Manga" in der Hinsicht irreführend ist.
Trotzdem ist es alles in allem ein ganz nettes Buch, das ungehindert lesen kann, aber nicht unbedingt lesen muß.
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am 18. September 2009
Das Buch ist gut geschrieben und gibt einen interessanten Einblick in die japanische Kultur. Allerdings dient es natürlich vorwiegend der Unterhaltung - und das in den anderen Bänden der Reihe deutlich besser gelungen. Ich liebe die Rei Shimura Reihe, wenn auch dieses Buch nicht so ganz den hohen Standard hält.
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am 23. Februar 2006
Rei Shimura, Amerikanerin mit japanischer Abstammung, arbeitet für ein Magazin in Japan.
Als sie den Auftrag erhält, eine Story über Manga zu schreiben, taucht sie in eine ihr völlig fremde Welt ein. Bei ihren Recherchen stößt sie auf das Werk eines begabten Manga-Künstlers, den sie unbedingt für ihren Artikel interviewen möchte.
Das Interview gestaltet sich schwierig, das der junge Künstler verschwunden zu sein scheint. Auf der Suche nach ihm stößt sie auf bizarre Manga-Fans in Kostümen, einer Wand des Schweigens und einer Leiche...
Fazit: Dieser Krimi ist ein absolutes Muss für Manga-Fans und solche, die es werden wollen. Parallel zur Klärung des Mordes erfährt der Leser viel Wissenswertes über die alte Kultur der Manga und japanische Traditionen.
Nebenbei gibt's immer wieder Grund zum Schmunzeln: z.B. als Rei anlässlich einer Intimrasur auf sehr schmerzhafte Weise den Unterschied zwischen Japanerinnen und Amerikanerinnen erfahren muss.
Kleiner Tipp für „Serien-Leser":
Das Buch ist bereits der vierte Krimi mit Rei Shimura.
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am 10. September 2003
also nach langem warten freute ich mich riesig auf das neuste Werk von Sujata Massey. ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Wie auch in den anderen Büchern kriegt man wieder Einblicke in das japanische Leben. Auch gefällt mir die Figur des Takeos,Reis Freund, der ja im letzten Buch dazu gekommen ist, sehr gut. Ich hoffe sie bleibt mir noch lange erhalten.
Kann es kaum erwarten bis wieder ein Buch von Sujata Massey rauskommt
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