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Kundenrezensionen

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am 17. April 2017
der schreibstil zeichnet ihn aus.. alte geschichten, mit einem etwas modernen touch!
flüssig zu lesen.. pro zugfahrt 1 kapitel.. optimal
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am 17. Februar 2005
Ich will jetzt erst mal etwas sagen, ich bin 13 Jahre alt und ich interressiere mich sehr für Mythologie und auch Archäologie im Allgemeinen. Jetzt werden manche denken kein Wunder, dass er sich dieses Buch aussucht, es ist ja einfach zu lesen..... Ja das mag schon stimmen, jedoch finde ich gerade dadurch wird dem leser ein riesiges Reich der Geschichtenvielfalt geöffnet und es verleitet auch dazu, sich andere Sagenkreise näher anzuschauen. zumindest sollte dieses Buch in keiner Sammlung fehlen, auch wenn ich es für sinnvoll halte, mindestens noch eine Sagensammlung zu besitzen.
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am 25. Dezember 2006
Diese Nacherzählung antiker Sagen war ein absoluter Glücksgriff - suchte ich doch nach einer zeitgemäßen Fassung des alten Mythenstoffes. Und Köhlmeier hat mich nicht enttäuscht: Das Buch ist so herrlich leicht lesbar, mit so viel Liebe zum Gegenstand geschrieben, daß man es schneller ausliest, als man zunächst glauben mag. Und eines ist sicher: Nach der Lektüre ist man definitiv ein echter Olympier geworden. Singe mir, Muse!
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am 6. Oktober 2009
"Singe, oh Göttin, vom Zorn des Peleiden Achilles", so lautet der bekannte Satz, mit dem Homer die Illias, sein Meisterwerk um den Trojanischen Krieg, eröffnet. "Sing mir, Muse ...", mit diesen Worten, einschließlich der drei Pünktchen, überschreibt Michael Köhlmeier das erste Kapitel seiner mehr als 600 Seiten starken griechischen Heldensagen: "Das große Sagenbuch des Klassischen Altertums".

Eines vorweg: es ist bei weitem keines der üblichen Heldensagen-Bücher für Burschen im Alter zwischen neun und dreizehn. Das Buch ist eine geniale Adaption der Heldensagen-Bücher für Buben und Mädchen im Erwachsenen-Alter: gewürzt mit einer ordentlichen Prise Ironie, manchmal garniert mit feinen erotischen Anspielungen.

"Zeus trieb es mit allen Frauen, von den Menschen angefangen, über die Nymphen bis hin zu den Göttinnen. Das war seine Aufgabe, sein Schicksal, seine Bestimmung: zu zeugen, zu befruchten, neues Leben entstehen zu lassen, die buntesten Arten zurechtzumischen", heißt es im Kapitel "Götter und Menschen".

Wir wissen um die Erschaffung des Menschen durch Prometheus. Weil das manchen im Götterhimmel, in Sonderheit wohl auch dem Zeus, nicht recht war, wurde Prometheus "mit ausgebreiteten Armen an den Kaukasus genagelt und ein Adler kam am Tag und hackte ihm die Leber aus dem Körper, und in der Nacht wuchs die Leber wieder nach. Und das Herauspicken verursachte nicht weniger Schmerzen als das schnelle Nachwachsen. Und das sollte auf ewig sein. Denn Prometheus war unsterblich. / (...) / Etwas lässt uns staunen: Nirgendwo steht, dass die Menschen den Prometheus besonders liebten. Es gibt in fast allen Mythologien Parallelfiguren zu Prometheus. Die Finnen haben ihren Väinämöinen, der auch nicht geliebt wird, und dann ist da Luzifer, das heißt 'Lichtträger', auch er ist eine Parallelfigur zu Prometheus. Der Lichtträger ist der Engel, der das Feuer bringt, und just den hat das Christentum zum Teufel gemacht. Warum lieben wir diese Figur nicht? Sie müsste uns doch näher stehen als alle anderen Figuren im Götterhimmel. - Ich weiß es nicht! / Am Ende wurde Prometheus dann doch noch befreit. Eine Version berichtet (...), Zeus selbst habe ihn begnadigt. (...) als sich Zeus an Thetis, die Wassernymphe, heranmachen wollte, warnte Prometheus vom Kaukasus herab den Göttervater: 'Der Sohn, den diese Nymphe zur Welt bringen wird, wird mächtiger und stärker sein als sein Vater.' / Zeus ließ von Thetis ab. Als Dank für seine Warnung löste er Prometheus' Fesseln und ließ ihn frei."

Zusammenfassend lassen sich Köhlmeiers literarische Antikenerlebnisse als griechische Götterparty beschreiben, ein kunterbuntes Treiben von Freude, Lust und Liebe, aber auch von Falschheit, Lug und Trug. Die Chronologie, in die Köhlmeier seine eigenwillig verfassten Nacherzählungen ordnete, in einem Schreibstil, der einem die historisierenden Schulbuchliteraten des 19. Jahrhundert um Felix Dahn schnell vergessen macht, ist nicht zu durchschauen. Doch diese Unordnung, gespickt mit kleinen Wiederholungen hier und da: sie hat was für sich.

Perseus trifft im Kapitel "Perseus" an einem See im fernen Afrika auf die übel riechenden gräulichen Graien. Mit Schlauheit und Tücke entlockte er den drei hässlichen Frauen Informationen und schaffte es sogar, sie ins Wasser zu locken. "Die Nymphen, die in ihrer Nähe wohnten, und die schon seit Jahrhunderten unter dem Gestank der alten Frauen litten, waren dem Perseus sehr dankbar, dass er die Graien gezwungen hatte, ins Wasser zu springen und zu tauchen. / 'Da waschen sie sich wenigstens einmal', sagten die Nymphen und schenkten dem sympathischen Perseus drei Dinge, nämlich: eine Tarnkappe, Flügelschuhe und einen großen Mantelsack."

Mantelsack? Welch good old fashioned Wörtchen! "Auf, sattel' mir mein Pferd / und leg' darauf den Mantelsack", wie es im palatinatischen Urlied "Ein Jäger aus Kurpfalz" so schön anklingt. - Aber es war nun mal wohl ein Mantelsack, stoffumhüllte Leidenschaft, ein felleisenähnlicher Ranzen, den Perseus später für den Kopf der Medusa brauchte.

Zusammenfassend: Zweideutigkeit und Doppelsinn, Götterspeisen, Götterspötter, Sirenen- und Satyrnsatiren, Natur-, Feld-, Wald- und Wiesengeister, Luft- und Meeresgötter, Chariten, Nymphen und andere Jungfrauen, Eitelkeiten, Eifersüchte - in Worte gefasst von dem österreichischen Quellgeist Köhlmeier, dessen Satzkonstruktionen dem Einlass des ausgestorbenen griechischen Pantheons auf das Feld moderner Sprache auf exzellente Weise gerecht wird.
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am 15. Juni 2005
Und das beweist Michael Köhlmeier. In seiner Sammlung "Das große Sagenbuch des klassischen Altertums" vereint er Humor Mythologie und ein bisschen Wissenschaft. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen, sodass auch jüngere Leser ihren Spaß finden und nicht nach der 2.Seite gelangweilt auf ihr Buch starren. Und ich spreche aus Erfahrung. Ich bin selber 13 und interessiere mich unter anderem auch für die Antike. Deshalb habe ich auch keltische Sagen aus Irland gelesen. Und ich muss sagen: Beide Bücher sind nur wärmstens zu empfehlen.
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am 6. Oktober 2000
Auch wenn die Texte eigentlich als Hörspiel gedacht sind, sie sind trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - sehr gut zu lesen. Köhlmeier übersetzt die uns bekannten Sagen in eine zeitgemäße Sprache, ohne ihnen die Dramatik zu nehmen. Der Leser wird auch parallel zur Geschichte mit Hintergrundinformationen versorgt, was sehr angenehm ist.
Gerade bei Sagen finde ich persönlich die Idee toll, sie so aufzuschreiben, als ob sie von einem Erzähler mündlich geschildert werden, denn dieses Erzählen macht ja gerade den Charakter einer Sage aus. Sagen wurden ja ursprünglich nur mündlich überliefert.
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am 10. Februar 2009
Sie bekommen Persönlichkeit und ihre Entscheidungen und Handlungsweisen werden nachvollziehbar. Wo frühere Mythensammlungen (z. B. Gustav Schwab) den Leser in dieser Hinsicht ratlos zurücklassen, versteht Köhlmeier die Hintergründe und Zusammenhänge herauszuarbeiten, die den Mythos human erscheinen lassen.

Dies geschieht auf sehr unterhaltsame Weise: Die Dialoge, die Köhlmeier erfindet, sind köstlich und lassen einen Humor aufblitzen, den man den alten Helden gar nicht zugetraut hätte.

Die Erbarmungslosigkeit der Götter gegenüber dem Menschengeschlecht und die Schrecken der Unterwelt verweisen auf eine Zeit, in der der Mensch offenbar ohne die Tröstungen der Religion und ohne die Aussicht auf ein besseres Jenseits ausgekommen ist. Es ist Köhlmeiers Verdienst, uns einen neuen Blick auf diese Zeit zu ermöglichen. Als nächstes sollte man eigentlich Homer lesen.
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am 22. Januar 2011
Wer kennt sie nicht? Die Heldentaten des Herakles, die Schaffung des Menschen durch Prometheus, der Untergang von Troia - und dennoch so wie sie Michael Koehlmeier erzaehlt, wird man sie noch nicht gelesen haben.

Mit Elan und in flotter Weise schildert Michael Kohlmeier nicht nur - nein, er laesst seine Leser Anteil nehmen am Schicksal der verschiedensten Helden, Goetter, Mythenwesen. Er laesst sie menschlich erscheinen, zeigt ihre Staerken und ihre Schwaehen auf. Als Kind stellte ich mir die Argonauten stets als den Heldentrupp schlechthin vor. Michael Koehlmeier hingegen liest zwischen den Zeilen und erzaehlt eine andere Geschichte. In dieser Geschichte kommen die Argonauten nicht so toll weg.

Ich bin kein Spezialist auf dem Gebiet der griechischen Mythen. Sie haben mir als Kind schon gefallen. Ich moechte Herrn Koehlmeier danken dass er den Staub hier und dort weggewischt hat und die klassischen Sagen einem neuen Publik erzaehlt - in sehr unterhaltsamer, sorgloser und doch liebevoller Weise.

Das Buch kann ich nur empfehlen. Vier Sterne nur desshalb weil ich womoeglich zu stark von meinen Kindheitserinnerungen beschraenkt bin und mir manchmal der Ton - obwohl mir der flotte Stil gefaellt - doch manchmal zu "flott" ist.
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am 28. Februar 2005
Michael Köhlmeier schafft es durch seinen wunderbaren Erzählstil die Mythen der alten Griechen und Römer neu aufleben zu lassen.
Besonders gelungen fand ich die Gliederung, welche Köhlmeier gewählt hat. Anstatt alles chronologisch alles zu erzählen, ließ er sich selbst von den Geschichten leiten und so kommt eine vollkommen neue Reihung zustande. Leider kommt es dabei aber auch das eine oder andere mal zu einer kurzen Wiederholung und er erklärt bereits gesagtes noch einmal.
Auch bei der Auswahl ist ihm eine Meisterleistung gelungen, da er es versteht den "Grundstock" mit einigen eher unbekannten Episoden aus dem Leben der Götter zu vermischen, so dass auch für Kenner der griechischen Sagenwelt das eine oder andere dabei ist.
Auch gut gefallen haben mir seine "Kommentare" zu einigen Geschichten. Darunter soll man sich einige Ausblicke vorstellen, wo der Stoff sich wieder findet, dass kann in der Literatur sein oder auch in anderen Sagenwelten, Religionen. Diese Kommentare sind aber sehr sparsam gehalten, so dass auch Leser, die daran kein großes Interesse haben über den einen Absatz drüberlesen können.
4 Sterne bekommt das Buch aber, weil manche Geschichten zu knapp gehalten waren. Hin und wieder hätte ich mir mehr gewünscht und nicht nur einen Absatz über bestimmte Personen, Ereignisse.
Trotzdem ist es ein gelungenes Buch und für alle die schon immer mehr über Zeus und Verwandtschaft wissen wollten, eine gute Gelegenheit ihre Wissen auf erholsame Art und Weise aufzufrischen.
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am 29. September 2000
Michael Köhlmeier kann erzählen, und wenn jemand das Gegenteil behauptet, dann kann er nicht richtig zuhören oder hat schlicht noch nie einen guten Erzähler gehört. Köhlmeier kann die Nibelungensage packender erzählen als die meisten vor ihm, genauso wie er in seiner mitreißenden Art die antiken Götter wiederauferstehen lassen kann.
Nachdem ich per Zufall einige Folgen der ORF-Rundfunkreihe über die griechische Sagenwelt von Michael Köhlmeier gehört habe, musste ich dieses Buch (das den Inhalt dreier vorangegangener Taschenbücher zusammenfasst) einfach lesen. Ein für uns "moderne Menschen" verständlicheres Werk über griechische Mythologie ist mir nicht bekannt. Michael Köhlmeier erfindet die griechischen Sagen nicht neu, vermittelt sie aber eindeutig mit mehr Herzensglut als Altmeister Gustav Schwab.
Übrigens: Wenn Sie Michael Köhlmeiers Stimme kennen, werden Sie ihn beim Lesen die Sagen erzählen hören.
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