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Kundenrezensionen

2,9 von 5 Sternen
20
2,9 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 8. April 2017
Was mich etwas geärgert hat: man weiß offensichtlich sehr wenig über den Menschen Bach. Marten t'Hart zerpflückt daher mit Recht alle Spekulationen über Bach um dann direkt seine eigene Spekulation nachzuschieben.
Man kann nur über die Musik schreiben und das macht er sehr gut, wenn auch etwas schwärmerisch.
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am 3. Mai 2004
Nachdem ich das erste Kapitel gelesen hatte, wollte ich das Buch eigentlich beiseite legen.
Maarten t'Hart schreibt hier über die Liebe seines Lebens: über Johann Sebastian Bach. Und er schreibt so, wie man es von einem Verliebten erwartet: eigenwillig, starrsinnig seine Liebe verteidigend, und den Menschen "Bach" sich so zurechtlegend, wie er ihn sich erträumt. In diesem Zusammenhang hat t'Hart es dann leider auch nötig, über andere Bach-Forscher herzuziehen, sie gar beim Namen zu nennen und Stellen ihrer Werke zu zitieren, die er dann widerwillig kommentiert oder bewusst ironisiert oder fast persönlich werdend kritisiert. Deswegen wollte ich zuerst auch nicht weiterlesen.
Lassen Sie mich Ihnen an dieser Stelle ein Beispiel geben:
Eine Szene beispielsweise, die sich auf dem Marktplatz ereignete, bei der der junge Bach wohl einen Degen oder ein Messer gezogen hat, als ein Schüler ihn zum Duell forderte, weil Bach ihn zuvor beleidigte - diese Szene wird hundertfach, aus vielen Quellen, beleuchtet und umgedreht und gewendet und beschaut, t'Hart kommentiert dabei die historischen Quellen und zieht diese Szene auf viele Seiten hin, wobei er aufweist, in welcher Quelle es ein Degen war, wo ein Messer und wo Bach dies sagte und wo der Gegner jenes.
Warum habe ich weitergelesen und warum empfehle ich das Buch nun doch?
Wenn man sich darauf einlässt, dass hier jemand schreibt, der bewusst befangen ist, der vielleicht gar nicht unbedingt den Bach beschreibt, der lebte, sondern auch den, den er sich erträumt - wenn man sich darauf einlässt, dass man viele Seiten lang persönlichste Einblicke in Bachs Leben und Werk zu erwarten hat, vermischt mit aktuellsten persönlichen Fakten aus t'Harts Leben - dann wird dieses Buch zu einer zauberhaften Hommage an den großen Bach. Gerade das Persönliche wird dann zum Besonderen an diesem Buch. Dann kann man gar nicht anders, als erschaudern vor dem Genie des großen Meisters Bach, die Musik der CD anhören und spüren, wie wunderschön es ist, heute Mensch zu sein und auf den Schultern jener Großen zu stehen, die unvergänglich unser Dasein verändert haben.
Meiner Meinung nach ein ungeheuer persönliches, detailliertes Werk, das man aber eben gerade deswegen, und wenn man die ersten Seiten überwindet und den Autor als Menschen akzeptiert, wie er eben ist, lieben wird. Sehr empfehlenswert.
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am 9. April 2003
So ein langweiliges Buch! Als leidenschaftliche Liebhaber der Musik Bachs kann ich jeden verstehen, der sich über den großen Meister meint äußern zu müssen. Aber muss man sich deshalb der lesenden Welt gleich mit einem Buch zumuten? Diese sprachliche Öde! Wiederholung reiht sich an Wiederholung, Aufzählung an Aufzählung. Die für das Verständnis der Bachschen Musik nun wirklich unwichtige Geyersbach-Geschichte bis zum Abwinken diskutiert! Zwischen subjektiver Schwärmerei und den wirklich unglaublich undifferenzierten Aussagen über die Zeit und die Musik Bachs und (vor allem) die Bedeutung anderer Komponisten wirken denn auch die zu Tränen gerührten (im Sinne von Umrühren)Schilderungen von Harts Erstbegegnungen mit einzelnen Werken Bachs unglaubhaft und konstruiert. Irgendwann fragt man sich: Welches ist denn nun endlich das schönste Werk Bachs, Herr Hart?! Bei welchen Werk haben Sie denn nun am meisten geheult?!
Den gesamten Teil II, in dem der Autor meint, in einzelnen nichtssagenden Phrasen seinen Senf zu möglichst vielen Werken abgeben zu müssen, kann sich der Leser auf jeden Fall sparen.
Man kann sich nur ärgern über so viel unnütz beschriebenes Papier!
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am 30. Mai 2007
Von diesem Schriftsteller hätte ich mir Besseres erhofft. Er mag ja ein leidenschaftlichter Bachliebhaber sein, das tägliche Pensum am Klavier absolvieren, aber sein literarischer Beitrag ist mehr als bescheiden. Eigentlich schade, denn die sprachlichen Fähigkeiten hätte er ja, man kennt sie aus anderen, weit besseren Werken. Weder als Biographie, noch als Werksbeschreibung zu empfehlen.
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am 15. Juni 2006
Ich bin kein großer Klassik-Fan. Ich bin dabei es zu werden. Ich dachte ein guter Schriftsteller könnte es schaffen den Funken zu einer Flamme zu vergößeren. Er hat es nicht geschafft. Das Gegenteil ist der Fall! Warum? Monotone,einfältige Verehrungsbekundungen. Für Nicht-Bachianer wertlos für Bach-Liebhaber nicht Neues. Maarten...Schreib' wieder Romane! Das kannst Du besser!
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am 16. Januar 2007
Da in meinem Freundeskreis hinlänglich bekannt ist, dass ich nahezu süchtig nach dem Werk von Bach bin, bekam ich (wohlmeinend) dieses Büchlein als Urlaubslektüre zugesteckt. So vergeht praktisch kein Tag, an dem nicht wenigstens eine CD (meist mit Orgel- oder Klavierwerken) die Luft in Schwingungen versetzt.

Der ersten Freude über das Geschenk und der positiven Erwartung zum Buch (und der beiliegenden CD) wich nach einem schnellen Querblättern aber eine bestürzende Enttäuschung. Denn das Buch entpuppte sich sehr rasch als ein überflüssiges Machwerk. Über weite Strecken ist es eine uninspirierte Fleißaufgabe, dergestalt, dass er sich zu Biografien anderer Autoren äußert bzw. aus diesen ein ödes (aber holpriges) Lebensläufchen zusammenschustert. Das ist Tertiärliteratur der schlimmsten (und daher überflüssigsten) Sorte! Man erfährt praktisch nichts über Bach, noch weniger über dessen psychologische oder genialische oder soziale Aufgestelltheit. Statt dessen werden einige trockene Fakten herunter geklappert. Langweilig!

Im zweiten Teil des Buches werden klägliche Versuche zu Worthülsen, wo der Autor sich abmüht, seine subjektiven Eindrücke und Wertungen zu einzelnen Kompositionen in Worte zu fassen. Ein Beispiel soll genügen, das zeigen kann, wie anämisch und belanglos diese Sätze sind: "Die Sonaten für Querflöte und Klavier haben Hanneke und ich seit den frühen Tagen unserer Verlobung immer gespielt. Doch es gibt nur zwei unter ihnen, deren Echtheit nicht angezweifelt wird: die Sonaten in H-Moll (BWV 1030) und A-Dur (BWV 1032)." Der Leser erfährt typischerweise nichts interessantes über Bach und auch nicht (was eine literarische Verarbeitung ja rechtfertigen würde) über den Autor. Es bleibt bei Belanglosigkeiten beiderseits: "Der zweite Satz ist ein wunderbares Stück, doch mein Herz gehört dem dritten Satz, dem Andante."

Wer sich statt solcher überflüssiger Poesie-Album-Texte dem Phänomen Bach durch die Augen eines kreativen Dritten nähern möchte, sei daher lieber auf Glenn Gould verwiesen, der in seinem Buch "Von Bach bis Boulez" die Ohren zu öffnen vermag.
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am 18. Februar 2004
Es gibt überflüssige Bücher, dieses ist eins davon. Leider muss ich sagen, denn ich schätze Maarten't Hart sehr. Das Buch ist gut geschrieben aber der Inhalt ist nichtssagend. Ich kann nur jedem empfehlen sich statt des Buches eine (oder auch mehrere) CD(s) von Johann Sebastian Bach zu kaufen. Hören ist in diesem Fall besser als lesen.
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am 4. Januar 2009
Als musikalisch interessierter Mensch und Hobbymusiker habe ich das Buch zu Weihnachten bekommen. Es ist schnarchlangweilig und verliert sich in kleinkarierten Details, Pseudoexpertentum und unnützem Zitieren aus anderen Bachbiografien. Völlig unwichtige Details werden zwanghaft aufgelistet, unnötig ausführlich diskutiert, und das Ganze z. T. auch noch in übler Sprachdiktion. Immer wieder finden sich bis an groben Kitsch reichende, für Leser wahrscheinlich nur wenig informative Sympathiebekundungen des Autors, der sich m. E. hier viel zu wichtig nimmt. Insofern ist der Buchtitel also gar nicht so irreführend; immerhin derjenige, der wissen will, dass der Autor den Komponisten Bach ganz toll, andere Komponisten (ausser Mozart und Verdi vielleicht) schon viel weniger toll und Jazz gar völlig grauenvoll findet, wird hier gut bedient. Wen das verständlicherweise nicht interessiert, darf das Buch getrost auf den Kompost tun, einen Fisch darin einwickeln oder es als Türstopper verwenden (CD vorher rausnehmen!).
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am 18. April 2007
Das Buch von t'Haart habe ich im ersten Teil sehr gern gelesen. Es ist eine sehr subjektive Auseinandersetzung mit Bach, hat auch ausdrücklich keinen "musikologischen" Anspruch. Sehr schön beschreibt er, wie wenig eigentlich über Bach wirklich bekannt ist, und wie in der Sekundärliteratur Fehlendes einfach hinzuerfunden wird. Das Beispiel "Zippelfagottist" ist dabei ganz amüsant. Mich hat das sensibilisiert: wenn ich jetzt über Bach Aussagen lese, die mit "man muß annehmen" oder "selbstverständlich..." beginnen, unterstelle ich erst mal, dass man da nichts genaues weiß und gern etwas spekulieren möchte.

Das Kapitel "Bach und der Tod" ist besonders anrührend. t'Haart zählt auf, wie in die Bach-Familie immer wieder Kinder früh, z.T. aber auch erst im Alter von drei-vier Jahren starben. Auch damals wird es nicht anders gewesen sein, dass der Tod von Kindern, die eine eigene Persönlichkeit bereits entwickelt haben, eine Katastrophe für die Eltern war. Und da hat t'Haart sicher recht, man muß eigentlich doch gar nicht lange suchen, wenn man nach den Gründen für die sehr wechselnde Schaffenskraft Bachs sucht.

Bei den Bachschen Texten beklagt sich t'Haart über deren schlechte Qualität. Aber da muß ich ihm z.T. widersprechen. Ein Kantatentext wie

Meine Sünden kränken mich

Als ein Eiter in Gebeinen,

Hilf mir, Jesus, Gottes Lamm,

Ich versink im tiefen Schlamm!

ist vielleicht nicht gerade das Höchste an barocker Lyrik, aber mir gefällt (nach einiger Gewöhnung) diese Sprache und die drastischen Bilder. t'Haart beklagt sich über "den oft unverhüllt erotischen Unterton in den Texten", ich muß gestehen, das gerade dies mir oft besonders gefällt.

Insgesamt im ersten Teil viele lesenswerte Gedanken, und außerdem unterhaltsam zu lesen. Was dann aber im zweiten Teil folgt, ist schlichtweg überflüssig. Er versucht die Bachschen Werke zu beschreiben und ist damit offensichtlich überfordert, gerät ins Schwärmen, wiederholt sich, aber eine ästhetische Betrachtung ist das nicht. Da ist z.B. das hundert Jahre alte Buch von Albert Schweitzer über Bach sehr viel empfehlenswerter.

Trotz des zweiten Teils: ein originelles Buch, interessant und unterhaltsam.
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am 10. April 2003
Man sollte meinen, dass t'Hart mit einem solchen Buch bei
Bach-Liebhabern offene Türen einrennt. Dass dem nicht so ist,
liegt daran, dass der Autor sich ab der Mitte des Buches in recht fragwürdige "Best of"-Aufzählungs-Gefilde begibt, wobei der Leser den Eindruck gewinnt, dass annähernd jedes Werk Bachs das schönste und vor allem ergreifendste ist. Die arg gefühligen Schilderungen der ersten Begegnungen mit den erwähnten Werken ermüden auf Dauer doch sehr und machten das Buch ab der Mitte für mich unlesbar. Zugute halten muß man dem Autor, dass er in der ersten Hälfte des Buches kritisch auf die Bach-Rezension eingeht. Amüsant ist der Vergleich der Schilderung eines an sich uninteressanten Details durch verschiedene Bach-Biographen. Dabei bemüht sich t'Hart jedoch sichtlich darum, Bach zu säkularisieren und als sehr freien, unangepaßten Geist wirken zu lassen. Die religiösen Bestandteile seiner Musik und Persönlichkeit sollen durch sehr subjektiv gewählte Beispiele relativiert werden. Es scheint, als ob t'Hart "seinen" Bach dann am liebsten mag, wenn er sich ständig
der nicht geistlichen Aspekte erinnern kann und das Geistliche eher als Makel ansieht. Dabei spielen solche Fragen für den Musikliebhaber sicher keine dominierende Rolle. Das Buch ist insgesamt für Bach-Liebhaber irrelevant.
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