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am 18. Januar 2004
Der erste Band um die Figur der Rei Shimura - und soweit ich es beurteilen will, einer der guten.
Das Ganze ist flott geschrieben und im Detail sehr gut recherchiert. Wer etwas über alltägliches Japan lernen (oder sein Wissen überprüfen) will, ist hier richtig. Auch schwierige Themen wie die US-Besatzung Japans und ihrer (Spät-)Folgen werden behandelt, insofern ist der kulturelle Anspuch der Autorin hoch ...
... aber Tiefgang sollte man in den Romanen Sujata Masseys aus dieser Reihe dennoch nicht erwarten. Nach hoffnungsvollem Start im Schnee mit einem mysteriösen Mord in einem tradionellen Hotel in den Bergen wird die Handlung in wirren Schleifen abgespult (100 Seiten weniger hätten der Geschichte an sich und ihrem Fluß gut getan!), werden Nebenschauplätze in die Geschichte eingebaut, haarstäubende Alles-Wird-Gut-Zufälle häufen sich, verwirrt sich die Story in vielen Strängen und Details. Die ist zum Teil liebenswürdig und witzig beschrieben (herrlich: Richard als schwuler Wohnungsgefährte, die Welt von Hostessenbars), teils auch interessantes Lokalkolorit - aber manchmal sehr langatmig, weil es nur plakativ angerissen, aber nicht weiter verfolgt wird.
Dies ist schade, denn bei der wirklich guten Recherche zum Buch wäre der Bildungsfaktor für den Leser enorm, erführe man mehr über Hintergründe. So bleibt aber nur ein "Ja, habe ich schon 'mal von gehört"-Effekt. Schade!
Auch die Love-Story um den Hauptverdächtigen und der Hauptfigur tut nicht wirklich etwas zur Sache, aber das hält sich (noch) halbwegs im Rahmen.
Fazit: Dennoch vier Sterne, weil dies ein unterhaltsamer, kulturell sehr gut recherchierter Krimi ist. Zu mehr reicht es nicht, aber mehr sollte es wohl auch nicht sein?
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am 18. Februar 2003
Sujata Massey hat mit ihrer Protagonistin Rei eine sehr sympathische Figur geschaffen. Rei ist die Tochter eines japanisch-amerikanischen Ehepaares und lebt nun im modernen Tokio, wo sie ihr Geld als Sprachlehrerin und Hobbyantiquitätenhändlerin verdient. Und obwohl ihr die japanische Kultur bekannt ist, stolpert sie doch bei jeder Gelegenheit in die Traditionsfalle. Dieser Krimi ist neben der solide aufgebauten Krimihandlung ziemlich witzig geschrieben. Für mich war aber auch spannend, dass auch im modernen Japan noch so viel Wert auf alte Traditionen gelegt wird. So darf ein Geschäftsmann ruhig einen Fehler begehen, das wird erst tragisch, wenn er in den Augen der Japaner "sein Gesicht verliert".
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Was tun, wenn man im Urlaub auf fremde Menschen trifft, eigentlich nur entspannt den Jahreswechsel feiern möchte und eine Person aus der Gesellschaft plötzlich tot im Schnee liegt? Nur nicht verdächtig machen, nicht hineinziehen lassen? Gute Idee, aber nicht der Weg von Rei Shimura - die junge Frau entwickelt detektivischen Ehrgeiz, verliebt sich in einen Verdächtigen und am Ende bleibt nur die Flucht nach vorne; Fall lösen, oder selbst im Knast landen!

Urlaub ist in der Leistungsgesellschaft Japans ein kostbares Gut - Benimmregeln haben einen enorm hohen Stellenwert und das Leben ist richtig teuer - die Einzelperson ist entbehrlich - soweit also keine Neuigkeiten, von der Autorin im vorliegenden Roman jedoch sehr schön geschildert, kurzweilig beschrieben.

Die Autorin kann durchaus mit Sprache umgehen, die Figuren sind glaubwürdig und die Einblicke in Japans Kultur interessant - allein der Kriminalfall weist einen unübersehbahren Konstruktionsfehler auf, welcher die Lösung vorzeitig aufdrängt - für diesen Schnitzer ziehe ich 2 Sterne ab.

Zuviel möchte ich vorab natürlich nicht verraten, wenn ich als Autorin jedoch das polizeiliche Interesse am für die Tat infrage kommenden Personenkreis so sehr einschränke, dass eine absolut verdächtige Person ohne schlüssige Begründung aus dem Fokus der Ermittlungen rückt, wird aus einem sich frühzeitig aufdrängenden Verdacht zum Ende hin keine Überraschung mehr, sondern nur noch eine längst überfällige Bestätigung.
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am 16. September 2012
Ich lese gerne über Japan und da kam mir Rei Shimura ganz recht. Sie ist halb Japanerin und halb Amerikanerin, warum sie nach Japan gegangen ist bleibt noch etwas unklar, aber Sie liebt Japan und lässt uns Leser an ihrem Leben dort und ihre Traditionen teilnehmen. Da man es als Mischling nicht leicht hat gibt sie Englischunterricht statt als Hostess zu arbeiten. Von ihrem hart ersparten Geld will sie sich was gönnen und bucht über Silvester in einer Pension in den Bergen ein Zimmer und somit nimmt alles seinen lauf.

Sie lernt dort eine Amerikanerin, ein junges japanisches Ehepaar, ein Geschäftsmann mit Frau, Assistenten sowie dein schottischen Rechtsanwalt kennen. Besagter Schotte Hugh hat es ihr auf irgendeiner Art angetan und er ist auch der Grund warum sie ihre Nase in alles reinsteckt. Um den Kopf frei zubekommen geht sie spazieren und findet eine Tote und zwar die Frau vom Geschäftsmann, wo sie die Vermutung hat das Sie mit Hugh eine Affäre hat. Durch ihre Beobachtungsgabe kommt sie schnell zu den Schluss das es Mord sein muss, die Polizei hält es für Selbstmord, aber Hugh und Rei ermitteln auf eigene Faust weiter. Wegen ihres Übereifers gerät Hugh unter Verdacht und wird verhaftet. Jetzt hat Rei ein schlechtes Gewissen und tut alles um ihn da raus zu holen und den Fall zu lösen...

Also vorab, mir hat der Krimi gut gefallen, obwohl es nicht der Krimi an sich war, da man schnell wusste wer dahinter steckt, sondern die Personen, die Umgebung, das ganze drum herum war einfach mitreißend. Rei die sich sehr viel Mühe gibt japanisch zu sein und trotzdem bricht ihr amerikanischen Temperament immer wieder durch. Mit ihren Mitbewohner Richard kommt noch eine sympathische Figur ins Spiel und Hugh dürfen wir auch nicht vergessen der mit seinem Charme Rei den Kopf verdreht. Es stimmt hier einfach die Mischung und hat viel Spass gemacht zu lesen und da ich den zweiten Fall schon liegen habe wird er wohl schneller dran kommen als geplant.
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am 23. Juni 2009
"Die Tote im Badehaus" ist spannende Unterhaltungslektüre, mit reichlich Lokalkolorit. Schriftstellerisch durchaus gut für 4 Sterne. Die Figuren sind 3-dimensional, die Schauplätze glaubwürdig, das Buch hält einiges an interessanten Wendungen bereit.

Seine Schwäche und damit Sternabzug, liegt bei der Glaubwürdigkeit des Kriminalfalles. Es beginnt schon damit, dass die einzige Person die zur Tatzeit des ersten Mordes in dem betreffenden Gebäude weilte, als einzige nicht der Tat verdächtigt und nicht überprüft wird, während alle anderen, die zum Teil mit zahlreichen Zeugen unterwegs waren, erstmal verdächtig sind.
Mehrere weitere Anschläge und ein Mord geschehen, die im ersten Moment Spannung liefern.
Je mehr sich jedoch im weiteren Verlauf der Täter abzeichnet, umso mehr Zweifel bekommt der Leser, dass die Taten so hätten begangen werden können. Zu viele Zufälle sind im Spiel. Am Ende wird der Täter nicht durch kriminalistische Raffinesse aufgespürt, sondern verrät sich in einem unnötigen letzten Mordversuch selbst.

Trotz der Schwächen ein durchaus lesenswerter Krimi mit liebenswerten, überzeugenden Protagonisten und dem Flair einer anderen Kultur. Wäre es möglich, würde ich dieses Buch bei 3,5 Sternen ansiedeln.
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am 7. September 2009
..aus der Rei-Shimura-Reihe.
Ich bin eher zufällig auf diese Reihe gestoßen, nämlich als ich den ersten Band zu Weihnachten geschenkt bekam und war sofort fasziniert. Ich habe ihn an den Feiertagen gelesen und sobald die Geschäfte wieder geöffnet hatten, stand ich in der Schlange der Weihnachtsgeschenk-Umtauscher, um mir die nächsten Bände zu kaufen.

Die zentrale Figur des Buches, die Ermittlerin Rei Shimura, besticht durch ihre Normalität. Sie ist keine Polizistin, sondern Antiquitäten-Händlerin- sie ist nicht vergleichbar mit Brunetti, Kluftinger, Siggi Baumeister oder Maura Isles; sie kommt mit Mord nicht von Berufs wegen in Kontakt, sondern will einfach nur ihr Leben leben und rutscht ganz zufällig in einen Kriminalfall.

Neben dem bereits bekannten Handlungsstrang: ein Mord geschieht und wird aufgeklärt, zeichnet dieses Buch ein Bild vom heutigen Japan zwischen Moderne und Tradition und entführt den Leser in eine fremde Welt. Wer bei jedem Mord die Mitwirkung des Geheimdienstes braucht, wird hier nicht fündig werden; wer aber Krimis mag, sich für 300 Seiten in eine andere Kultur entführen lassen und um sich herum mal alles vergessen will, dem ist das Buch wärmstens zu empfehlen!!
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am 13. Dezember 2003
Ich habe zwar bisher nur ein Buch von Sujata Massey gelesen, aber schon die Beschreibung des Buches hatte mir beim Kauf gefallen. Sie ist zwar nicht bei weitem so gut wie die Autorinnen Deborah Crombie oder Minette Wallters. Aber das Buch lässt sich jedoch sehr gut lesen. Die kleine Liebesgeschichte hätte man vielleicht weglassen können. Im großen und ganzen ist dieses Buch jedoch sehr spannend.
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am 17. Juli 2007
Dies ist ein recht witziger in Japan angesiedelter Krimi. Die Handlung selbst und auch die Auflösung des Falles hauen nicht unbedingt vom Hocker, aber das Buch ist wegen der japanischen Sitten, Gebräuche und Mentalitäten doch recht ungewöhnlich.

Wer die klassischen Krimis á la Agatha Christie mag, dem kann ich dieses Buch durchaus empfehlen.
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am 30. Mai 2008
Sujata Massey schreibt wirklich besonders gute Krimis, bei denen man einges über Japan lernen kann. Sie beschreibt nicht nur die Orte in denen sich "Rei" befindet klasse sondern auch die Sitten der Japaner und einige gängige Konversationsarten!

Man sollte jedoch wirklich beim ersten Buch anfangen und sich dann zu den nächsten Büchern durchlesen!
Ich hatte das leider zu spät gemerkt und mit dem "das tödliche Manga" angefangen, was jetzt nicht besonders dramatisch war aber es hat seinen Vorteil die Geschichten zuvor zu kennen! ;)

Ich habe jetzt schon all ihre Bucher durchgelesen und könnte mich auch nicht entscheiden welche das Beste war, denn sie sind alle einfach hinreissend!

MfG Jessy
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am 25. Dezember 2001
Interessant ist die japanisch-amerikanische Perspektive, aus der die Hauptperson ihre Geschichte erzählt. Spannend ist sie auf jeden Fall, auch die kulturellen Differenzen sind lehrreich und anmüsant zu lesen. Leider bleibt die Krimistory etwas platt, und auch viele Figuren werden eher platt dargestellt. Dennoch ist das Buch lesenswert, nicht nur wegen des Einblicks in die japanische Kultur, sondern auch wegen der Liebesgeschichte der beiden Hauptpersonen. Leider kann ich als Laie nicht beurteilen, inwiefern die japanischen kulturellen Eigenheiten der Realität entsprechen.
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