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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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am 22. November 2011
Das meiste wurde ja schon gesagt. Daher mein Eindruck in Kürze:

Das Buch ist - und das soll weder morbide noch respektlos klingen - unglaublich spannend. Spannender als mancher Krimi, denn es geht hier ums wahre Leben und Sterben. Eine tragische Expedition, die für viele Bergsteiger mit dem Tod endete, die zeigte, zu welchen Anstrengungen Menschen fähig sind, was sie aushalten können und wie schnell das menschliche Leben vorbei sein kann.

Krakuer bemüht sich die Begebenheiten der Everst Expeditionen eineiger Teams, die am Ende durch die selbe Tragödie verbunden waren zu entschlüsseln. Er selbst war dabei und schildert das, was er selbst gesehen hat und versucht mit Hilde anderer Augenzeugen zu klären, was den einzelnen Expeditionsteilnehmern passierte. Er legt wert auf Recherche, sprach mit den Überlebenden und machte sich offenbar viel Mühe für eine detailgetreue Rekonstruktion.

Besonders eindrucksvoll finde ich aber, dass er auch Kritik übt und ihm die Objektivität wichtig ist - ohne die Teilnehmer wirklich zu diskreditieren. Er übt auch Selbstktik und stellt sich selbst nicht frei von Fehlern. Erbittert ist wohl sein Kampf gegen Anatoli Boukreev (so wird er in diesem Buch geschrieben; das jedoch ist die amerkanische Schreibweise - der Name wäre ohl richtiger mit Antoli Boukrejew übersetzt worden) und dessen Verleger. Auch da versucht Krakauer objektiv zu bleiben auch wenn es ihm wohl nicht einfach gemacht wird.

Ein großartiges Buch über das bergsteigen das die Erkentniss bringt, das ein einziger falscher Schritt oder nur wenige Minuten den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten.
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am 11. März 2016
Ein packender Roman über den Irrsinn der kommerziellen Bergsteigerei ! Man muß es dem Autor zu Gute halten, dass er versucht authentisch, kritisch und objektiv zu bleiben. Das dies nicht einfach ist, erfährt der Leser im Nachspann! Die Wahrheitsfindung des Dramas erzählt bei Sauerstoffminderdurchblutung des Gehirns viele Geschichten!
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am 29. März 2014
Das Buch hat mir sehr gefallen, allerdings habe ich zu dem Extrembergsteigen eine völlig andere Meinung bekommen.
Trainierte und erfahrene Personen sollen das Wagnis angehen mit allen Risiken.
Hobbybergsteiger haben hier nichts verloren, egal wieviel Geld sie haben.
Es icht doch keine Herausforderung, vom Sherpa auf den Berg getragen zu werden.
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am 11. Mai 2013
Mir geht es nicht um die Darstellung...wer hat recht und wer nicht. Wer war es schuld. Es empfiehlt sich das Buch von Boukareev auch zu lesen um die beiden Sichtweisen zu sehen. Krakauer ist für mich der bessere Schreiber. Seine Art der Geschichte nimmt mich persönlich einfach mit. Hab auch -Into the Wild- von ihm gelesen...

Ich würde mich nicht auf die eine oder andere Seite schlagen...ich war nicht dabei, weshalb Bewertungen und damit verbundene Verurteilungen unangebracht sind. Auch aus Respekt den Betroffenen gegenüber. Boukareev selbst kann man auch nicht mehr befragen.
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HALL OF FAMEam 9. Januar 2003
Krakauers Buch beginnt wie eine klassische Tragödie, mit einem Personenverzeichnis. Detailliert wird zwischen Bergsteiger und Kunden unterschieden, ihr Verhältnis, bezieht man die Sherpas in die Zählung mit ein, liegt bei etwa 1:1. 65.000 Dollar, so erfährt der Leser später, waren 1996 für eine Gipfel-Permit von den sogenannten "Kunden" zu bezahlen, ohne dass diese bergsteigerische Erfahrung im hochalpinen Bereich nachweisen mussten. Zur Not wird der Kunde eben von seinem Sherpa mehr oder weniger hinaufgeschleppt, zumindest bis zur Todeszone ab etwa 8000 Metern, wo der Körper sich auch im Ruhezustand selbst verzehrt. Hier ist das Bankkonto allerdings nicht länger entscheidend, wer sich hierhin wagt, kann sich weder auf seinen Stand noch auf sein Vermögen berufen, sondern nur noch auf seine eigenen Fähigkeiten - und auf seinen Glücksengel! Zwar scheint es heute möglich zu sein, selbst mit begrenzten bergsteigerischen Erfahrungen, aber mit entsprechender Kondition, einem vermögenden Sponsor und einem Quentchen Glück beinahe jeden Berggipfel zu besteigen; im Falle eines Wetterumschwungs ist jedoch jeder schnell auf sich selbst gestellt und auch der weltbeste Bergführer, der unter Umständen mehrfach auf dem Gipfel des Everest gestanden war, kann am Berg zurückbleiben, vielleicht nur wenige Meter vom rettenden Lager entfernt.
Ungewöhnlich für einen Bergsteiger-Roman, der vom Spannungsaufbau mehr als jedes andere Genre lebt, nimmt Krakauer das Ende seines Dramas vorweg. Er steht auf dem Gipfel des Mount Everest. Während er mit einem Fuß in Tibet und mit dem anderen in Nepal steht und seine Sauerstoffmaske vom Eis befreit, vermittelt Krakauer ein Gefühl des Unbehagens. Das Gefühl trügt nicht, rasch zieht eine Schlechtwetterfront auf, und die professionell vorbereitete Expedition gerät zum Tohuwabohu. Plötzlich ist jeder Kunde sich selbst der nächste - sie haben schließlich für den Gipfel eine Stange Geld hingelegt - die bei Bergsteigern übliche Kameradschaft mag sich allenfalls bei den Bergführern einstellen: Einer der zum damaligen Zeitpunkt besten Bergsteiger der Welt, Rob Hall, bleibt am Südgipfel bei einem zahlenden Kunden zurück. Doch Krakauer findet auch hier Ausnahmen von der Regel und er ist Journalist genug, um Namen zu nennen. Insbesondere auf den Russen Anatoli Boukreev hat er es abgesehen, ob zu Recht oder zu Unrecht vermag keiner mehr mit Sicherheit entscheiden, zumal Boukreev wenige Monate später selbst Opfer einer Lawine geworden ist. Vorher hat er sich jedenfalls noch seine Sicht der Dinge in einer bemerkenswerten Replik ("Der Gipfel. Anwort am Mount Everest") vom Leib geschrieben.
Bergsteigen ist heute nicht mehr nur eine sportliche Betätigung, ein Messen mit den Bergen, die man besteigt, weil sie, wie George L. Mallory es einmal formulierte, eben da sind, sondern es ist ein höchst kommerzialisiertes Vergnügen, bei dem, wie am Mount Everest, auch mehrere Organisationen zueinander im Wettbewerb stehen. Infolgedessen ist es kein Wunder, dass die Entscheidungen der Bergführer zunehmend auch Entscheidungen von Geschäftsmännern sind. Die Auswirkungen dieser Entwicklungen macht Krakauer mehr als deutlich.
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am 19. November 2015
Die Rekonstruktion der Ereignisse ist spannender erzählt als ein Kriminalroman. Das Puzzle, welches Jon Krakauer Stück für Stück zusammensetzt ist ungemein fesselnd und erschütternd zugleich. Mehr noch als im Film (2015) wird hier die Ambivalenz der Figuren deutlich, sowie die Frage nach den kommerziellen Expeditionen aufgeworfen. Dass der Autor hier nicht zu einem klaren Ergebnis kommt, kann ich sehr gut nachvollziehen.
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am 28. Oktober 2015
Für alle die das Bergsteigen interessiert und wirklich wissen wollen wie es ganz oben zugeht bietet dieses Buch viel Infos und eine spannende Beschreibungen der Ereignisse am Mount Everest bei der großen Katastrophe. Es ist gut geschrieben und die Geschichte nach einer wahren Begebenheit ist einfach fesselnd.
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am 25. Mai 1999
Krakauer wird Zeuge einer Tragödie, wie sie ergreifender kaum erdacht werden könnte. Sämtliche Charaktere bilden eine fast klassische Konstellation und gerade die Tatsache, daß es sich um ein authentisches Ereignis handelt, läßt keinen Leser dieses Buches unberührt. Mit seiner gleichzeitig um Sachlichkeit bemühten als auch sehr emotionalen Erzählweise zieht der Autor seine Leserschaft innerhalb weniger Seiten völlig in seinen Bann. Ich habe dieses Buch innerhalb von 24 Stunden verschlungen und war anschließend so erschüttert, daß ich es direkt nochmal von vorne lesen mußte. Trotz oder gerade wegen Kakauers sehr persönlichen Sicht der Dinge blieb anschließend die Frage offen, inwiefern er das Recht hat, höchst private Situationen wie z.B. die letzte Gespräch zwischen Rob Hall & seiner Frau zu verwerten oder harsche Kritik gegenüber dem zwischenzeitlich verstorbenen Anatoli Boukreev zu äußern. Schließlich handelt es sich hier um einen Roman und nicht um ein Gerichtsverfahren, und derlei doch bedenkliche Aussagen machen niemanden lebendig, sondern befriedigen nur die Neugier des Lesers. Der sich im Übrigen gleichzeitig auf jeden Fall Boukreevs "Der Gipfel" und auch Göran Kropps "Allein auf dem Everest" zu Gemüte führen sollte, schon allein um auch eine andere Sicht der Dinge kennenzulernen.
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am 20. August 2011
Als Mitglied einer 22-köpfigen Expedition begibt sich der Journalist und Bergsteiger Jon Krakauer ins Himalaya-Gebirge, um den höchsten Berg der Welt zu besteigen - und vorrangig, um kritisch über dessen Kommerzialisierung zu berichten. Denn, wie der mit der Materie eventuell nicht vertraute Leser schon recht bald erfährt: längt geht es am Everest nicht mehr nur um alpine Leistungen, sondern ums Abkassieren. Sportive Hobby-Bergsteiger und erfahrene Proffessionalisten müssen teilweise fünfstellige Summen hinlegen, um überhaupt die Erlaubnis zu erhalten, Richtung Gipfel ziehen zu dürfen. Tibet und Nepal bessern hiermit ihr Budget auf, und zahlreiche Expeditionsleiter haben das Führen von vermeintlichen Gipfeltürmern zu ihrem Business gemacht. Dass es oben am Everest wirklich nicht sehr einsam ist, kann man sich bereits denken, wenn man allein die Liste der zahlreichen Namen überfliegt, die Krakauer bereits zu Beginn des Buches hat abdrucken lassen - mit dem Zusatz, dass sie namentlich nicht einmal volltändig ist.

Dass diese Everest-Besteigung in einer Tragödie endete, in der zahlreiche Menschen ihr Leben verloren, ist bereits vor dem Lesen dieses Buches bekannt. Trotzdem ist der Spannungsfaden von Anfang an da und reißt auch gegen Ende hin nicht ab - Krakauer, der Journalist, versteht sein Handwerk und stellt damit Bücher wie STURZ INS LEERE von Joe Simpson, das ich zuvor gelesen habe, absolut in den Schatten.

Nach Lesen dieses Buches blieb für mich die große Frage: warum tut man sich überhaupt so eine Tour an? Und weitere Fragen drängten sich auf. Es ist ja nicht das erste Buch, dass von einer Berg-Katastrophe berichtet. Warum gibt es Menschen, die sich dieses Risikos überhaupt nicht bewusst sind? Krakauer gibt selbst zu, dass er sich des immensen Risikos nicht bewusst war... Warum lässt man jeden x-beliebigen in diese Höhen klettern, nur weil er über 60.000 Euro dafür hinblättern kann?

Aus diesen Fragen heraus erschienen mir die gegenseitigen Schuldzuweisungen und der zwischen Boukreev und Krakauer entsprannte Streit nach Erscheinen des Buches wie ein trauriges, albernes Theater. Um andere Positionen gegenüber Krakauers Darstellung der Ereignisse einzuholen, habe ich im Internet recherchiert und mehr darüber gelesen. Und bleibe dabei: wer wann was getan oder nicht getan hat oder hätte tun solln, in über 7000 Meter Höhe, bei schlimmsten Minusgraden und einem Wind, der fast die Zelte wegreißt - was spielt das schon für eine Rolle? Jeder war irgenwie mit Überleben beschätigt, eine waren fitter als andere, aber letztendlich hätte jeder Teilnehmer wissen müssen, auf WAS er sich da einlässt. Wirklich leid tun mir die Angehörigen der Opfer, die teilweise schon zu deren Lebzeiten nur die zweite Rolle im Leben der später Verunglückten spielten, da auf Platz 1 immer die Leidenschft für die Berge war. Dass Sandy Hill Pittmann über ihre Darstellung in Krakauers Buch nicht begeistert it, kann ich nachvollziehen. Sollte er jedoch wirklich nur Tatsachen berichten, wovon ich ausgehe, muss siesich damit abfinden. Es hat schon etwas Makaberes, wenn sich jdm. 40 kg Delikatessen über das Basislager hinaus schleppen lässt, während der Rest der Mannschaft mit der gewöhnlichen Kost zufrieden ist, um nur ein Beispiel ihrer Extravaganzen zu nennen.

Fazit: Dieses Buch spiegelt NATÜRLICH die Sicht des Autors wieder, weshalb es bei weiterem Ineresse an dieser Tragödie nicht schadet, andere Perspektivn kennen zu lernen, aber es ist gleichzeitig eine wertvolle Dokumentation und basiert auf bewundernswerter Recherchearbeit. Allein die diversen Namen und Familienhintergründe in Erfahrung zu bringen, muss hunderte Telefonate und viele Stunden Zeit gekostet haben. Journalistisch eine EINS PLUS.
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am 31. Oktober 2012
Wer sich für dieses Buch entscheidet, wird es nicht bereuen. Jon Krakauer, vielen auch bekannt durch sein Buch "Into the wild", hat hier schriftstellerische Höchstleistung vollbracht. Einblicke in Seele eines Bergsteigers werden gewährt: Die Sehnsucht, die jemanden antreibt, sich körperlich und psychisch an seine Grenzen zu bringen, eventuelle Erfrierungen und damit einhergehende Amputationen, selbst den Tod in Kauf zu nehmen, "nur" um auf dem Gipfel stehen zu können, werden -zumindest ansatzweise- nachvollziehbar. Auch gibt J. Krakauer einen kurzen historischen Überblick über die Besteigungen (bzw. deren Versuche) am Mount Evererst.
Als J. Krakauer beschreibt, wie die Geschehnisse am Berg im Mai 1996 so unglücklich verlaufen und es schließlich zur Katastrophe kommt, da spätestens scheint es unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Man fiebert und bangt Seite für Seite mit, obwohl man weiß, dass es für die meisten keine Hoffnung auf Rettung gibt.
J. Krakauer gibt sich reichlich Mühe, das Ereignis so detailliert wie möglich darzustellen. Natürlich bleiben dabei subjektive Einschätzungen und Mutmaßungen nicht aus. Trotzdem merkt man auch hier, dass er niemanden zu nahe treten möchte und Schuldzuweisungen fehl am Platze sind. Vielmehr wird dem Leser klar gemacht, dass eine Verkettung mehrerer ungünstiger Umstände zu dieser schweren Katastrophe geführt hat.
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