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am 20. Januar 2001
Gary Paulsen - ein Schriftsteller der Wildnis
Gary Paulsen wurde im Jahr 1938 in den USA geboren. Seinen Vater kannte er nur von Fotos, denn er war während des Zweiten Weltkriegs in Europa stationiert. Garys Mutter arbeitete in einer Munitionsfabrik in Chicago. Daher verbrachte er seine frühe Kindheit bei der Großmutter im Norden Minnesotas.
Gary war schon sieben Jahre alt, als er den aus dem Krieg heimkehrenden Vater zum ersten Mal sah. Die Familie zog für zweieinhalb Jahre auf die Philippinen. Durch die Alkoholsucht beider Eltern wurde auch Gary Alkoholiker. - Wieder in den USA, fand er eine Anstellung als Elektroniker beim Militär, heiratete und hauste als Trapper mit seiner Frau Ruth und seinem kleinen Sohn Jim in einer Hütte im Norden von Minnesota.
Eines Nachts beschloß Gary Paulsen Schriftsteller zu werden, ohne bis dahin irgend etwas veröffentlicht zu haben. Erst nach elf langen Monaten brachte er seine erste Kurzgeschichte heraus. Er trank, schrieb, prügelte sich und lebte in großer Armut. Erst als sein Sohn Jim drei Jahre alt war, gelang es Gary, seine Alkoholabhängigkeit zu überwinden.
Seine ersten Bücher blieben völlig unbeachtet, bis er die Geschichte eines Eskimojungen veröffentlichte, der auf eine Schlittenhund-Reise geht: "Dogsong". Mit diesem Buch gewann er erstmals die "Newbery Medal", den renommiertesten Kinderliteraturpreis der Vereinigten Staaten. Von nun an war Gary Paulsen ein berühmter und erfolgreicher Autor. - Später erhielt er noch zweimal die "Newbery-Medaille" (unter anderem für das Buch "Im Winterzimmer").
Gary besaß jahrelang drei Schlittenhundegespanne, mit denen er für Rennen trainierte. In 14 Stunden legte er 80 Meilen am Tag in Eis, Kälte und Einsamkeit zurück. Nach der Rückkehr in den frühen Morgenstunden schrieb er an seinen Abenteuergeschichten. - Als er beinahe 50 Jahre alt war (1987/88), beschloß er, fast alle seine 37 Hunde zu verkaufen, um sich stärker dem Schreiben widmen zu können, mit dem er immer noch nicht zufrieden war. Nur seine Leithündin Cookie behielt er, mit der er das Iditarod erfolgreich bestritt, die jedoch am 10. September 1989 starb. Ihr widmete Gary das Buch "Lied der Wildnis" mit den Worten: "Her soul is on the raven's wing..." ("Ihre Seele befindet sich auf dem Flügel des Raben..."). In diesem dokumentarischen Werk berichtet Paulsen von seinem Leben, seiner Liebe und Bewunderung für die Hunde und dem "Irrsinn" des Iditarod. (Wer sich für Gary Paulsens Biographie näher interessiert, sollte zu diesem Buch greifen!)
Gary Paulsens zahlreiche Romane und Abenteuergeschichten spielen in Alaska, Kanada oder im Norden Minnesotas. Alle diese Landschaften kennt der Autor aus eigenem Erleben. Über die Wildnis Amerikas sagte er einmal: "Die Natur ist das größte Geheimnis; wenn du das begriffen hast, hast du auch nichts mehr zu befürchten." - Paulsen kritisiert zwar unsere Zivilisation, erzählt aber zugleich von praktischen Fähigkeiten zum Überleben in der Natur (zum Beispiel vom Feuermachen, vom Fischfang und von der Abwehr der lästigen Moskitos).
Der heute 61jährige lebt - wenn er nicht gerade auf Abenteuerreisen ist - auf einem Segelboot vor der kalifornischen Küste. Mit seinen in zwanzig Sprachen übersetzten Romanen und Erzählungen gehört er zu den erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautoren der Vereinigten Staaten. Seine spannend geschriebenen Bücher sind aber auch von großem Interesse für jeden Erwachsenen.
Zu Paulsens schönsten Abenteuergeschichten zählt sein Roman über das härteste Schlittenhunderennen der Welt: das Iditarod. Man hält den Autor für völlig verrückt, als er beschließt, als "Rookie" (Neuling) an diesem Rennen teilzunehmen, aber Paulsen läßt sich dadurch nicht entmutigen. Nach nur wenigen Monaten Training begibt er sich mit seinem Schlittenhundegespann auf die über 1.800 km lange Strecke von Anchorage nach Nome am Beringmeer. Er ist besessen davon, den Kampf gegen die Natur zu gewinnen, gegen Eis und Schnee, extreme Kälte und heftige Stürme, Einsamkeit und Dunkelheit. 17 Tage und 14 Stunden ist Paulsen mit seinen 15 Hunden unterwegs in der menschenleeren Weite Alaskas, muß blutige Rangkämpfe zwischen den Hunden schlichten, entgeht nur mit knapper Not der Schneeblindheit, übersteht eine lebensgefährliche Begegnung mit einer wütenden Elchkuh und kämpft gegen Schlaflosigkeit und gegen die daraus resultierenden Halluzinationen. Allen Prophezeiungen zum Trotz erreicht der "Hobby-Musher" völlig erschöpft und in zerrissener Kleidung das ersehnte Ziel in Nome. - Ohne viel Romantik, aber mit Liebe zu den Hunden, Selbstironie, Humor und großartigen Naturschilderungen im Stil Jack Londons füllt Gary Paulsen sein lesenswertes Buch, das er den vielen freiwilligen Helfern des Iditarod widmete: ein Muß für jeden Schlittenhunde- oder Alaska-Fan! Die "Chicago Tribune" charakterisierte diese wahre Geschichte ohne Romantik folgendermaßen: "Eine überwältigende Reise durch die Wildnis, eine Selbstfindung und Verwandlung." - Gary Paulsen nahm später noch einmal als "Finnisher" am Iditarod teil.
Ebenfalls stark autobiographisch gefärbt ist Gary Paulsens einfühlsam geschriebener Roman "Das Camp". Er schildert darin das abenteuerliche Leben eines kleinen Jungen, der 1944 mit seiner allein erziehenden Mutter zunächst in Chicago lebt. Sein Vater ist im Zweiten Weltkrieg in Europa stationiert (wie in Garys eigener Kindheit). Weil die Mutter arbeiten muß, überläßt sie ihren Sohn einer ständig alkoholisierten Babysitterin. - Eines Tages beobachtet der Junge, wie ein Fremder namens "Onkel Casey" mit der Mutter auf der Couch liegt und "komische Geräusche" macht, wofür ihn der Kleine intuitiv zu hassen beginnt.
Weil der Junge stört, wird er im Zug zu seiner Großmutter nach Minnesota geschickt. Ein Baucamp, in dem neun Straßenarbeiter leben, wird zu seinem neuen Zuhause. Die bärenstarken Männer bauen eine Straße mitten durch die Wälder Minnesotas in Richtung Kanada. Die Großmutter zieht im mobilen Wagen mit ihnen, kocht und sorgt für sie.
Die Großmutter, zu der sich der Junge von Anfang an hingezogen fühlt, nennt ihn zärtlich "Fingerhut", singt ihm abends Lieder aus ihrer norwegischen Heimat vor und erzählt ihm Geschichten von früher. - Die scheinbare Roheit der riesigen Männer verschreckt den Jungen zunächst, der aber durch die Bemühungen der Arbeiter um ihn zunehmend an Zutrauen gewinnt. Tag für Tag darf der Kleine auf der Planierraupe oder in einem der Lastwagen mitfahren, manchmal sogar am Steuer. Bald liebt er den Geruch von Dieselöl, Schweiß und Staub. - Das Glück des Jungen scheint vollkommen zu sein, wäre da nicht die stets größer werdende Sehnsucht nach seiner Mutter, die ihn nicht mehr losläßt...
Paulsens Buch "Allein in der Wildnis" handelt von dem dreizehnjährigen Jungen Brian, der mit dem Buschpiloten einer Cessna 406 unterwegs ist zu seinem Vater hoch im Norden Kanadas, bei dem er die Sommerferien verbringen will. Den wegen eines Herzinfarkts des Piloten verursachten Flugzeugabsturz überlebt Brian unverletzt und muß sich nun allein in den kanadischen Wäldern durchschlagen, zumal das Suchflugzeug abdreht, ohne sein Signalfeuer zu bemerken. Dennoch wird Brian nach einigen Abenteuern noch rechtzeitig vor Einbruch des Winters gerettet. - In der Fortsetzung "Brians Winter" erzählt Paulsen auf vielfachen Wunsch seiner Leser die Geschichte Brians weiter, wie es gewesen wäre, wenn seine Rettung ausgeblieben wäre.
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am 10. November 2004
ACHTUNG Pflichtlektüre für Schlittenwuffifans.
- hatte das Gefühl mit dabei zu sein.
- die Selbstironie des Autors gefällt mir sehr.
- grosses Lob,der Teamspirit steht im Vordergrund "Zitat: um diese Hunde zu Verstehen musst Du einer von Ihnen werden"
- mit das Beste was ich zu diesem Thema gelesen habe.
Resüme: sehr Empfehlenswert !!!!
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am 14. Oktober 2002
...ist dieses Buch! Bin selbst begeisterter Hobbymusher und erkenne in diesem Buch vieles wieder was man selbst mit den Hunden erlebt hat. Das Buch bietet von Spannung bis zum herzerfrischenden Lachen alles. Dazu noch brilliant geschrieben. Absolut lesenswert! (Eines der ganz wenigen Bücher die ich innerhalb eines Tages gelesen habe, nein lesen mußte!)
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am 28. November 2001
Ich muss mich dem Urteil des Herrn Dr. Weil anschließen Gary Paulsen ist ein begnadeter Erzähler ich habe sowohl "das Lied der Wildnis" als auch dieses Buch regelrecht verschlungen. Ich habe die Augen geschlossen und war Teil seiner Trainingsfahrten mit den Hunden. Ich konnte sowohl den Schnee als auch die Prellungen seiner Stürze fühlen. Bis zu diesem Buch hatte mein Mann seinen Schlittenhund. Heute habe auch ich den Meinen. Auch wenn uns die Weiten Amerikas nicht vergönnt sind - wir haben mit unseren Hunden viel Spaß. Er hat nicht untertrieben und die Träume dieses Buches wurden, wenn auch im kleinen wahr.
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am 2. November 2004
Dieses Buch ist eines von denen, die man einfach so verschlingt. Gemeinsam mit dem Autor "rutscht" man hinein in diese Faszination Hundeschlittenrennen. Eindrucksvoll beschreibt er, wie er sich vorbereitet auf das härteste Rennen der Welt; quer durch Nordamerika. Er macht jeden, aber auch jeden möglichen Anfängerfehler, und spart in seinen Ausführungen nicht mit Selbstironie. Ausschweifende Landschaftsbeschreibungen sind in dem Buch nicht zu finden, vielmehr handelt es sich um eine Geschichte über Menschen, Hunde und die Entwicklung einer ganz außergewöhnlichen Beziehung zwischen ihnen. An einer Stelle sagt Gary Paulsen:"Ich war einer von ihnen." Dennoch bleibt er ein Mensch.
Dass dieses Buch so fasziniert, liegt auch am humorvollen, lakonischen Schreibstil des Autors, der eigentlich Kinderbücher schreibt. Und mal ehrlich: Wer von uns hätte nicht (wie anfangs auch der Autor) gedacht: Hunde kaufen, ran an den Schlitten, und los geht's? Kann ja so schwer nicht sein? Sehen Sie...!
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am 8. Januar 2002
In einem brillanten Erzählstil läßt uns Paulsen an seiner Vorbereitung auf das Iditarod teilnehmen, auch an seinen Gefühlen. Meist herrscht das fröhliche Chaos, das wir als Schlittenhundesportler nur zu gut selber kennen, aber es gibt auch ernste und traurige Situationen. Alles ist spürbar authentisch. Und so kommt es, daß wir uns mit ihm ausschütten vor Lachen, wenn er, cartoonistisch überzeichnet, seine (Fehl-)Versuche schildert, und uns an anderer Stelle mit ihm das Herz bricht.
Was Gary Paulsen mit seinem meisterhaften Stil bescheiden verbirgt, ist die enorme Leistung, die er vollbracht hat. Wir können - fernab der alaskanischen Wildnis, hier auf unseren Trails auf bayerischen Forstwegen - diese Leistung nur leise ahnen. Gary, wir lieben und bewundern Dich.
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am 29. Februar 2016
Das Buch ist einfach Klasse. Ich lese es jedes Jahr einmal durch, es ist so toll geschrieben. Der Autor nimmt einen hautnah mit in die Handlung, es ist ein bisschen so, als ob man es selbst erlebte, selbst teilhaben darf. Habe selten ein so gutes Buch gelesen, sehr viel dabei gelacht, aber auch an einigen Stellen geweint. Sehr sehr toll!
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am 24. November 2012
Für alle Liebhaber des Nordens, der Kälte, von Hunden und Humor! Herrlich unterhaltsam und umwerfend komisch schildert hier der sympathische Autor seinen Weg zum Iditarod und auf dem Iditarod. Meine Tochter hat es mir aus reinem Spaß an der Freud und am Buch vorgelesen - wir haben gemeinsam Tränen gelacht! Guter feinsinniger Humor, jede Menge Abenteuer und ein Mann, der über sich selbst lachen kann. Danke, Herr Paulsen, für diesen tollen Winterroman!
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am 27. März 1999
Ich habe mich immer schon für den Iditarod interessiert. Daher habe ich mir einige Bücher darüber gekauft. Das Buch von Gary Paulsen war eindeutig das beste - Er schreibt mit sehr viel Humor und bezieht den Leser in seine Erzählung ein. Er zeigt den Iditarod wie er wirklich ist - eine verdammt harte Sache. Von Romantik ist nicht sehr viel zu spüren.
Wer wirklich etwas über den Iditarod erfahren will
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am 26. Mai 2014
Ich habe das Buch eigentlich für meine Freundin gekauft, nachdem ein Bekannter von uns davon geschwärmt hat.

Nachdem das Buch endlich angekommen war, hat es nicht lange gedauert, bis ich auf dem Sofa saß und es begonnen habe zu lesen. Unter Androhung von Gewalt musste ich dann erst mal meine Finger davon lassen, was mir sehr schwer gefallen ist.

Der Autor beschreibt in einer sehr lebendigen Sprache und mit sehr viel Selbstironie wie es dazu kam, dass er überhaupt Musher wurde und dann wie es dazu kam, dass er das Iditarod gefahren ist und was er auf dem Weg dahin erlebt hat, wie schwer es ist gute Hunde finden, die dieses Rennen überhaupt laufen können und warum es keine gute Idee ist fünf Hunde, von denen drei ganz frisch im Rudel sind, vor ein Fahrrad zu spannen. Oder wie es war, diese drei (wilden) Hunde in Kanada zu kaufen und dann nach Hause transportieren zu müssen, dürfen? ;)

Ich hätte das Buch in einem Rutsch gelesen, wenn es mir nicht weggenommen worden wäre. Super spannende Lektüre und sehr anschaulich beschrieben. Man könnte glauben, man wäre dabei gewesen.
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