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am 31. Juli 2005
Eine gewisse Ähnlichkeit zu "Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten" ist schon erkennbar, aber anders als das bisweilen vielleicht etwas sperrige Werk von Robert M. Pirsig, wirkt das Buch von M. Pierson stellenweise doch recht langamtig und abgedroschen. Es hat aber auch durchaus seine Höhepunkte, jedoch bleibt ein Großteil der Leidenschaft des Motorradfahrens auf der Strecke, verloren in Roadstory-Elementen oder in Zitaten.
Insgesamt jedoch dennoch lesenswert, auch wenn es sicherlich nicht zu den Büchern gehört, die ich immer und immer wieder lesen würde. Vielleicht auch ein gutes Geschenk für "Bikerinnen" und "Biker".
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am 6. Januar 2000
"Ein Motorrad wird zur Erweiterung des eigentlichen Ichs", meint Melissa Pierson, Journalisten und "seit mehr als zehn Jahren echte Bikerin", wie ihr Verlag zu vermelden weiß. Ihre Maschine, immerhin eine Moto Guzzi, "erteilte mir die Art von Lehren, deren Wahrheitsgehalt sich in Schmerzhaftigkeit ausdrückt". Und wenn sie ihr Motorrad reparierte, werkelt sie "in Wirklichkeit an den Schrauben in mir selbst herum." Ein Motorradbuch für Psychologen also? Ein Kopfkissenbuch für den intellektuellen Biker? Oder gar ein Poesiealbum für Zahnärzte?
Ein wenig kopfgesteuert ist Piersons Buch also schon. Aber das muß wohl so sein, wenn man über motorradfahren schreibt - schließlich kann man ja schlecht ein ganzes Buch lang vom unbeschreiblichen Gefühl sprechen, wie man sich auf einer möglichst autofreien und einsamen Landstraße durch die Kurven hangelt. Von Natur umgeben und den Wind der Freiheit im Helm.
Und zum Ausgleich für die Denker-Passagen erzählt Person etliche Anekdoten aus der Historie des Motorrads sowie schöne Geschichten von ihren diversen Biker-Treffen, Amateur-Rennen und endlosen Touren. So bleibt Piersons Roman "Über die Leidenschaft, ein Motorrad zu fahren" ein Buch, das nicht nur Motorrad-Laien etwas neues erzählt, sondern auch für echte Biker News enthält. Gewürzt mit ihrer lockeren Sprache bleibt die Amerikanerin stets unterhaltsam und spannend und erzählt mit vielen beeindruckenden Illustrationen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
28 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. Juli 2006
Die Leidenschaft zum Motorrad ist schon erkennbar und wird auf eine manchmal etwas theoretisierende Art herübergebracht.

Das man in 10 Jahren mit dem Motorrad verwurzeln kann, glaubt man der Autorin auch.

Sehr amerikanisch (bin eigentlich kein Fan davon) aber auch durch die diversen Geschichtchen der eigenen Rückschau authentisch. Ein Vergleich mit den hiesigen Verhältnissen hinkt daher.

Die Lust am Motorradfahren kommt rüber und färbt ab. Dazu ist das Buch geeignet.

Fazit: Empfehlung, wenn man amerikanische Motorradkultur mag.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. Juli 2002
ein buch, für tage an denen man sein bike wie einen hund auf der straße auf sich warten lässt - trotzdem werde ich das gefühl nicht los, dass motorradfahren in amerika nicht dasselbe wie in europa ist - oder doch?
der schönste satz im buch . motorräder bringen dich zu dir selbst und gleichzeitig von dir fort - oder so ähnlich.........
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 20. Oktober 1999
Die perfekte Maschine (der ursprüngliche Titel - viel besser, meiner Meinung nach)
Frau Pierson ist schon mal dort gewesen. Ich habe nie ein Buch gelesen, das so Vertiefung die Gefühle der Besitz und Fahren von Motorräder erfaßt. Und trotz des amerikanischen Kontextes ihre Beobachtungen gilt genausogut für europäische Motorradfahrern. Dieses ist die Geschichte ihres beziehung zu Motorrädern und Motorradfahrern. Sie schließt historisches sowie soziologischen Kommentar mit ein.
Vor allem ein verdammte gutes Buch!
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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