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Kundenrezensionen

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am 15. August 2001
Endlich wieder einmal ein Buch, das man in einem Ritt verschlingen, als auch immer wieder lesen kann. Was so in leichtem Ton erzaehlt scheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Gesellschaftskritik. Eine gewitzte Erzaehlerin schafft es, uns immer wieder ueber's Ohr zu hauen. Sobald man denkt, man hat den Taeter, deuten neue Hinweise schon wieder auf einen Anderen mit einem voellig neuen Motiv. Es ist beklemmend, wie gut manche Personen dargestellt sind. Sicher kann jeder Leser einige Leute aus seinem Bekanntenkreis wiedererkennen. Trotzdem gelingt es der Autorin, auch wenn es mit einem stark satirischen Unterton geschieht, die Personen darzustellen, ohne sie zu verurteilen. Die zwei Krimis haben mich ueberzeugt: so muss Unterhaltung sein: spannend, lustig (zum Auflachen), ueberraschend und - aufzeigend, wie ausgekocht Frauen sein koennen.
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am 7. Januar 2002
"Mordskind" ist mit Abstand das beste Buch, das Susanne Mischke bisher veröffentlicht hat.
Die Spannung, die sich von Zeile zu Zeile aufbaut und nie abreißt, erschöpft sich aus dem Bekannten: Nichts Übernatürliches, nichts Unbekanntes lässt die Leser/Innen wohlig erschauern, sondern eine Kleinstadtszenerie mit Protagonisten, die die Nachbarn von uns allen sein könnnten! Dazu ein Teufel von einem Kind und sein Pendant, eine Übermutter und eine Mutter, die ein wenig gegen den Strom des Kleinstadtmuffs anschwimmt. Den Kommissar nicht zu vergessen.
Das Buch ist das Beste, was einem an einem verregneten Nachmittag passieren kann (man wird auch nicht länger als einen Nachmittag brauchen, um es genüsslich wegzulesen), wenn auch das Ende ein klein bisschen überspitzt zu sein scheint.
Gut geschrieben, Dankeschön!
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am 7. November 2006
Doris und Paula sind Nachbarinnen, Freundinnen - und doch ganz verschieden. Während Doris (anscheinend) glücklich verheiratet ist, sich mit ganzer Hingabe ihrem fünfjährigen Sohn Max und dem Haushalt widmet, Brot backt und in ihrer Freizeit pädagogisch wertvolle Kinderbücher schreibt, ist Paula geschieden, lebt mit ihrem vierjährigen Sohn Simon allein und arbeitet als Redakteurin bei der örtlichen Lokalzeitung. Im Ort ist Paula ziemlich verschrien, weil sie ihr Kind ganztags in den Kindergarten schickt, Motorrad fährt und einen russischen Aussiedler als Gärtner beschäftigt, der in dem Ruf steht, gerne mal auf Spielplätzen zu spannern. Merkwürdigerweise hat sich Doris umhegtes Wunschkind zu einem aggressiven, sadistischen Satansbraten entwickelt, während der kleine Simon ein wahrer Prachtjunge ist. Als Max eines Tages verschwindet, gerät die Kleinstadt in Aufruhr, weil dies der zweite Fall innerhalb von kurzer Zeit ist. Allerdings trauert niemand um Max, nicht einmal seine Mutter, die sich Simon als "Ersatzkind" sucht und ein teuflisches Intrigennetz um ihre "Freundin" Paula zu spinnen pflegt...

Der Krimi bietet einen raffinierten Spannungsbogen plus Milieustudie. Die alleinerziehende Karrierefrau, die ein böses Schicksal in eine Reihenhaussiedlung zwischen jogginganzug-tragende Super-Muttis verschlagen hat und die irgendwie versucht, "authentisch" zu bleiben, wächst einem schnell ans Herz. Man kann das Buch wunderbar an einem gemütlichen Wochenende lesen. Ich bin sonst kein Fan von Susanne Mischke, aber das "Mordskind" ist ihr mordsmäßig gut gelungen.
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am 14. August 2001
Endlich! Hier kommt mal ein Buch daher, dass so spannend ist wie M. Higgins-Clarks Buecher, allerdings mit dem Unterschied, dass die Heldinnen weniger Huehnchen, dafuer mehr Schlange sind. Gewuerzt mit einem Essloeffel Bosheit, verruehrt mit einer Menge Lebenserfahrung und abgeschmeckt mit feiner Ironie und Menschenkenntnis - das trifft auf beide Geschichten zu. Und wie im richtigen Leben gelingt es der Autorin, eine Stimmung zu schaffen, wo man "aus dem Bauch heraus" fuehlt, dass mit einer Person, so sympathisch sie auch anfangs ist, etwas nicht stimmt. Besonders zu loben ist die Faehigkeit von Susanne Mischke, die Personen, die ihre Buecher bevoelkern mit wenigen Pinselstrichen anzudeuten - und sie dann hervortreten zu lassen. Ich werde in Zukunft gezielt nach ihren Buechern suchen.
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am 16. Februar 2001
Dieses buch macht einfach spaß. Die hauptperson ist eine nicht "ganz normale mutter". Sie fährt motorrad und lebt ihr leben so wie sie es will. In ihrer unmittelbaren umgebung geschieht ein verbrechen, das anfangs gar nicht entdeckt wird. Mit witzigen einfällen und tiefen einblicken in die abgründe der spießigen nachbarschaft löst sie den fall am ende doch.
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am 5. April 2001
Dieses Buch ist bislang das Beste, das ich von Susanne Mischke gelesen habe. So hintersinnig böse können nur Menschen hinter den Primel-Fassaden sein. S. Mischke beschreibt die Abgründe der menschlichen Kleinbürgerlichkeit kombiniert mit ihrem unvergleichlichen Humor und einer Prise Sex. Sehr empfehlenswert!!!
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am 10. Juli 1999
Der Schreibstil ist fesselnd aber sehr klar geschrieben. Es passieren immer wieder Überraschungen, die manchmal voraussehbar sind, aber dennoch bleibt die Geschichte spannend bis zum Ende. Vor allem der Sarkasmus über die Kindererziehung hat mir sehr gut gefallen.
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am 17. Mai 1999
..... aber bestimmt nichts von einem "beklemmenden Psyschokrimi", wie uns die Kurzbeschreibung glauben machen will. Vielmehr gelingt es der Autorin mit vielen Anflügen von echtem, schwarzem Humor bayerische Kleinstadtidylle zu beschreiben. Ob das glaubwürdig ist, bleibt leider dahin gestellt und sollte auch nur von bayerischen Kleinstadtidea(y)l(l)isten beurteilt werden. Mit dem wirklichen Leben und "Mutterwahn" hat dieses Buch jedenfalls nichts, aber auch rein gar nichts zu tun!! Doch, Hut ab, Frau Mischke hat eigenen Stil und unterhält gut, sehr gut, phasenweise blendend. Allerdings wird jedoch die Serie der Todesfälle spätestens mit dem "Getürkten" in der Mitte des Plotes übertrieben. Darüber hinaus hält die Auflösung der Geschichte hält nicht ganz, was man sich versprechen könnte, mit einem Schlußgag auf der allerletzten Seite holt die Autorin andererseits einiges wieder auf. Beim nächsten Mal dann bitte, sehr geehrte Frau Mischke, ein bißchen weniger heile Welt.
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am 13. Februar 2005
"Mordskind" ist ein sehr spannender Krimi mit einer feinen Prise Ironie. Das Kleinstadtleben, seine Bewohner, die Super-Muttis, Vorurteile gegen Fremdes und Unangepasstes, alles wird ironisch aufs Korn genommen, auf den Punkt gebracht und genial beschrieben. Die Story an sich ist sehr spannend, ich konnte das Buch kaum weglegen. Stellenweise leider etwas übertrieben geraten (z.B. die Ereignisse in der Theatergruppe), aber 5 Punkte sind trotzdem gerechtfertigt.
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am 3. Oktober 2003
Nach "Wer nicht hören will, muss fühlen" das zweit beste Buch von S. Mischke. Die Spannung wächst, je weiter man liest. Ab der Mitte des Buches fällt das Weglegen schwer. Eigentlich wollte ich es gar nicht lesen, der Titel und die Beschreibung sprachen mich nicht an, aber es wurde mir empfohlen. Und es hat sich gelohnt. Die Geschichte endet ganz anders als man sich das am Anfang des Buches so vorstellen kann. Ich kann nur empfehlen - lesen!!!!
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