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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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4,4 von 5 Sternen
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am 14. Juli 2010
Ein Philosoph hat einmal einem Kollegen gegenüber geklagt, daß es jetzt keinen guten Nachwuchs mehr bei den Philosophen gäbe. Der Angespochene antwortet, den gäbe es sehr wohl, nur hießen sie jetzt Planck, Einstein und Heisenberg. Dieses Buch ist ein sehr schöner Beleg hierzu. Heisenberg berichtet in einiger Ausführlichkeit über seine Jugend- und Schülerzeit. Wie er z.B. am Ende des ersten Weltkrieges als Miliz-Helfer auf einem Dach eine Bürgerhauses den Timaios in der altgriechischen Originalfassung gelesen hätte, und wie er Platons Spätwerk zur Naturphilosophie und Mathematik mit seinen Kollegen am Gymnasium diskutierte. Man stelle sich das in der heutigen Bildungswelt vor! Diese schon frühzeitige Schulung im philosophischen Denken hat dann sein späteres Leben - als Wissenschaftler und Forscher - geprägt. Der rote Faden, der sich durch das ganze Buch zieht sind die vor Heisenberg wiedergegebenen Gspräche mit allen damals bekannten Größen der PHysik - Einstein, Planck, Bohr, Weizäcker, Schrödinger - zum Thema Erkenntnistheorie und Quantenphysik. Das Thema Timaios hat ihn also nicht mehr verlassen und man erkennt daran den Nutzen breiter schulischer Bildung.
Sehr schön ist die Episode wo die Philosophin Hamann versucht, Heisenberg und Weizäcker von den Irrwegen der Kopenhagener Deutung der Quantentheorie abzubringen, deshalb extra nach Göttingen anreist, jedoch unverrichteter Dinge und mit zerrüttetem Weltbild wieder abreist.
Wenig erfährt man zum Uranverein und den Aktivitäten zum Bau des ersten Kernreaktors auf der Basis von Natururan und schwerem Wasser als Moderator während des zweiten Welkrieges. Das Kriegsende hat diesen Versuchen ein Ende gesetzt. Insgesamt hat das Buch also nur am Rande mit Physik zu tun. Sehr viel jedoch mit Philosophie. Und deshalb ist es so lesenswert.

Dr. Friedrich Wörndle
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am 1. Februar 2011
Werner Heisenberg ist einer der bekanntesten Physiker des 20. Jahrhunderts, er hat die Grundlagen der Quantenmechanik gelegt und erhielt dafür den Nobelpreis.

In diesem Buch schildert Heisenberg, wie es dazu kam. Die Geschichte beginnt in der Frühzeit der Weimarer Republik, als der Schüler Heisenberg versucht, sich die Welt der Atome vorzustellen. Es fallen Begriffe wie "sinnvolle Bilder", "Verständlichkeit" und "Wahrnehmung", aber auch "Gott" und "Seele". Und schon sind wir mitten drin in einer philosophischen Diskussion, die das gesamte Buch prägt. Abstrakte Physik, unter der sich der Laie nichts vorstellen kann, kommt nur zum geringen Teil vor, stattdessen werden physikalische Fragestellungen anschaulich im Text erklärt. Heisenberg spricht alle wichtigen Themen an: Probleme der Sprache, ethische Verantwortung, Bedeutung der Religion usw.

Das Buch liest sich sehr gut, ist stellenweise wie ein Roman geschrieben. Auch viele Begegnungen mit den großen Denkern der Zeit werden geschildert, das Ganze spielt vor dem Hintergrund der dramatischen Zeitumstände. Das Buch endet im Jahr 1965, ist somit nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Trotzdem ist es sehr zu empfehlen, weil es deutlich macht, wie die moderne Physik dorthin gekommen ist, wo sie heute steht.
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am 11. Februar 2002
In diesem Buch wird sehr eindringlich und teilweise sehr bewegend über die Rolle der Atomphysik berichtet.
Hoch interessant sind die Pasagen über das historische 'Missverständnis' zwischen Bohr und Heisenberg bzgl. der destruktiven Nutzung der Automenergie. Ebenso die Gründe die Heisenberg dazu bewegten in Deutschland zu bleiben und nicht nach Amerika auszuwandern, sowie sich 'für die Zeit danach' vorzubereiten.
Mehr als ernüchternd sind die Ansichten, zu den Meinungen, geistigen Anschauungen und Engstirnigkeiten seiner Kollegen und Mitmenschen was das damalige (physikalisch/politische) Weltbild und die daraus ableitbaren Folgen angeht.
Leider ist der diesbezügliche Fortschritt - genauso wie zu Heisenbergs-Zeiten - nur in kleinsten, ja fast quantenphysikalischen kleinen Schritten, erkennbar. Dieses Buch ist dringlichst zu empfehlen, sollte aber nur in einem emotional ruhigen Phase gelesen werden.
Dieses Buch ist in einer Reihe zu nennen mit 'Ordnung der Wirklichkeit'. Ein Buch dass, das eigene Weltbild verändern kann! Viel Spass damit!
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am 20. März 2006
Was dieses Buch auszeichnet ist nicht in erster Linie die fachliche Komponente, also die Auseinandersetzung mit der Materie "Quantenmechanik". Zwar geht Heisenberg im Rahmen der Autobiografie oft auf seine Arbeiten ein, beschreibt aber eher den Weg zu seinen Erkenntnissen, als die Erkenntnisse selbst.
So bemüht er sich, wichtige Gespräche im Umkreis der Atomphysik - wie der Name des Buches schon sagt - wiederzugeben und wirft Licht in die Beziehungen zwischen ihm selbst und anderen Physikern, wie zum Beispiel seinen engen Freund Wolfgang Pauli, die ebenfalls maßgeblich an der Entwicklung der Quantenphysik beteiligt waren.
Auch beleuchtet er die geschichtlichen Zusammenhänge, und wie diese sich auf seine Wissenschaft auswirkten. So erklärt er beispielsweise, warum er in der Zeit des dritten Reiches in Deutschland blieb, obwohl er mit der Politik Hitlers alles Andere als einverstanden war, und wie der zweite Weltkrieg Einfluss auf die Entwicklung der Technologie der Kernspaltung und somit der Atombombe und Atomkraftwerke hatte.
Nicht nur für physikalisch Interessierte ist dieses Buch zu empfehlen, sondern vielmehr für Menschen, die sich für die Wissenschaft ganz allgemein interessieren.
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am 14. Januar 2002
Wer erwartet, in diesem Buch eine allgemein verständliche Einführung in die Quantenmechanik zu finden, wird enttäuscht werden. In den hier geschilderten Gesprächen Heisenbergs mit berühmten Physikern, wie Bohr, Pauli, Einstein, Planck und anderen, schildert Heisenberg, wie sich sein Verständnis von moderner Physik, anderen Naturwissenschaften, aber auch von philosophischen Fragen, entwickelte. Seine eigenen großen Entdeckungen erscheinen nur am Rande, das Thema ist vielmehr der Prozeß der Erkenntnis und die Verantwortung in der Wissenschaft. Wer an solchen philosophischen Fragen interessiert ist, findet überzeugende Ansichten eines großen Wissenschaftlers, die nach wie vor aktuell sind und sich auch auf moderne Probleme wie die Gentechnik fast wörtlich anwenden lassen.
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am 10. Dezember 1999
In diesem Buch schreibt Heisenberg, zum Teil autobiographisch, ueber bewegende Augenblicke seines Lebens. Besonders beeindruckend schildert der Autor Gespraeche und Diskussionen (die oft sehr philosophisch sind) mit Persoenlichkeiten wie Pauli, Bohr oder Einstein. Heisenberg schafft es, seinen ganzen Enthusiasmus fuer die Wissenschaft (der riesig gewesen sein muss) zu vermitteln.
Es ist wohl schon etwa 10 Jahre her, dass ich "Der Teil und das Ganze" gelesen habe und ich kann mich noch heute an viele faszinieren Passagen erinnern. Das Buch hat mein Weltbild mitgepraegt.
Ich habe viele populaerwissenschaftliche Buecher ueber Atomphysik, Quantentheorie, ... gelesen. Das hier ist eins der besten!
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am 11. August 2007
Dieses Buch habe ich schon kurz nach seiner Erstausgabe in den 70er Jahren in der originalen Hardcoverausgabe gehabt. Ich habe es wie einen Krimi verschlungen, denn es ist abenteuerlich gut zu lesen. Heisenberg verschont uns "Normalsterbliche" nämlich mit fast allem "Formelkram", der die moderne Physik für fast alle so unnahbar macht. Er schreibt sehr persönlich über die bedeutendsten Physiker des letzten Jahrhunderts - Bohr, Pauli, Lise Meitner, Einstein, Hahn, v. Weizsäcker - so plastisch, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen.

Ich habe es dann sicher noch dreimal gelesen, nur aus Vergnügen..

Jedem zu empfehlen, denen mit Interesse an der Physik und den Grundlagen unserer Existenz, und auch denen, die vor einem solchen Titel erstmal zurückschrecken, nur Mut, dieses Buch ist von einem Genie geschrieben, übrigens scheint er auch noch ein passabler Pianist gewesen zu sein....
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am 3. September 2010
Genial, kurzweilig, informativ erklärt eines der großen Jahrhundertgenies den Weg zur Erkenntnis dessen, was die Welt zusammenhält. Man muss aber nicht Physik studiert haben, um die Inhalte zu verstehen. Für jeden naturwissenschaftlich Interessierten ist das Buch eine interessante Lektüre zu tiefen Erkenntnissen.
Mich würde brennend die Frage interessieren: Was würde Heisenberg zum Atomausstieg Deutschlands sagen?
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am 10. August 2011
Ich habe weder Physik noch Philosophie oder sonst einen Bereich, der in diesem Buch vorkommt, studiert, sondern war lediglich zur Zeit des Lesens ein Physik und Philosophie interessierter Schüler - zu der Qualität und Richtigkeit der Inhalte des Buches kann ich dementsprechend nicht allzu viel sagen - aber: Mit meinem bisschen Allgemeinwissen konnte ich dem Inhalt des Buches sehr gut folgen (auch wenn ich im Vergleich zu anderen Büchern mehrere Anläufe gebraucht habe, um mir alles zu merken) und fand die unterschiedlichen Diskussionen und Erfahrungen sehr interessant, zumal sie mich zum Nachdenken angeregt haben.
Wie ich das Buch allerdings mit entsprechenden Fachkenntnissen bewerten würde.... wer weiß ;)
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am 11. März 2004
Dieses Buch ist schlicht und ergreifend der Hammer! Vielseitig, tiefgründig und originell schildert Heisenberg sein Leben, die Atomphysik, Politik, Philosophie und andere Gebiete. Wohl einer der größten Denker unseres Landes - wo war er auf der tollen Top 100 Liste???
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