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am 16. November 2000
Dieser Roman ist einer der wenigen, der es geschafft hat, dass ich mich eine woche lang nicht vor den Fernseher gesetzt habe. Der absolut trockene Humor, läßt einen immer wieder schmunzeln. Auch wenn manche makaberen Ausführungen sehr stark ins Detail gehen, so unterstützen sie nur noch mehr die Glaubwürdigkeit der Geschichte und lassen der Phantasie freien Lauf. Die Geschichte erzählt einen Teil der genialen Wikingersaga aus einem völlig neuen Blickwinkel. Vom Tellerwäscher zum Millionär, allerdings genial geschrieben und von der faszinierenden Saga umgeben. Einfach nur empfehlenswert!!!!
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am 11. Oktober 2003
Als ich das Buch zum ersten mal gelesen habe, hätte ich es am liebsten weggeworfen: Kein Spannungsbogen, Charakterskizzen statt Charakterzeichnung, der Protagonist ist keine Identifikationsfigur...etc.
Alle das, was andere Leser hier monieren, stimmt. Das Buch kann nicht uneingeschränkt jedem empfohlen werden. Aber empfehlen möchte ich es dennoch, denn es ist durchaus lesenswert, wenn man nicht unbedingt einen klassischen Abenteuerroman erwartet.
Ich habe es unlängst wieder zur Hand genommen, weil ich einige interessante Sachen zur nordischen Mythologie gelesen hatte und mein Interesse an den Wikingern neu erwacht war. Und siehe da: beim zweiten Lesen - mit dem entsprechenden Hintergrund - wurde die Sache ganz unerwartet doch interessant.
Die Anklänge an die Mythologie, die ich bei der ersten Lektüre - aus Unkenntnis - überlesen hatte, verleihen der Handlung Flair und Stimmung.
Der sachliche Tonfall, in dem wie selbstverständlich von Gewalt und Mord berichtet wird, ist nicht etwa zynisch, sondern spiegelt ein Wertesystem und Denken, das noch nicht, bzw. erst wenig vom Christentum beeinflußt ist.
Ganz sicher wird das Sittengemälde, das Hansen da zeichnet, nicht jedermanns Geschmack sein, und der Titelheld von Frans G. Bengtssons "Röde Orm" ist auch eher angetan, beim Leser Sympathie zu erzeugen als der häßliche Björn Hasenscharte - Aber das gehaltvollere Buch ist "Die Männer vom Meer" ganz sicher. Die Nordmänner dachten und fühlten vor tausend Jahren eben anders als wir. Das mag beim Lesen zunächst verstörend wirken, aber wenn man sich darauf einlassen kann und will (nicht immer leicht), dann ist das kleine Buch schon sein Geld wert.
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am 16. März 2016
Ich ging mit zugegebenermaßen hohen Erwartungen an das Buch heran, da es neben Bengtsons Roman als eines der besten Wikingerromane gilt. Dem wird das Werk aber in keiner Weise gerecht.
Die Sprache ist einfach und wenig abwechslungsreich. Alle paar Seiten "schlagen Männer ihr Wasser ab", wörtliche Reden werden sehr häufig mit "sagen" eingeleitet und immer, wenn eine Person im Buch nicht mehr erwähnt werden wird, kündigt Hansen das extrem standardisiert als "er/sie kommt in dieser Geschichte nicht mehr vor". Vielleicht soll das die schlichte Art, eine Geschichte mündlich zu erzählen, simulieren, aber auf Dauer ist es trotz Allem etwas fad und plump.
Zur Geschichte: Ja, ganz nett. Mickriger und darüber hinaus noch häßlicher Bauernsohn (besonders schön herausgearbeitet, weil er einen sehr großen, starken Bruder und einen sehr schönen Bruder hat) wird versklavt und kommt in die große Stadt, wo er ein Abenteuer nach dem anderen erlebt, immer mit viel Glück im Nacken, übersteht und profitiert er Zug um Zug, allerdings sind die Ereignisse an und für sich nichts Außergewöhnliches. Eher eine Art Pflichtprogramm in Wikingerromanen (Seefahrten, Raubüberfälle, schwierige Überfahrten, feindliche Wikinger etc. pp., ich denke, das sind keine Spoiler, sondern das, was man von dieser Art Belletristik erwarten kann). Aber an Schlachten und spannende, zehrende Episoden kann sich der Erzähler dann meist nicht erinnern, sie werden passiv und verschwommen nacherzählt, zusammengefasst und sind damit weder lebendig noch spannend. Ein kleines Kind erzählt eine Kindergartenrauferei sicher mitreißender.
Auch die Charaktere waren nichts, über was man in Begeisterungsstürme ausbricht. Wie gesagt: Mickriger, häßlicher Kerl, der mit Ausnahme von zwei, drei Personen an niemanden hängt und wenn er die für Jahre nicht mehr sieht, stört es ihn auch nicht weiter. Er ist kein guter Kämpfer, kein guter Navigator, kein guter Ruderer, kein Familienmensch, hat ein mittelmäßiges Sexleben und wesentlich spannendere Menschen als Freunde. Alle anderen Protagonisten sind die gleichen Unsympathen: die Väter in der Geschichte sind überwiegend gemein, die Mütter zänkisch oder gleich ganz Hexen oder Huren (aber keine gutherzigen), die Männer mehrheitlich eher treulos und selbst die schönsten Frauen sind hundsgemein und tragen Oberlippenbärtchen. Also bitte!
Daneben: hanebüchene Völker und grenzwertige Wundergeschichten... ja. Entweder man schreibt Herr der Ringe oder einen historischen Roman. Wenn man Harald Blauzahn und Sven Gabelbart bemüht, kann kein "Wiesodennbloß?"-Volk in derselben Geschichte auftauchen. Was lernen wir über die Wikinger? Sie hatten Könige mit komischen Spitznamen, die Städte werden nicht näher beschrieben, die Bauernhöre auch nicht, Vieh-/Feldwirtschaft ebenso wenig. Zu Essen gibts mal Grütze, rohen Fisch oder ... Stücke vom Vieh, dazu Bier oder Met. Haithabu wird nicht beschrieben (außer dass es eine Stadt mit vielen Häusern und einem Hafen ist), die Kleidung ist "schön" oder "zerlumpt", aber das wars dann auch schon. Bezüglich der Religion fällt mal Njörd, mal Freyr, mal Thor und dass man Runen in die Erde oder in Stäbchen ritzen kann. Wenn jemand mehr wissen will, ist hier an der falschen Adresse, mit Ausnahme von wikinigischen Beerdigungsriten, das muss man Hansen lassen.
Und jetzt im Ernst: Wer glaubt heute bitte noch, dass das gesamte Wikingervolk aus Männer bestand, die ständig nur Frauen vergewaltigten oder es zumindest versuchten, selbst die eigenen Frauen mies behandelten (es kommt kein einziger guter Ehemann vor) und sich ständig nur auf jede erdenkliche Weise daneben benahmen? Auch die früh-/hochmittelalterlichen Dänen hatten eine Etikette und ihre eigene Art des Anstands, auch im Umgang mit ihren Frauen. Sonst funktioniert eine Gesellschaft nicht. Überhaupt muss ich mich sehr wundern, wie einseitig Männer (gewalttätig, durch die Gegend und mit Vorliebe in die Ohren Toter urinierend, übermäßig potent und häufig leicht dämlich - oder hinterhältig, frauenfeindlich oder -missachtend) und Frauen (zänkisch oder Fußabtreter, der häufig nach lebenslangem Treten zänkisch wird) geschildert werden.
Ich plädiere für Bernard Cornwell, Robert Low, (für Frauen) Martha Sophie Marcus "Rabe und Göttin" und natürlich die Serie Vikings. Das hier kann man lesen ... oder es sein lassen. Schade.
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am 5. Mai 2001
Ein ungemein fesselndes Buch, dass einen nicht mehr loslässt. Sehr lebendig und überaus detailiert erzählt und der mit Abstand beste Roman, der mir bislang zum Thema Wikinger in die Hände gefallen ist.
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am 11. März 2003
Erzählt werden die Abenteuer eines einfachen Wikingers, die er bei seinen Aufstieg vom Sklaven zum Höfling und den damit verbundenen Fahrten erlebt. Ich habe das Buch wiederholt gelesen und mir hat es gefallen. Dadurch daß der Held kein Krieger ist, sondern als Berater/Vertrauter wichtiger z.T. historisch-verbürgter Personen dargestellt wird, läßt einen der Autor an den Entscheidungen dieser Personen teilhaben. Neben den unvermeidlichen Schlachten gewinnt man auch Einblicke hinter Intrigen und Ränkespiele im Kampf um die Königskrone oder um die Einführung des Christentums. Hier steht nicht so sehr die Seefahrt oder das bäuerliche Leben im Vordergrund, sondern das Leben in der Wikingerstadt bzw. am Hofe. Man kann sich darüber streiten, ob der teilweise einfache Erzählstil ein Mangel des Autors ist, oder ob durch diesen Erzählstil, die einfache Lebensweise dieser Zeit unterstrichen wird. Der Roman ist spannend, erreicht meiner Meinung nach jedoch nicht die Lebendigkeit des "Röde Orm"
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am 29. März 2001
Selten habe ich ein Buch gelesen, das dermaßen derb geschrieben war. Zugegebenermaßen erwartet man ja auch von Wikingern ein hartes bzw. zügelloses Verhalten. Stellenweise hatte ich jedoch den Eindruck, dass die eigentliche Geschichte bzw. der rote Faden durch diverse blutrünstige Darstellungen unterging. Die Story "vom Tellerwäscher zum Millionär" wurde mir einfach zu oberflächlich abgehandelt. Viel wichtiger schienen dem Autor Darstellungen über "Rülpsen, Furzen, Frauen flach legen (ob freiwillig oder nicht), zu sein. Ich habe mir lange überlegt, ob ich diesem Buch zwei oder drei Punkte gebe; drei Punkte dann doch wegen des ironisch-zynischen Stils des Autors.
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am 8. Juli 2007
Mühevoll zu lesen. Der Versuch einer Mischung zwischen Bengtssons "Röde Orm" und Marquez' "Hundert Jahre Einsamkeit", sprich dem magischen Realismus. Aber es fehlt die Phantasie in den Ereignissen, die Leichtigkeit im Stil, die Kraft in den Charakteren. Die Erzählung schleppt sich dahin, obwohl Wunderdinge passieren und dann wieder historische Ereignisse bemüht werden. Dem, was den Protagonisten, Björn Hasenscharte genannt, auszeichnen soll, nämlich das Erzählen von Geschichten, wird eigentlich nur gespottet.
Was die Auffassung des Autors angeht, so scheint mir eine Stelle seines Machwerks signifikant: "Björn [s. o.] vermisste an Gauts Geschichten den Stachel, der eine Erzählung davor bewahrt, dass sie unbedacht verschlungen wird." Wie habe ich den "Röde Orm" verschlungen, und nicht nur einmal. Das ist ein Roman, der vor Leben nur so strotzt, den man liest und liest und bei dem man sich auf jede Seite freut.
Was die Anlehnung an den magischen Realismus angeht, so kann man nur lachen. Da wird mit Rattenkönigen gehandelt oder mit geheimnisvollen Völkern, die mir nicht dir nichts eine Stadt besetzen, um dann wieder vom Erdboden zu verschwinden. Selbst Odins Raben werden ins Spiel gebracht. Besser wird es eigentlich, wenn der Autor ins Historische geht, aber wirklich besser ist es an sich auch nicht.
Das Einzige, was wirklich hängen bleiben kann, ist das schlechte Wetter. Ich glaube, in dem Buch hat nicht einmal die Sonne so richtig geschienen.
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am 3. Juli 2012
In 1994 sehr amüsant geschrieben - mal etwas anderes für alle Nordmänner-Fans mit Faible für historische und komische Details. Kurzweilig aus der Sicht eines hasenschartigen Bauernsohns verfasst, der sich vom Sklaven zum Skalden und Königsberater empor"glückt".

Das in letzter Zeit so viel besprochene wichtige Wikingerdorf Haithabu spielt ebenfalls eine große Rolle, wobei mir die Indentität der Stadt erst sehr spät während der Lektüre auffiel.

Für wen ist das Buch?

- Alle historisch Interessierten
- Alle mit Freude an skurrilen Charakteren
- Alle mit nicht zu zart besaiteten Gefühlen

Ansonsten: Sehr lesbarer und kurzweiliger Stil mit sprachlichem Anspruch, wechselnden Schauplätzen und bunt-pittoresken Charakteren.
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am 21. November 2002
Etwas störend empfand ich, daß die Identifikationsfigur des Romanes, Björn Hasenscharte eigentlich gar keine Identifikationsfigur ist. Der hässliche kleine Kerl kann keine Sympathien beim Leser erwecken. Die Tatsache, daß er sein neugeborenes Kind tötet und sein Herz an Ratten verfüttert, läßt ihn in meiner Gunst nicht gerade höher steigen. Anfangs wird sein Bruder Tryn erwähnt, der schon in jungen Jahren ein Berserker ist und am Hofe seines Vaters ganz alleine einige Feinde zur Strecke bringt. Ich wartete anfangs ständig darauf, bis er einmal in den Mittelpunkt des Geschehns tritt. Leider bleibt der Bruder nur eine Randfigur und der Knilch Björn bestimmt das Geschehen.
Etwas Schwung kommt erst ins Buch, als Björn sich auf ein Wikingerschiff verdingt und prompt wird die aufkeimende Romantik wieder gekappt, als die Wikinger alte Frauen köpfen, minderjährige Mädchen erstechen und vergewaltigen. Das Buch liest sich allerdings ziemlich flüssig und stellt manche Dinge sehr realistisch dar. Der Autor nimmt sich kein Blatt vor den Mund und das ganze Werk wirkt am Ende etwas "derb". Durch seinen Erzählstil hätte sich das Buch aber sicher 3 Sterne verdient gehabt. Der grausige Inhalt und die schwache Story von Björn, die eigentlich nur Träger ist, um die Welt der anderen Wikinger zu beschreiben verdient maximal einen Stern. Deshalb nur 2 Sterne.
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am 15. Juni 2000
Ein Buch mit einer bildgewaltigen schreibweise bei der die eigene Vorstellungskraft nicht mehr zu bremsen ist und somit in einem durchgelesen wird. Die Erzählung zieht einen förmlich mit ins Geschen hinein, da fröstelst einem so manchmal sogar unter der Bettdecke. Ein außergewöhnliches Abenteuer für den Leser dem ein Einblick in das Leben der Nordmänner gewährt wird und eine fast banale Geschichte für die Protagonisten dieser Epoche, bei der sich für uns ein zutiefst abgründiges Verhalten von Menschen auftut, einzig und alleine gekennzeichnet das Leben als Kampf zu (ver)bestehen.
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